Wochenausblick: Jackson Hole im Fokus

Das Jackson Hole Symposium ist diese Woche die Hauptveranstaltung.

Dieses jährliche Treffen von allem was in der Finanzpolitik Rang und Namen hat ist bereits häufiger Ort großer politischer Veränderungen gewesen. Die Märkte erwarten, dass der Vorsitzende der Fed Jerome Powell das Treffen in diesem Jahr dazu nutzen wird, Änderungen der Politik der quantitativen Lockerung und der Konjunkturpakete ankündigen wird.

Powell könnte das Symposium dazu nutzen, eine Rücknahme des aktuellen Anleihenkauf-Programms anzukündigen. Die Fed deutete dies in ihren Juli-Sitzungen an, und es gab viele Gerüchte, dass eine Reduzierung auf dem Weg ist, aber Händler und Investoren haben bisher noch kein offizielles grünes Licht erhalten.

Derzeit kauft die Fed monatlich festverzinsliche Vermögenswerte im Wert von 120 Milliarden USD. 80 Milliarden USD stammen aus Staatsanleihen und die restlichen 40 Milliarden USD stammen aus hypothekarisch gesicherten Wertpapieren. All das war Teil des Ideen-Pakets, das helfen sollte, die von COVID gebeuteltete US-Wirtschaft zu stützen.

Vor allem Anleihenhändler und die Devisenmärkte warten gespannt auf das Treffen am Donnerstag. Klarheit zum wirtschaftlichen Kurs und Ideen, wie in der von Delta dominierten Umgebung manövriert werden kann, werden viel dazu beitragen, die Sorgen zu mindern. Jetzt liegt es an Powell.

Seit Jahresanfang ist die Wirtschaft schnell gewachsen, selbst wenn das BIP-Wachstum im letzten Quartal die Erwartungen verfehlt hat. Ein schnelles Wachstum kann aber auch andere Herausforderungen mitbringen. In diesem Fall ist das die Inflation. CPI und PPI wachsen weiterhin im Rekordtempo und während Powell zufrieden damit war, die Wirtschaft heiß laufen zu lassen, jetzt sollte er sich aber ein paar Topflappen holen, damit er sich nicht die Finger verbrennt.

Wenn man schon von der Inflation spricht: uns erwarten Freitag weitere Daten zur Inflation mit der Veröffentlichung des Personal Consumption Expenditure Index, dem bevorzugtem Messinstrument der Inflation der Fed.

Das PCE-Wachstum lag für Juli bei 0,4% und damit unter den erwarteten 0,6%, aber ein Anstieg von aufs Jahr gerechnet 3,5%. Da er in den vergangenen Monaten schnell gestiegen ist, werden Powell und Co. ihn am Freitag zur Veröffentlichung definitiv im Auge behalten.

Weitere wirtschaftliche Gesundheitsindikatoren kommen am Montag in Form einer PMI-Flut auf uns zu. Wir werden dann Veröffentlichungen erhalten, die die Leistung amerikanischer Unternehmen bewerten, sowie Einsichten von IHS Markit zu britischen und europäischen Aktivitäten.

Flash-PMI-Zahlen für die Leistungsfähigkeit der herstellenden Industrie und des Dienstleistungssektors der USA werden am Montag veröffentlicht. Es wird viel zu entpacken geben, wenn diese veröffentlicht werden, zumal die Zahlen für Juli ein solides, aber langsames Wachstum der amerikanischen Geschäftstätigkeit meldeten.

Dienstleistungen und produzierendes Gewerbe spüren weiterhin den Druck von Inflation und COVID-19. Fabrik-Leistung hat dazu geführt, dass der Produktions-Index von 63,7 im Juni auf 59,7 im Juli (ein Vier-Monats-Tief) gefallen ist, während der Dienstleistungsbereich ebenfalls von 64,6 auf 59,8 gesunken ist.

Höhere Inputkosten, Arbeitskräftemangel und steigende Kosten für Rohmaterialen beschränken das Wachstum. Zur Verdeutlichung: ein Wert von über 50 deutet auf Wachstum hin, aber es scheint, als ob es zu einer Verlangsamung der amerikanischen Produktivität kommt.

Für Großbritannien sieht es den PMI-Zahlen zufolge nicht groß anderes aus. Die Index-Werte für August werden am Montag morgen veröffentlicht, aber wir haben gesehen, dass Engpässe in den Lieferketten und geringe Verfügbarkeit von Arbeitskräften die Leistung zurückhält.

Der IHS Markit PMI-Wert für den Dienstleistungsbereich Großbritanniens lag im Juli bei 59,6, ein deutlicher Rückgang gegenüber 62,4 im Juni. Das produzierende Gewerbe zeigte eine ähnliche Abnahme von 62,2 auf 59,2.

„Immer mehr Unternehmen erleben Einschränkungen beim Wachstum durch Engpässe bei Arbeitskräften und Materialien, während wir auf der Nachfrageseite bereits die Höhe der aufgestauten Konsumausgaben hinter uns haben“, sagte Tim Moore, Wirtschaftsdirektor von IHS Markit.

Im Gegensatz dazu zeigte die EU-Produktion im Juli einen starken Anstieg. Der endgültige zusammengesetzte Einkaufsmanagerindex von IHS Markit erreichte im Juli 60,2 – den höchsten Stand seit Juni 2006 – was auf eine starke Leistung sowohl im Dienstleistungssektor als auch im verarbeitenden Gewerbe hinweist.

Um das allerdings aufrecht zu erhalten wird die EU vorsichtig sein und die Fehler der USA und Großbritanniens in der Logistik und im Arbeitsmarkt vermeiden müssen. Das ist eher unwahrscheinlich, sodass uns im August ein niedrigerer Wert erwarten könnte.

Top Wirtschafts-Daten

Date  Time (GMT+1)   Asset  Event 
Mon 23-Aug  8.15am  EUR  French Flash Manufacturing PMI 
  8.15am  EUR  French Flash Services PMI 
  8.30am  EUR  German Flash Manufacturing PMI 
  8.30am  EUR  German Flash Services PMI 
  9.00am  EUR  Flash Manufacturing PMI 
  9.00am  EUR  Flash Services PMI 
  9.30am  GBP  Flash Manufacturing PMI 
  9.30am  GBP  Flash Services PMI 
  2.45pm  USD  Flash Manufacturing PMI 
  2.45pm  USD  Flash Services PMI 
       
Wed 24-Aug  3.30pm  OIL  US Crude Oil Inventories 
       
Thu 25-Aug  ALL DAY  USD  Jackson Hole Symposium 
  1.30pm  USD  Preliminary GDP q/q 
  1.30pm  USD  Unemployment Claims 
       
Fri 26-Aug  ALL DAY  USD  Jackson Hole Symposium 
  1.30pm  USD  Core PCE Price Index m/m 

 

Stocks firm as travel gets a boost

The reopening in the US and UK continues apace. More states are opening up bars, restaurants and other hospitality venues at full capacity, whilst Britons are set to resume international travel this month and get back in the pub too.  Europe is catching up fast on vaccinating its population and will be at a similar level by the summer. The vaccines are working. Stimulus is also supporting spending as US personal incomes soared by 21% last month. Dare we consider a return to genuine normality soon? Perhaps, but the picture is very uneven across the globe, as India shows all too clearly.

 

European stocks opened broadly higher on Tuesday before easing back to the flatline, with the UK market leading the way in a holiday-shortened trading week. The FTSE 100 rose 0.7% in early trade, testing the 7040 high from last month again before paring gains.  Infineon scrubbed 20pts off the DAX as the German index dropped by around 0.4%. US markets were higher on Monday, with the S&P 500 up 0.3% to 4,192 and the Dow Jones rising 0.7% to 34,113. The Nasdaq lagged, falling 0.5% as big tech names declined a touch following a period of strong gains running into earnings season. Tesla fell 3.5% and Amazon dropped over 2%.  

 

Profits at Saudi Aramco soared 30% versus last year as higher oil prices lifted earnings. Net income rose to $21.7bn. Crude prices have rebounded strongly in the last 12 months –it’s just over a year since WTI futures dropped into negative territory ahead of expiration. Crude prices have a bullish bias at the start of May with WTI futures (Jun) hovering around the $643.50 area and Brent just a little under $68. Whilst there concerns about the situation in India and implications for demand growth, this is being outweighed by hopes for demand recovering strongly. 

 

On that front, IAG shares rose over 3% to the top of the FTSE 100 as the US and Europe move to reopen travel this summer and Britons look set to be able to resume foreign travel from May 17th. As US states declare further moves to open things up, the EU is looking to enable people from outside the bloc who have had both their vaccinations to travel freely to Europe this summer. Talks on the plans begin today. Whilst progress is slow, there is hope that by the summer holidays travel will be substantially more possible. Airline stocks were broadly higher. TUI and EasyJet topped the FTSE 250, which rose to within a whisker of its intra-day all-time high this morning. 

 

Australia’s central bank left rates on hold but upgraded its outlook for the economy. Later this week the Bank of England is expected to do similar. The quarterly Monetary Policy Report should show better growth and higher inflation ahead as vaccines are working and enabling the economy to reopen as planned. The big question is over a taper of bond purchases. The thorny issue for policymakers is whether to use this meeting to announce how and when it will taper bond purchases. The yield on 10-year gilts is back to 0.84%, close to the March peak at 0.87% and could top this should the BoE signal it is ready to exit emergency mode. Policymakers may prefer to wait until June. Ultimately, the question about tightening is really one of timing, but the BoE cannot be blind to the economic data and this meeting could be the time to fire the starting pistol. The fact the furlough scheme is slated to run until September, the BoE has time on its hands and could wait until August. As far as sterling goes, also keep your eyes on the Scottish elections on Thursday, where a majority for pro-independence parties in Holyrood could up the ante in terms of a second referendum. GBPUSD tested 1.380 support yesterday before a rally ran out of steam at 1.3930 as it continues to hold the range of the last 2-3 weeks.

 

Gold touched the 100-day SMA and pulled back from the $1,800 area. MACD bearish crossover avoided for now but potential double-top at $1,800 could call for a deeper pullback. 

Chart showing gold performance on May 4th 2021.

Wochenausblick: Jede Menge Akronyme, PMI- & BIP-Zahlen

Diese Woche werden zahlreiche Wirtschaftsdaten von wichtigen Volkswirtschaften veröffentlicht. Es geht los mit dem VPI und Einzelhandelszahlen im Vereinigten Königreich, wo Kurzarbeit und Lockdown die Wirtschaft nach wie vor schwer belasten. Die BIP-Zahlen des vierten Quartals 2020 sind da, aber der Fokus liegt auf dem Geschäftsklima, das sich in brandneuen PMI-Daten aus den USA, UK und der Eurozone zeigt, während sich die Impffortschritte in den wichtigsten Volkswirtschaften mit unterschiedlicher Dynamik entwickeln.

VPI im Vereinigten Königreich

Investoren und FX-Trader werden, nach der Entscheidung der Bank of England, diese Woche die Inflationszahlen im Vereinigten Königreich im Auge behalten.

Im UK steht die Inflation aktuell im Brennpunkt, da die Effekte steigender Anleihezinsen, weiterer staatlicher Wirtschaftshilfen durch das von Finanzminister Sunak nach dem Motto „jetzt ausgeben, später besteuern“ bereitgestellte Budget und der Reaktion der Bank of England weiterhin das ökonomisch Bild färben.

Die ONS-Daten weisen beim VPI auf Gesamtjahressicht 0,9% aus. Für 2021 wird bis Jahresende eine Steigerung des VPI von 1,5% erwartet. Einige Schätzungen gehen sogar von einem Anstieg auf 1,8% bis April aus.

Im Vergleich zum Vormonat ergab sich im Vereinigten Königreich für Januar eine VPI-Änderung um -0,2% und damit niedrigere Werte als die 0,3% im Dezember, aber die Zahlen lagen über den prognostizierten -0,4%.

Im Vergleich zum Vorjahresmonat zeigt der VPI eine Preissteigerung von 0,7% für Januar, damit also mehr als die 0,6% im Dezember und ebenfalls mehr als die durchschnittlich erwarteten 0,6%. Der Anstieg im Januar wurde vor allem von steigenden Preisen für Lebensmittel, Transport und Haushaltswaren getrieben.

Einzelhandelszahlen im Vereinigten Königreich

Diese Woche werden die Einzelhandelszahlen im Vereinigten Königreich veröffentlicht. Nach einer Analyse von KPMG lassen die neusten Branchendaten erkennen, dass der Februar ein guter Monat für den Einzelhandel im Vereinigten Königreich war.

Der Gesamtumsatz im Februar verbucht im Vergleich zum Vorjahresmonat eine Steigerung um 1%. Wichtig dabei ist die deutliche Umkehr im Vergleich zum Januar, für den im Vergleich zu den 2020-Zahlen ein Rückgang um 1,3% zu verbuchen war.

Wachstumstreiber für diesen Anstieg im Februar waren die englandweiten Öffnungen der Schulen im März. Ausgaben für Non-Food wie Schuluniformen und Schreibwaren sind angestiegen, da der Schulanfang die Käufer in die Läden getrieben hat.

Geschäfte, die nicht-lebenswichtige Artikel anbieten, bleiben in England noch bis zum 12. April geschlossen. Der Onlinehandel profitiert stark vom Lockdown, vor allem da den Konsumenten gar keine andere Wahl zum Bezug aller sonstiger Waren, außerhalb lebenswichtiger Artikel, bleibt, als auf digitalen Plattformen zu shoppen. Die Ausgaben für Non-Food-Artikel machen im Februar 61% aus – und damit fast doppelt so viel wie die 31% im Februar 2020.

Die gesamten Konsumausgaben im Februar sind nach Berichten von Barclaycard allerdings im Jahresvergleich um 13,8% gesunken. Die Einschränkungen im Hotel- und Gastgewerbe und im Freizeitbereich durch den Lockdown haben weiterhin immense Auswirkungen. Zweifellos wird es nach dem Ende des harten Lockdowns im Juni einen starken Anstieg geben, aber bis dahin ist weiterhin mit einem Schwächeln der Branche zu rechnen.

USA, UK, EU PMI

Diese Woche werden in wichtigen Volkswirtschaften wie den USA, dem Vereinigten Königreich und der EU PMI-Daten veröffentlicht.

Den Anfang macht das Vereinigte Königreich, wo Beobachter für März auf eine Weiterentwicklung der Dynamik aus dem Februar hoffen werden. Laut IHS Markit/CIPS Composite PMI ergibt sich für Februar eine Steigerung auf 49,6 im Vergleich zum Achtmonatstief von 41,2 im Januar.

Einige Branchen entwickeln sich besser als erwartet. Nach IHS Markit hat sich die Baubranche im Vereinigten Königreich im Februar besser geschlagen als erwartet. Das zeigt sich in einem PMI-Anstieg von 49,2 auf 53,3, getrieben von der Wiederaufnahme zahlreicher wegen Covid-19 gestoppter Bauprojekte. Auch in der Produktion konnte ein Aufschwung beobachtet werden, mit einem Anstieg auf 55,1 im Vormonat.

Der Dienstleistungssektor enttäuscht aber weiterhin. Die überarbeiteten Zahlen für Februar kommen auf 49,5 und liegen damit immer noch unter der Wachstumsgrenze von 50. Das war durchaus zu erwarten. Der Freizeit- und Hotel-und-Gastgewerbsbereich ist weiterhin stark reglementiert, weshalb man auch für März die Erwartungen tief halten sollte.

Für die EU-Länder waren die Februar-Zahlen ein Grund etwas aufzuatmen. Die Baubranche erreichte nach 54,8 im Januar einen Stand von 57,9 im Februar und damit ein 3-Jahreshoch. Vor allem die starken Entwicklungen in den Niederlanden und Deutschland trugen hierzu bei.

Seither haben sich die Aussichten in Europa allerdings durch ausufernde Corona-Infektionszahlen in Frankreich und Deutschland und einen erneuten Lockdown in Italien stark eingetrübt. Die neusten Entwicklungen werden möglicherweise noch nicht komplett von den Daten abgebildet.

Ein Blick über den Atlantik zeigt, dass die beeindruckenden Februar-PMI-Zahlen des Produktionssektors der USA die guten Werte der EU in den Schatten stellt. Der PMI für das verarbeitende Gewerbe in den USA schlägt mit 60,8 zu Buche und damit mit dem höchsten Wert seit 3 Jahren. Diese imposante Zahl kann aber durch Entwicklungen in den Lieferketten in Mitleidenschaft gezogen werden.

Nach Aussagen der durch das Institute for Supply Management (ISM) befragten Hersteller steigen die Preise für Rohstoffe und Teile. Beispielsweise ist der Stahlpreis gestiegen, was sich massiv auf die Preise der US-Hersteller auswirkt.

US BIP

Diese Woche ist mit den finalen BIP-Zahlen der USA für das Q4 2020 zu rechnen, aber alle Augen richten sich auf die aktualisierten Vorhersagen für das Jahr 2021. Die US-Notenbank hat letzte Woche ihre Wachstumsprognose für dieses Jahr auf 6,5% erhöht, im Vergleich zu 4,2%, die noch im Dezember angegeben wurden.

Auch die OECD und verschiedene Investitionsbanken haben ihre Einschätzungen für das US-Wachstum für das aktuelle Jahr erhöht. Daher wird es auf Hochfrequenzdaten wie die wöchentlichen Arbeitslosenzahlen und Angaben zu Einkommen und Ausgaben ankommen, vor allem dann, wenn die 1.400 USD Stimulusschecks ihre Wirkung entfalten.

Die Märkte richten ihren Blick aber lieber in die Zukunft und nicht zurück. Die BIP-Zahlen des Q1 2021 werden für den Markt höchst interessant sein. Hier stimmen die Prognosen optimistisch.

Im vergangenen Dezember wurde die BIP-Prognose von Goldman, in Anbetracht des verabschiedeten 900 Mrd USD Stimuluspakets, für das erste Quartal 2021 auf 5% angehoben. Joe Bidens neu aufgelegtes Stimuluspaket in Höhe von 1,9 Billionen USD wurde verabschiedet, was sich auf die BIP-Entwicklung im Quartal auswirken kann.

Noch aktueller sind die Einschätzungen der Philadelphia Fed, welche das BIP-Wachstum für das Q1 2021 mit 3,2% ansetzen und ein erfreulicheres Bild für die Entwicklung des Arbeitsmarktes zeichnen, obwohl sie gleichzeitig die Inflationserwartung für den VPI des Q1 auf 2,5% hochschraubt. Die Atlanta Fed treibt die Prognosen sogar noch weiter in die Höhe. Der erste Nowcast beziffert das Quartalswachstum des BIP auf 5,2% und liegt damit auf einer Linie mit den Dezemberschätzungen von Goldman.

Die von Philadelphia angesprochene Arbeitslosigkeit ist ein wichtiger Punkt. Die aktuellsten Arbeitsmarktzahlen (exklusive Beschäftigte in der Landwirtschaft) zeigen, dass der Arbeitsmarkt wieder auf die Füße kommt; mit 379.000 neuen Jobs. Mehr Menschen in Lohn und Brot lassen eine steigende Produktivität erwarten, was wiederum ein solides BIP-Wachstum im Q1 erwarten lässt.

Alles in allem zeigt sich die US-Wirtschaft 2021 bisher deutlich munterer. Morgan Stanley erwartet sogar, dass die Wachstumsraten bereits Ende März wieder auf Vor-Corona-Niveau ansteigen werden. Das ist vielleicht ein bisschen zu optimistisch, aber es ist ein guter Indikator für das steigende Vertrauen in die USA.

Top Wirtschafts-Daten der Woche

 

Date  Time (GMT)  Currency  Event 
Wed 24 Mar  7.00am  GBP  UK CPI y/y 
  8.15am  EUR  French Flash Manufacturing PMI 
  8.15am  EUR  French Flash Services PMI 
  8.30am  EUR  German Flash Manufacturing PMI 
  8.30am  EUR  German Flash Services PMI 
  9.00am  EUR  Flash Manufacturing PMI 
  9.00am  EUR  Flash Services PMI 
  9.30am  GBP  Flash Manufacturing PMI 
  9.30am  GBP  Flash Services PMI 
  1.45pm  USD  Flash Manufacturing PMI 
  1.45pm  USD  Flash Services PMI 
  2.30pm  USD  US Crude Oil Inventories 
       
Thu 25 Mar  8.30am  CHF  SNB Monetary Policy Statement 
  12.30pm  USD  Final GDP q/q 
  2.30pm  USD  US Natural Gas Inventories 
       
Fri 26 May  7.00am  GBP  Retail Sales m/m 
  9.00am  EUR  German ifo Business Climate 

 

Top Geschäftsberichte diese Woche

 

Date  Company  Event 
Mon 22 Mar  Saudi Aramco  Q4 2020 Earnings 
        
Tue 23 Mar  Adobe  Q1 2021 Earnings 
   Markit  Q1 2021 Earnings 
        
Wed 24 Mar  Tencent Holdings  Q4 2020 Earnings 
   Geely Motors  Q4 2020 Earnings 
        
Thu 25 Mar  CNOOC  Q4 2020 Earnings 

Broad rally for equities as UK goes for lockdown-lite, Tesla fails to spark, precious metals under pressure

European markets rose 1% in early trade on Wednesday, extending mild gains from the previous sessions following the steep selling on Monday. Yesterday, the S&P 500 rose 1%, and the Nasdaq climbed 1.7%, whilst markets across Europe were a little more mixed with London and Frankfurt higher but Paris lower.

Today sees solid bid across sectors and bourses with a slate of manufacturing and services PMIs in focus. The FTSE 100 recovered the 5,900 level, with even IAG and easyJet getting in on the action, rising 6% each. Safe-haven play Fresnillo was off by a similar margin as silver and gold prices come under a good deal of pressure again today.

There is no clear evidence for the airlines to rally except that perhaps there was an overreaction earlier in the week.

PMIs underline the fragility of the recovery

I will issue the usual caveat about extrapolating too much from these diffusion indices, but they do highlight an interesting trend. The manufacturing sector can sustain a recovery as firms can work out how to function in the new environment, but it’s harder for many service sector businesses to operate at all, which drags on the number.

Service sector companies are also much more exposed to the caprice of lockdowns. Both German and French services PMIs came in under 50, indicating contraction (survey respondents think things are worse than the month before), while both countries’ manufacturing PMIs pointed to expansion.

The UK is heading for a second lockdown-lite

This will dent the recovery and hit some sectors especially hard, but perhaps more importantly this is spurring the chancellor into action. With the furlough scheme slated to end in October, there is a risk of a jobs calamity even without further lockdown restrictions, which are a possibility.

Rishi Sunak is reported to be working on new plans to support jobs, which may ease worries among investors that the UK economy could fall off a cliff for a second time just as the Brexit process reaches its finale.

Individual stocks are putting some very big moves daily which only indicates the kind of dislocation in market pricing, uncertainty about the path of the pandemic and the fact that no one really knows where a lot of these securities ought to be trading.

Whether it’s value or growth, tech or travel, the unevenness of both the recovery and government policy means it’s hard to know what a fair value is. Trying to extrapolate a narrative to fit all of this is often a fool’s errand.

Tesla stock tumbles after Battery Day reveals fall flat

A case in point: Tesla shares fell over 5% and extended their decline by a further 7% in after-hours trading, despite Elon Musk outlining the company’s plans to halve the cost of battery manufacturing and market an electric car at $25,000. The new battery tech would deliver 16% more range and x6 more power, but the company said production in volume is three years away.

There is some debate about whether Tesla’s Battery Day announcements amount to incremental or revolutionary changes to battery technology, but two things are clear: Tesla has not suddenly acquired warp speed capability, but clearly the company has a roadmap to cheaper, longer life battery technology that it will make itself and will allow it to lead the EV field for a while longer.

Panasonic and other suppliers were hit with Tesla planning to make its own battery. Nevertheless, given all the anticipation around a potential game-changer in battery technology, investors were a little underwhelmed by the news. Tesla’s Frankfurt-listed shares declined 7% at the open, before paring losses a touch.

Nike climbs as online sales surge, Ant Group takes another IPO step

Nike shares shot higher after-market following an 82% rise in online sales, with the company expecting to benefit from a permanent shift to direct online sales. EPS of $0.95 beat the $0.47 expected, on revenues of $10.6bn vs the $9bn expected. Nike continues to benefit from its strong brand presence that is akin to Apple in the smartphone space, as well as large investments in its web and mobile platforms. Shares in Adidas and Puma rose about 4% on the read-across.

Ant Group took a step closer to its mega-IPO after it submitted documents for registrations of the Shanghai side of the listing. The company plans to list both on Shanghai’s STAR Market and in Hong Kong, with valuation estimates in the region of $250bn-$300bn.

Cable softens, BoE Baily fails to quell negative rate fears

In FX, GBPUSD traded under 1.27 in early European trade after the downside breach of the 200-day EMA presented bears with an obvious momentum play. Yesterday’s move under the 1.2760 level has opened up the path to further losses and today the pair is trading through the 100-day line and testing the 38.,2% retracement at 1.2690.

Whilst Andrew Bailey attempted some push back on negative rates, saying they are not imminent, the takeaway from his comments was that this unorthodox and dangerous tool is very much being actively considered by the bank’s Monetary Policy Committee.

Chart: GBPUSD downside exposed

The USD continues to find bid, which is weighing on gold. DXY extended its push out of the channel, forcing gold to trade under $1,900 and test the 50% retracement around $1875, corresponding with the horizontal support of the descending triangle formed by the August lows. Silver has a bearish bias after breaching the August low.

Chart: Dollar continues breakout

 

Chart: Gold tests 50% retracement

Chart: Silver breaks August lows

Foreign flops at Purplebricks and Domino’s hit shares

International expansion is not as easy as it looks – just ask the boards of Purplebricks and Domino’s.

Michael Bruce, found and chief executive of Purplebricks, is stepping down after a torrid year for the company. COO Vic Darvey is stepping into the breach. That means we’ve seen the poor performance recently claim 3 CEOs – in February the firm said UK boss Lee Wainwright and US boss Eric Eckardt would be departing. Shares are down almost 75% since the summer of 2017 and fell another 8% on the news this morning. 

The UK housing market has softened, prices are falling in Australia and cracking the US is proving very difficult. It’s tried to expand a little bit too quickly, but clearly the market conditions in the UK and Australia have been less than favourable. In fact, it’s got so bad in Australia that the company is pulling out. In the US it looks like it will materially scale back the business. Canada is better, but small. The focus will now be on Canada, where growth is good, and shoring up the core domestic market in the UK. 

In today’s trading update the group confirmed that full year revenues would be in the £130-£140m guided in February, which of course was down from the £165m-£175m previously indicated. Purplebricks tried to run before they could walk and are paying the price for being just a little bit too ambitious.  

Domino’s international sales slacken

Domino’s PIzza Group meanwhile is seeing good UK growth offset by considerable weakness in its international business, whilst there are ongoing worries about the state of the company’s relations with franchisees. Shares fell 6% on a disappointing trading update that shows things are not getting any better in foreign markets after a tough period of trying to get the ducks in a line in 2018.

UK and Ireland system sales rose 4.8% in the quarter. UK system sales rose 4.7%, with like-for-like growth, excluding stores in split territories, of 3.1%. International sales were up a modest 1.1% and with the cost of growing in these markets, this side of the business will not be profitable this year. Last year the company posted a £4.1m EBIT loss in its international business. Costly growth for a part of the business that is only about 10% of revenues. 

Meanwhile, franchisee strife looks set to weigh on growth prospects as it will impact the store rollouts in the UK and Ireland. 

We also see more challenges from competitors than before, particularly from Uber Eats, Deliveroo etc. Nevertheless, Dominos seems to be holding onto market share and the app is proving very sticky with customers.

There is undeniably a problem in delivering ongoing growth in the UK, whilst in international markets although there is certainly scope for expansion, management is currently finding it hard going, making investors more cautious about the near-term prospects. In the meantime, competitors are getting stronger.

CySEC (Europa)

Produkte

  • CFD
  • Aktienhandel
  • Strategy Builder

  • Kundengelder werden in getrennten Bankkonten geführt
  • FSCS-Anlegerentschädigung bis zu 20.000 EUR
  • Versicherung mit 1.000.000 € Deckungsbetrag**
  • Schutz vor Negativsaldo

Markets.com, betrieben von Safecap Investments Limited („Safecap“) Reguliert von der CySEC unter der Lizenznummer 092/08 und von der FSCA unter Lizenznummer 43906.

FSC (Weltweit)

Produkte

  • CFD
  • Strategy Builder

  • Kundengelder werden in getrennten Bankkonten geführt
  • Elektronische Bestätigung
  • Schutz vor Negativsaldo
  • Versicherung mit 1.000.000 $ Deckungsbetrag**

Markets.com, betrieben von Finalto (BVI) Limited („Finalto BVI”) Besitzt eine Lizenz der B.V.I Financial Services Commission („FSC“) mit der Lizenznummer SIBA/L/14/1067.

FCA (Britische)

Produkte

  • CFD
  • Spread-Wetten
  • Strategy Builder

  • Kundengelder werden in getrennten Bankkonten geführt
  • FSCS-Anlegerentschädigung von bis zu 85.000 GDP. *Abhängig von Kriterien und Teilnahmeberechtigung
  • Versicherung mit 1.000.000 £ Deckungsbetrag**
  • Schutz vor Negativsaldo

Markets.com, betrieben von Finalto Trading Limited Reguliert von der Financial Conduct Authority („FCA“) unter der Lizenznummer 607305.

ASIC (Australien)

Produkte

  • CFD

  • Kundengelder werden in getrennten Bankkonten geführt
  • Elektronische Bestätigung
  • Schutz vor Negativsaldo
  • Versicherung mit 1.000.000 $ Deckungsbetrag**

Markets.com, betrieben von Finalto (Australia) Pty Limited Hat bei den Australian Financial Services die Lizenznummer 424008 und wird von der Australian Securities and Investments Commission („ASIC“) reguliert”).

Nach der Auswahl einer dieser Regulierungsstellen werden die entsprechenden Informationen auf der gesamten Website angezeigt. Wenn Sie möchten, dass die Informationen einer anderen Regulierungsstelle angezeigt werden, wählen Sie diese bitte aus. Für weitere Informationen bitte hier klicken.

**Es gelten Allgemeine Geschäftsbedingungen. Siehe Police zu weiteren Einzelheiten.

Haben Sie sich verlaufen?

Uns ist aufgefallen, dass Sie sich auf der Website für befinden. Da Sie die Verbindung von einem Standort in der aus herstellen, sollten Sie in Betracht ziehen, wieder zur Domain zu wechseln, für die die -Produktinterventionsmaßnahmen gelten. Es steht Ihnen zwar frei, sich ganz aus eigener Initiative hier umzusehen, aber wenn Sie die Website für Ihr Land aufrufen, werden die entsprechenden Regulierungsinformationen und relevanten Schutzmaßnahmen des gewählten Unternehmens angezeigt. Möchten Sie zu weitergeleitet werden?