Wochenausblick: FOMC-Sitzungsprotokolle offenbaren das Denken der Fed

Diese Woche sehen wir die jüngsten FOMC-Sitzungsprotokolle, die uns Einblicke in die innere Arbeitsweise der Fed geben werden. Außerdem haben wir einige große Daten-Veröffentlichungen. Nach einem unerwarteten Anstieg im Juni stehen die US-Einzelhandelsabsatzzahlen im Vordergrund, sowie die jüngsten VPI-Zahlen für die britische Wirtschaft.

Diese Woche werden die Sitzungsprotokolle vom FOMC-Treffen im Juli veröffentlicht.

Die liegen ziemlich genauso, wie zum zweitägigen Treffen der Fed im letzten Monat.

Die Zinsen wurden nicht vom historischen Tief angehoben und die Fed hat auch nicht bekannt gegeben, wann sie plant das Anleihenkauf-Programm über monatlich 120 Milliarden USD anzupassen.

„Im Dezember letzten Jahres hatte der Ausschuss angekündigt, seine Bestände an Staatsanleihen um mindestens 80 Milliarden USD pro Monat und an hypothekarisch gesicherten Wertpapieren um mindestens 40 Milliarden USD pro Monat aufstocken zu wollen, bis weitere wesentliche Fortschritte bei der Erreichung seiner Ziele der maximalen Beschäftigung und der Preisstabilität erzielt worden sind“, so der FOMC in einer Erklärung. „Seit dem hat die Wirtschaft Fortschritte in Richtung dieser Ziele gemacht, die der Ausschuss in zukünftigen Treffen auch betrachten wird.“

Der O-Ton ist, dass sich die Wirtschaft, trotz schnell steigender Covid-19-Fallzahlen erholt. Allerdings könnten pandemiebedingte Veränderungen der Wirtschaft den Vorsitzenden Powell dazu zwingen, schneller als erwartet handeln zu müssen.

Wir haben in aufeinanderfolgenden VPI-Veröffentlichungen einen Anstieg der Kerninflation gesehen – aber auch ein Sinken der Beschäftigungsquote. Die Beschäftigungszahlen vom letzten Monat waren mit 943.000 neuen Arbeitsplätzen in der US-Wirtschaft unter en stärksten seit Jahren. Außerdem fiel die Arbeitslosenquote auf 5,4%.

Beschäftigung ist einer der wichtigsten Metriken der Fed, bei der Beurteilung der wirtschaftlichen Gesundheit der Vereinigten Staaten und der Anpassung der Geldmarktpolitik. Wir haben bereits Gerüchte gehört, das Rücknahmen auf dem Weg sein könnten, was die Einsichten, die wir mit den FOMC-Protokollen vom Mittwoch gewinnen könnten, bereits überholen könnte.

Auf der Zahlen-Seite erwarten uns diese Woche die US-Einzelhandelsabsätze. Die Märkte sind gespannt, ob der überraschende Anstieg vom Juni eine einmalige Sache war oder den Beginn eines neuen Trends darstellt.

Kern-Einzelhandelsabsätze stiegen um 1,1% und gesamt stieg der Einzelhandelsabsatz im Juni um 0,6%, was die Märkte nicht erwartet hatten. Auf das Jahr gerechnet sind die Absätze im Vergleich zum Juni 2020 um 18% gestiegen.

Das US-Handelsministerium zitiert Covid-19-Impfungen, niedrige Zinsen und riesige Konjunkturpakete als Treiber des Einzelhandelsabsatzes. Aber wie bereits erwähnt, war das für US-Ökonomen ein kleiner Schock. Mit der langsamen Wiedereröffnung der US-Wirtschaft verlagern sich die Konsumausgaben in Richtung Erfahrungen und Reisen, weg von Konsumgütern.

Tatsächlich wurden bei der letzten Bekanntgaben zum Einzelhandelsabsatz die Zahlen für Mai nach unten korrigiert. Es gab tatsächlich eine Abnahme von 1,7% im Mai statt der ursprünglich berichteten 1,3%. Das lag wieder am Trend weg von Konsumgütern hin zu Erfahrungen.

Um bei Zahlen zu bleiben: der britische Verbraucherpreisindex für Juli kommt am Mittwoch morgen.

Die Zahlen vom Juni zeigten den höchsten VPI seit drei Jahren. Bei 2,5% für Juni, einem Anstieg von 2,1% gegenüber dem Vormonat, liegt die Verbraucherpreisinflation jetzt auf dem höchsten Wert seit 2018. Das könnte die Bank of England dazu bringen, ihre Haltung zu steigenden Zinsen früher zu ändern als erwartet.

Dennoch hielt Gouverneur Bailey auf der Sitzung im August an der zurückhaltenden Haltung der britischen Zentralbank fest und betrachtete die VPI-Inflation als vorübergehend. Die britische Geldmarktpolitik hat diesmal keine Veränderung erfahren.

Allerdings hat die Bank of England ihre langfristige Inflationsaussichten angepasst. Sie glaubt jetzt, dass die Inflation über die nächsten 12 Monate bei 3,1% liegen wird – ein Anstieg gegenüber der Vorhersage vom Juni von 2,8%.

Werden wir wieder einen VPI sehen, der die Erwartungen übertrifft – und wird das genug sein, Gouverneur Bailey und Co. zum Handeln zu bewegen?

Da wir gerade von Zentralbanken sprechen, die Reserve Bank of New Zealand gibt nächste Woche ihre Stellungsnahme zum Zins für August bekannt.

Die Gerüchteküche munkelt, dass die RBNZ die Zinsen bereits nächsten Monat anheben könnten. Sie hat bereits im Juli bekannt gegeben, ihr Programm der quantitativen Lockerung zurückzunehmen, was Beobachter überraschte.

„Unsere derzeitige Erwartung ist, dass die RBNZ die Zinssätze in der geldpolitischen Stellungnahme (MPS) vom August anheben wird, gefolgt von einer anschließenden Erhöhung in jeder weiteren MPS, bis der Zinssatz im Jahr 2022 1,75% erreicht“, sagte Finn Robinson, Ökonom bei Australia and New Zealand Banking Group (ANZ).

Zur Zeit liegt der Kassakurs bei 0,25%, gleichbleibend vom Vorjahr.

Das ist eine wahrscheinliche Antwort auf eine steigenden VPI-Inflation. Die Zahlen vom Juli zeigen einen Anstieg des neuseeländischen Verbraucherpreisindex’ um 1,3%, was die Gesamtinflation auf 3,3% bringt und das Inflationsziel der RBNZ von 1-3% übersteigt.

Wenn es zu einem Zinsanstieg kommt, wäre Neuseeland eines der ersten Länder, wenn nicht sogar das erste Land, das dies tut.

Es ist außerdem die letzte Woche der Earnings Season diesen Quartals. Wir erwarten die Berichte weniger Large Caps, Walmart ist das größte Unternehmen, dass noch berichten muss, aber Sie mit unserem Earnings Kalender sehen, welche Unternehmen ihr Quartalsberichte veröffentlichen.

Top Wirtschafts-Daten

Date  Time (GMT+1)  Asset  Event 
Tue 17-Aug  2.30am  AUD  Monetary Policy Meeting Minutes 
  1.30pm  USD  Core Retail Sales m/m 
  1.30pm  USD  Retail Sales m/m 
       
Wed 18-Aug  3.00am  NZD  Official Cash Rate 
  3.00am  NZD  RBNZ Monetary Policy Statement 
  3.00am  NZD  RBNZ Rate Statement 
  4.00am  NZD  RBNZ Press Conference 
  7.00am  GBP  UK CPI m/m 
  1.30pm  CAD  CPI m/m 
  3.30pm  OIL  US Crude Oil Inventories 
  7.00pm  USD  FOMC Meeting Minutes 
       
Thu 19-Aug  2.30am  AUD  Employment Change 
  2.30am  AUD  Unemployment Rate 
       
Fri 20-Aug  7.00am  GBP  Retail Sales m/m 

 

Top Geschäftsberichte

Mon 16 Aug  Tue 17 Aug  Wed 18 Aug 
Roblox Corporation  Walmart   Lumentum Holdings 
 
Cisco Systems 
 
NVIDIA  

 

Stocks, shopping and borrowing all rise

Stocks are firmer on Friday though major indices continue to show indecision as they rotate around the 50-60% retracement of the recent pullback through the second week of June. Economic data remains challenging and in the US at least there are fears about rising case numbers.

US jobless claims were disappointingly high, missing expectations for both initial and continuing claims. Following the surprisingly good nonfarm payrolls report, the weekly numbers didn’t follow through with conviction – initial claims were down just 58k to 1.5m, whilst continuing claims only fell by 62k to 20.5m.

The slowing in the rate of change is a concern – hiring is not really outpacing firing at a fast-enough pace to be confident of a decent recovery. You would prefer to see a greater improvement given the reopening of businesses, and it suggests more permanent scarring to the labour market.

US Covid-19 cases climb, UK retail sales jump in May

Worries about the spread of the disease persist, though second wave fears are not exerting too much pressure as investors start to get used to rising case numbers – remember it’s not cases that count, it’s the lockdown and people’s fear of going out that hurts the economy and corporate earnings. California and Florida both registered their biggest one-day rise in cases. As previously stated, I don’t believe there is the will to enforce blanket lockdowns again.

UK retail sales rose 12% in May, bouncing back from the 18% decline in April as we rushed to DIY stores but are still 13% down on February levels before the pandemic struck these shores.  Australia also posted a strong bounce in retail sales of more than 16%.

Will US quadruple witching boost volatility for range bound stocks?

Stocks were broadly weaker yesterday in Europe and the US. Shares across Europe have opened higher on Friday and remain set to end the week up. As per yesterday’s note, the major indices remain in consolidation mode around the middle of the range from the Jun 8/9th peaks to the Jun 15th lows. The S&P 500 finished at 3115, on the 61.8% retracement of the move.

Trading around the 6240 level this morning the FTSE 100 is similarly placed but also flirting with the 50% retracement of the Jan-Mar drawdown. Remember it’s quadruple witching in US when options and futures on indices and equities expire, so there can be a lot more volume and volatility.

UK public debt is now higher than GDP, official data this morning shows. That’s not happened since the 1960s as the nation recovered from the second world war and highlights the damage being wrought on the public finances by the pandemic response. Picking up from the Bank of England yesterday, which increased QE by £100bn, the amount of issuance may require additional asset purchases from the central bank.

Sterling bears eye 1.22 in the wake of BoE decision

Sterling broke to almost three-week lows yesterday, with GBPUSD testing the 1.24 round number support in the wake of the BoE decision. This morning the 50-day simple moving average at 1.2430 is acting as support but having already broken down through the key support levels the path to 1.22 is open again. The euro was also making fresh lows for June, with the 1.12 round number holding for the time being after a breach of the 1.1230 area at the 23.6% of the 2014-2017 top-to-bottom move.

OPEC compliance promises lift oil

Oil is higher, with WTI (Aug) progressing back towards the top of the recent consolidation range close to the $40 level, which may act as an important psychological level. Iraq and Kazakhstan have set out how they will not only comply with OPEC cuts but also compensate for overproduction in May. Other ‘underperforming participants’ have until Jun 22nd to outline how they will compensate for overproduction following Thursday’s Joint Ministerial Monitoring Committee (JMMC). OPEC conformity stood at 87% in May and the JMMC did not recommend extending the maximum level of cuts into August.

Hopes that non-compliant nations will make up for cuts helped raise sentiment around crude and sent Brent into backwardation for the first time since the beginning of March, with August now trading a few cents above September and October contracts.

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