Wochenausblick: Ein neuer Monat bringt einen neuen Bericht zur Beschäftigung

Ein neuer Monat bringt einen neuen Bericht zur Beschäftigung. Die Märkte werden hoffen, dass der Ausrutscher vom August ein Einzelfall bleibt. Australische und neuseeländische Zentralbanken bereiten auch große Stellungnahmen vor währen OPEC+ sich für die Politikgespräche im Oktober sammelt.

Zurücknahme oder nicht, die Beschäftigungszahlen am Freitag sind für die USA extrem wichtig.

Die Märkte werden darauf achten, ob es eine Kehrtwende im amerikanischen Arbeitsmarkt gibt, nachdem die Zahlen vom August weit hinter den Erwartungen zurückgeblieben sind. Die Beschäftigungszahlen für August lagen insgesamt bei einem Plus von 275.000 und verfehlten damit die Erwartungen des Markts von 750.000 bei weitem.

Die Arbeitslosenquote ist auf etwas unter 5,2% gesunken, während die Teilnahme am Arbeitsmarkt unverändert bei 61,7% liegt. Der Stundenlohn stieg im August um 0,6%, was über den Marktprognosen von 0,3% lag.

Wir wissen, dass Jerome Powell und die Fed starke Beschäftigungszahlen lieben. Wir wissen aber auch, dass unabhängig der Zahlen für September eine Zurücknahme kommt – vermutlich im November. Natürlich könnte, wenn der Bericht am Freitag wirklich schrecklich ausfällt, dies die Pläne der Fed zur Zurücknahme durcheinanderbringen, aber die Zeichen stehen gut, dass eine Zurücknahme bald erfolgen könnte.

Allerdings glaubt der Fed-Vorsitzende Powell weiterhin, dass die USA noch weit von dem entfernt ist, wo er die Arbeitslosigkeit gerne hätte.

In einer Rede letzte Woche sagte Powell: „Was ich letzte Woche gesagt habe, ist das fast die Zustände erreicht haben, die wir für eine Zurücknahme benötigen. Ich habe klargestellt, dass wir meiner Meinung nach weit weg von der maximalen Beschäftigung sind.“

Wann wird sie kommen? Laut einer aktuellen Umfrage der National Association for Business Economics glauben 67% der teilnehmenden Ökonomen, dass das Beschäftigungsniveau bis Ende 2022 wieder Vor-Pandemie-Niveau erreichen wird. Weniger als ein Drittel glaubt, dass die Erholung des Arbeitsmarkt nicht bis 2023 passiert ist.

Der Weg zur Erholung ist aber noch weit. Wir haben 2021 aber auch einige Male erlebt, dass Beschäftigungszahlen nach einem enttäuschenden Monat einen Sprung hingelegt haben.

Der Sprung vom Januar zum Februar zeigte eine Zunahme von -306.000 auf +233.000 Arbeitsplätze. Beschäftigungszahlen stiegen von 269.000 im April auf 614.000 im Mai 2021. Da gibt es einen Präzedenzfall.

Mehr als 7,5 Millionen Amerikanern wurde das Pandemie-Arbeitslosengeld gekürzt. Die Zusatzzahlungen in Höhe von 300 US-Dollar wurden Anfang September eingestellt, da die Regierung damit beginnt, die Steuerhilfe zu kürzen. Könnte dies ein Katalysator für weitere Anstellung sein? Wir werden es vielleicht Freitag bei den Beschäftigungszahlen sehen.

Weg von den USA stehen die großen antipodischen Zentralbanken diese Woche vor der Veröffentlichung der aktuellen Zinsberichte.

Fangen wir mit Australien an: Gouverneur Philip Lowe und seine Kollegen scheinen sich beim September-Treffen der Reserve Bank of Australia in Richtung einer flexibleren Politik zu bewegen. Daher gehen die Märkte nicht von drastischen Veränderungen im Oktober aus.

Wir haben gesehen, dass die Zinsen in Australien auf dem Stand der letzten anderthalb Jahre geblieben ist. Die RBA steht immer noch voll dahinter, den Leitzins nicht anzuheben, „bis die tatsächliche Inflation nachhaltig im 2%- bis 3%-Bereich liegt.

Die Stellungnahme vom September zeigte einige nuancierte Änderungen.

Der Leitzins und der dreijährige Kontroll-Zins blieben beide bei 0,1%, aber die Formulierung des Programms zur Zurücknahme des Anleihenankaufs wurde geändert. Ursprünglich sollte es nicht später als im November überprüft werden, nachdem ab Juli um 4 Milliarden AUD gekürzt wurde. Jetzt wird es bis mindestens Februar 2022 auf dem Level bleiben.

Das bedeutet im Grunde, dass die Geschwindigkeit der RBA-Anleihenkäufe sich bis nächsten Februar nicht verlangsamen wird. Nach dem Treffen vom Juli ging man davon aus, dass die Bank beginnen würde, ihr Anleihenkaufprogramm alle drei Monate zu überprüfen, bevor es über dem Lauf des Jahres komplett abgeschafft werden würde. Das scheint bisher aber nicht passiert zu sein.

Wir erwarten immer noch kein Feuerwerk, wenn die RBA am Dienstag morgen ihre Stellungnahmen zum Zins abgibt.

Die Märkte könnten stattdessen eher falkenartige Bewegungen der Reserve Bank of New Zealand erwartet haben – aber die jüngsten Kommentare des stellvertretenden Gouverneurs Christian Hawksby deuten darauf hin, dass es verfrüht ist, von einer größeren Erhöhen des Leitzins zu sprechen.

„Zentralbanken weltweit neigen dazu, einem geglätteten Pfad zu folgen und ihren Leitzins unverändert zu lassen oder in Schritten von 25 Basispunkten zu bewegen“, sagte Hawksby und machte damit jegliche Vorstellung von einem 50 Basispunkt Aufschwung des neuseeländischen 0,25%-Leitzins zunichte.

Stattdessen wird das vermutlich stückweise passieren, bis er Ende 2022 1,5% erreicht hat.

Aber wie immer steht COVID-19 bedrohlich am Horizont für Neuseeland Steuerpolitik. Das Land ging nach eine Anstieg der Fälle der Delta-Variante vor kurzem wieder in den Lockdown. Obwohl sie da wieder raus sind, war die geringe Menge an Vorfällen genug, um die RBNZ zum Zittern zu bringen.

Reuters zufolge preisen die Märkte eine 60%ige Chance eines Zinsanstiegs für Mittwoch ein, wenn Gouverneur Orr zu Wort kommt.

Zum Schluss treffen sich am Montag die OPEC und ihre Verbündeten wieder zu ihrem monatlichen Get-Together zur Politikdiskussion.

Mit hohen Preisen und hoher Nachfrage werden wir wahrscheinlich ein Durchwinken weiterer Fördererhöhungen sehen. OPEC+ hat sich dazu verpflichtet bis Ende nächsten Jahres jeden Monat weitere 400.000 Barrel pro Tag zu fördern, als Versuch pandemiebedingte Verluste wieder auszugleichen.

Dem monatlichen Ölmarktbericht vom September zufolge glaubt OPEC+, dass die Nachfrage das Niveau von 2019 bis Ende 2022 überschritten haben wird.

Mit dem Anstieg auf Brent-Rohöl auf beinahe 80 USD gehen in den USA die Alarmglocken über den hohen Benzinpreis an. Die USA haben in der Vergangenheit viel günstigere Benzinpreise genossen als einige andere Industrienationen und alles, was das ändern könnte, wird von Joe Sixpack und Joe Biden als inakzeptabel angesehen wird.

Der Präsident sagt, dass die USA sich zurzeit in Gesprächen mit OPEC befinden, um das Fördervolumen weiter anzuheben und dem so entgegenzuwirken – was vielleicht aber die Tatsache ignoriert, dass wenn US-Ölschiefer bereit steht, es mindestens 800.000 Barrel pro Tag zum weltweiten Angebot hinzuzufügen könnte.

Die OPEC+ macht sowieso ihr eigenes Ding. Alles was sie machte, macht es im Interesse ihrer Mitgliedstaaten, Verbündeten und dem weltweiten Ölpreis insgesamt. Ob Bidens Bitten auf taube Ohren fallen wird wissen wir noch nicht, aber es wäre keine Überraschung, wenn OPEC-JMMC im Oktober und darüber hinaus ihre eigenen Pläne verfolgen.

Top Wirtschafts-Daten

Date  Time (GMT+1)  Asset  Event 
Mon 04-Oct  All Day  OIL  OPEC-JMMC Meetings 
       
Tue 05-Oct  4.30am  AUD  RBA Rate Statement 
  4.30am  AUD  Cash Rate 
  3.00pm  USD  ISM Services PMI 
       
Wed 06-Oct  2.00am  NZD  Official Cash Rate 
  2.00am  NZD  RBNZ Rate Statement 
  1.15pm  USD  ADP Nonfarm Employment Change 
  3.30pm  OIL  US Crude Oil Inventories 
       
Thu 07-Oct  3.30pm  GAS  US Natural Gas Inventories 
       
Fri 08-Oct  1.30pm  CAD  Employment Change 
  1.30pm  CAD  Unemployment Rate 
  1.30pm  USD  Average Hourly Earnings m/m 
  1.30pm  USD  Nonfarm Employment Change 
  1.30pm  USD  Unemployment Rate 
  Tentative  USD  Treasury Currency Report 

Stocks tick higher after weak open, OPEC sticks to the plan

European stock markets showed some signs of wanting to kick on after shrugging off some early weakness at the start of the session. The FTSE 100 is handicapped to the tune of 13pts already due to ex-dividend factors but the overall tone was initially one of caution as yesterday’s ADP jobs miss has investors looking ahead to tomorrow’s nonfarm payrolls. Slightly hawkish chatter around the European Central Bank is also maybe leading to some caution, whilst there is yet further evidence of China’s crackdown on tech firms as it hauls up 11 ride-hailing for ‘illegal behaviour’. After an hour’s trade the main bourses were trading with a bit more confidence, up by around 0.1-0.2%,  but still stuck in recent ranges.

 

Wall Street ended the day largely flat with defensive/bond proxies real estate and utilities leading the gainers, whilst risk-on sectors like energy and financials were the weakest. US 10yr yields at 1.30% in the middle of the week’s range. Note continued rotation into mega cap tech with Apple and Alphabet hitting record highs and lifting the Nasdaq Composite to another all-time peak, though both stocks pared gains to finish off their highs. Reopening did better in Europe yesterday as the Stoxx 600 outperformed.

 

Zoom rebounded very mildly as Cathie Wood said she’d bought the stock on the 16% dip earlier this week. Wood also added some Robinhood and there is a new transparent ETF being launched, stuffed full of the same stocks the other ETFs are invested in. Suppose it makes it easier to say you’re not overconcentrated – just open a new fund to bid up the stocks in the others. The Transparent ETF will be at least 80% invested in stocks in the Transparency Index published by Solactive. Excluded from the index are stocks in the following industries:  (i) alcohol, (ii) banking, (iii) chemicals, (iv) confectionary, (v) fossil fuel transportation, (vi) gambling, (vii) metals, (viii) mineral, (ix) natural gas, (x) oil, and (xi) tobacco. The SEC filing can be found here.

 

Stagflation: ADP payrolls were a big ol’ miss at just +374k vs the +638k expected. Well over half (+200k) were in leisure and hospitality as reopening continues. Not a great indicator for Friday’s nonfarm payrolls and this would potentially give the Fed more rope to delay the taper. If data keeps getting worse, or less good, rather, then you can see the FOMC start to voice concerns at the Sep meeting and we could be in a position where the US central bank actually doesn’t taper asset purchases this year. I still think they will, but this is a very dovish, somewhat politically-motivated Fed with jobs on its mind and Powell looking to keep his job. 

 

The US ISM PMI showed slowing growth and more inflation, albeit the pace of price growth is cooling. The Prices Index registered 79.4%, down 6.3 percentage points compared to the July figure of 85.7%. This was its first reading below 80% since December 2020. Labour shortage evident with the Employment Index slipping into contraction.  

 

Anything really interesting? Well, that Employment Index reading in the ISM neatly matches the ADP report, so something to consider for anyone expecting a blowout NFP on Friday. Want to hire, can’t hire. Just wait ‘til the stimmy cheques wear off. Federal stimmy cheques end Monday Sep 6th – Labor Day ironically – although about half of states have already stopped them. Companies might find it easier to hire thereafter. US initial claims later today seen at 345k, which will also be watched with some scrutiny ahead of the NFP tomorrow. 

 

FTSE reshuffle: Meggitt and Morrison (Wm) Supermarkets to join FTSE 100, whilst there are seven changes to the FTSE 250. Just Eat Takeaway.com and Weir Group will leave the FTSE 100 index. You have to wonder why on earth the FTSE Russell bods think that it makes sense to promote Morrisons just as it’s about to become a private company – particularly as it’s only due to the bidding war that the share price has risen enough to get in. Joining the FTSE 250 are Baltic Classifieds Group, Blackrock Throgmorton Trust, Bridgepoint Group, Darktrace, Draper Esprit and Endeavour Mining plc. Couple of recent IPOs in there that have been performing well since listing. Out go Wickes, Tullow Oil, Temple Bar Investment Trust, Civitas Social Housing and Avon Protection. 

 

Melrose shares rose to the top of the FTSE as it returned to profit and reported trading ahead of expectations, with better profit margins, better earnings per share and significantly lower net debt. It also said the balance sheet has room for a significant further Capital Return next year. Profits rose to £223m from a loss of £11m last year. Shares rose 5% in early trade. 

 

JD Sports still spitting feathers over the CMA’s continued refusal to allow it to acquire Footasylum. The regulator still seems to be taking a high street market share approach with regards the two must-have brands – Nike and Adidas – whilst seemingly not factoring in the amount of direct to consumer business they do already and plan to do in future. Retail changes all of the time and the pandemic has accelerated trends that mean blocking JD Sports from acquiring Footasylum increasingly makes less sense. 

 

ECB speakers are doing the rounds: It’s an interesting moment for the European Central Bank next week so we’re paying close attention to what some of the ECB speakers are up to. After inflation rose to a decade-high 3% this week, leading hawk Jens Weidmann of the Bundesbank to call for stimulus to be rolled back.  

 

Hawks are gaining confidence albeit the recovery is showing signs of lost momentum. Vice President Luis de Guindos told a Spanish newspaper that “the economy is performing better in 2021 than we expected, and this will be reflected in the projections that will be published in the coming days”. 

 

Next week on Sep 9th the ECB will need to take a decision on the future path of bond purchases. De Guindos hinted that withdrawal of stimulus is on the cards. „If inflation and the economy recover, then there will logically be a gradual normalisation of monetary policy, and of fiscal policy, too,“ he said. 

 

But hawks have been in the minority for many years. ECB policymaker Yannis Stournaras was also on the tape, saying the central bank should be prudent, cautious regarding course of inflation, but stressed that wages are not yet following the course of inflation. This kind of follows what ECB chief economist Philip Lane said last week when he reiterated the central bank’s believe in the transience of inflationary pressures. 

 

OPEC+ stuck to its plan, raising output by 400k bpd, and increasing its 2022 demand outlook amid growing confidence within the bloc and the fundamentals for the market. Members noted that while the pandemic has cast a shadow on sentiment, market fundamentals have strengthened and OECD stocks continue to fall as recovery accelerates. A well-telegraphed move but it shows more consensus than was evident last time when talks dragged on for days. 

 

On stocks, US oil inventories shrank sharply last week, according to EIA data. Stocks fell by 7.2m barrels, double the draw that was expected. However, gasoline inventories rose as Tropical Storm Henry shut driving on the US east coast. Nevertheless, total product supplied, the key measure of implied demand, hit an all-time high of more than 22m bpd. The wash-out in July and August on delta fears may have played out enough to allow speculators to come back in as physical markets remain tight and fundamentals still solid.

 

After touching old support just under $67 WTI trades around $68 this morning as it continues to maintain a slightly bullish medium-term bias hugging the trend line, near-term descending trend is approaching but momentum is already fading a touch before this.

Spot Oil Chart 02.09.2021

Stocks start September strongly, OPEC+ ahead

European stocks kicked off September with a strong start, with the major bourses back towards the tops of recent ranges. The DAX rose close to 1% in early trade to 15,980 as German bond yields hit a 6-week high, whilst the FTSE rose to 7,177 at the start. Wall Street dipped slightly on Tuesday in quiet trade ahead of Friday’s key jobs report but nevertheless managed to eke out a 7th straight monthly gain like its European and global peers. SPX now up 20% for the year without any sizeable drawdown – the 50-day SMA holding the line every time it’s tested and it’s now breezed through 4,500 without a glance back. The question now is after 7 months of gains, valuations stretched and economic growth struggling to retain the kind of perkiness it had on the initial rebound, can the market continue to glide higher? A combination of ongoing earnings strength, normalisation of the economic situation as reopening proceeds, and ongoing support from a dovish Fed suggest there is more upside, but not without some larger pullbacks along the way.

Stagflation: Manufacturing activity across all seven countries in the ASEAN block contracted for the first time since May 2020. PMIs for the region remained firmly in contraction territory, whilst inflationary pressures also remained high. “Input costs increased markedly again, with firms raising their average charges at an accelerated pace as a result,” IHS said. China’s Caixin PMI also registered a drop, marking the first time it has been in contraction for a year and a half. In Europe, German retail sales plunged by 5% – after yesterday’s 3% inflation print for the EZ. PMIs for the Eurozone already showing declining momentum + deeper supply chain problems + accelerating inflation pressures.

Crude oil remains with a slight bullish bias with WTI (spot) holding $69 after a larger-than-expected draw on US inventories, while traders are also looking towards today’s OPEC+ meeting. The API reported a draw of more than 4m barrels for last week, with EIA figures today expected to show a draw of around 2.5m barrels.

OPEC’s meeting today with allies should be simple – agree to raise output by 400k bpd as they have already set out the schedule through to December. Delta has increased downside risks for oil demand but prices have stabilised around $70 and the physical market remains tight even if speculative sentiment rolled over in July and August. Note WH Smith seeing encouraging signs of much stronger demand in Travel though still some way to go to get back to 2019 levels.

Spot Oil Chart 01.09.2021

Also looking at the crypto space, particularly COIN, after the SEC boss Gary Gensler said crypto platforms need to be regulated ahead of his testimony before the European Parliament later today.

On the tape today – US ISM manufacturing PMI called at 58.5 but we will be looking for weakness in sentiment and, of course, inflation pressures.

Wochenausblick: Im Brennpunkt stehen die Beschäftigungszahlen

Diese Woche dreht sich alles um wirtschaftliche Größen. Der Beschäftigungsbericht für die USA wird am Freitag veröffentlicht, wir beginnen die Woche aber mit den jüngsten PMI-Daten zur chinesischen Fertigungsindustrie. OPEC und ihre Verbündeten werden ebenfalls ein Treffen abhalten. Es wird also eine volle Woche für die Weltwirtschaft.

Der US-Arbeitsmarkt hat uns in den vergangenen 18 Monaten in Abgründe und enorme Höhen geführt. Die Pandemie hat sicher ihre Spuren hinterlassen, aber mit erhöhten Beschäftigung haben wir neues Leben in die Venen der US-Wirtschaft fließen sehen.

Betrachten Sie nur einmal die Beschäftigungszahlen des letzten Monats. Die Zahlen für Juli zeigten einen die Erwartungen übertreffenden Zuwachs von 943.000 neuen Arbeitsplätzen.

Am Freitag werden nun die Beschäftigungszahlen für August herausgegeben. Die Märkte werden sie natürlich genau im Blick behalten. Es ist ja auch die große Veröffentlichung des Monats. Aber vor dem Hintergrund der Trends, die wir 2021 beobachten konnten, nehmen die Beschäftigungszahlen diese Woche eine andere Form an.

So kamen zum Beispiel für Beschäftigungszahlen für April 785.000 neue Arbeitsplätze hinzu, eine Steigerung zum Vormonat um 200.000. Aber im Mai sank der NFP-Bericht um über 500.000 auf 269.000.

Juni und Juli zeigten aufeinanderfolgend Wachstum, aber es ist wichtig, sich davon nicht ablenken zu lassen. Wir haben in der jüngeren Vergangenheit gesehen, dass Wachstumsflauten auf Boom-Monate folgen können.

Die Federal Reserve hat ihre politischen Entscheidungen deutlich an die Gesundheit des Arbeitsmarkts geknüpft, sodass dieser Bericht nach dem Jackson Hole Symposium letzte Woche von besonderem Interesse sein dürfte.

So wie Beginn eines neuen Monats uns einen weiteren US-Arbeitsmarktbericht bringt, bringt er uns ebenfalls ein neues Treffen der OPEC+.

Letzte Woche fielen die Benchmarks für WTI und Brent auf 3-Monats-Tiefs, obwohl sie sich seitdem wieder etwas erholt haben. Brent hat bereits die 70 USD-Marke wieder überschritten und WTI steht auf über 67 USD.

Sich ändernde Nachfrageerwartungen könnten sich auf den Rohöl-Preis auswirken. Schlüssel-Importeure haben Reisebeschränkungen oder neue Lockdowns verhängt. Einige chinesische Öl-Häfen zum Beispiel haben durch steigende Fallzahlen der Delta-Varianten COVID-19 schließen müssen.

Aber OPEC+ hat ihren Kurs bisher beibehalten. Sie haben sich immer noch der Produktsteigerung um etwa 400.000 Barrel pro Tag pro Monat ab August verschrieben. Auch auf Drängen von Präsident Biden haben sie bisher keinen Anlass gesehen, diese Zahlen nach oben zu schrauben. Bisher liegt das Niveau bei 400.000 Barrel pro Tag pro Monat.

Es ist wichtig alles zu wiederholen, was OPEC und ihre Alliierten diese Jahr unternommen haben, um die Ölpreise zu stützen. Angesichts der weltweit zunehmenden COVID-19-Fälle könnte sich die Balance zwischen Angebot und Nachfrage, die das Kartell zu erhalten versucht, verschieben, aber OPEC+ zählt vermutlich auf anziehende Impfprogramme, um das zu erhalten.

Wir wissen alle, dass Öl einer der Schlüsselstoffe für Wirtschaftswachstum in unserem, auf fossilen Brennstoffen basierenden Weltwirtschaftssystem. China ist der weltweit größte Importeur von Rohöl, daher wird die Produktionsleistung des Landes genau beobachtet – insbesondere angesichts potenziell niedrigerer Ölimporte in den letzten Monaten.

Wir könnten die Wirkung von weniger Öl und einem massiven Anstieg von Fällen der Delta-Variante in den PMI-Zahlen für das produzierende Gewerbe für August sehen.

Der Wert vom Juli von 50,4 war der kleinste seit 15 Monaten. Junis 51,3 war eine leichte Steigerung der 51,0 vom Mai, aber der Trend scheint eine sich verlangsamende Produktionsleistung in der weltweit zweitgrößten Volkswirtschaft zu sein.

Die Schließung von Häfen wird der Produktionsmenge keinen Gefallen tun. Und zur Zeit hohe Rohstoffpreise ebenfalls nicht. Arbeitskräftemangel und höhere Input-Kosten haben ihren Teil zu einer Verlangsamung der Produktion auch in Großbritannien und den USA beigetragen. Das ist kein auf China beschränktes Phänomen.

Ein PMI-Wert über 50 deutet auf Wachstum hin, aber wir sehen China gefährlich nahe dran, darunter zu fallen. Die PMI-Veröffentlichung am Dienstag wird es zeigen.

 

Top Wirtschafts-Daten

 

Date  Time (GMT+1)  Asset  Event 
Mon 30-Aug  3.00pm  USD  US Pending House Sales 
       
Tue 31-Aug  2.00am  CNH  Manufacturing PMI 
  1.30pm  CAD  GDP m/m 
  2.45pm  USD  Chicago PMI 
  3.00pm  USD  CB Consumer Confidence 
       
Wed 01-Sep  ALL DAY  OIL  OPEC Meetings 
  ALL DAY  OIL  OPEC-JMMC Meetings 
  2.30am  AUD   GDP m/m 
  8.55am  EUR  German Final Manufacturing PMI 
  1.15pm  USD  ADP Nonfarm Employment Change 
  3.00pm  USD  ISM Manufacturing PMI  
  3.30pm  OIL  US Crude Oil Inventories 
       
Thu 02-Sep  3.30pm  GAS  US Natural Gas Inventories 
       
Fri 03-Sep  1.30pm  USD  US Nonfarm Payrolls 
  1.30pm  USD  Average Hourly Earnings 
  1.30pm  USD  Unemployment Rate 
  3.00pm  USD  ISM Services PMI 
  Tentative  GBP  Monetary Policy Report Hearings 

Wochenausblick: OPEC+-Treffen bei steigendem Druck auf die Ölmärkte durch die Delta-Variante

Das OPEC-JMMC-Treffen im August, das nach den zähen Verhandlungen im Juli verschoben wurden, findet diese Woche statt. Händler werden beim Kartell nach Antworten auf potenzielle Rückschläge bei der Erholung der Nachfrage suchen, die durch die weltweit steigende Fallzahlen durch die Delta-Variante verursacht werden.

An anderer Stelle werden die britischen BIP-Zahlen für das zweite Quartal veröffentlicht, wobei man auf starkes Wachstum hofft, während die US-VPI-Inflation ebenfalls im Fokus steht, da die Zahlen für Juli diese Woche erscheinen.

Es ist vermutlich keine Übertreibung zu sagen, dass Juli für die OPEC und ihre Verbündeten ein anstrengender Monat war. Sie wird hoffen zum Treffen am Donnerstag diese Woche weitere Konflikte zu vermeiden.

Das Kartell hat sein bestes versucht, die Produktion nicht zu weit zurückzufahren. Für die relative Stärke der Preise, trotz der Bewegungen letzten Woche, sind die Anstrengungen die Förderungen zu mindern und die Preise zu schützen insgesamt erfolgreich gewesen.

Im Juli-Treffen fing dann die Fassade der OPEC zu bröckeln. Es ist immer ein Balance-Akt, wenn Mitglieder und Verbündete zusammenkommen, um die Interessen der einzelne Mitgliedstaaten gegeneinander abzuwägen. Die Öl-Förderung ist ja integraler Bestandteil all ihrer Volkswirtschaften. In diesem Fall haben sich die Vereinigten Arabischen Emirate dafür stark gemacht, die Einschränkungen zu mindern und die Basis-Werte neu zu ermitteln – etwas gegen das sich Saudi-Arabien gewehrt hat.

Das ist jetzt alles Schnee von gestern. Eine Einigung wurde erzielt, nach verzögerten und neu-organisierten Treffen und hektischen Verhandlungen auf beiden Seiten. Die Hähne wurden aufgedreht. Im Ergebnis wurden neue Basis-Werte für die Mitglieder ausgearbeitet, auch für den Haupt-Anstifter, die Vereinigte Arabischen Emirate.

Ab August kommen 400.000 Barrel pro Tag zusätzlich zur monatlichen Fördermenge von OPEC+. Das sollte die Förderung bis Ende 2022 auf etwa 2 Millionen Barrel pro Tag bringen. OPEC hat außerdem bestätigt, dass die Vereinbarung zu Fördereinschnitten bis April 2022 verlängert wurde.

Das Treffen diesen Monat findet unter einem anderen Stern statt, da Fälle mit der Delta-Variante des Coronavirus weltweit steigen. Das könnte die Erholung der Nachfrage massiv beinträchtigen und daher eine Anpassung der Pläne von OPEC+ für die Zukunft erfordern.

Ein Verlangsamung der Produktion in China könnte das Denken der OPEC ebenfalls beeinflussen. China ist der weltgrößte Importeur von Roh-Öl, wenn also weniger Öl für die Versorgung der Fabriken benötigt werden, könnten die Preise mit der Reaktion der Märkte auf geringere Roh-Öl-Importe in China sinken.

Aber was auch passiert, OPEC wird zweifelsfrei großes Interesse daran haben, nächtelange Verhandlungen wie im Juli zu vermeiden. So oder so wird das Treffen am Donnerstag interessant werden.

Diese Woche kommen außerdem die vorläufigen Zahlen für das britische BIP-Wachstum für das zweite Quartal.

Man geht davon aus, dass ein starkes Impfprogramm zusammen mit sinkenden COVID-Fällen, das Wachstum im Q2 gefördert hat, nachdem das britische BIP im Q1 um 1,6% zurückgegangen ist. Allerdings werden höhere Konsumausgaben, die für den Zeitraum zwischen Mai und Juli etwa 70% des Bruttoinlandsproduktes ausgemacht haben, vermutlich weiterhin der hauptsächliche Wachstumsantrieb bleiben.

Was sind also die Prognosen? Die British Chamber of Commerce (BCC) glaubt, dass das Wachstum für das zweite Quartal 2021 bei 4,1% liegen wird.

„Die britische Wirtschaft befindet sich in einem vorübergehenden Sweet Spot, ausgelöst durch die aufgestaute Nachfrage, die sich jetzt entlädt, wenn die Einschränkungen wie geplant nachlassen, und die anhaltende staatliche Unterstützung, die voraussichtlich zu einer erheblichen Belebung der Wirtschaftstätigkeit im Sommer führen wird, unterstützt durch das schnell-voranschreitende Impfprogramm.“, sagte die BCC in einer Erklärung.

Langfristig liegen die Vorhersagen für BIP-Wachstum zwischen 7% und 8%. Die Prognose der Confederation of British Industry‘s ist mit 8,1% für das Jahr eine der optimistischeren.

Zum jetzigen Stand liegt das britische Inlandsprodukt immer noch 8,8% unter dem Vor-Pandemie-Wert. Das langfristige Wachstum wird vermutlich mit der Wirkung der Inflation und weniger Unterstützung durch die Regierung zu 2022 hin abkühlen.

Und da wir gerade von Inflation reden, die andere große Veröffentlichung diese Woche ist der US-Verbraucherpreisindex für Juli.

Falls die Inflation weiterhin mit dieser Geschwindigkeit voranschreitet, könnte das die Standhaftigkeit der Fed in Frage stellen. Der Vorsitzende Powell steht hinter der historisch-tiefen Zinsquote und scheint kein Problem damit zu haben, die Wirtschaft heißlaufen zu lassen, aber ist das wirklich nachhaltig?

Die Inflation des Verbraucherpreisindex‘ für Juni hat bereits einige Ökonomen beunruhigt. Mit einem Anstieg von 5,4% auf das Jahr gerechnet, hat der Index seinen schnellsten Anstieg seit August 2008 erlebt.

Bisher stuft die Fed die Inflation als „übergangsweise“ ein und bleibt weiterhin auf seinem Kurs. Die Modelle der Fed gehen von einer Headline-Inflation von 3% bis Ende des Jahres 2021 aus, bevor sie 2022 wieder auf 2,1% fallen wird.

Da die Konsumausgaben mit etwa 68% den Großteil des Wachstumsmotors der US-Wirtschaft ausmachen, ist es nicht verwunderlich, warum einige Beobachter unruhig werden und weitere Maßnahmen einfordern. Das Bruttoinlandsprodukt beispielsweise hat seine Wachstumserwartungen für das Q1 verfehlt, da hohe Preise Konsumausgaben einschränken.

Der VPI für Juli könnte für die Fed daher doppelt wichtig sein.

Es ist eine ruhige Woche für Geschäftsberichte an der Wall Street, aber es gibt noch ein paar Large Caps die dran sind. Die Headliners für diese Woche sind unter anderem Disney, Palantir und Airbnb, die alle am Donnerstag ihre Geschäftsberichte veröffentlichen.

Schauen Sie sich unseren Kalender der US-Earnings-Season an, um zu sehen, welche weiteren Large Caps diese Woche und darüber hinaus noch ihre Geschäftsberichte veröffentlichen.

Top Wirtschafts-Daten

Date Time (GMT+1) Asset Event
Tue 10-Aug 10.00am EUR ZEW Economic Sentiment
10.00am EUR German ZEW Economic Sentiment
Wed 11-Aug 1.30am AUD Westpac Consumer Sentiment
1.30pm USD CPI m/m
1.30pm USD Core CPI m/m
3.30pm OIL US Crude Oil Inventories
Thu 12-Aug ALL DAY OIL OPEC-JMMC Meetings
7.00am GBP Prelim UK GDP
1.30pm USD PPI m/m
1.30pm USD Core PPI m/m
3.30pm GAS Natural Gas

 

Top Geschäftsberichte

Mon 9 Aug Tue 10 Aug Thu 12 Aug
The Trade Desk (TTD) PMO Coinbase Global (COIN) AMC Palantir Technologies (PLTR) PMO
Viatris (VTRS) PMO Airbnb (ABNB) AMC
Walt Disney (DIS) AMC

European stocks in broad decline, oil weaker after OPEC deal

Risk is firmly off this morning with European stock markets slipping in early trade, led lower by the travel and energy sectors. US futures are weaker after Friday saw the first down week on Wall Street in four. Bank earnings were strong, but markets have already discounted an exceptionally strong reporting season. Meanwhile concerns about variants, rising cases and declining vaccine efficacy are all conspiring to knock confidence. The FTSE 100 slumped to a 2-month low in early trade as it retreated well south of 7,000. US 10yr Treasury yields hover around 1.28% but are off the low hit earlier close to the 200-day SMA. I think we are already in a high summer lull for stock markets. 

 

Inflation was the big story last week and remains the big question mark hanging over markets. Consumer expectations have shot higher – the University of Michigan released its report on Friday showing consumers think prices will rise 4.8% over the next year. Earlier in the week the CPI print hit 5.4%. As expressed in these columns on many occasions, the risk was always that expressing a tolerance for inflation to run hot via average inflation targeting, the Federal Reserve was letting inflation expectations become unanchored, leading to a period of sustained high inflation. 

 

Ocado shares slipped 3% in early trade as investors assessed the impact that a fire at one its fulfilment centres will have. There is the immediate operational impact at Erith with orders being cancelled following the blaze, which was caused by a three-robot crash. There is reputational risk from cancelling swathes of orders – small I’d say – but nonetheless to be considered. But the main thing investors are concerned about is the safety of the technology – will this be repeated? It is only two years since the Andover facility burned down. Will this impact on future deals with international partners?

 

Oil prices slipped to their weakest level in a month as OPEC+ finally reached accord over production increases. With Saudi Arabia and the United Arab Emirates making up, it removes the kind of pump-at-will tail risk for the market, but it’s a fragile peace. OPEC+ will now start incrementally raising production by an additional 400k bpd each month through to December, adding 2m bpd to output by the year end. Production will continue to rise next year at a rate of an extra 400k bpd each month through to the end of 2022. Baseline changes make it a bit it bit of a muddy picture in the latter part of next year, but front month pricing chiefly reflect the apparent success for OPEC in showing it will continue to work hard to manage oil markets. The broad risk off tone in the market amid concerns of variants, rising cases and declining vaccine efficacy is also contributing to the soft price action this morning for oil. WTI (Sep) is flirting with the Jun lows around the $70 level, where the 50-day SMA is offering support for now.

 

Looking ahead to this week we are interested in some speeches from Bank of England rate setters. Inflation in Britain spiked to 2.5% recently, raising the prospect that the Monetary Policy Committee will be forced into an earlier tightening of conditions than it has guided so far. Last week both Ramsden and Saunders sounded the hawkish alarm over inflation – so look to comments today from Haskel and Broadbent on Thursday for more of a steer. Central banks like to communicate policy direction ahead of time, so we would consider these statements likely to signal the MPC is about to tighten. 

 

There is a light economic calendar today – Haskel tops the bill along with the German Buba report, whilst later in the US session we await the NAHB housing market index. 

 

Bitcoin futures: Price action is frankly horrid – expecting another leg lower soon.

Bitcoin price action chart for July 19th.

European stocks slide in wake of Fed minutes

European stock markets continue to trip the ranges – sliding sharply this morning following yesterday’s jump. The FTSE 100 dropped 1.3% in early trade to the 7,050 level, whilst the Euro Stoxx 50 declined 1.7% to test 4,000. Asian shares were broadly weaker overnight, with a steep fall in South Korea registered as daily Covid cases there surged. Bonds are still bid as weaker hands get washed out with the 10yr Treasury note yielding 1.28%, a new 5-month low in the wake of the Fed meeting minutes – it’s either sending a warning signal or it’s just a flush before the move higher. US stock markets were mildly higher yesterday, with futures pointing to a drop at the open. Apple shares hit a fresh record, whilst meme stock favourites such as GME, WISH and AMC fell sharply. In London, money transfer app Wise got off to a solid start as shares rallied on the first day of trade. Shares in troubled Chinese ride hailing app Didi fell another 5% as it faces a lawsuit from US shareholders.

Minutes from the FOMC’s meeting in June showed pretty much what we knew; policymakers are moving but with a degree of caution. “Various participants mentioned that they expected the conditions for beginning to reduce the pace of asset purchases to be met somewhat earlier than they had anticipated” but it is “their intention to provide notice in advance of an announcement to reduce the pace”. Meanwhile China is back in the game – the State Council issued a statement saying it would seek “to increase financial support to the real economy” by using “monetary policy tools such as RRR cuts”.

Deliveroo reported a better-than-expected rise in revenues in the second quarter but cautioned it would not lead to better profits. Gross transaction value (GTV) rose 76% year-on-year to £1.7bn. For the full year, the company raised its GTV growth estimate to 50-60% from 30-40%. However, gross margins are seen in the lower range of what was previously communicated, with management citing investment and lower average order spend. Looks to me like it should be making more money if GTV growth is a full 20 percentage points higher than expected. Poses serious questions about the model if it cannot at least deliver margins in the upper range of expectations on such impressive sales growth.

Oil prices slipped as the gulf between OPEC and the UAE showed no signs of closing. The UAE signalled it could open the spigots to pump at will. The fear is the supply deal could unravel, heaping more crude on the market. WTI (Aug) held at $73 the first time but cracked on the second attempt and quickly declined and found support at $71. Another test at this level can be expected.

Oil chart showing prices of crude on 08.07.2021.

Finally, it was great to see Wembley almost full last night with tens of thousands of fans. No masks, plenty of singing, social distancing forgotten. So why can’t my kids have a school sports day? The inequities of opening up are legion, almost as much as the inequality of lockdown. We can only pray the mask-wearing Covid Stasi are silenced for good and we can get on with our lives.

OPEC+ meeting breakdown sends oil sky high

Oil reaches some of its highest levels for years as OPEC and allies walk away from July’s meeting.

Oil trading

OPEC+ were on the cusp of making a new deal at its July meetings, but talks have broken down.

What the market was anticipating as being more of a formality than a full-blown tussle has turned into something sour. July’s meeting has been abandoned.

The cartel and allies have been steering the course of oil markets successfully over the pandemic, but now faces a major hurdle in establishing harmony.

The UAE and the rest of the cartel are at loggerheads over OPEC+’s production tapering proposals. A plan to raise output by 400,000 bpd from August to December, and keep cuts in place beyond the April 2022 deadline, are yet to pass muster with the UAE.

The emirate is willing to accept the deal if its quota requirements are upgraded to match Saudi Arabia’s. Obviously, as OPEC top dog, the Saudis aren’t particularly keen on that. As such, meetings have been called off.

What’s bad news for OPEC is good news for oil traders. Prices have shot to highs not seen since November 14. WTI is trading at $76.65.

Brent crude is pushing the $78 level, trading at around $77.70 at the time of writing.

However, the breakup of talks suggests two things. Firstly, that competition amongst OPEC+ is growing in the face of higher global oil demand and higher prices. Second, concerns about global oversupply are still there.

Away from OPEC, US crude inventories are now at some of their lowest levels for years. A combination of slowing domestic production and rocketing fuel demand means stockpiles continue to drop week on week.

According to EIA data, US reserves stood at 452.3m barrels as of week ended June 25th. That is a 15.2% year-on-year increase, and also 3.4% lower than in the same week in 2019.

Stocks at Cushing, Oklahoma, the US’ designated NYMEX crude futures delivery point, have dropped too. Stocks were down 1.5m barrels as of week ended June 25th, totalling 40.1m barrels – a 23.3% decline against 2019’s pre-pandemic levels.

Natural gas trading

Natural gas prices started the week at a bullish $3.738.

However, weather forecasts may cause fluctuations in demand over the coming weeks. According to NaturalGasWeather predictions, national demand is expected to ease this week with heavy showers over the Great Lakes and East.

Next week, national demand will increase next week due to hot conditions over the West and warm conditions over the South and East.

Attention is being paid to Cyclone Elsa brewing in the Gulf. Demand may fall upon the colder, rainy temperatures Elsa could generate. LNG cargoes could also slow.

Overall, the pattern remains just strong enough to be bullish over the coming week and into the next.

Looking at stockpiles, the EIA’s report for week ended June 25th showed natural gas in storage rose 76 bcf during the review period.

The injection boosted stockpiles to 2.558 trillion cubic feet (Tcf), which is still 5.3% below the five-year average of 2.701 Tcf for this time of year.

Oil hits highest since Nov 2014, possible gold breakout

Oil advanced to its highest since Nov 2014 as OPEC+ abandoned its July meeting, after the United Arab Emirates stood its ground over production increases. The failure to agree to increasing production in August and beyond leaves the market even more in deficit than before, so front month WTI spiked to a near 7-year peak this morning close to $77. Saudi Arabia and Russia had agreed to increase production by 400k bpd monthly from August to December, adding an additional 2m bpd from current levels of supply by the year end. However the UAE wanted to recalculate the baseline for its production quota as it has significantly increased capacity in the last 2-3 years. This is an interesting moment for the path of oil prices – does the breakdown signal a push to $100 is on, or will it lead to more uncertainty and more oil on the market longer term? The short-term effect is less oil on the market (bullish), but it exposes the OPEC+ production deal to a risk of breaking down, which could see producers pumping much more (bearish). There is a risk that compliance with current production quotas will lessen, whilst the UAE could yet threaten to leave OPEC and pump what it chooses. Sec gen Barkindo said a new meeting would be called in due course.

Stock markets in Europe edged a tad lower this morning after finishing higher on Monday despite a weak start to the session. Indices continue to tread well-worn ranges. US futures are steady as Wall Street returns to life following the long weekend. The FTSE 250 hit a new record high in early trade as England heads towards the lifting of all Covid restrictions on July 19th. Clearly reopening is good for domestic growth, so it’s been seen as a positive for UK-focused stocks.

Shares in Chinese ride hailing app Didi slumped as much as 28% in pre-mkt trading after the app was removed from the country’s app stores. It’s a complicated picture – there are reports Didi knew of a regulatory crackdown and was even asked to delay its IPO. Didi says it had no knowledge of the actions by the cybersecurity regulator. The stock only started trading on Wednesday and the ban announced Sunday. China is cracking down on big tech, but the decision to remove the app from domestic platforms appears to be timed for maximum impact and embarrassment. China’s Communist Party is bristling at the number of Chinese companies listing in the US this year, but there is a genuine concern at the heart of this – regulators are not impressed at the way Didi and other Chinese tech companies handle data. The SEC will not be impressed either way.

Sainsbury’s reports like-for-like sales rose 1.6% in Q1, with sales across the board higher than expected in the quarter as it benefitted from continued pandemic-related restrictions. On a two-year basis, total retail sales are up more than 10%. Management raised the profit outlook for the year to £660m against £630m anticipated. Sainsbury’s says it will use some additional profit to invest in the customer offer – yesterday it announced £50m on targeted price reductions on ‘everyday essentials’. Supermarkets have done well out of the pandemic, but it’s unclear the extent to which reopening will negatively impact sales against some very tough comparisons. Inflation is also risk in this ultra-competitive sector. If you’re a shareholder, the last thing you want is a supermarket price war right now.

It’s been a tough year for Ocado shareholders as the reopening trade went against them, leaving the stock down ~14% YTD. But shares are up 2% this morning after another solid half-year report. Group revenues rose 21.4% to £1.3bn, with its retail business growing to £1.2bn, up 19.8%. The waiting game continues abroad: International Solutions revenues of £26.6m but management affirmed that Ocado Smart Platform (OSP) fees are building as expected. Group EBITDA more than tripled to £61m, but still the group reported a loss before tax of £23.6m, though this was down from £40m last year. Meanwhile Morrisons is steady at 266p as investors bank on another offer or two before this bidding war ceases.

Australia’s central bank said it will begin tapering asset purchases to maintain the target on the country’s three-year yield. The Reserve Bank of Australia will pare weekly bong buying from A$5bn to A$4bn as it continues to target a yield of 0.1% on its three-year paper, while leaving the benchmark interest rate unchanged at 0.1%. Overall, the message was a little more hawkish than expected, with the tapering and change in language around the forward guidance. AUDUSD advanced to its highest in a week, with 0.76 offering near-term resistance.

Elsewhere, the dollar fell as the European session got underway. GBPUSD continues to break out of the downtrend.

Chart showing GBPUSD performance on 6th July 2021.

Gold is firmer with a bullish MACD crossover confirmed on the daily chart and push clear of $1,800 now possible.

Gold price action indicated on a multi symbol chart.

Stocks firm ahead of jobs report, waiting on OPEC

European stocks rallied again in early trade after yet another record high for Wall Street as investors look ahead to today’s big jobs report from the US. The FTSE 100 rose above 7,150 for its best since Jun 18th and close to the post-pandemic peak set a few days before at 7,189.63. The DAX was up 0.4% in early trade to 15,666. Travel & leisure, basic resources and tech lead the way higher on the Euro Stoxx 600 this morning, whilst banks and retail are down. Earlier saw the S&P 500 notch a 6th straight record close, finishing above 4,300 for the first time at 4,319.94 with all sectors in the green, led by a 1.6% pop for energy stocks on higher oil prices.

All eyes today turn to the US jobs report, the monthly nonfarm payrolls. Initial jobless claims declined to 364,000 last week, data yesterday showed, the lowest level since the pandemic started, but there are still more than 11m Americans receiving pandemic-related benefits. Today’s NFP is expected to print around 700k, but as ever the range of estimates is quite wide. That would imply an improvement from May’s 559,000, while the unemployment rate is expected to decline to 5.6% from 5.8%. Whilst we know the Fed has signalled it’s not ignorant to inflation risks, we also know that the labour market is a key factor in determining the likely timing and pace of tightening when it does happen. Since the Fed’s last meeting, which the market took as a sign of more hawkishness (from a very dovish base), the equation for markets has changed slightly. US 10-year yields trade around 1.46% ahead of the report, whilst US equity index futures are mildly higher.

OPEC failed to agree on an increase in production yesterday, as the UAE emerged as a dissenter against plans to gradually raise production by an additional 400k bpd each month through to December until the baseline for its own output is raised. The agreement in principle would also have led to the production deal being extended through to the end of 2022. The failure of OPEC members to agree to the deal means the planned OPEC+ meeting has been pushed back to today and could go on into the weekend. If OPEC cannot agree a deal, it could mean there is no agreement to gradually raise output, leaving production at current levels and forcing prices higher in what’s already seen as a very tight market.

WTI (continuous) remains well supported above $74.20 after spiking on yesterday’s news before paring gains a touch. The market seems to still expect a deal to be struck – failure could see another leg up.

Chart indicating movement of oil spot contracts.

Elsewhere, the bid for the dollar we have seen all week continues, with GBPUSD trading at the lowest since mid-April at 1,3750, which yet take it back to the double bottom at 1.3660.

GBPUSD performance indicated on a chart.

EURUSD also dropping to weakest since early April, bear flag playing out still, possible extension to the March low at 1.170. But in both cases the dollar is starting to look a little stretched.

Performance of the EURUSD currency pair.

Bitcoin futures around $33k, still trades under 200-day SMA.

Performance of Bitcoin contracts.

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