Wochenausblick: EZB-Pressekonferenz, Joe Biden zieht ins Weiße Haus ein und Earnings-Season geht weiter

Im Ausblick für die kommende Woche steht das erste Sitzung und die erste Pressekonferenz dieses Jahres der EZB an. Kommt Inflation in die EU? An anderer Stelle geht die Earnings-Season weiter, und immer mehr Large Caps melden Gewinne, und Joe Biden zieht endlich ins Weiße Haus ein und läutet damit endlich das Ende der Trump-Ära ein.

Erstes EZB-Treffen 2021

Die erste Sitzung und Pressekonferenz der EZB findet am Donnerstag, den 21. Januar 2021 vor dem Hintergrund verstärkter Konjunkturmaßnahmen und einer Warnung an die Regierungen statt, beim Nachziehen ihrer Gürtel nach den Lockdowns nicht zu voreilig zu sein.

Christine Lagarde, EZB-Präsidentin, hat davor gewarnt, schnell auf eine Verbesserung der wirtschaftlichen Bedingungen in diesem Jahr zu reagieren, wenn die Inflation einzusetzen beginnt. Am Mittwoch, dem 14. Januar, sagte Lagarde eine Erholung aufgrund der „angestauten Nachfrage“ voraus, sagte jedoch ebenfalls, dass dies nicht ausreichen würde, um eine umfassende Anpassung der Geldpolitik zu rechtfertigen, da dies zu ernsthaften Risiken führen könnte.

Die Pandemie hat zu einem starken Anstieg der privaten Ersparnisse in ganz Europa geführt, mit einer entsprechenden Abnahme der Dienstleistungsaktivität, wie z.B. Restaurantbesuche, Urlaube oder Kinobesuche. Dies hat zum Abwärtsdruck auf Preise geführt, begleitet von niedrigeren Energiekosten und Mehrwertsteuerkürzungen in Ländern wie Deutschland. Daher fiel die EZB-Inflationsrate in den letzten Monaten 2020 ins Negative.

Eine weitere Ursache für die Deflation ist die Stärkung des EUR, der kürzlich ein Dreijahreshoch erreicht hat, gegenüber dem USD. Importpreise sinken, während die Exporte teurer werden.

Laut EZB-Prognosen könnten die Preise in den kommenden Monaten steigen. Die jüngsten Vorhersagen für die Eurozone gehen von einer Verbraucherpreis-Inflation 1% im Jahre 2021 und 1,3% im Jahre 2023 aus.

Im Dezember 2020 weitete die EZB die wichtigste Konjunkturpolitik aus. Das Notfall-Anleihenkaufprogramm stieg um 500 Milliarden € auf 1,85 Billionen €. Die EZB hat außerdem ihre Wirtschaftsprognosen angepasst und sie als Reaktion auf das Wiederaufleben der Pandemie in ganz Europa nach unten korrigiert.

Die Zentralbank sagt jetzt eine gesamteuropäische Wachstumsrate von 3,9% für 2021 voraus, unter der Einbeziehung längerer Lockdown-Maßnahmen. Allerdings sagte sie, dass jeglicher Lockdown nach März weitreichende wirtschaftliche Folgen haben könnte. Die jüngsten BIP-Zahlen in Deutschland zeigen einen Rückgang um 5%. Wenn also die größte Volkswirtschaft der Eurozone leidet, wie wird sich das auf den Rest auswirken?

Earnings-Season an der Wall Street geht weiter

Die Earnings-Season wird jetzt richtig fortgesetzt, da die Large Caps einen stetigen Strom von Berichten für das vierte Quartal 2020 fortsetzen.

Die großen US-Banken machten letzte Woche den Anfang, mit den ersten Berichten von JPMorgan Chase, Citigroup und Wells Fargo. Diese Woche erleben wir eine gemischtere Szene, da Large Caps und Blue Chips aller Bereiche ihre Berichte vorlegen.

Netflix ist einer der Geschäftsberichte, die man diese Woche im Auge behalten sollte. Der Markt erwartet, dass der Streaming-Service den Umsatz gegenüber dem Vorjahr steigern wird, aber die Berichte des letzten Quartals haben die Markterwartungen nur knapp übertroffen. Gewinn je Aktie im dritten Quartal lag deutlich unter den Vorhersagen bei 1,74 USD gegen die 2,12 USD die Analysten erwartet hatten. Wird dies wieder der Fall sein? Der asiatisch-pazifische Raum war der wichtigste Wachstumsmarkt für Netflix im Lockdown. Es wird daher interessant sein zu sehen, ob der Streamingdienst es geschafft hat, auf seine früheren Gewinnen aufzubauen und mögliche Rückgänge in anderen Regionen auszugleichen.

Joe Bidens Amtseinführung

Der gewählte Präsident Joe Biden wird am 20. Januar zum Präsidenten Joe Biden und zieht damit einen Schlussstrich unter die Trump-Präsidentschaft. Vier Jahre nachdem der TV-Star und Milliardär ins Weiße Haus eingezogen ist, ist Amerika so gespalten wie eh und je. Könnte Biden das Bindemittel sein, dass die USA benötigen um wieder zu etwas mehr Zusammenhalt zu finden?

Jetzt gerade wird Präsident Trump beschuldigt, die jüngsten Unruhen im Kapitol mit hetzerischer Rhetorik angestiftet zu haben, und steht kurz vor seinem zweiten Amtsenthebungsverfahren. Gegen keinen US-Präsidenten hat es jemals zwei Amtsenthebungsverfahren während ihrer Amtszeit gegeben. Selbst weniger als eine Woche vor Ende seiner Amtszeit könnte Trump noch aus dem Amt entfernt und sogar strafrechtlich verfolgt werden – ein schändliches Ende einer manchmal wenig würdevollen Präsidentschaft.

Aber was ist mit dem Beginn der Ära-Biden? Wie werden die Märkte reagieren? Es gibt einige Faktoren auf die man achten sollte, jetzt zu Beginn der Amtszeit Bidens, wie etwa:

  • Steuerliche Anreize – Das Anlegervertrauen könnte durch potenzielle Konjunkturpakete gestärkt werden, die Biden voraussichtlich einführen wird. Er hat „Billionen“ an Konjunkturpaketen versprochen, sobald er im Weißen Haus ist. Die Federal Reserve könnte die Märkte auch in den ersten Wochen der neuen „Ära“ weiterhin stark stützen.
  • Außenhandel – Es wird davon ausgegangen, dass Biden eine multilaterale Herangehensweise an den Außenhandel nehmen wird und dass seine Politik versöhnlicher sein könnte als die chauvinistische Herangehensweise von Trump.
  • Covid-19 – Nach den Laisser-faire-Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie von der Trump Administration, spricht man davon, dass Biden eine größere Einflussnahme bevorzugt. Zu seinen Plänen gehören eine schnellere Einführung von Impfstoffen, ein detaillierterer Plan, Kinder zurück in die Schulen zu bringen, und die Aufforderung an alle Amerikaner, in den ersten 100 Tagen seiner Amtszeit Masken zu tragen, um die Ausbreitung des Virus zu bekämpfen. Im Wesentlichen Maßnahmen, die es mehr Bürgern erlauben sollen zur ihrer Arbeit zurückzukehren und die Wirtschaft wieder ins Rollen zu bringen.

Bei der Wahl Joe Bidens im November stieg der S&P 500 um 5,2%. Wird seine Amtseinführung zu einem ähnlich positiven Anstieg dieses Index’ führen?

Top Wirtschafts-Daten der Woche

Date  Time (GMT)  Currency  Event 
Mon Jan 18  2.00am  CNH  GDP q/y 
       
Tue Jan 19  7.00am  EUR  German Final CPI m/m 
       
Wed 20 Jan  7.00am  GBP  CPI y/y 
       
  1.30pm  CAD  CPI m/m 
       
  3.00pm  CAD  BOC Monetary Policy Report 
       
  3.00pm  CAD  BOC Rate Statement 
       
  3.00pm  CAD  Overnight Rate 
       
  Tentative  CAD  BOC Press Conference 
       
  Tentative  USD  President-Elect Biden Speaks 
       
Thu Jan 21  12.00am  AUD  Employment Change 
       
  12.00am  AUD  Unemployment Rate 
       
  Tentative  JPY  BOJ Outlook Report 
       
  Tentative  JPY  Monetary Policy Statement 
       
  12.45pm  EUR  Main Referencing Rate 
       
  12.45pm  EUR  Monetary Policy Statement 
       
  1.30pm  EUR  ECB Press Conference 
       
  1.30pm  USD  Unemployment Claims 
       
  9.45pm  NZD  CPI q/q 
       
Fri Jan 22  7.00am  GBP  Retail Sales m/m 
       
  8.15am  EUR  French Flash Services PMI 
       
  8.15am  EUR  French Flash Manufacturing PMI 
       
  8.30am  EUR  German Flash Manufacturing PMI 
       
  8.30am  EUR  German Flash Services PMI 
       
  9.00am  EUR  EU Flash Manufacturing PMI 
       
  9.00am  EUR  EU Flash Services PMI 
       
  9.30am  GBP  Flash Manufacturing PMI 
       
  9.30am  GBP  Flash Services PMI 
       
  1.30pm  CAD  Core Retail Sales m/m 
       
  1.30pm  CAD  Retail Sales m/m 
       
  2.45pm  USD  Flash Manufacturing PMI 
       
  2.45pm  USD  Flash Services PMI 
       
  3.30pm  USD  Natural Gas Storage 
       
  4.00pm  USD  Crude Oil Inventories 

Top Geschäftsberichte diese Woche

Date  Company  Event 
Tue Jan 19  Bank of America Corp.  Q4 2020 Earnings 
  Netflix Inc.  Q4 2020 Earnings 
  Charles Schwab  Q4 2020 Earnings 
  Goldman Sachs  Q42020 Earnings 
  State Street Corp.  Q4 2020 Earnings 
  Halliburton Co.  Q4 2020 Earnings 
  Logitech S.A.  Q3 2021 Earnings 
  J.B Hunt Transportation Services Inc.  Q4 2020 Earnings 
  Larsen & Toburo Infotech Ltd.  Q3 2021 Earnings 
     
Wed Jan 20  Procter & Gamble Co.  Q2 2021 Earnings 
  UnitedHealth Inc.  Q4 2020 Earnings 
  ASML NV  Q4 2020 Earnings 
  Morgan Stanley  Q4 2020 Earnings 
  U.S. Bancorp  Q4 2020 Earnings 
  Bank of New York Mellon  Q4 2020 Earnings 
  Kinder Morgan Inc (P)  Q4 2020 Earnings 
  Fastenal Co.  Q4 2020 Earnings 
  Discover Financial Services  Q4 2020 Earnings 
  Citizens Financial Group Inc.  Q4 2020 Earnings 
  United Airlines Holdings Inc  Q4 2020 Earnings 
     
Thu Jan 21  Intel Corp.  Q4 2020 Earnings 
  Costco Wholesale Corp.  Q4 2020 earnings 
  Union Pacific Corp.  Q4 2020 Earnings 
  IBM Corp.  Q4 2020 Earnings 
  Intuit Inc.  Q4 2020 Earnings 
  Intuitive Surgical Inc  Q4 2020 Earnings 
  CSX Corp.  Q4 2020 Earnings 
  BB&T Corp.  Q4 2020 Earnings 
  Investor AB   Q4 2020 Earnings 
  Travelers Inc (Travelers Companies)  Q4 2020 Earnings 
  Sandvik AB  Q4 2020 Earnings 
  Fifth Third Bancorp  Q4 2020 Earnings 
  Northern Trust Corp.  Q4 2020 Earnings 
  M&T Bank Corp.  Q4 2020 Earnings 
  Woodside Petroleum Ltd.  Q4 2020 Earnings 
  KeyCorp  Q4 2020 Earnings 
  Baker Hughes Inc.  Q4 2020 Earnings 
     
Fri Jan 22  Schlumberger N.V. (Ltd)  Q4 2020 Earnings 
  Kia Motors Corp.  Q4 2020 Earnings 
  UltraTech Cement Ltd  Q4 2020 Earnings 
  Kansas City Southern  Q4 2020 Earnings 
  HDFC Standard Life Insurance Company Ltd Registered Shs  Q3 2021 Earnings 
  Regions Financial Corp.  Q4 2020 Earnings 
  Huntington Bancshares Inc.  Q4 2020 Earnings 
  Ally Financial Inc  Q4 2020 Earnings 
  Gjensidige Forsikring ASA  Q3 2021 Earnings 

Wochenausblick: US-Earning-Season beginnt

Alle Augen sind diese Woche auf die USA gerichtet. Die Earning-Season beginnt jetzt richtig mit der Veröffentlichung der Geschäftsberichte der großen Wall Street Investment-Banken, nach einem Jahr, in dem Gewinne aus dem Handel schlechte Kredite ausgleichen konnten. Wird sich dieser Trend fortsetzen? Andernorts kommen die US-CPI in den Fokus – erwartet uns Inflation? Auch die US-Arbeitslosenanträge sind zurück und zeigen eine weitere Woche in der Arbeitsplätze verloren gegangen sind. Wir werden außerdem vorhersagen, wie die US-Einzelhandelsabsatzzahlen nach den Feiertagen im November/Dezember aussehen könnten.

US-Earning-Season

Die Earnings-Season beginnt an der Wall Street. Die großen Banken sind die ersten, die diese Woche Ihre Quartalsfinanzberichte bekanntgeben werden. JP Morgan, Citigroup und Wells Fargo sind die großen Drei, die am 15. Januar ihre Bücher öffnen und dem Markt mitteilen werden, wie ihre Gewinne für das vierte Quartal 2020 aussehen.

JPMorgan Chase hat bereits bekanntgegeben, das 10. Jahr in Folge Dividenden auszuschütten. Die Aktien waren in den letzten 12 Monaten aufgrund der Pandemie auf einer Rundreise, haben sich jedoch dank Impfstoffen und steigenden Anleiherenditen stark erholt und befinden sich nun fast wieder bei den 140 USD, um die sie letztes Jahr um diese Zeit gehandelt wurden.

Im 3. Quartal war das Nettoeinkommen von JPM um 4% gestiegen und der Gewinn-pro-Aktie lag bei 2,92 USD oder 9% pro Jahr. Die Eigenkapitalrendite lag neben einer soliden Effizienzquote von 58% ebenfalls bei robusten 15%. JPMorgan könnte also zeigen, dass es das Zeug dazu hat, sich in einem für Banken als schwierig erwiesenen Umfeld zu behaupten.

Citigroup plant 2021 Aktienrückkäufe, nachdem die Fed im Dezember 2020 großen US-Banken grünes Licht gegeben hat, unter bestimmten Bedingungen Aktienrückkäufe zu tätigen. Sie erhält außerdem positive Aufmerksamkeit von Analytikern, die vorhersagen, dass der Gewinn je Aktie auf 12 Monate solide steigen könnte. In der Zukunft wird ein Gewinn von 4,27 USD pro Aktie erwartet, was bedeutet, dass Anleger diesen Quartalsbericht mit großem Interesse beobachten werden. Citi wird außerdem den Aktionären weiterhin wie bisher eine quartalsweise Dividende in Höhe von 0,51 USD auszahlen.

Wells Fargo ist bei der Vorbereitung seines Geschäftsberichts für das 4. Quartal 2020 wahrscheinlich nicht nach Feiern zumute. Die Aktien der drittgrößten Bank der USA fiel 2020 inmitten von Verkaufsskandalen, Einkommensproblemen, Wechseln im Management und dem Halt des Aktienrückkaufs um 43%. Im Vergleich dazu schrumpfte die Bankenindustrie insgesamt um 18,2%. Anders als JPM und Citi kann sich Wells Fargo nicht auf das Investmentbanking oder Handelsumsätze stützen, um sich aus dem Loch zu retten, das durch die schlechten Kredite entstanden ist.

US-Einzelhandelsabsatzzahlen

Diese Woche werden die US-Einzelhandelsabsatzzahlen bekannt gegeben, frisch aus den Feiertagen.

Die Feiertage sind traditionell eine Zeit, in der Verbraucher viel Geld ausgeben, und ein Segen für den Einzelhandel. Da das Coronavirus aber auf die Stimmung drückt, waren die Erwartungen für die Dezember-Statistiken gering.

Mastercard SpendingPulse zeigt möglicherweise, dass das Bild so rosig ist wie die lustigen alten Wangen des Nikolauses. Die 75-Tages-Zahlen zum Absatz in den Ferien, einschließlich Thanksgiving und Weihnachten, übertreffen die Erwartungen. Verkaufszahlen waren um 3% gestiegen, gegenüber vorhergesagten 2,4%, und Online-Verkäufe waren um riesige 49% gestiegen.

Wird diese Veröffentlichung die positive Prognose von Mastercard reflektieren? Fitch rät dazu, einen kühlen Kopf zu bewahren. Der US-Einzelhandel kämpft mit der Covid-Pandemie, sowie mit den damit verbundenen Faktoren wie Arbeitslosigkeit und dem Verlust von Einkommen für wichtige Käufergruppen. Die Zahlen werden Freitag den 15. veröffentlicht, behalten Sie sie also im Auge.

US-CPI

Diese Woche werden Core-CPI-Zahlen veröffentlicht, die zeigen werden, ob der USA eine Inflation droht. Konjunkturpakete, die dazu gedacht sind, den durch Covid-19 entstandenen wirtschaftlichen Druck zu mindern, könnten 2021 ebenfalls die Inflation stimulieren. Letzte Woche stiegen die 10-Jahres-Breakevens in den USA zum ersten Mal seit 2 Jahren auf über 2%, was auf wachsende Befürchtungen einer anstehenden Inflation am Markt hindeutet.

Die jüngste Veröffentlichung, die bereits im Dezember 2020 veröffentlicht wurde und die CPI-Leistung im November detailliert beschreibt, zeigt einen Anstieg der städtischen Verbraucher um 0,2%. Das entspricht einem Anstieg von insgesamt 1,2%. Der Zuwachs im November stand auf breiter Basis, keine einzelner Sektor war für mehr als ein Viertel des Zuwachses verantwortlich.

In unserem Ausblick für 2021 haben wir angedeutet, dass Inflation das Thema des Jahres 2021 werden könnte. Über das Konjunkturpaket haben wir gesprochen, aber Faktoren, wie höhere Ölpreise könnten in Zukunft zu Inflationsdruck auf Preise führen. Lassen Sie uns anschauen, was die ersten CPI-Veröffentlichungen im Januar zeigen werden.

US-Arbeitslosenanträge

Neue Arbeitslosenanträge liegen Ende 2020 unerwartet unter 800.000 und die Zahlen für Januar führen diesen positiven Trend fort. Die Pandemie war nicht gut zum Arbeitsmarkt und sie scheint auch für den Rest des Monats die USA weiterhin in der Mangel zu haben. Mit den Neuanträgen für die am 2. Januar endende Woche, in der 787.000 neue Antragsteller hinzukamen, hat war das Niveau über die vergangenen paar Wochen stabil.

Trotz des Beginns des Impfprogramms in den USA, wirken sich die Einschränkungen für Reisen und Arbeiten in Bereichen wie der Gastronomie weiterhin auf die Arbeitsplätze aus. Bis die Pandemie in den Griff bekommen wird und Leute wieder in Bars, Clubs und allgemein wieder in die Gastronomie können, werden Arbeitsplätze weiter verloren gehen.

Top Wirtschafts-Daten der Woche

Date  Time (GMT)  Currency  Event 
Mon Jan 11th  1.30am  CNH  CPI y/y 
       
  1.30am  CNH  PPI y/y 
       
  2.30pm  CAD  BOC Business Outlook Survey 
       
Tue Jan 12th  12.01pm  GBP  BRC Retail Sales Monitor y/y 
       
Wed Jan 13th  10.00am  EUR  Industrial Production y/y 
       
  1.30pm  USD  CPI m/m 
       
  1.30pm  USD  Core CPI w/m 
       
  3.30pm  USD  US Crude Oil Inventories 
       
Thu Jan 14th  7.00am  EUR  German Prelim GDP q/q 
       
  1.30pm  USD  Unemployment Claims 
       
  3.30pm  USD  US Natural Gas Storage 
       
Fri Jan 15th  7.00am  GBP  GDP m/m 
       
  1.30pm  USD  Core Retail Sales m/m 
       
  1.30pm  USD  Retail Sales m/m 

 

Top Geschäftsberichte diese Woche

Date  Company  Event 
Tue Jan 12  Yaskawa Electric Corp.  Q3 2020 Earnings 
     
Wed Jan 13  Markit  Q4 2020 Earnings 
  Wipro Ltd.  Q3 2021 Earnings 
  Aeon  Q3 2020 Earnings 
  Shaw Communications Inc.  Q1 2021 Earnings 
     
Thu Jan 14  BlackRock  Q3 2021 Earnings 
  Fast Retailing Co. Ltd.  Q1 2021 Earnings 
  First Republic Bank  Q4 2020 Earnings 
  Associated British Foods  Q1 2021 Earnings – Trading Update 
  Chr. Hansen Holding  Q1 2021 Earnings 
     
Fri Jan 15  JPMorgan Chase & Co.  Q4 2020 Earnings 
  Reliance Industries Ltd.  Q3 2021 Earnings 
  Citigroup Inc.  Q4 2020 Earnings 
  Wells Fargo $ Co.  Q4 2020 Earnings 
  PNC Financial Services Group  Q4 2020 Earnings 
  HCL Technologies  Q3 2021 Earnings 
  V.F. Corp.  Q3 2021 Earnings 

Wochenausblick: OPEC trifft sich und FOMC veröffentlicht Sitzungsprotokolle

In unserem ersten Wochenausblick des Jahres schauen wir uns ein paar besonders saftige Themen an. OPEC+ beginnt am 4. Januar mit dem ersten der neuen monatlichen Ministertreffen diesen Jahres, während die Produzenten über das schrittweise Zurückfahren der Fördereinschnitte diskutieren.

Die FOMC gibt ihre jüngsten Sitzungsprotokolle heraus – werden sie eine Roadmap der Erholung der US-Wirtschaft darstellen? Außerdem werden die US-Beschäftigungszahlen veröffentlicht, die Anzeichen von Stärke im US-Arbeitsmarkt zeigen könnten.

OPEC-Treffen 

Das erste einer neuen Reihe monatlicher Treffen von OPEC- und Nicht-OPEC-Ministern gibt diese Woche den Anstoß, nachdem im Dezember beschlossen wurde, den im letzten Jahr vereinbarten schrittweisen Prozess der Fördereinschnitte zu verzögern, um die Preise zu stützen.

Das ist der Monat in dem die OPEC-Mitglieder und ihre Verbündeten die Förderstopps leicht zurückfahren und die Produktion wieder anheben werden. OPEC+ hat grünes Licht für die Förderung von 500.000 Barrel pro Tag zusätzlich von Januar bis mindestens März gegeben. Der gesamte Produktionseinschnitt für Januar wird 7,2 Millionen Barrel pro Tag betragen, verglichen mit dem Einschnitt von 7,7 Millionen Barrel pro Tag gegen Ende 2020.

Die Nachfrageerwartungen haben sich jedoch trotz Impfstoffs nicht verbessert, sodass der Druck auf die OPEC bestehen bleibt, die Situation genau im Auge zu behalten. Die OPEC geht jetzt davon aus, dass die weltweite Öl-Nachfrage 2020 um 9,77 Millionen Barrel pro Tag auf 89,99 Millionen Barrel pro Tag gesunken ist, im Vergleich zu noch 90 Millionen Barrel pro Tag in den Schätzungen vom November.

Die Öl-Nachfrage für 2021 wird jetzt auf 95,89 Millionen Barrel pro Tag geschätzt. Das sind 410.000 weniger als die ursprüngliche OPEC-Schätzung, die im November im MOMR erschienen ist, prognostizierte hatte. Im Oktober hatte die OPEC geschätzt, dass die Ölnachfrage 2021 bei 96,8 Millionen Barrel pro Tag liegen wird.

Ein Schlüsselaspekt bei der Abwägung von Preis gegen Nachfrage gegen Produktion wird die Mitwirkung der Mitglieder und Verbündeten sein. Es gab bereits Meinungsverschiedenheiten in den Rängen, so überlegt Saudi-Arabien zum Beispiel seinen Vorsitz aufzugeben. Einige Produzenten in der Einflusssphäre der OPEC halten beharrlich an ihren eigenen Produktionszielen fest, unabhängig von Einschränkungen oder Förderstopps.

Libyen hat Pläne zur Steigerung seiner Ölproduktion bekannt gegeben und zuvor erklärt, dass es keine Fördereinschnitte akzeptieren wird, bis die Fördermenge verlässlich bei 1,7 Millionen Barrel pro Tag liegt – verglichen mit derzeit 1,108 Millionen Barrel pro Tag.

Auch der Iran hat versprochen 2021 seine Ölproduktion auf 2,3 Millionen Barrel pro Tag hochzufahren, von jetzt 1,986 Millionen Barrel pro Tag.

FOMC Sitzungsprotokolle 

Die Protokolle der letzten Fed-Sitzung stehen an und werden einen deutlicher Hinweis auf mögliche Meinungsverschiedenheiten geben, inwieweit das FOMC der Ansicht ist, dass es die langfristigen Zinssätze verankern muss und ob weitere politische Unterstützung erforderlich ist. Die Themen der Fed beginnen sich Richtung Reflationshandel und steigender langfristiger Zinsen zu drehen.

Steigende Inflationserwartungen könnten ein Problem für die Fed sein, da sie sie früher als erwartet zum Handeln zwingen könnte. Während das durchschnittliche Inflationsziel einen gewissen Spielraum bietet, werden wir genau darauf achten, ob einzelne politische Entscheidungsträger beginnen sich über die Inflation und die Notwendigkeit einer stärkeren Zurückhaltung in der Geldpolitik Sorgen zu machen.

US-Beschäftigungszahlen außerhalb der Landwirtschaft 

Der Jobbericht vom Dezember schließt die Woche am Freitag ab, wobei steigende Covid-Fallzahlen in den USA die Nachfrage wahrscheinlich belasten werden, obwohl saisonale Anstellungen ein zu berücksichtigender Faktor sein werden. Im November wurden weitere 245.000 Arbeitsplätze zur US-Wirtschaft hinzugefügt, während die Arbeitslosenquote auf 6,7% fiel. Das lag deutlich unter der Laufrate der vergangenen 6 Monate und deutet auf eine Verlangsamung der Neuanstellungen hin, die durch steigende Fallzahlen im ganzen Land bedingt ist.

Die Märkte scheinen jedoch weitgehend glücklich zu sein, über eine schwächere Erholung des Arbeitsmarktes dank des Impfstoffes hinweg zu sehen. Der Bericht vom Dezember ist jedoch rückwärtsgerichtet und wird steigende Fallzahlen und neue Lockdown-Regelungen in mehreren Bundesstaaten widerspiegeln. Darüber hinaus unterstreichen schwache Arbeitsmarktzahlen nur die Notwendigkeit anhaltender finanzieller und steuerlicher Unterstützung – wir befinden uns in einer schlechte Nachrichten sind gute Nachrichten Phase.

Georgia Runoffs 

Die Wähler werden am 5. Januar an die Wahlurnen im Georgia Runoffs gehen, um die Kontrolle über den Senat für die ersten zwei Jahre der Präsidentschaft von Joe Biden zu bestimmen.

Das wird überaus wichtig sein, da ein blauer Senat eine einfachere Ausführung von Bidens Agenda bedeuten sollte, die auf grüne Energien und Investitionen gerichtet ist. Allerdings scheinen die Chancen für eine dünne republikanische Mehrheit ziemlich gut, trotz des dünnen demokratischen Sieges bei den Präsidentschaftswahlen im November, was weniger regulatorischen und steuerlichen Überhang bedeuten könnte.

Ausblick 2021 Webinar 

Dienstag, 5. Januar, 13:00 CET 

Möchten Sie wissen, was die wichtigsten Themen der Märkte im neuen Jahr sein werden? In diesem Webinar stellen wir uns die großen Fragen: Wird Inflation der Hund sein, der endlich bellt? Wird der britische Aktienmarkt endlich aufholen? Werden Impfstoffe eine Rückkehr zur einer normalen Konjunktur-Umgebung einleiten? Schließen Sie sich unserem Chef-Marktanalytiker Neil Wilson an, um die Antworten auf die großen Fragen zu erhalten, in unserem Ausblick für 2021.

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Top Wirtschafts-Daten der Woche

Date  Time (GMT)  Currency  Event 
Mon Jan 4th  9.00am  EUR  Final Manufacturing PMI 
       
  9.30am  GBP  Final Manufacturing PMI 
       
  All Day  All  OPEC-JMMC Meeting 
       
  2.30pm  CAD  Manufacturing PMI 
       
  3.00pm  USD  ISM Manufacturing PMI 
       
Tue Jan 5th  9.30am  GBP  Construction PMI 
       
Wed Jan 6th  9.00am  EUR  Final Services PMI 
       
  9.30am  GBP  Final Services PMI 
       
  1.15pm  USD  ADP Nonfarm Employment Change 
       
  3.00pm  USD  ISM Services PMI 
       
  3.30pm  USD  US Crude Oil Inventories 
       
  7.00pm  USD  FOMC Meeting Minutes 
       
Thu Jan 7th  10.00am  EUR  CPI Flash Estimate 
       
  10.00am  EUR  Core CPI Flash Estimate 
       
  1.30pm  USD  Unemployment Changes 
       
  3.30pm  USD  US Natural Gas Inventories 
       
Fri Jan 8th  1.30am  CNH  CPI y/y 
       
  1.30am  CNH  PPI y/y 
       
  1.30pm  CAD  Employment Change 
       
  1.30pm  CAD  Unemployment Rate 
       
  1.30pm  USD  Average Hourly Earnings m/m 
       
  1.30pm  USD  Nonfarm Employment Change 
       
  1.30pm  USD  Unemployment Rate 
       
  3.00pm  CAD  Ivey PMI 

 

Top Geschäftsberichte diese Woche

Date  Company  Event 
Mon Jan 4th  State Street Corp.  Q4 2021 Earnings 
     
Wed Jan 6th  RPM International  Q2 2021 Earnings 
     
Thu Jan 7th  Micron Technology  Q1 2021 Earnings 
     
  Constellation Brands  Q3 2021 Earnings 
     
  Walgreens Boots Alliance  Q1 2021 Earnings 
     
  ConAgra Foods  Q2 2021 Earnings 
     
  Lamb Weston Holdings  Q2 2021 Earnings 
     
Fri Jan 8th  Tata Consultancy Services  Q3 2021 Earnings 

Wochenausblick: Kommt der Weihnachtsmann zur Wall Street?

In einer zwei Wochen Spezialausgabe des Wochenausblicks richten wir unsere Aufmerksamkeit auf den üblichen Endjahres-Anstieg der Aktienmärkte. Wird die traditionelle Weihnachts-Rallye Wall Street treffen? Oder hat die Stärke der Märkte im November einige der Zugewinne des Dezembers vorweggenommen? Wir betrachten außerdem Öl- und Gas-Aktien im Vorlauf des neuen Jahres.

Kommt die Weihnachts-Rallye zur Wall Street?

Es scheint, als ob die großen Indizes einen holprigen November gehabt hätten. Der Dow Jones erzielte seinen besten Monat seit 1987; Der Euro Stoxxx 600 hatte seinen besten Monat seit Beginn der Aufzeichnungen. Der FTSE 100 legte für seinen besten Monat seit 31 Jahren um 12% zu. Durch Value Rotation hatte der Russell 2000 den besten Monat aller Zeiten. Das ist für November ja auch alles schön und gut, aber bedeutet das, dass eine Weihnachts-Rallye der Wall Street vom Tisch ist?

Die Bewertungen sind gestreckt. So liegt das von S&P 500 Shiller Cape PE Verhältnis bei >33x. Das ist das zweifache des historischen 17-fachen Durchschnitts. Darüber hinaus sind auch Forward-PE-Vielfache oder >21x für den Index ziemlich gestreckt.

Zusätzlich ergab das Bank of America Fund Manager Survey letzte Woche ein Verkaufssignal mit auf 4% der Anlegerportfolios fallenden Kassenbeständen.

In Verbindung mit Stimmungsindikatoren von Goldman Sachs, die eine +2,0 Standardabweichung vom Durchschnitt registrieren, sieht es für eine Weihnachts-Rallye nicht sonderlich gut aus. Ein so hoher Wert führt normalerweise in den kommenden vier bis vier Wochen zu Gegenwind für die Aktienmärkte, was für die Märkte im Dezember eine schlechte Nachricht sein könnte.

Aber es gibt Gründe fröhlich zu sein. Wenn es zu einem Brexit-Deal kommt und die USA ein Covid-Konjunkturpaket verabschieden, in Kombination mit einer starken Impfstoff-Akzeptanz, dann könnten Investoren die Märkte im Dezember bullischer angehen.

Wie immer sind die Signale etwas gemischt, sodass man nur abwarten und beobachten kann. Vielleicht schaffen es der Weihnachtsmann und seine Rentiere schlussendlich doch zur Wall Street.

Brexit

Mit oder ohne Deal läuft die Übergangszeit des Austritts aus der EU für Großbritannien am 31. Januar aus. Marktteilnehmer werden die anstehenden Zahlen zu den Auswirkungen auf die britische Wirtschaft und eine mögliche politische Reaktion der Bank of England im Auge behalten. Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es noch keine klaren Signale, ob die EU und Großbritannien sich auf ein Handelsabkommen werden einigen können, obwohl die Märkte grundsätzlich hoffnungsvoll blieben, dass die sich die zwei Seiten einig werden können.

Öl- und Erdgas-Lagerbestände

Mit einem relativ ruhigen Veröffentlichungs-Kalender über die Weihnachtszeit werden die wöchentlichen Öl- und Erdgasvorräte zu den am genauesten beobachteten hochfrequenten Wirtschaftsindikatoren gehören, die die Händler beobachten sollten.

In einer Welt, in der die Öl-Nachfrage massiv gesunken ist, aber mit einem späten, optimistischen Aufschwung über die paar letzten Wochen, war es alles andere als super für Erdölproduzenten.

Erdgas hat es nicht so schlimm getroffen wie Öl, aber die Indikatoren für die Zukunft sind vielleicht nicht so rosig. Die grüne Vision des designierten Präsidenten Biden, die erneuerbare Energiequellen zur Sicherstellung des US-Energiebedarfs vorsieht, könnte großen Einfluss auf die zukünftige Erdgas-Nachfrage haben.

Die OPEC geht einen vorsichtigen Weg, wenn ihre jüngsten Schritte als Anzeichen gelten können. Und wenn man sich das Jahr betrachtet, das ihre Mitglieder mitmachen mussten, ist das wahrscheinlich gar nicht schlecht. Während sie das Go für eine Anhebung des Produktionsvolumens um 500.000 Barrel pro Tag gegeben hat, hat sie die Vorhersage zur Öl-Nachfrage im nächsten Jahr nach unten korrigiert. Sie hat ihre Schätzungen um 410.000 Barrel pro Tag zurückgenommen, sodass die neuen Nachfragewerte bei 95,89 Millionen Barrel pro Tag liegen.

Dies führt zu höheren Öl-Lagerbeständen in den USA. Die EIA berichtet, dass mehr als 2 Millionen Barrel in der Woche seit dem 11. Dezember in die Lagerbestände aufgenommen wurden. Die Leute verreisen nicht, sodass die Treibstoff-Nachfrage gering ist, was zu höheren Lagerbeständen führt.

Könnten Impfstoffe Öl nächstes Jahr Erleichterung verschaffen? Es ist möglich. Die USA haben begonnen Gesundheitspersonal an vorderster Front zu impfen und Großbritannien ist nach aktuellem Stand in der zweiten Woche der ersten Phase des Verteilungsprogramms. Wenn mehr Leute dank des Impfstoffes unterwegs sind, reisen und wieder arbeiten, dann sollte logischerweise auch die Öl-Nachfrage wieder steigen.

Erdgas allerdings hat ein weiteres Problem, das Öl nicht so stark betrifft: das Wetter. Die Temperaturen in Schlüsselmärkten gehören zu den wärmsten, die je verzeichnet wurden, was bedeutet, dass der Verbrauch von Gas zum Heizen niedriger ist. Falls die warmen Temperaturen den Winter hinweg bestehen bleiben, könnten sich die Preise mit kleinerer Binnen- und Geschäftsnachfrage decken.

Webinars zu gucken

Mit dem nahenden Jahresende, schließt Mark Leigh seine 2020 Serie kostenfreier Webinare ab. Er wird 2021 mit weiteren lehrreichen Einsichten und Trading-Tipps wiederkehren, aber stellen Sie sicher, dass Sie keines seiner Webinare in den kommenden zwei Wochen verpassen. Highlights sind unter anderem:

Einführung: Wie das Geschäft funktioniert und wo Sie ins Spiel kommen

Dienstag, 22. Dezember – 17:30 CET

Dieser Überblick soll ein solides und klares Verständnis dafür vermitteln, wie der Markt funktioniert und wie man als Devisenhändler Geld verdient und verliert. Realistische Ziele und Erwartungen. Wie der Markt in Bezug auf Ihr Handelsgeschäft funktioniert. Verschieben Sie die Gewinnchancen zu Ihren Gunsten und kontrollieren Sie das Risiko.

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FXtrademark hat ein eigenes, geschütztes Scorecard-System für jedes Trade-Setup

Mittwoch, 23. Dezember – 17:30 CET

Lernen Sie FXtrademark-Scorecard zu benutzen, mit dem Sie jedes Trade-Setup auf einer Skala von 0 bis 10 auf der Basis festgelegter Kriterien bewerten werden. Das System erlaubt es Ihnen mit System und einem Plan zu handeln, anstatt Ihre Handelsentscheidungen einfach aus dem Bauch heraus oder auf Grund von Emotionen zu treffen.

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Mark Leighs Trader Clinic

Montag, 28. Dezember – 17:00 CET

Erleben Sie mit unserer Trader Clinic, wie ein Profi die Aufs und Abs des Handels nutzt, um seine Strategie zu verfeinern und seine Gewinne zu verbessern. Schließen Sie sich Mark Leigh an, wie er das Verfahren demonstriert, mit dem er seine Gewinn- und Verlustgeschäfte bewertet und eine bessere Strategie entwickelt.

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10 Trading-Regeln für Händler aller Erfahrungsstufen

Dienstag, 29. Dezember – 17:30 CET

Trading ist keine exakte Wissenschaft, die Märkte sind live und häufig unvorhersehbar. Deshalb brauchen Sie Regeln, die Sie als Basis für informierte und durchdachte Trading-Entscheidungen nutzen können.

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Top Wirtschafts-Daten der Woche

Date  Time (GMT)  Currency  Event 
Mon 21 Dec  12.30am  AUD  Mid-Year Economic and Fiscal Outlook 
       
  3.00pm  EUR  Consumer Confidence 
       
Tue 22 Dec  9.30am  GBP  Final GDP q/q 
       
  1.30pm  USD  Final GDP q/q 
       
Wed 23 Dec  1.30pm  CAD  GDP m/m 
       
  1.30pm  USD  Core PCE Price Index m/m 
       
  1.30pm  USD  Personal Spending m/m 
       
  Tentative  USD  Treasury Currency Report 
       
  3.30pm  USD  US Crude Oil Inventories 
       
Thu 24 Dec  1.30pm  USD  Core Durable Good Orders m/m 
       
  1.30pm  USD  Durable Goods Orders m/m 
       
  1.30pm  USD  Unemployment Changes 
       
  3.30pm  USD  Natural Gas Storage 
       
Tue 29 Dec  3.00pm  USD  CB Consumer Confidence 
       
  Tentative  USD  Treasury Confidence Report 
       
Wed 30 Dec  8.00am  CHF  KOF Economic Barometer 
       
  2.45pm  USD  Chicago PMI 
       
  3.30pm  USD  US Crude Oil Inventories 
       
Thu 31 Dec  1.00am  CNH  Manufacturing PMI 
       
  1.30pm  USD  Unemployment Claims 
       
  3.30pm  USD  US Natural Gas Inventories 

 

Top Geschäftsberichte diese Woche

Date  Company  Event 
Mon 21 Dec  HEICO  Q4 2020 Earnings 
  Factset Research Systems  Q1 2021 Earnings 
     
Tue 22 Dec  Cintas Corp.  Q2 2021 Earnings 
  CarMax  Q3 2021 Earnings 
     
Wed 23 Dec  Paychex  Q2 2021 Earnings 
  Vontobel  Q2 2021 Earnings 
     
Fri 25 Dec  Nitori Holdings  Q3 2021 Earnings 

Wochenausblick: BoE- und FOMC-Treffen und US-Einzelhandelsabsatzzahlen

Die kommende Woche hält Treffen der FOMC in den USA und der Bank of England für uns parat, die den Ton für die zukünftige Geldmarktpolitik vorgeben wird, während die Pandemie weiter um sich greift. Europa veröffentlicht auch eine neue Welle von Flash-PMIs, während wir vorhersagen, was nach dem Black Friday im US-Einzelhandelssektor passieren könnte.

FOMC-Treffen

Zum letzten Mal im Jahr 2020 trifft sich das Federal Open Market Committee (FOMC) der US-Notenbank, um die Richtung der US-Geldpolitik zu bestimmen.

Die Argumente für weitere, von der Fed abgesegnete Konjunkturpakete werden durch enttäuschende Arbeitsmarktzahlen in den USA gestärkt. In etwa 245.000 neue Arbeitsplätze sind im November zur US-Wirtschaft hinzugekommen: super für nicht-Pandemie-Zeiten, aber weniger als halb so viel wie vorhergesagt.

Wird die US-Wirtschaft im Dezember anfangen, Probleme zu bekommen? Es ist möglich.

Beobachter heben zwei finanzielle Aspekte hervor, die die Fed in ihrer nächsten Sitzungsrunde berücksichtigen könnte: Anpassungen ihres aktuellen Programms zum Kauf von Vermögenswerten und eine Neuausrichtung ihrer Notkreditprogramme.

Zuerst Vermögenswerte. Die Fed übernimmt zur Zeit jeden Monat Schatzanweisungen im Wert von 80 Mrd. USD und hypothekenbesicherte Wertpapiere im Wert von 40 Mrd. USD. Die Renditen am kurzen Ende der Treasury-Kurve bleiben nahe den allzeit Tiefstständen gut verankert.

Das Sitzungsprotokoll vom November deutet darauf hin, dass viele FOMC-Mitglieder eher dazu neigen, die Laufzeitzusammensetzung ihrer Vermögenswerte zu verlängern, als das Kauftempo zu erhöhen.

Vor diesem Hintergrund ist es wahrscheinlich, dass das FOMC im Dezember keine tatsächlichen Änderungen seines Programms zum Ankauf von Vermögenswerten bekannt gibt, aber wahrscheinlich auf Änderungen hinweist, die in den kommenden Monaten fällig werden.

Zweitens könnte eine Zurücknahme der Kreditprogramme auf der Tagesordnung stehen. Etwa 454 Mrd. USD an Krediten wurden unter dem CARES Act von Trumps Weißem Haus freigegeben, von denen allerdings nur etwa 6 Mrd USD übernommen wurden. Im wesentlichen könnte es sein, dass die US-Regierung ihr Geld zurück haben möchte.

Bank of England trifft sich auch

Die BoE bereitet sich auch auf die letzte Runde der Treffen für 2020 vor, Treffen die durch Fortschritte, oder deren Abwesenheit, in den Brexit-Verhandlungen geprägt sein könnten.

Obwohl PM Johnson letzte Woche wie Indiana Jones mit einer großen Peitsche in der einen und einem Diät-Latte in der anderen Hand nach Brüssel stürzte, um die Sackgasse zu überwinden, bestehen zwischen Großbritannien und Europa immer noch „erhebliche Unterschiede“.

Der Gouverneur der BoE, Andrew Bailey, hat auch so genug auf seinem Teller, ohne die sehr konkrete Gefahr eines No-Deal-Brexit. Die Covid-19-Pandemie geht weiter, selbst mit dem ersten Massen-Impfprogramm im Kampf gegen das Virus im Vereinigte Königreich.

Darüber hinaus hat das britische BIP-Wachstum nach der Geparden-ähnlichen Leistung zu Beginn des Jahres vor dem zweiten Lockdown einen schneckenartigen Charakter angenommen und ist im letzten Quartal um nur 0,4% gestiegen.

Die wichtigsten Farbtöne für das Wirtschaftsporträt Großbritanniens sind das verlangsamte BIP-Wachstum, ein No-Deal-Brexit und die anhaltenden Auswirkungen der Pandemie.

All diese Dinge werden ohne Zweifel eine Rolle in den Gesprächen der BoE und dem Ergebnis für Dezember spielen.

Äußerungen zufolge, die Gouverneur Bailey im November 2020 vor einem Westminster-Ausschuss getätigt hat, hält er von diesen Drei, den Austritt aus der EU ohne Deal für das größte Problem.

„Die langfristigen Folgen… denke ich, wären größer als die langfristigen Folgen von Covid,“ sagte er.

„Es liegt im besten Interesse beider Parteien… dass es ein Handelsabkommen gibt und dass dieses Handelsabkommen ein starkes Element guten Willens in seiner Implementation hat.“

US-Einzelhandelsabsatzzahlen

Die jüngste Fuhre Zahlen zu den Einzelhandelsabsätzen in den USA wird kommende Woche veröffentlicht.

Werden sie Fahrt aufnehmen? In den vergangenen paar Monaten waren die Zahlen alles andere als super. Im Oktober konnte ein Anstieg von 0,3% verzeichnet werden, womit 553,33 Mrd. USD erreicht wurden. Die Zahlen für September wurden um drei Zehntel eines Prozents auf 1,6% nach unten korrigiert – was immer noch stark ist, aber vielleicht nicht so stark, wie die US-Einzelhändler gehofft hatten.

Es gibt aber noch ein Black-Friday-Ass im geräumigen Ärmel des amerikanischen Einzelhandels. Amerikanische Verbraucher gaben während des jährlichen Kaufrausches 9 Mrd USD online aus, ein Anstieg im Vergleich zum Vorjahr um 21,6%.

Wie immer in diesem verrückten Jahr hat diese Geschichte eine Wendung. Laut Sensormatic Solutions ist die Besucherzahl in Geschäften um mehr als die Hälfte gesunken. Während die Wippe auf Online-Käufer ausgerichtet ist, wird der tatsächliche physische Einkauf wahrscheinlich massive Einbußen hinnehmen müssen.

Cyber Monday allerdings war der größte je verzeichnete Verkaufstag in den USA. Verkäufe an dem Black Friday Follow-Up beliefen sich auf 10,8 Mrd USD, ein Anstieg um 15% zu den Zahlen von 2019.

Wird dies genug sein, um dem langsamen Wachstum entgegen zu wirken und die US-Einzelhandelsabsatzzahlen wieder in die richtige Richtung zu bringen?

Europäische PMIs

Es ist Zeit für eine weitere Runde von Flash-PMIs in Europa und wenn die vorherige Runde ein Indikator für die aktuelle Leistung ist, steht uns ein erwarteter zweiter wirtschaftlicher Abschwung in der EU bevor.

Der Rückkehr in den Lockdown war in finanzieller Hinsicht nicht sehr nett zu Europa.

Seit November, ist die Euroland-PMI von 50 auf 45,1 gefallen. Dienstleistungen trifft es laut ING weiter insgesamt am härtesten. So fiel der Dienstleistungs-PMI im November von 46,9 auf 41,3. Arbeitslosigkeit in dem Sektor fällt weiter und wird es wahrscheinlich auch weiterhin tun bis die Einschränkungen aufgehoben werden. Es bleibt nur zu hoffen, dass die europäische Einführung eines Impfstoffes bald beginnt.

Allerdings sind die Produktionssignale stärker, da ein lebhaftes Deutschland hilft, die Dinge über Wasser zu halten. ING sagt, dass die Produktions-PMI nur auf eine Verlangsamung des Produktionsmengenwachstums hindeutet, nicht aber auf eine Kontraktion.

Die deutschen Exportverkäufe haben das Produktionswachstum des Landes im November in Deutschland weiter angekurbelt, was darauf hindeutet, dass die mildere zweite Welle außerhalb der Eurozone den Exporteuren hilft, sich wieder zu erholen.

Lassen Sie uns abwarten und schauen, was die Flash-PMIs im Dezember bringen.

Brexit

Zum jetzigen Zeitpunkt, gibt es immer noch keine Entscheidung zum Brexit. Ein Vier-Augen-Gespräch zwischen Johnson und Ursula von der Leyen konnte die Sackgasse nicht öffnen. Wie die Dinge gerade stehen, warten wir immer noch auf ein Ende dieser langen, anstrengenden Geschichte.

Webinars zu gucken

Trading-Profi Mark Leigh veranstaltet diese Woche erneut eine Reihe von Webinaren, die sich auf lehrreich mit dem Aktienhandel beschäftigen, um Ihnen weitere Einblicke in die Grundlagen des Handels zu ermöglichen. Highlights sind unter anderem:

Mark Leighs Trader Clinic

Montag 14. Dezember – 15:00 CET

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10 Trading-Regeln für Händler aller Erfahrungsstufen

Dienstag, 15. Dezember – 19:00 CET

Trading ist keine exakte Wissenschaft, die Märkte sind live und häufig unvorhersehbar. Deshalb brauchen Sie Regeln, die Sie als Basis für informierte und durchdachte Trading-Entscheidungen nutzen können.

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Wohin bewegt sich der Rand 2021?

Donnerstag, 17. Dezember – 18:00 CET

Angesichts der jüngsten Herabstufung Südafrikas durch Fitch kommt zunehmend die Frage auf, ob der Rand gegenüber dem US-Dollar das aktuelle Niveau halten kann. Die Herabstufung durch Fitch spiegelt die von ihnen als hoch angesehene und steigende Staatsverschuldung wider, die durch den durch die COVID-19-Pandemie ausgelösten wirtschaftlichen Schock noch verstärkt wurde. Bedeutet das eine schwächere Währung im nächsten Jahr?

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Top Wirtschafts-Daten der Woche

Date  Time (GMT)  Currency  Event 
Mon Dec 14th  Ongoing  CNH  Foreign Direct Investment ytd/y 
       
  10.00am  EUR  Industrial Production m/m 
       
Tue Dec 15th  12.30am   AUD  Monetary Policy Meeting Minutes 
       
  2.00am  CNH  Retail Sales y/y 
       
  7.00am  GBP  Unemployment Rate 
       
  2.15pm  USD  Industrial Production m/m 
       
  10.00pm  AUD  Flash Manufacturing PMI 
       
  10.00pm  AUD  Flash Services PMI 
       
Wed Dec 16th  12.30am  JPY  Flash Manufacturing PMI 
       
  7.00am  GBP  CPI y/y 
       
  8.15am  EUR  French Flash Services PMI 
       
  8.15am  EUR  French Flash Manufacturing PMI 
       
  8.30am  EUR  German Flash Manufacturing PMI 
       
  8.30am  EUR  German Flash Services PMI 
       
  9.00am  EUR  Flash Manufacturing PMI 
       
  9.00am  EUR  Flash Services PMI 
       
  9.30am  GBP  Flash Manufacturing PMI 
       
  9.30am  GBP  Flash Services PMI 
       
  1.30pm  CAD  CPI m/m 
       
  1.30pm  USD  Core Retail Sales m/m 
       
  1.30pm  USD  Retail Sales m/m 
       
  2.45pm  USD  Flash Manufacturing PMI 
       
  2.45pm  USD  Flash Services PMI 
       
  3.30pm  USD  US Crude Oil Inventories 
       
  7.00pm  USD  FOMC Economic Projections 
       
  7.00pm  USD  FOMC Statement 
       
  7.30pm  USD  FOMC Press Conference 
       
Thu Dec 17th  12.30am  AUD  Employment Change 
       
  12.30am  AUD  Unemployment Change 
       
  9.00am  CHF  SNB Press Conference 
       
  12.00pm  GBP  MPC Official Bank Rate Votes 
       
  12.00pm  GBP  Monetary Policy Summary 
       
  12.00pm  GBP  Official Bank Rate 
       
  3.30pm  USD  US Natural Gas Inventories 
       
Fri Dec 18th  Tentative  JPY  Monetary Policy Statement 
       
  7.00am  GBP  Retail Sales m/m 
       
  1.30pm  CAD  Core Retail Sales m/m 
       
  1.30pm  CAD  Retail Sales m/m 

 

Top Geschäftsberichte diese Woche

Date  Company  Event 
Tue Dec 15th  Nordson  Q4 2020 Earnings 
  Inditex  Q3 2020 Earnings 
     
Wed Dec 16th  Lennar  Q4 2020 Earnings 
     
Thu Dec 17th  Accenture  Q1 2021 Earnings 
  FedEx  Q2 2021 Earnings 
  Cintas  Q2 2021 Earnings 
  General Mills  Q2 2021 Earnings 
     
Fri Dec 18th  Nike  Q2 2021 Earnings 
  Carnival  Q4 2021 Earnings 
  Darden Restaurants  Q2 2021 Earnings 
  Oracle Japan  Q2 2021 Earnings 

Wochenausblick: Das Vereinigte Königreich führt Impfstoff-Rennen, Salesforce sammelt Slack ein

Die größten Nachrichten im Vereinigten Königreich diese Woche ist die Einführung des Pfizer-BioNTech Impfstoffes gegen Covid-19. Könnte nach diesem Kraut-und-Rüben Jahr wieder Normalität einkehren? Außerdem kauft Salesforce Slack Tech und die EZB hält ihre jüngste Pressekonferenz, um die finanzielle Aussichten der EU im Detail darzulegen.

UK Impfstoff-Einführung

Das Vereinigte Königreich gab den Zwei-Dosen-Impfstoff von Pfizer-BioNTech letzte Woche als sicher frei – und diese Woche beginnt es mit einem ambitionierten Verteilungsprogramm, um die Gefährdetsten schnellst möglich zu immunisieren.

Beginnend mit den Bewohnern von Pflegeheimen und ihren Betreuern, bis neun Stufen herunter zu den über 50 Jährigen, wurden eine Vielzahl von Prioritätengruppen identifiziert. Kein Glück, für alle unter 50, die warten werden müssen, aber sobald die Prioritätengruppen geimpft sind, werden die jüngeren Generationen drankommen.

800.000 Impfdosen wurden für die erste Impfwelle geliefert.

Ein funktionierender Impfstoff ist unerlässlich für eine Rückkehr zur Normalität in allen Lebensbereichen, auch beim Aktienhandel. Großbritannien ist hier so etwas wie das Versuchskaninchen. Es ist die erste Industrienation, die a) einen der unzähligen in der Entwicklung befindlichen Impfstoffe genehmigt und b) ein Massenimpfprogramm in Angriff nimmt.

PM Boris Johnson sagte, dass das Vereinigte Königreich der „massiven logistischen Herausforderung“ bevorstünde, die Impfstoffe dahin zu bekommen, wo sie gebraucht werden, obwohl das vielleicht außer acht lässt, dass die NHS jedes Jahr Impfprogramme für Millionen von Menschen durchführt. Es ist dennoch eine außergewöhnliches Ereignis in einem außergewöhnlichem Jahr, sodass wir abwarten und beobachten werden müssen, wie das Programm gehandhabt wird.

Die wirtschaftlichen Auswirkungen eines Impfstoffes sind grundsätzlich sehr positiv. Zum Beispiel sollte es zyklische Teile der Marktprognose unterstützen, sich zu wehren. Dies könnte auch die Grundlage für eine breitere Rallye bei Aktien bilden und die Rotation von großen Tech-Aktien ankurbeln, die echte Pandemiegewinner waren.

Der FTSE 100 startete im Dezember genau wie zur großen Rallye im November. Könnten UK-Dividendenpapiere beginnen, wieder attraktiv zu werden? Ein Impfstoff könnte der Anstoß sein, den sie brauchen, um wieder mehr zu leisten.

Es ist allerdings noch sehr früh. Das wichtige ist, dass der Impfstoff zugelassen wurde und in Zirkulation gerät. Alle Augen werden auf das Vereinigte Königreich und seine (hoffentlich) immunisierte Bevölkerung gerichtet sein.

Slack gibt seinen Geschäftsbericht für das Q3 bekannt, während Salesforce sich darauf vorbereitet das Unternehmen zu kaufen

Der Anbieter von Arbeitskommunikationssoftware Slack gibt diese Woche seine Ergebnisse für das dritte Quartal 2020 bekannt, nur wenige Tage nachdem Salesforce letzte Woche angekündigt hatte, das Unternehmen zu kaufen.

Der Gewinn von Slack im zweiten Quartal 2020 stieg gegenüber dem Vorjahr um 49% und erreichte insgesamt 215,9 Mio. USD. Das Kundenwachstum beschleunigte sich im Jahresvergleich ebenfalls um 30%. Über 130.000 Kunden nutzten die Slack-Software.

Wird der Gewinn für das dritte Quartal weiter auf Wachstum gestellt sein und sich für Salesforce auszahlen?

Mit 27,7 Milliarden USD wird Slack die größte Übernahme, die Marc Benioffs Salesforce bisher durchgeführt hat. Es ist zu hoffen, dass mit dem Deal der Abstand zwischen Slack und Microsoft im Rennen um Unternehmenskommunikation etwas kürzer wird.

Slacks Softwareangebot ähnelt Microsoft Teams. Zweifellos werden Leser, die sehr wahrscheinlich in den letzten Monaten von zu Hause aus gearbeitet haben, mit Teams vertraut sein – dem de facto Standard für Arbeitskommunikationssoftware für Unternehmen weltweit.

Slack-Aktionäre erhalten im Rahmen des Deals 26,79 USD ausgezahlt und 0,0776 Salesforce-Stammaktien. Salesforce erklärte sich bereit, eine Prämie von 55% auf den Schlusskurs der Slack-Aktie vom 24. November 2020 zu zahlen.

EZB-Pressekonferenz

Die EZB wird bei der Pressekonferenz für Dezember diese Woche ihre jüngsten Entscheidungen zur Geldmarktpolitik bekanntgeben.

Konjunkturpakete sind in allen Nachrichten. Der Chefökonom der Bank, Philip Lane, sagte, dass es „besorgniserregende Signale“ gäbe, dass sich die finanziellen Bedingungen für Banken und kleine Unternehmen verschärfen.

Die Protokolle der letzten EZB-Treffen hinterlassen keinen sehr positiven Eindruck zur wirtschaftlichen Stabilität innerhalb der EU. Die Wirtschaft des Blocks, wie die fast aller, ist von der Schlagkombination Covid-19 und Lockdown stark angeschlagen.

„Es konnte nicht ausgeschlossen werden, dass das Euro-Währungsgebiet oder zumindest einige Länder eine Double-Dip-Rezession erleben werden“, warnten sie.

Kommentaren aus dem Oktober zufolge, „rekalibriert“ die EZB ihre Geldmarkt-Instrumente und wird das Ergebnis zu seiner 10. Pressekonferenz im Dezember bekanntgeben. Analysten gehen davon aus, dass sowohl das Anleihekaufprogramm als auch extrem günstige Kredite an Banken ausgeweitet werden.

Im Wesentlichen haben die Anleger dies so interpretiert, dass ein weiteres umfangreiches Paket mit geldpolitischen Lockerungsmaßnahmen auf dem Weg ist. Es sei darauf hingewiesen, dass nicht alle EU-Mitgliedstaaten damit besonders zufrieden sind und laut Sitzungsprotokoll aus dem Oktober Bedenken hinsichtlich „möglicher Nichtlinearitäten, Nebenwirkungen und „sinkender Renditen“ in einem Umfeld hoher Unsicherheit und sehr günstiger finanzieller Bedingungen“ zum Ausdruck bringen .

Marktteilnehmer werden außerdem auf Kommentare zur Aufwertung der Einheitswährung achten. Der Euro sprang letzte Woche gegenüber dem Dollar auf ein Mehrjahreshoch und durchbrach das psychologisch wichtige Niveau von 1,20, was in der Vergangenheit zu Versuchen der politischen Entscheidungsträger geführt hat, die Währung zu schwächen.

Verfügbare Webinare (Auf englisch)

Trading-Profi Mark Leigh veranstaltet diese Woche erneut eine Reihe von Webinaren, die sich auf lehrreich mit dem Aktienhandel beschäftigen, um Ihnen weitere Einblicke in die Grundlagen des Handels zu ermöglichen. Highlights sind unter anderem:

Mark Leighs Trader Clinic

Montag, 7. Dezember – 15:00 CET

Erleben Sie mit unserer Trader Clinic, wie ein Profi die Aufs und Abs des Handels nutzt, um seine Strategie zu verfeinern und seine Gewinne zu verbessern.

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Technische Indikatoren, die Sie verstehen sollten und die Sie auf Ihre Handelsstrategie anwenden können

Montag, 7. Dezember – 18:00 CET

Obwohl es Hunderte verschiedener technischer Indikatoren gibt, kann dies häufig zu Verwirrung und widersprüchlichen Signalen führen. Lernen Sie Mark Leighs Lieblingsindikatoren kennen und wenden Sie sie zusammen mit Ihrer Handelsstrategie an.

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Wie man japanische Kerzencharts verwendet, um Trade Setups zu erkennen

Dienstag, 8. Dezember – 19:00 CET

Kerzencharts sind der akzeptierte Industriestandard für technische Trader. Lernen Sie japanische Kerzencharts zu lesen und zu verstehen und wie Sie dies Informationen für die Entscheidungen zu Ihrem Handel nutzen können.

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FXtrademark hat ein eigenes, geschütztes Scorecard-System für jedes Trade-Setup

Mittwoch, 9. Dezember – 18:00 CET

Lernen Sie FXtrademark-Scorecard zu benutzen, mit dem Sie jedes Trade-Setup auf einer Skala von 0 bis 10 auf der Basis festgelegter Kriterien bewerten werden. Das System erlaubt es Ihnen mit System und einem Plan zu handeln, anstatt Ihre Handelsentscheidungen einfach aus dem Bauch heraus oder auf Grund von Emotionen zu treffen.

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Hier kommt alles zusammen mit Geldmanagement, Psychologie und Analysen

Donnerstag, 10. Dezember – 19:00 CET

Kein Strategie-, Signal- oder Handelsplan kann ohne korrekt berechnetes Geldmanagement erfolgreich sein. Risiko- / Ertragspraktiken und Positionsgrößen sind für die Entwicklung Ihres Handelsplans von größter Bedeutung. Obwohl neue Trader nur Strategien und Signale wünschen, um ihre Handelskarriere zu beginnen, verstehen und wissen alle erfahrenen und erfolgreichen Trader, dass die Psychologie des Handels die erfolgreichen von den erfolglosen Tradern trennt.

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Top Wirtschafts-Daten der Woche

Date  Time (GMT)  Currency  Event 
Sun Dec 6  9.30pm  AUD  AIG Services Index 
       
Mon Dec 7  3.00pm  CAD  Ivey PMI 
       
  Tentative  CAD  Annual Budget Release 
       
  11.50pm  JPY  Final GDP q/q 
       
Tue Dec 8  12.01am  GBP  BRC Retail Monitors y/y 
       
  6.45am  CHF  Unemployment Rate 
       
  Tentative  GBP  FPC Meeting Minutes 
       
  Tentative  GBP  FPC Statement 
       
Wed Dec 9  1.30am  CNH  PPI y/y 
       
  3.00pm  CAD  BOC Rate Statement 
       
  3.00pm  CAD  Overnight Rate 
       
  3.30pm  USD  Crude Oil Inventories 
       
Thu Dec 10  7.00am  GBP  GDP m/m 
       
  12.45pm  EUR  Main Referencing Rate 
       
  12.45pm  EUR  Monetary Policy Statement 
       
  1.30pm  EUR  ECB Press Conference 
       
  1.30pm  USD  Core CPI m/m 
       
  1.30pm  USD  CPI m/m 
       
  1.30pm  USD  Unemployment Claims 
       
Fri Dec 11  1.30pm  USD  Core PPI m/m 
       
  1.30pm  USD  PPI m/m 

 

Top Geschäftsberichte diese Woche

Date  Company  Event 
Mon Dec 7  Coupa Software Inc.  Q3 2021 Earnings 
     
Tue Dec 8  Brown-Forman Corp.  Q2 2021 Earnings 
  AutoZone Inc.  Q1 2021 Earnings 
  Ashtead plc.  Q3 2021 Earnings 
  MongoDB  Q3 2021 Earnings 
  Guidewire Software Inc.  Q1 2021 Earnings 
     
Wed Dec 9  Adobe Inc.  Q4 2020 Earnings 
  Campbell Soup Co.  Q1 2021 Earnings 
     
Thu Dec 10  Oracle Corp.  Q2 2021 Earnings 
  Costco Wholesale Corp.  Q1 2021 Earnings 
  Broadcom  Q24 2020 Earnings 
  Lululemon   Q3 2020 Earnings 
  Vail Resorts   Q1 2021 Earnings 
     
Fri Dec 11  Carl Zeiss Meditec AG  Q4 2020 Earnings 

Wochenausblick: OPEC-Treffen zur Diskussion weiterer Fördereinschnitte; Veröffentlichung der US-Beschäftigungszahlen außerhalb der Landwirtschaft

OPEC und seine Verbündeten treffen sich diese Woche, um zu diskutieren, wie man in diesem, für Öl sehr herausforderndem Jahr, am besten weiter verfahren sollte. Wie wird dies die Energiemärkte in Zukunft beeinflussen? Die US-Beschäftigungszahlen außerhalb der Landwirtschaft für November werden außerdem erwartet. Sie zeigen wie viele, wenn überhaupt, neue Stellen letzten Monat in der US-Wirtschaft geschaffen wurden.

OPEC-Treffen 

Das Schicksal der Ölmärkte im Jahr 2021 liegt mit der am Montag, den 30. November, stattfindenden 180. OPEC-Konferenz in der Hand der OPEC.

Das 12. OPEC und nicht-OPEC Ministertreffen folgt am Dienstag, dem 1. Dezember.

Die Ausweitung der Fördereinschnitte wird wahrscheinlich die Tagesordnung dieser jüngsten Gespräche dominieren. Die OPEC hat ihre Produktion 2020 bereits um Rekordlevel gesenkt und hatte gehofft, die Produktion im Januar 2021 wieder hochfahren zu können.

Das scheint jetzt unwahrscheinlich. Stattdessen berichtet Reuters, dass die Gruppe und ihre Verbündeten wahrscheinlich für eine Verlängerung der Fördereinschnitte bis weit ins nächste Jahr stimmen werden.

„Die OPEC+ Minister werden sich wahrscheinlich darauf einigen, die Fördereinschnitte für das erste Quartal 2021 weiterzuführen,“ sagte ein OPEC-Delegierter Reuters in Bezug auf die Politik für das nächste Jahr.

„Es bestehen immer noch einige Herausforderungen bei der Nachfrage, aber ich hoffe, dass der Impfstoff die Situation bald ändern wird,“ sagte er.

Das Ziel für Januar war es, die Produktionsmenge um 2 Millionen Barrel pro Tag zu steigern, was grob 2% des weltweiten Ölverbrauchs entspricht. OPEC-Mitglieder fördern zur Zeit 7,7 Milliarden Barrel pro Tag weniger. Die geplanten Fördereinschnitte für Januar hätten das tägliche Produktionsvolumen auf 5,7 Millionen Barrel pro Tag erhöht.

Während die Nachrichten, dass verschiedene Impfstoffe einen sehr hohe Wirksamkeit haben, den Ölproduzenten einen Hoffnungsschimmer spüren lies, ist es unwahrscheinlich, dass die Öl-Nachfrage vor der zweiten Jahreshälfte 2021 wirklich zulegen wird. Dies ist darauf zurückzuführen, dass die vollständige Umsetzung der Massenimpfung eine Weile dauern wird, obwohl Impfstoffe in den kommenden Monaten möglicherweise eine Notfallgenehmigung erhalten und schnell eingeführt werden könnten.

Bis jetzt bleibt die Nachfrage wegen der zweiten Welle der Pandemie unterdrückt.

Ein weiterer Faktor mit dem OPEC zu kämpfen haben wird ist die Geschlossenheit. Während ein Treffen vor der Konferenz am 17. November bestätigt hatte, dass alle Mitglieder mit Einschnitten der OPEC einverstanden sind, sind nicht alle Mitgliedstaaten gleich offen für sie.

Libyen zum Beispiel hat gesagt, dass es sich nicht zu weiteren Fördereinschnitten verpflichten wird, bis die eigene Produktionsmenge 1,7 Millionen Barrel pro Tag erreicht hat. Derzeit beträgt die libysche Produktion nach der Wiedereröffnung eines der größten Ölfelder 1,25 Millionen Barrel pro Tag. Auch der Irak hält sich bereits nicht an die Abmachungen und wird dies voraussichtlich auch weiterhin nicht tun.

Das könnte einer der Hauptkonfliktpunkte der Verhandlung in der nächsten Woche werden.

Was wird dies für die Ölpreise bedeuten? Das ist zum jetzigen Zeitpunkt schwer zu sagen. Impfstoff-Nachrichten haben bereits zu einem Bid auf die Preise geführt. Rohöl-Preise stiegen letzte Woche auf den höchsten Wert seit März. Sie brachen aus der seit mehreren Monaten anhaltenden Preisspanne aus und Brent erreichte einen Preis von über 48 USD, WTI sammelte sich bei 46 USD.

US-Beschäftigungszahlen außerhalb der Landwirtschaft 

Am Freitag, den 4. Dezember, werden die US-Beschäftigungszahlen außerhalb der Landwirtschaft (NFP) für November veröffentlicht. Das ist ein Anzeichen dafür, wie viele Arbeitsstellen die US-Wirtschaft diesen Monat gewonnen oder verloren hat.

Werden wir für November den gleichen Aufschwung sehen, den wir in den vergangen zwei Monaten bereits beobachten konnten?

Der NFP stieg im Oktober um 638.000, während die Zahl der neuen Arbeitsplätze im September um 672.000 stieg, korrigiert von 661.000, was die Markterwartung von 600.000 übertraf.

Nichtsdestotrotz scheint die Pandemie in den USA nicht unter Kontrolle zu sein. Mehr als eine Millionen neuer Fälle und 85.000 neue Krankenhauseinweisungen wurden letzte Woche landesweit verzeichnet.

Aber die USA sind erpicht darauf, Geschäfte und die Wirtschaft offen zu halten. Der zukünftige Präsident Joe Biden hat versucht das Wort „Lockdown“ zu vermeiden – ein mögliches Anzeichen dafür, dass seine Administration vor haben könnte, die Einschränkungen locker zu halten, wenn er im Januar 2021 das Amt übernimmt.

Dr. Vivek Murthy, ehemaliger Surgeon General der USA und Top-Gesundheitsberater des zukünftigen Präsidenten Joe Biden, hat einen vollständigen, landesweiten Lockdown als „letzten Ausweg“ bezeichnet und somit die Einstellung der USA zu strengeren Einschränkungen klar gemacht.

Kann die USA dem Pandemie-Druck standhalten?

Top Wirtschafts-Daten der Woche

Date  Time (GMT)  Currency  Event 
Sun Nov 29  11.50pm  JPY  Retail Sales Y/Y 
       
Mon Nov 30  1.00am  CNH  Manufacturing PMI 
       
  8.00am  CHF  KOF Economic Barometer 
       
  All day  All  OPEC Meetings 
       
  All Day   EUR  Eurogroup Meetings 
       
  2.45pm  USD  Chicago PMI 
       
  3.00pm  USD  Pending Home Sales m/m 
       
Tues Dec 01  3.30am  AUD  Cash Rate 
       
  3.30am  AUD  RBA Rate Statement 
       
  09.30am  GBP  Final Manufacturing PMI 
       
  All Day  All  Opec-JMMC Meetings 
       
  1.30pm  CAD  GDP m/m 
       
  2.30pm  CAD  Manufacturing PMI 
       
  3.00pm  USD  ISM Manufacturing PMI 
       
Wed Dec 02  12.30am  AUD  GDP q/q 
       
  1.15pm  USD  ADP Nonfarm Employment Change 
       
Thu Dec 03  1.30pm  USD  Unemployment Change 
       
  3.00pm  USD  ISM Services PMI 
       
Fri Dec 04  1.30pm  CAD  Employment Change 
       
  1.30pm  CAD  Unemployment Rate 
       
  1.30pm  USD  Average Hourly Earnings m/m 
       
  1.30pm  USD  Nonfarm Employment Change 
       
  1.30pm  USD  Unemployment Rate 

 

Top Geschäftsberichte diese Woche

Date  Company  Event 
Mon Nov 30  Zoom Video Communication  Q3 2021 Earnings 
     
Tues Dec 01  Salesforce  Q3 2021 Earnings 
  Scotiabank (Bank of Nova Scotia)  Q3 2021 Earnings 
  Bank of Montreal  Q4 2021 Earnings 
  China Gas Holdings LtdShs  Q2 2021 Earnings 
  Hewlett Packard Enterprise Co.  Q4 2020 Earnings 
     
Weds Dec 02  Royal Bank of Canada  Q4 2020 Earnings 
  Snowflake Ink  Q3 2021 Earnings 
  CrowdStrike  Q3 2021 Earnings 
  Synopsys Inc  Q3 2021 Earnings 
  Splunk Inc  Q3 2021 Earnings 
  Okta Inc  Q3 2021 Earnings 
  Elastic B.V.   Q2 2021 Earnings 
  National Bank of Canada  Q4 2020 Earnings 
  Zscaler Inc  Q1 2021 Earnings 
     
Thu Dec 03  Toronto-Dominion Bank  Q4 2020 Earnings 
  Dollar General Corporation  Q3 2020 Earnings 
  DocuSign Inc  Q3 2021 Earnings 
  Canadian Imperial Bank of Commerce (CIBC)  Q4 2020 Earnings 
  Marvell Technology Group Ltd  Q3 2021 Earnings 
  Kroger  Q3 2020 Earnings 
  Copper Cos. Inc  Q4 2020 Earnings 
  Ulta Beauty Inc  Q3 2020 Earnings 

Wochenausblick: Brexit-Einigung am Horizont? Plus Ausgabenbericht und PMIs im Fokus

Brexit steht die Woche ganz oben auf der Agenda, wieder einmal, da eine Einigung möglicherweise endlich am Horizont steht. An anderer Stelle ist Kanzler Sunak bereit, den jüngsten Regierungsausgabenbericht vorzustellen, während PMI-Veröffentlichungen für Großbritannien, die EU und die USA oft und häufig vorkommen. Was wird die nächste Woche bringen?

Brexit

Ein endgültiges Ende der Brexit-Verhandlungen könnte nach Jahren des Getues und im Sande verlaufenden Verhandlungen in Sicht sein. Es wird davon ausgegangen, dass Michel Barnier die Mitgliedstaaten am Freitag, den 27. November unterrichten wird. Könnte es wirklich zu einer Entscheidung kommen?

Großbritannien war endlich zu Zugeständnissen bei den wichtigsten ausstehenden Punkten, wie etwa bei Wettbewerbsregeln, bereit.

Optimismus wurde auch bei der Umbesetzung des Senior Government Advisor Decks ausgelöst, da die Hardcore-„Brexit um jeden Preis“-Stimmen in Nummer 10 viel von ihrer Lautstärke verloren haben.

Aber jeder Optimismus sollte mit etwas Skeptik gedämpft werden. Das ist immer noch ein großes Vielleicht. Bestimmte Länder, wie Frankreich, könnten sich an Fischereibestimmungen stören und die Verhandlungen weiter verlängern.

GBP / USD hält derzeit bei über 1,32, aber weitere Rallyes könnten durch die heftigen Verhandlungen zwischen Großbritannien und der EU in dieser Phase geschwächt werden.

Es ist klar, dass wir noch nicht über den Brexit-Berg sind, was könnte die nächste Woche also bringen?

Ausgabenbericht

Am 25. November wird der britische Kanzler Rishi Sunak seinen Ausgabenbericht für 2020 vorstellen.

Im Wesentlichen wird es als verwässerte Herbsterklärung dienen und einen Einblick in die staatlichen Ausgabenpläne für die kommenden Monate geben.

Das ist ein Einjahres-Ausgabenbericht, statt der normal-üblichen 3 bis 4-Jahres-Berichte. Schließlich war 2020 nicht gerade ein „normales“ Jahr, und die Ausgaben weichen von den regulären Aussichten ab, während das Land seinen Kampf gegen die Pandemie fortsetzt.

Die wichtigsten Punkte im Ausgabenbericht sind:

  • Wie wird er mit den Coronavirus-Ausgaben umgehen? Wird er zum Beispiel einen separaten „Covid-Reserve“-Fond einrichten?
  • Die Form des Brexit-Ausgabenpläne – Mit dem sich anbahnenden Deal, wie könnten Brexit-bezogene Ausgaben aussehen?
  • Die Großzügigkeit des Ausgabenplans des Kanzlers – Wie tief wird er in die Taschen Großbritanniens greifen?
  • Was ist mit bestehenden Verpflichtungen passiert – hat er sich wirklich an gemachte Versprechen zu den Ausgaben gehalten?
  • Der Stand der Gehälter im öffentlichen Sektor – Werden Frontarbeiter in ihren Gehaltspaketen zusätzliche Leistungen sehen?
  • Infrastruktur und Investitionen – Werden wir zusätzliche Infrastrukturausgaben sehen, insbesondere angesichts des für 2030 vorgeschlagenen Verbots des Verkaufs von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren?
  • Breitere Aussichten für Steuern, Ausgaben und öffentliche Finanzen – Was sind seine allgemeineren Pläne und wie wird die Pandemie sie durcheinander bringen?

PMIs

Nächste Woche ist eine wahre PMI-Goldgrube. Neue Daten werden von EU-Mitgliedstaaten, den USA und dem Vereinigten Königreich herausgegeben.

Die PMI-Veröffentlichung im Oktober war voller Optimismus für die USA, was darauf hindeutet, dass ihre Wirtschaft in diesem Monat immer noch stark wuchs. Besonders die Fertigungsindustrie lieferte gute Ergebnisse. Insgesamt drücken Unternehmen eine positive Stimmung aus, da sie weitere Konjunkturpakete erwarten.

Die Aussicht für die EU ist nicht so rosig. Die Oktober-Zahlen haben die Prognosen in eine rezessive Stimmung versetzt. Die Fertigungsindustrie liegt unter dem globalen Index, während Dienstleistungen weiter mit der 2. Phase des Lockdown zu kämpfen haben. Ein Double-Dip könnte für das vierte Quartal anstehen, aber wir müssen sehen, was die neuen Daten bringen.

Das Vereinigte Königreich sackte nach einem optimistischen September wieder ab. Oktober brachte ähnliche Umstände in die EU, mit absackenden Dienstleistungen und einer Fertigungsindustrie die hinter den Erwartungen zurückblieb. Das Ergebnis liegt etwa 10% und dem Niveau vor der Pandemie.

US-Wirtschaftsdaten

Zusätzlich zu ihren PMI-Veröffentlichungen, hat die USA weitere wirtschaftliche Kennziffern im Ärmel, die nächste Woche veröffentlicht werden.

Zunächst werden die Zahlen zum Verbrauchervertrauen der University of Michigan veröffentlicht. Der Oktober sind im Vergleich zum September weiter, und vielleicht wird der PMI-Optimismus auf ein höheres Verbrauchervertrauen abfärben?

Eine Reihe neuer US-Zahlen zur Arbeitslosigkeit wird außerdem erwartet. Arbeitslosen-Anträge schwankten in den jüngsten Wochen, scheinen sich aber auf einem Abwärtstrend zu befinden. Die Anzahl der Anträge in der Woche vom 9. November fiel von 757.000 auf 709.000, wird sich der Trend fortsetzen?

Die wichtigsten Wirtschaftsdaten

Date Time (GMT) Currency Event
Sun Nov 22 9:45pm NZD Retail Sales q/q
NZD Core Retail Sales q/q
10:00pm AUD Flash Manufacturing PMI
AUD Flash Services PMI
Mon Nov 23 All Day JPY Bank Holiday
8:15am EUR French Flash Services PMI
EUR French Flash Manufacturing PMI
8:30am EUR German Flash Manufacturing PMI
EUR German Flash Services PMI
9:00am EUR Flash Manufacturing PMI
EUR Flash Services PMI
9:30am GBP Flash Manufacturing PMI
GBP Flash Services PMI
2:45pm USD Flash Manufacturing PMI
USD Flash Services PMI
Tue Nov 24 7:00am EUR German Final GDP q/q
7:45am EUR French Prelim GDP q/q
9:00am EUR German ifo Business Climate
11:00am GBP CBI Realized Sales
3:00pm USD CB Consumer Confidence
USD Richmond Manufacturing Index
8:00pm NZD RBNZ Financial Stability Report
Wed Nov 25 12:30am AUD Construction Work Done q/q
5:00am JPY BOJ Core CPI y/y
EUR ECB Financial Stability Review
1:30pm USD Prelim GDP q/q (second release)
USD Unemployment Claims
USD Core Durable Goods Orders m/m
USD Durable Goods Orders m/m
USD Goods Trade Balance
USD Prelim GDP Price Index q/q
USD Prelim Wholesale Inventories m/m
3:00pm USD Revised UoM Consumer Sentiment
USD Core PCE Price Index m/m
USD New Home Sales
USD Personal Income m/m
USD Personal Spending m/m
USD Revised UoM Inflation Expectations
Tentative GBP UK One Year Spending Review
3:30pm USD Crude Oil Inventories
5:00pm USD Natural Gas Storage
7:00pm USD FOMC Meeting Minutes
Thu Nov 26 12:30am AUD Private Capital Expenditure q/q
7:00am EUR German GfK Consumer Climate
Tentative GBP Monetary Policy Report Hearings
12:30pm EUR ECB Monetary Policy Meeting Accounts
All Day USD Bank Holiday
11:30pm JPY Tokyo Core CPI y/y
Fri Nov 27 7:45am EUR French Consumer Spending m/m
EUR French Prelim CPI m/m

Schlüssel-Wirtschafts-Daten und Gewinne

Date Company Event
23-Nov Prosus N.V. Q2 2021 Earnings
24-Nov Medtronic PLC Q2 2021 Earnings
23-Nov Naspers Interim results
25-Nov Deere & Co. (John Deere) Q4 2020 Earnings
24-Nov Xiaomi Q3 2020 Earnings
24-Nov VMware Inc. Q3 2021 Earnings
24-Nov Autodesk Inc. Q3 2021 Earnings
24-Nov Analog Devices Inc. Q4 2020 Earnings
24-Nov Dell Technologies Q3 2021 Earnings
24-Nov Compass Group plc Finals
24-Nov AO World Interim results
24-Nov Best Buy Co. Inc. Q3 2021 Earnings
24-Nov HP Inc (HPQ) Q4 2020 Earnings
24-Nov Dollar Tree Inc Q3 2020 Earnings
25-Nov United Utilities Interim results

Wochenausblick: Die Banken beginnen mit der Q3-Berichtssaison, US-Präsidentschaftwahlen im Fokus

Der Beginn der Berichtssaison für das 3.Quartal wird diese Woche auf jeden Fall zu mehr Volatilität führen, aber was ist mit dem zweiten Showdown zwischen Trump und Biden? Die Corona-Diagnose des Präsidenten scheint weitere unentschlossene Wähler in das Biden-Lager geführt zu haben – und es sieht nicht so aus, als ob es eine Debatte geben wird. Aber wir schauen uns die aktuellen Entwicklungen bei den Kampagnen an.

US-Präsidentschaftswahlen

Trump hat bei den US-Wahlumfragen nicht von seiner Covid-19-Infektion profitiert. Biden führt zum Zeitpunkt dieser Meldung in unseren ausgewerteten Wahlumfragen mit fast 10 Punkten. Seine Führung bei den wichtigsten umkämpften Gebieten ist auf 4,6 Punkte geschrumpft. 2016 lag Trump in den wichtigsten umkämpften Staaten 5,1 Punkte hinter Hillary Clinton zurück, aber wir müssen dabei bedenken, dass es diesmal weniger unentschlossene Wähler gibt. Die neuesten Wettquoten geben Biden eine Siegeschance von 65 %.

Chefmarktanalyst Neil Wilson hat einige wichtige Fragen für Banken zu dieser Berichtssaison zusammengestellt.

Banken geben Startschuss für Q3 „Earnings Season“

Der Beginn der Q3 Earnings Season wird diese Woche die Märkte Volatiler werden lassen. Die Banken stehen als erste im Fokus: Citigroup und JPMorgan legen am 13. Oktober vor und Bank of AmericaGoldman Sachs und Wells Fargo folgen am 14. Morgan Stanley veröffentlicht seinen Bericht am 15. Oktober.

Im zweiten Quartal haben die Banken einen sprunghaften Anstieg der Einnahmen aus dem Aktienhandel erlebt, was geholfen hat, den großen Anstieg der Risikovorsorge im Kreditgeschäft auszugleichen. JPM, Goldman Sachs, Citi, Morgan Stanley und Bank of America gaben ihren höchsten kombiniert Umsatz – 33 Mrd. USD – seit einem Jahrzehnt bekannt.

Zu dem Zeitpunkt hatten wir argumentiert, dass Anleger fragen müssten, ob diese außergewöhnlichen Gewinne überhaupt nachhaltig seien und ob die Risikovorsoge nicht weitaus mehr erhöht werden müsste.

Es bestehen Zweifel, ob der Sprung der Handelsgewinne im dritten Quartal fortgesetzt werden können – Jamie Dimon erwartet, dass sie um die hälfte sinken werden. Schlechte Darlehensbereitstellungen könnten allerdings weitaus höher sein.

Chefmarktanalyst Neil Wilson hat einige wichtige Fragen für Banken zu dieser Berichtssaison zusammengestellt.

Gewinnerwartungen für Banken im Q3

(Quelle: Markets.com)

Bank: Gewinnprognose (Anzahl der Schätzungen)

 

Prognose Gewinn je Aktie (Anzahl der Schätzungen)

 

BOA 20,8 Mrd. USD (8) 0,5 USD (23)
GS 9,1 Mrd. USD (15) 5 USD (21)
WFG 17,9 Mrd. USD (17) 0,4 USD (24)
JPM 28 Mrd. USD (19) 2,1 USD (23)
MS 10,4 Mrd. USD (15) 1,2 USD (20)
C 18,5 Mrd. USD (17) 2 USD (21)

Wirtschaftszahlen im Schatten des Fokus’ auf Geschäftsberichte und die Präsidentschaftswahl?

Die Wirtschaftszahlen der Woche könnte diese Woche übergangen werden, bei dem Fokus auf die Unternehmen in Amerika und der zweiten Präsidentschaftsdebatte.

Wir haben diese Woche die Updates zum Arbeitsmarkt in Großbritannien, Australien und den USA im Blick, zusammen mit Stimmungs- und Produktionszahlen aus der Euro-Zone.

US-Inflation, Einzelhandelsabsatzzahlen und der Konsumentenstimmungs-Index der University of Michigan stehen ebenfalls im Fokus, obwohl hier keine großen Überraschungen erwartet werden, zumal die Inflation nach der Übernahme von AIT der FED ziemlich weit steigen müsste, um eine Reaktion herbeizuführen.

Highlights auf XRay diese Woche

Lesen Sie den gesamten Zeitplan der Finanzmarkt-Analyse und des Trainings.

17.00 UTC 12-Oct Blonde Markets
18.00 UTC 13-Oct Webinar: Technical Indicators
09.00 UTC 13-Oct Earnings Season Daily
14.00 UTC 14-Oct Asset in Focus: Weekly Gold Forecast
17.00 UTC 15⁠-⁠Oct Election2020 Weekly

Top Quartalsberichte diese Woche

Pre-Market 13-Oct Johnson & Johnson – Q3 2020
Pre-Market 13-Oct JPMorgan Chase & Co – Q3 2020
Pre-Market 13-Oct Citigroup – Q3 2020
Pre-Market 13-Oct BlackRock – Q3 2020
Pre-Market 14-Oct UnitedHealth – Q3 2020
Pre-Market 14-Oct Bank of America – Q3 2020
Tentative 14-Oct Goldman Sachs – Q3 2020
Pre-Market 15-Oct Morgan Stanley – Q3 2020
Pre-Market 15-Oct Walgreens Boots Alliance – Q4 2020

Die wichtigsten Wirtschafts-Ereignisse

Behalten Sie die wichtigsten Ereignisse des wirtschaftlichen Kalenders dieser Woche im Auge. Ein kompletter Wirtschafts- und Firmenveranstaltungs-Kalender ist auf der Plattform einsehbar.

06.00 UTC 13-Oct UK Unemployment Rate / Claimant Count Change
09.00 UTC 13-Oct Eurozone / German ZEW Economic Sentiment
12.30 UTC 13-Oct US CPI
09.00 UTC 14-Oct Eurozone Industrial Production
00.30 UTC 15-Oct AU Employment Change / Unemployment Rate
12.30 UTC 15-Oct US Weekly Jobless Claims
14.30 UTC 15-Oct US EIA Natural Gas Storage Report
15.00 UTC 15-Oct US EIA Crude Oil Inventories Report
12.30 UTC 16-Oct US Retail Sales
14.00 UTC 16-Oct US Michigan Consumer Sentiment

Wochenausblick: Pence gegen Harris im Fokus nach chaotischer Präsidentschaftsdebatte

Vizepräsident Mike Pence und Senatorin Kamala Harris werden beide hoffen die diese Woche anstehende Vizepräsidentschaftsdebatte würdevoller hinter sich zu bringen als es bei der Präsidentschaftsdebatte der letzten Woche der Fall war. Das sollte auch nicht sonderlich schwer sein. Außerdem gibt es diese Woche einiges von den Zentralbanken, unter anderem Zinsentscheidungen der RBA und Protokolle der jüngsten FOMC- und EZB-Treffen.

US-Wahlkampf: Bessere Etikette von Pence und Harris in der Vizepräsidentschaftsdebatte?

Diese Woche erleben wir die zweite US-Wahlkampfdebatte, dieses mal das einzige Zusammentreffen von Vizepräsident Mike Pence und Senatorin Kamala Harris.

Die erste Präsidentschaftsdebatte letzte Woche scheint einen geringen Einfluss auf die Umfragen gehabt zu haben und wird für eine solche Blamage gehalten, dass die Kommission, die die Debatten organisiert, bekannt gegeben hat, Änderungen am Format zukünftiger Debatten vorzunehmen, um zu versuchen etwas mehr Ordnung hineinzubringen.

Eine der in Betracht gezogenen Änderungen ist, den Kandidaten das Mikrophon auszuschalten, wenn sie übermäßig häufig ihr Gegenüber unterbrechen sollten. Obwohl das Trump mehr als Biden betreffen wird, muss das nicht unbedingt ein Nachteil für den Präsidenten sein, der seinem Gegenüber beim letzten Mal nicht viel Gelegenheit für Ausrutscher gegeben hat.

Die Vizepräsidentschaftsdebatte startet für uns Europäer um 03:00 Uhr am 8. Oktober. Das letzte Mal, dass Pence in einer national ausgestrahlten Debatte im Fernsehen zu sehen war, war im Oktober 2016. Harris auf der anderen Seite hat in den letzten Monaten viel üben können.

FOMC und EZB Sitzungsprotokolle

Umgeben wird die Vizepräsidentschaftsdebatte diese Woche von den Protokollen des Federal Open Market Committees und den Berichten der Europäische Zentralbank.

Die FOMC nutzte die Gelegenheit letzten Monat, um ihre neue Average Inflation Targeting Strategie weiter auszufeilen, obwohl es den eigenen Prognosen zufolge noch lange dauern könnte, bevor die Politikentscheider in der Lage sein werden, der Inflation freien Lauf zu lassen. Die jüngsten Protokolle könnten Klarheit bringen, aber mit der einige Stunden später stattfindenden Debatte werden die Märkte ihnen vermutlich keine große Aufmerksamkeit schenken.

EZB-Präsidentin Christine Lagarde stellte nach der letzten Sitzung des EZB-Rates fest, dass der EUR/USD-Wechselkurs deutlich gestiegen sei, obwohl sie auch erklärte, dass „wie Sie wissen, wir nicht auf den Wechselkurs zielen“. Die Protokolle könnten weitere Informationen dazu liefern, wie die Entscheidungsträger befürchten, dass ein starker Euro ihr Mandat beeinflussen könnte.

Obwohl EUR/USD nach der Spitze von 1,20 Anfang September zurückgegangen ist, tendiert das Paar um die gleichen Levels, die beobachtet werden konnten, als die EZB die Stärke in berücksichtigt hatten.

Zinsentscheidung der Reserve Bank of Australia

Die Future-Märkte wetten solide darauf, dass die Reserve Bank of Australia bei ihrem Treffen diese Woche die Zinsen auf 0% setzten wird. ASX 30 Day Interbank Cash Rate Futures zeigen zum jetzigen Zeitpunkt eine 64%ige Chance dieser Senkung.

Das folgt auf jüngste Kommentare des Vizegouverneurs Guy Debelle, der eine Rede dafür genutzt hatte, Instrumente zu beschreiben, die die RBA in Betracht gezogen hat, um zu helfen das Doppelmandat von Beschäftigung und Inflation zu erfüllen.

Devisen-Eingriffe und Negativzinsen stehen beide auf der Liste.

Die wichtigsten Wirtschaftszahlen

Was die Wirtschaftszahlen anbelangt, werden wir ein Auge auf die US ISM nonmanufacturing PMIs und die wöchentlichen Zahlen zur Arbeitslosigkeit, die Zahlen zur deutschen Industrieproduktion und eine Reiher weiterer Daten aus Großbritannien am Freitag, unter anderem monatlichen BIP, Industrieproduktion und die Zahlen aus dem Baugewerbe, werfen.

Highlights auf XRay diese Woche

Lesen Sie den gesamten Zeitplan der Finanzmarkt-Analyse und des Trainings.

17.00 UTC 05-Oct Blonde Markets
From 15.30 UTC 06-Oct Weekly Gold, Silver, and Oil Forecasts
17.00 UTC 07-Oct Webinar: 10 Trading Rules for Every Level of Trader
17.00 UTC 08-Oct Election2020 Weekly
12.00 UTC 09⁠-⁠Oct Platform Walkthrough

Die wichtigsten Wirtschafts-Ereignisse

Behalten Sie die wichtigsten Ereignisse des wirtschaftlichen Kalenders dieser Woche im Auge. Ein kompletter Wirtschafts- und Firmenveranstaltungs-Kalender ist auf der Plattform einsehbar.

07.15 – 08.30 UTC 05-Oct Finalised Eurozone, UK Services PMIs
14.00 UTC 05-Oct US ISM Nonmanufacturing PMI
03.30 UTC 06-Oct RBA Interest Rate Decision
Pre-Market 06-Oct Paychex – Q1 2021
After-Market 06-Oct Levi’s – Q3 2020
06.00 UTC 07-Oct German Industrial Production
07-Oct Tesco – Interim Announcement 20/21
14.30 UTC 07-Oct US EIA Crude Oil Inventories
18.00 UTC 07-Oct FOMC Meeting Minutes
01.00 UTC 08-Oct US Vice President Nominee Debate
11.30 UTC 08-Oct ECB Monetary Policy Meeting Accounts
12.30 UTC 08-Oct US Weekly Jobless Claims
14.30 UTC 08-Oct US EIA Natural Gas Storage
06.00 UTC 09-Oct UK Monthly GDP, Production, Output

CySEC (Europa)

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ASIC (Australien)

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