Wochenausblick: RBA spricht, US-Arbeitsmarktzahlen veröffentlicht und OPEC-Streit

US-Beschäftigungszahlen werden die Woche veröffentlicht und werden zeigen, ob der US-Arbeitsmarkt an Fahrt aufnimmt oder weiter Flaute herrscht. Anderswo droht ein Streit der Giganten bei der OPEC zu entbrennen und die RBA steht vor dem nächsten Zins-Bericht, wobei keine großen Änderungen erwartet werden.

Australische Zentralbank gibt Stellungnahme zu Zinsen

Australien, wie Neuseeland, hatte eine der besten Antworten auf Covid. Wirtschaftlich sind die Australier stärker, wenn auch nicht in perfektem Zustand, als die meisten anderen Länder in Zeiten von Covid.

Was ist auf der Tagesordnung der nächsten Zins-Bekanntgabe der australischen Zentralbank (RBA)? Renditen steigen weltweit, bereitet die RBA also einen Zinsanstieg vor? Möglicherweise, aber während sich die australische Wirtschaft schneller erholt hat als andere, scheint ein Anstieg noch in weiter Ferne. Es wird eine gute Idee sein, die nächsten Schritte aufmerksam zu verfolgen.

Im Januar-Bericht behielt die RBA ihre 3-Jahres-Ziele für Anleihen und Kassakurs bei 0,1%. Sie bestätigte außerdem nochmals die Absicht die Inflation nicht anzuheben, bis sie im 2-3% Bereich liegt.

Große Banken erwarten keine große Änderung der RBA-Politik im März. ING, Westpac, TDS und ANZ sehen alle keine Änderungen voraus und Australien wird wahrscheinlich auf dem jetzigen wirtschaftlichen Kurs bleiben.

Die RBA hat außerdem zugesagt, ihr Anleihekaufprogramm ab Mitte April bis auf 100 Milliarden AUD (76,4 Milliarden. USD) zu erhöhen, um Arbeitsplätze zu fördern und die Inflation anzukurbeln. Die konservative Regierung hat jedoch auch erklärt, dass sie ihre JobKeeper-Zahlungen, zweiwöchentliche Zahlungen im Wert von 1.000 AUD (775 USD), abschafft, da die Wirtschaft über den Erwartungen liegt. Das hat bei den beurlaubten Australiern, etwa in der Luftfahrtindustrie, ein wenig Bestürzung ausgelöst, könnte aber ein Zeichen dafür sein, dass die australische Wirtschaft gesünder ist als viele andere.

US-Beschäftigungszahlen veröffentlicht

Beobachter werden aufmerksam auf die am Freitag erscheinenden Zahlen zum US-Arbeitsstellen schauen, da diese einen Hinweis auf die Stärke oder Schwäche des US-Arbeitsmarkts bieten könnten.

Im Januar konnten 49.000 neue Stellen in der US-Wirtschaft geschaffen werden, nachdem im Dezember 227.000 verloren gegangen waren. Sicherlich Wachstum, aber weit unter den 100.000+, die erwartet wurden.

Der weiter gefasste Arbeitsplatz-Bericht vom Januar hob die schwierige Lage des US-Arbeitsmarktes hervor.

Die Freizeit- und Gastronomie-Branchen müssen weiter Schläge einstecken. So haben im Januar 61.000 Menschen ihren Arbeitsplatz in den Branchen verloren. Der Bereich hat seit Februar 2019 4 Millionen Arbeitsstellen verloren, was den massiven Schaden zeigt, den Covid verursacht hat. Aber solange die Menschen nicht ausgehen und Spaß haben können, wird es so weitergehen. Es ist eine traurige Geschichte, aber eine die nur enden wird, wenn die USA wieder zur Normalität zurückgekehrt sind. Die Arbeitsstellen im Einzelhandelsbereich sind um 37.800 gesunken, nachdem sie im Dezember um 134.900 gestiegen waren.

Aber einige Bereiche des Arbeitsmarktes zeigen Verbesserung. Bemerkenswert ist, das durch professionelle und Unternehmensdienstleistungen beinahe 100.000 Arbeitsplätze hinzu gekommen sind, nachdem dort im Dezember bereits 156.000 Stellen geschaffen wurden. Nach einem Anstieg von 15.500 im Dezember stieg die Zahl der Beschäftigten im Großhandel um mehr als 14.000. Laut dem monatlichen Stellenbericht von ADP sind auch die privaten Gehaltslisten im Januar um 174.000 gestiegen.

Im Januar konnte außerdem ein leichter Rückgang der US-Arbeitslosenquote beobachtet werden, von 6,7% auf 6,3%.

Also gemischte Gefühle vor der Veröffentlichung der Arbeitsmarktzahlen nächste Woche. Während neue Arbeitsplätze zur Wirtschaft hinzugekommen sind, ist die Anzahl nicht groß genug gewesen, um wirklich einen massiven Vertrauenszuwachs zu bewirken. Das Versprechen zukünftiger Konjunkturpakete bleibt bestehen, ebenso wie die Bedrohung durch Covid. Bekommt man das in den Griff wird ein besserer Arbeitsmarkt sehr wahrscheinlich folgen (wenn Sie das lesen Präsident Biden!).

OPEC-Treffen – Spannung im Anmarsch?

Jedes Haus, das in sich uneins ist, wird nicht bestehen, wie Abraham Lincoln eins sagte. Könnte das Gleiche der OPEC passieren?

Es sieht so aus, als ob die Großen wieder bereit wären aneinander zu geraten. In der blauen Ecke sitzt Saudi-Arabien, OPEC-Platzhirsch und größter Ölproduzent der Welt. In der roten sitzt Russland, das wieder auf die Rücknahme von Fördereinschnitten pocht und beginnen möchte, mehr Öl herauszupumpen.

Saudi-Arabien war immer schon der vorsichtigere der Top-OPEC-Akteure. So hat das Land freiwillig eine weitere Millionen Barrel pro Tag zusätzlich zu den bereits vereinbarten OPEC-Einschnitten aus seiner Produktion gestrichen, um die Preis die Preise zu schützen.

7 Millionen Barrel sind dank der OPEC-Fördereinschnitte jeden Tag aus dem weltweiten Angebot genommen. Daran liegt es auch teilweise, das WTI und Brent sich bei über 62 und 65 USD sammeln konnten.

Aber Russland würde gerne mehr Öl auf den Markt bringen. Öl ist für das russische BIP extrem wichtig. Es macht etwa 40% der jährlichen Regierungseinnahmen aus, es ist also kein Wunder, dass sie dafür eintreten, die Förderung wieder anzukurbeln.

Die weltweite Nachfrage ist allerdings weiterhin gehemmt. Während in den USA die Covid-Zahlen und die Anzahl der Erkrankten, die im Krankenhaus behandelt werden müssen, zurückgehen und Großbritannien dank des Erfolgs der Impfkampagne einen Plan aus dem Lockdown aufstellen konnte, ist der Großteil der Welt immer noch im strengen Lockdown.

Das März-Treffen von OPEC und Verbündeten wird interessant werden. Händler und Ölbeobachter werden sich der Possen vom März letzten Jahres nur allzu bewusst sein, als die Zusammenstöße zwischen Russland und Saudi-Arabien zu einer einmonatigen Aussetzung der OPEC führten.

 

Top Wirtschafts-Daten der Woche

Date  Time (GMT)  Currency  Event 
Mon 01 Mar  01.00am  CNH  Manufacturing PMI 
  9.00am  EUR  Final Manufacturing PMI 
  9.30am  GBP  Final Manufacturing PMI 
  2.30pm  CAD  Manufacturing PMI 
  3.00pm  USD  ISM Manufacturing PMI 
       
Tue 02 Mar  3.30am  AUD  Cash Rate 
  3.30am  AUD  RBA Rate Statement 
  1.30pm  CAD  GDP m/m 
       
Wed 03 Mar  12.30am  AUD  GDP q/q 
  1.15pm  USD  ADP Non-Farm Employment Change 
  3.00pm  USD  ISM Services PMI 
  3.30pm  USD  US Crude Oil Inventories 
       
Thu 04 Mar  All Day  All  OPEC-JMMC Meeting 
  3.30pm  USD  US Natural Gas Inventories 
       
Fri 05 Mar  1.30pm  USD  Average Hourly Earnings m/m 
  1.30pm  USD  Nonfarm Employment Change 
  1.30pm  USD  Unemployment Rate 

 

Top Geschäftsberichte diese Woche

Date  Company  Event 
Mon 1 Feb  Zoom  Q4 2021 Earnings 
  Novavax  Q4 2021 Earnings 
     
Tue 2 Feb  Target  Q4 2020 Earnings 
  Hewlett Packard  Q1 2021 Earnings 
     
Wed 3 Feb  Prudential  Q4 2020 Earnings 
  Vivendi  Q4 2020 Earnings 
  Gazprom Neft  Q4 2020 Earnings 
  Marvell Technology  Q4 2021 Earnings 
     
Thu 4 Feb  Broadcom  Q1 2021 Earnings 
  Sberbank  Q4 2020 Earnings 
     
Fri 5 Feb  London Stock Exchange  Q4 2020 Earnings 

US jobless claims data beats expectations – but Wall Street struggles

Global stock markets are struggling around or below opening levels today despite an improvement in US jobless data.

The Dow has crept higher, while the Nasdaq has eked out a new intraday high before trimming gains. The S&P 500, which is now under 2% away from February’s all-time high, is trading marginally lower.

Jobless claims drop, but the overall picture remains bleak

Markets are little cheered by the latest labour market data, with investors instead awaiting any news of progress as lawmakers continue to argue over a new stimulus bill. The proximity of tomorrow’s nonfarm payrolls report is also keeping markets soft.

This is despite initial weekly jobless claims printing at 1.186 million – well below the 1.415 million expected by analysts and also the lowest reading since the pandemic sent claims jumping by nearly 7 million at the end of March.

Continuing claims – which counts those claiming benefits for two or more consecutive weeks – have dropped from 16.95 million to 16.10 million, again below forecasts.

While this points to improving labour market conditions, the bigger picture remains bleak. This is the 20th straight week that the US has registered more than a million new weekly claims. 31 million Americans remain unemployed.

The figures have further complicated the outlook for the labour market, which had been showing signs of weakening again. Yesterday’s ADP private payrolls report showed jobs growth of just 167,000 compared to expectations of over 1 million.

Nonfarm payrolls in focus – is the jobs recovery under threat?

The latest numbers will put tomorrow’s nonfarm payrolls report under even greater scrutiny, as markets look for more clarity over the direction of the labour market.

Economists expect payrolls grew by 1.6 million, which represents a sharp slowdown in jobs gains after payrolls jumped 2.7 million in May and 4.8 million in June. However, payrolls returned to growth more quickly than expected.

President Donald Trump has promised “big jobs numbers are coming on Friday”.

Stocks steady as pubs prepare to reopen

European stocks were steady near the flatline on a quiet Friday session with the US market closed for the Independence Day holiday. Stocks rallied in the prior session after a bumper US jobs report showed 4.8m jobs were created in June.

Despite this, as detailed yesterday, the unemployment rate remains very high at more than 11%, the more up-to-date weekly initial and continuing claims numbers are not improving quickly enough, and the recent spike in cases means several states are re-imposing lockdown restrictions, which will hamper jobs growth in July.

Risk assets gained more support as the Chinese services PMI rose to a 10-year high at 58.4 – the usual caveats about diffusion indices apply, as to the usual caveats about any data out of China, but it’s solidly encouraging for markets.  Australian retail sales bounced back almost 17%. The number of cases in the US continue to surge – more than 55k in a single day the latest total, with the governor of Texas now mandating the wearing of facemasks.

Major indices continue to track around the middle of the June range, though thanks to a decent run this week are now moving towards the upper end of the range having tapped the lower end last week. The S&P 500 cleared the 61.8% retracement yesterday but closed well off its highs, while the Dow is struggling to hold the 50% level.

In Europe the FTSE 100 is holding above the 50% level, while the DAX is facing resistance today at the 78.6% level. After a strong week and with the US shut, it might be a quiet session today. Scratch that – with pubs about to reopen and with every trader planning their weekend engagements, it will be a very quiet one in London.

UK government eases quarantine rules for travellers

Anyone arriving in England from a number of countries including Spain, France, Germany and Italy won’t need to self-isolate from July 10th, whilst the government is also easing international travel restrictions. A full list of countries that people can arrive from without self-quarantining will be published today.

Relaxing the draconian quarantine rules and allowing more ‘non-essential’ travel should come as a shot in the arm for many beaten up travel & leisure stocks, but there’s a long way to go to restore confidence and get people travelling as much as they did last year. It will take years to get air passenger numbers back to 2019 levels.

Pub and restaurant stocks have taken a beating during the pandemic, but investors may be able to raise a glass come Saturday as the various inns and hostelries reopen because share prices have recovered remarkably well. Marston’s has risen threefold from its March low, while JD Wetherspoon and Mitchells & Butlers have both more than doubled in that time. Mine’s a quadruple whisky.

Oil (WTI-Aug) drifted higher to the top of the Jun 8th peak around $40.70 where it’s pulled back to the $40 round number. The move higher has been steadily losing momentum and failure at the $40.70 area suggests perhaps the progression of the double top into a head and shoulders reversal pattern.

GBPUSD hits resistance, EURUSD bullish flag nears completion

In FX, the pound’s bounce ran out of steam and the euro has come back to its anchor. GBPUSD rallied strongly out of the channel but hit resistance at 1.2520 and has consolidated in a very narrow range around 1.2470. As markets opened in Europe the pair slipped this range and started a move lower – it could retrace towards the round number support at 1.24.

Meanwhile EURUSD has come back to 1.1230, the anchor point for the whole of June. This is the 23.6% retracement of the 2014-2016 top-to-bottom rout. As the bullish flag pattern nears completion, we should expect a breakout soon – the swing highs around 1.14-1.15 offering the main resistance.

Stocks go up, cases go up, US jobs harder to call

European equities followed the US and Asia higher on hopes for a vaccine and a strong US jobs report, whilst shrugging off soaring numbers of new cases in the world’s largest economy.

US cases of Covid-19 continue to surge, rising more than 50,000 in a single day for the first time. Florida’s new case count rose 4.3%, vs the previous 7-day average of 5.7%, so indications perhaps that the rate of new cases may be coming down there. But California, Texas and Arizona recorded their largest one-day rise in cases.

Meanwhile, Tokyo also reported its highest number of cases in two months. Whilst the rise in cases is slowing the reopening of many states, some may argue that the US is simply heading for herd immunity a lot faster than anywhere else; in the long run this may help, not hinder, the country’s ability to get back to normal social and economic functioning.

Investors largely are shrugging off higher cases though as Pfizer reported positive results from a vaccine trial. But we have been here before – it’s too early to get too excited – but a working vaccine is the holy grail as it would allow real normality to return to the economy.

The S&P 500 rallied 0.5% to move to the 61.8% retracement, whilst the Nasdaq Composite set a new record high. The Dow finished a little lower. Shares in Asia took the cue to rally, whilst European bourses have opened with strength on Thursday morning. Lots of noise around but equity markets are not showing any real trend – major indices are still sitting around the middle of the June ranges.

Nonfarm payrolls tough to call

The ADP jobs report showed private employers in the US created 2.4m jobs in June, while the figure for May was completely revised to show a gain of 3m gained versus a previous estimate of 2.76m lost. Nonfarm payrolls today are again especially hard to call given the crisis. For May the consensus was for 8m jobs to be lost, but instead 2.5m were added.

For June the consensus is for 3m+ to be created. But the exceptionally wide range of forecasts suggests no true consensus – as I’ve mentioned a few times here the data is particularly difficult and noisy right now. Even if we get 5.5m created over the last two months, it still leaves 15m or so from the 20.5m lost in April unemployed, so recovery to the status quo ante remains a long way off.

Fed minutes indicated policymakers are keen to offer more detailed forward guidance about the path of interest rates but seemed less ready to go for yield curve control – a policy it last pursued during the second world war and one that the Bank of Japan is currently practising with limited success in achieving its goals.

Which leads us on nicely to the theme of Japanification, which is a thread which we like to explore from time to time. It can be summed up long-term economic malaise, deflation and a reliance on ever-larger monetary easing and low bond yields to prop up growth. Usually it’s Europe that seems to be tarred with this particular brush, but lately there are murmurings that the UK is heading down the same path.

For the first time, 30-year gilt yields fell below their Japanese counterparts this week. This is anomalous for a couple of reasons. First, the fact that gilt yields across the curve are at or near record lows highlights that investors haven’t blinked at the super-high issuance by the government to fund its response to the pandemic – the Bank of England’s asset purchase programme is doing its job. Two, the yield on Japan’s long bonds went up because the Bank of Japan said it would increase purchases of debt up to 10 years in maturity but keep buying of longer-dated maturities unchanged. This pushed up the yield curve, a fine example of yield curve control in action.

Whilst the crisis is disinflationary at present, the vast increase in the supply of money, which unlike the post-2008 QE is not going to end up sloshing around the banks but be put to work directly in the economy, means it may be too soon to call Britain the next Japan, whatever the chart vigilantes tell us.

Gold eases back from multi-year high, crude oil soft on rising gasoline stocks

Gold pulled back off its recent multi-year high in a sharp corrective move but has found support around $1765. Yesterday I said fading momentum on the CCI with a bearish divergence to the price action suggested a near-term pullback may be required – this came a little swifter than expected and we may see further weakness as a bearish flag formation may call for another leg lower to $1750.

Crude oil stocks declined by 7.2m barrels vs an expected drop of about 1m, driven by lower imports due to an expected drop from Saudi Arabia. Price action was weaker on the news though as gasoline stocks rose 1.2m barrels vs an expected decline of 1.6m. WTI (Aug) initially eased back but has recovered a little to sit on $40. Again, as mentioned previously, the estimates on WTI stocks right now are also way off the mark.

In FX, GBPUSD broke out as the dollar was offered across the board. The double tap on 1.2250 produced a strong bounce that carried forward to see the downtrend broken as it broke out of the channel resistance and cleared the 50-day simple moving average. Bulls will need to see the last swing high around 1.2540 cleared to reassert an uptrend. Brexit headline risk remains a big hurdle to getting real momentum behind a rally for cable, but if there is a breakthrough the upside could run very quickly. EURUSD pushed up on dollar weakness with bulls needing to take out the Jun 29th high at 1.12877.

Candlestick price chart showing the pound to dollar FX pair

Wochenausblick: FOMC-Sitzungsprotokolle und NFP dominieren den Kalender

Während zum Wochenanfang chinesische PMIs im Fokus liegen werden, wird der amerikanische Wirtschaftskalender die nächsten Tage, mit dem Erscheinen der jüngsten ISM Manufacturing PMI, FOMC-Sitzungsprotokollen und Arbeitsmarktzahlen (ohne Landwirtschaft) für Juni, dominieren.

Chinesische PMIs 

Es wird Zeit für die neusten PMIs für China – da sie die ersten globalen PMI-Zahlen sind, die diesen Monat veröffentlicht werden, stellen sie die erste Gelegenheit des Marktes dar, zu sehen, wie sich die Dinge entwickeln.

Chinas Erholung könnte dank neuer COVID-19-Ausbrüche auf dem Spiel stehen, die jüngsten PMIs werden aber nichtsdestotrotz als eine Art Blaupause für die Entwicklung anderer Nationen im Anschluss an die Bekämpfung des Virus und verschobenem Fokus auf die Wiedereröffnung der Wirtschaft, genommen werden.

Deutschland, Eurozonen-Inflation 

Verbraucherpreise sanken um 0,1% in der Eurozone im Mai, obwohl das sicher keine Überraschung war. Die Inflationszahlen dieser Woche könnten ein weitere Abnahme zeigen, was dank eines riesigen Einbruchs der Nachfrage, steigender Arbeitslosigkeit und den ausgegebenen Konjunkturleistungen der Europäische Zentralbank zu erwarten ist. Letzte Woche sagte Fitch voraus, dass sich die Kerninflation der Eurozone über die nächsten 18 Monate verlangsamen und 2021 bei unter 0,5% liegen wird.

Eine länger anhaltende Deflation ist schlecht für die Wirtschaft, aber kurzfristig sind diese Ergebnisse zu erwarten und so sind die Marktauswirkungen der VPI-Daten in letzter Zeit etwas geschwächt.

Einzelhandelsabsatz in Deutschland 

Die Konsumaktivität hat sich in den USA und in England seit Lockerung der Einschränkung stark erholt – wird das in Deutschland auch so? Der Einzelhandelsabsatz in den USA sprang 17,7% und schlug damit die Markterwartungen von einem Anstieg von 8%, während der Absatz in England um 12%, anstatt der erwarteten 5,7%, gestiegen war.

Die Einzelhandel verzeichnete im April ein Minus von 5,3%, was aber wesentlich besser als die von Experten erwarteten -12% waren. Ein Anstieg der Online-Verkäufe half das Minus abzufedern. Es wird erwartet, dass die Absätze im Mai mit der Wiedereröffnung der Läden um 2,5% gestiegen sind, aber wie in den USA und in England könnten wir weitaus bessere Zahlen sehen.

US-ISM-Fertigung 

Die US-Fertigung ringt nach dem Schock der Pandemie mit der Erholung. Der ISM-PMI für Mai stieg nach den niedrigsten Werten des letzten Jahrzehnts im April im Mai wieder an, verfehlte aber die Markterwartungen um einen halben Punkt. Eine stärkere Erholung wird für Juni erwartet, aber der Fertigungs-PMI, der letzte Woche von IHS Markit veröffentlicht wurde, enttäuschte die Erwartungen mit anhaltendem Schrumpfen, während die Eurozone und England sogar wieder ein Wachstum verzeichnen können.

FOMC-Sitzungsprotokolle 

Das FOMC versetzte den Märkten infolge seines letzten Treffens einen Schlag und veröffentlichte schlechter als erwartete Wirtschaftsprognosen, die viel dazu beitrugen, die Idee zu zerstören, dass die USA eine V-förmige Erholung erleben würden. Entscheidungsträger merkten an, dass der Zinssatz bis mindestens 2022 bei beinahe 0% bleiben und die Ankaufsrate für Asset in den kommenden Monaten steigen würde.

Die Protokolle des Treffens werden weitere Details mit sich bringen, wobei die Märkte besonderes Interesse an jeglicher Erwähnung zur Kontrolle der Zinsstrukturkurve haben dürften, da dies das wahrscheinlich nächste Instrument der Fed zur Kontrolle der Zinsrate sein wird. Der genaue Zeitpunkt ist noch unklar, die Protokolle könnten hier aber weitere Hinweise liefern.

US-Beschäftigungszahlen außerhalb der Landwirtschaft 

Das liegt daran, dass der am Unabhängigkeitstag der USA, der 4. Juni, dieses Jahr auf einen Samstag fällt und der gesetzliche Feiertag dann Freitag ist. Das bedeutet, dass die Beschäftigungszahlen außerhalb der Landwirtschaft am Donnerstag zu erwarten sind.

Die Zahlen des letzten Monats überraschten mit einer Zunahme von 2,5 Millionen Beschäftigten gegen die Vorhersage von 8 Millionen neuen Arbeitslosen, was darauf hindeutet, dass sich die US-Wirtschaft schneller erholt als bisher gedacht.

In letzter Zeit haben die wöchentlichen Arbeitslosenzahlen jedoch enttäuscht – obwohl die Zahlen weiter gesunken sind, war die Abnahme geringer als erwartet. Deutet dies auf eine permanenter Vernarbung des Arbeitsmarkts hin, und falls ja, müssen die Erwartungen angepasst werden, dass die NFP weiterhin so starke Zahlen wird berichten können?

Highlights auf XRay diese Woche

Lesen Sie den gesamten Zeitplan der Finanzmarkt-Analyse und des Trainings.

07.15 UTC Daily European Morning Call
From 15.30 UTC 30-Jun Weekly Gold, Silver, and Oil Forecasts
17.00 UTC 01-Jul Blonde Markets
19.00 UTC 01-Jul Introduction to Currency Trading: Is it For Me?
12.25 UTC 02-Jul

US Nonfarm Payrolls: Live Market Analysis

 

Die wichtigsten Wirtschafts-Ereignisse

Behalten Sie die wichtigsten Ereignisse des wirtschaftlichen Kalenders dieser Woche im Auge:

12.00 UTC 29-Jun German Preliminary Inflation
23.30 UTC 29-Jun Japan Unemployment / Industrial Production
After-Market 29-Jun Micron Technology – Q3 2020
01.00 UTC 30-Jun China Manufacturing, Non-Manufacturing PMIs
06.00 UTC 30-Jun UK Finalised Quarterly GDP
30-Jun easyJet – Q2 2020
09.00 UTC 30-Jun Eurozone Flash CPI
12.30 UTC 30-Jun Canada Monthly GDP
14.00 UTC 30-Jun US CB Consumer Confidence
After-Market 30-Jun FedEx Corp – Q4 2020
01.45 UTC 01-Jul Caixin Manufacturing PMI
06.00 UTC 01-Jul Germany Retail Sales
Pre-Market 01-Jul General Mills – Q4 2020
Pre-Market 01-Jul Constellation Brands – Q1 2021
12.15 UTC 01-Jul US ADP Nonfarm Payrolls Report
14.00 UTC 01-Jul ISM Manufacturing PMI
14.30 UTC 01-Jul US EIA Crude Oil Inventories
18.00 UTC 01-Jul FOMC Meeting Minutes
01.30 UTC 02-Jul Australia Trade Balance
12.30 UTC 02-Jul US Nonfarm Payrolls (Friday is US Bank Holiday)
01.30 UTC 03-Jul Australia Retail Sales
All Day 03-Jul US Bank Holiday – Markets Closed

CySEC (Europa)

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  • FSCS-Anlegerentschädigung bis zu 20.000 EUR
  • Versicherung mit 1.000.000 € Deckungsbetrag**
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FSC (Weltweit)

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