Wochenausblick: OPEC-Treffen zur Diskussion weiterer Fördereinschnitte; Veröffentlichung der US-Beschäftigungszahlen außerhalb der Landwirtschaft

OPEC und seine Verbündeten treffen sich diese Woche, um zu diskutieren, wie man in diesem, für Öl sehr herausforderndem Jahr, am besten weiter verfahren sollte. Wie wird dies die Energiemärkte in Zukunft beeinflussen? Die US-Beschäftigungszahlen außerhalb der Landwirtschaft für November werden außerdem erwartet. Sie zeigen wie viele, wenn überhaupt, neue Stellen letzten Monat in der US-Wirtschaft geschaffen wurden.

OPEC-Treffen 

Das Schicksal der Ölmärkte im Jahr 2021 liegt mit der am Montag, den 30. November, stattfindenden 180. OPEC-Konferenz in der Hand der OPEC.

Das 12. OPEC und nicht-OPEC Ministertreffen folgt am Dienstag, dem 1. Dezember.

Die Ausweitung der Fördereinschnitte wird wahrscheinlich die Tagesordnung dieser jüngsten Gespräche dominieren. Die OPEC hat ihre Produktion 2020 bereits um Rekordlevel gesenkt und hatte gehofft, die Produktion im Januar 2021 wieder hochfahren zu können.

Das scheint jetzt unwahrscheinlich. Stattdessen berichtet Reuters, dass die Gruppe und ihre Verbündeten wahrscheinlich für eine Verlängerung der Fördereinschnitte bis weit ins nächste Jahr stimmen werden.

„Die OPEC+ Minister werden sich wahrscheinlich darauf einigen, die Fördereinschnitte für das erste Quartal 2021 weiterzuführen,“ sagte ein OPEC-Delegierter Reuters in Bezug auf die Politik für das nächste Jahr.

„Es bestehen immer noch einige Herausforderungen bei der Nachfrage, aber ich hoffe, dass der Impfstoff die Situation bald ändern wird,“ sagte er.

Das Ziel für Januar war es, die Produktionsmenge um 2 Millionen Barrel pro Tag zu steigern, was grob 2% des weltweiten Ölverbrauchs entspricht. OPEC-Mitglieder fördern zur Zeit 7,7 Milliarden Barrel pro Tag weniger. Die geplanten Fördereinschnitte für Januar hätten das tägliche Produktionsvolumen auf 5,7 Millionen Barrel pro Tag erhöht.

Während die Nachrichten, dass verschiedene Impfstoffe einen sehr hohe Wirksamkeit haben, den Ölproduzenten einen Hoffnungsschimmer spüren lies, ist es unwahrscheinlich, dass die Öl-Nachfrage vor der zweiten Jahreshälfte 2021 wirklich zulegen wird. Dies ist darauf zurückzuführen, dass die vollständige Umsetzung der Massenimpfung eine Weile dauern wird, obwohl Impfstoffe in den kommenden Monaten möglicherweise eine Notfallgenehmigung erhalten und schnell eingeführt werden könnten.

Bis jetzt bleibt die Nachfrage wegen der zweiten Welle der Pandemie unterdrückt.

Ein weiterer Faktor mit dem OPEC zu kämpfen haben wird ist die Geschlossenheit. Während ein Treffen vor der Konferenz am 17. November bestätigt hatte, dass alle Mitglieder mit Einschnitten der OPEC einverstanden sind, sind nicht alle Mitgliedstaaten gleich offen für sie.

Libyen zum Beispiel hat gesagt, dass es sich nicht zu weiteren Fördereinschnitten verpflichten wird, bis die eigene Produktionsmenge 1,7 Millionen Barrel pro Tag erreicht hat. Derzeit beträgt die libysche Produktion nach der Wiedereröffnung eines der größten Ölfelder 1,25 Millionen Barrel pro Tag. Auch der Irak hält sich bereits nicht an die Abmachungen und wird dies voraussichtlich auch weiterhin nicht tun.

Das könnte einer der Hauptkonfliktpunkte der Verhandlung in der nächsten Woche werden.

Was wird dies für die Ölpreise bedeuten? Das ist zum jetzigen Zeitpunkt schwer zu sagen. Impfstoff-Nachrichten haben bereits zu einem Bid auf die Preise geführt. Rohöl-Preise stiegen letzte Woche auf den höchsten Wert seit März. Sie brachen aus der seit mehreren Monaten anhaltenden Preisspanne aus und Brent erreichte einen Preis von über 48 USD, WTI sammelte sich bei 46 USD.

US-Beschäftigungszahlen außerhalb der Landwirtschaft 

Am Freitag, den 4. Dezember, werden die US-Beschäftigungszahlen außerhalb der Landwirtschaft (NFP) für November veröffentlicht. Das ist ein Anzeichen dafür, wie viele Arbeitsstellen die US-Wirtschaft diesen Monat gewonnen oder verloren hat.

Werden wir für November den gleichen Aufschwung sehen, den wir in den vergangen zwei Monaten bereits beobachten konnten?

Der NFP stieg im Oktober um 638.000, während die Zahl der neuen Arbeitsplätze im September um 672.000 stieg, korrigiert von 661.000, was die Markterwartung von 600.000 übertraf.

Nichtsdestotrotz scheint die Pandemie in den USA nicht unter Kontrolle zu sein. Mehr als eine Millionen neuer Fälle und 85.000 neue Krankenhauseinweisungen wurden letzte Woche landesweit verzeichnet.

Aber die USA sind erpicht darauf, Geschäfte und die Wirtschaft offen zu halten. Der zukünftige Präsident Joe Biden hat versucht das Wort „Lockdown“ zu vermeiden – ein mögliches Anzeichen dafür, dass seine Administration vor haben könnte, die Einschränkungen locker zu halten, wenn er im Januar 2021 das Amt übernimmt.

Dr. Vivek Murthy, ehemaliger Surgeon General der USA und Top-Gesundheitsberater des zukünftigen Präsidenten Joe Biden, hat einen vollständigen, landesweiten Lockdown als „letzten Ausweg“ bezeichnet und somit die Einstellung der USA zu strengeren Einschränkungen klar gemacht.

Kann die USA dem Pandemie-Druck standhalten?

Top Wirtschafts-Daten der Woche

Date  Time (GMT)  Currency  Event 
Sun Nov 29  11.50pm  JPY  Retail Sales Y/Y 
       
Mon Nov 30  1.00am  CNH  Manufacturing PMI 
       
  8.00am  CHF  KOF Economic Barometer 
       
  All day  All  OPEC Meetings 
       
  All Day   EUR  Eurogroup Meetings 
       
  2.45pm  USD  Chicago PMI 
       
  3.00pm  USD  Pending Home Sales m/m 
       
Tues Dec 01  3.30am  AUD  Cash Rate 
       
  3.30am  AUD  RBA Rate Statement 
       
  09.30am  GBP  Final Manufacturing PMI 
       
  All Day  All  Opec-JMMC Meetings 
       
  1.30pm  CAD  GDP m/m 
       
  2.30pm  CAD  Manufacturing PMI 
       
  3.00pm  USD  ISM Manufacturing PMI 
       
Wed Dec 02  12.30am  AUD  GDP q/q 
       
  1.15pm  USD  ADP Nonfarm Employment Change 
       
Thu Dec 03  1.30pm  USD  Unemployment Change 
       
  3.00pm  USD  ISM Services PMI 
       
Fri Dec 04  1.30pm  CAD  Employment Change 
       
  1.30pm  CAD  Unemployment Rate 
       
  1.30pm  USD  Average Hourly Earnings m/m 
       
  1.30pm  USD  Nonfarm Employment Change 
       
  1.30pm  USD  Unemployment Rate 

 

Top Geschäftsberichte diese Woche

Date  Company  Event 
Mon Nov 30  Zoom Video Communication  Q3 2021 Earnings 
     
Tues Dec 01  Salesforce  Q3 2021 Earnings 
  Scotiabank (Bank of Nova Scotia)  Q3 2021 Earnings 
  Bank of Montreal  Q4 2021 Earnings 
  China Gas Holdings LtdShs  Q2 2021 Earnings 
  Hewlett Packard Enterprise Co.  Q4 2020 Earnings 
     
Weds Dec 02  Royal Bank of Canada  Q4 2020 Earnings 
  Snowflake Ink  Q3 2021 Earnings 
  CrowdStrike  Q3 2021 Earnings 
  Synopsys Inc  Q3 2021 Earnings 
  Splunk Inc  Q3 2021 Earnings 
  Okta Inc  Q3 2021 Earnings 
  Elastic B.V.   Q2 2021 Earnings 
  National Bank of Canada  Q4 2020 Earnings 
  Zscaler Inc  Q1 2021 Earnings 
     
Thu Dec 03  Toronto-Dominion Bank  Q4 2020 Earnings 
  Dollar General Corporation  Q3 2020 Earnings 
  DocuSign Inc  Q3 2021 Earnings 
  Canadian Imperial Bank of Commerce (CIBC)  Q4 2020 Earnings 
  Marvell Technology Group Ltd  Q3 2021 Earnings 
  Kroger  Q3 2020 Earnings 
  Copper Cos. Inc  Q4 2020 Earnings 
  Ulta Beauty Inc  Q3 2020 Earnings 

Crunch time for the dollar as US markets shut for Thanksgiving

With US markets closed for the Thanksgiving holiday, the focus is on today’s European session as markets continue to track this reflation/reopening trade to see whether it’s got further to run. We’ve seen the second-largest 3-week inflow into value on record – Dec 2019 was the biggest, but didn’t pan out too well. At the open, the main bourses lack any real direction and were treading water in the first hour. They may not offer much movement without the steer from Wall Street – usually Thanksgiving is a good excuse to hit the pub early for City traders.

The FTSE 100 opened above 6,400 after yesterday’s weaker session but struggled to find buyers above this level and quickly turned lower. Ex-dividend factors account for 5.5pts. The FTSE 100 has massively underperformed global equities, and has the best 2021 expected dividend yield (4%) of all major stock markets: it ought to be due to catch up if you buy into the reopening trade vis-à-vis energy, financials and value.

Yesterday, the Nasdaq rose, and the S&P 500 and small cap Russell 2000 fell as the rotation stalled. Tesla shares rose again to fresh record highs, climbing over 3% to $574 and come close to the market cap of Berkshire Hathaway. US 10-year Treasury yields ticked higher to 0.886%. The dollar is weaker with DXY under 92 and facing the key horizontal support at 91.70, the Sep low. Not a lot of support under that before the 2018 lows at 88.

EURUSD is approaching the line in the sand at 1.20 as it trades at 1.1920 this morning. The worsening pandemic in the US – 16th consecutive day with fresh all-time high Covid hospitalisations show it’s far from under control – may result in relative economic underperformance vs peers, albeit we should note that the main reason for economic contraction is lockdown, not the virus per se.

Chiefly dollar weakness can be attributed to an improved global trade outlook post-Trump, negative real rates in the US and an improving global economic outlook should be a recipe for dollar weakness. Rising oil prices should lift inflation (in addition to other factors previously discussed) next year, furthering pushing real US rates negative. However, the dollar always surprises as the global reserve currency and a short squeeze cannot be written off.

Crunch time for USD as Apr 2018 lows approach:

The USD is approaching lows last seen in April 2018.

AstraZeneca is facing growing scepticism over the way it reported the results of its vaccine trials. The company has since admitted that the more effective half-dose regimen was only given to participants because of mistake. Serendipitous it may have been, but the charge is that Astra has not been entirely forthcoming with the data.

Moreover, the head of the US ‘Operation Warp Speed’ programme, Moncef Slaoui, said yesterday that the more effective dose was only administered to people aged under 55. Worth noting that he used to work for Moderna until very recently. The criticism seems to be coming largely from across the pond, but shares have taken bit of a hit since Monday – it may be difficult for Astra to get emergency approval in the US. Pfizer and Moderna would not be too unhappy about that.

Minutes from the Federal Reserve’s November meeting showed participants want to provide updated guidance on their bond buying “fairly soon”, but they did not think they need to make any immediate adjustments. Some policymakers felt that lower- and middle-income households may soon run out of cash if there is no further fiscal stimulus. Looks as though the Fed, as expected, will try to step up if the fiscal side does not come through.

Gold appears to be making a base at $1,800 with the 200-day average offering the major support. On the hourly chart we see a push to $1,833-$1,838 area as being key for the bulls to regain the near-term momentum.

Gold is approaching an $1,800 base.

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