Wochenausblick: Ein neuer Monat bringt einen neuen Bericht zur Beschäftigung

Ein neuer Monat bringt einen neuen Bericht zur Beschäftigung. Die Märkte werden hoffen, dass der Ausrutscher vom August ein Einzelfall bleibt. Australische und neuseeländische Zentralbanken bereiten auch große Stellungnahmen vor währen OPEC+ sich für die Politikgespräche im Oktober sammelt.

Zurücknahme oder nicht, die Beschäftigungszahlen am Freitag sind für die USA extrem wichtig.

Die Märkte werden darauf achten, ob es eine Kehrtwende im amerikanischen Arbeitsmarkt gibt, nachdem die Zahlen vom August weit hinter den Erwartungen zurückgeblieben sind. Die Beschäftigungszahlen für August lagen insgesamt bei einem Plus von 275.000 und verfehlten damit die Erwartungen des Markts von 750.000 bei weitem.

Die Arbeitslosenquote ist auf etwas unter 5,2% gesunken, während die Teilnahme am Arbeitsmarkt unverändert bei 61,7% liegt. Der Stundenlohn stieg im August um 0,6%, was über den Marktprognosen von 0,3% lag.

Wir wissen, dass Jerome Powell und die Fed starke Beschäftigungszahlen lieben. Wir wissen aber auch, dass unabhängig der Zahlen für September eine Zurücknahme kommt – vermutlich im November. Natürlich könnte, wenn der Bericht am Freitag wirklich schrecklich ausfällt, dies die Pläne der Fed zur Zurücknahme durcheinanderbringen, aber die Zeichen stehen gut, dass eine Zurücknahme bald erfolgen könnte.

Allerdings glaubt der Fed-Vorsitzende Powell weiterhin, dass die USA noch weit von dem entfernt ist, wo er die Arbeitslosigkeit gerne hätte.

In einer Rede letzte Woche sagte Powell: „Was ich letzte Woche gesagt habe, ist das fast die Zustände erreicht haben, die wir für eine Zurücknahme benötigen. Ich habe klargestellt, dass wir meiner Meinung nach weit weg von der maximalen Beschäftigung sind.“

Wann wird sie kommen? Laut einer aktuellen Umfrage der National Association for Business Economics glauben 67% der teilnehmenden Ökonomen, dass das Beschäftigungsniveau bis Ende 2022 wieder Vor-Pandemie-Niveau erreichen wird. Weniger als ein Drittel glaubt, dass die Erholung des Arbeitsmarkt nicht bis 2023 passiert ist.

Der Weg zur Erholung ist aber noch weit. Wir haben 2021 aber auch einige Male erlebt, dass Beschäftigungszahlen nach einem enttäuschenden Monat einen Sprung hingelegt haben.

Der Sprung vom Januar zum Februar zeigte eine Zunahme von -306.000 auf +233.000 Arbeitsplätze. Beschäftigungszahlen stiegen von 269.000 im April auf 614.000 im Mai 2021. Da gibt es einen Präzedenzfall.

Mehr als 7,5 Millionen Amerikanern wurde das Pandemie-Arbeitslosengeld gekürzt. Die Zusatzzahlungen in Höhe von 300 US-Dollar wurden Anfang September eingestellt, da die Regierung damit beginnt, die Steuerhilfe zu kürzen. Könnte dies ein Katalysator für weitere Anstellung sein? Wir werden es vielleicht Freitag bei den Beschäftigungszahlen sehen.

Weg von den USA stehen die großen antipodischen Zentralbanken diese Woche vor der Veröffentlichung der aktuellen Zinsberichte.

Fangen wir mit Australien an: Gouverneur Philip Lowe und seine Kollegen scheinen sich beim September-Treffen der Reserve Bank of Australia in Richtung einer flexibleren Politik zu bewegen. Daher gehen die Märkte nicht von drastischen Veränderungen im Oktober aus.

Wir haben gesehen, dass die Zinsen in Australien auf dem Stand der letzten anderthalb Jahre geblieben ist. Die RBA steht immer noch voll dahinter, den Leitzins nicht anzuheben, „bis die tatsächliche Inflation nachhaltig im 2%- bis 3%-Bereich liegt.

Die Stellungnahme vom September zeigte einige nuancierte Änderungen.

Der Leitzins und der dreijährige Kontroll-Zins blieben beide bei 0,1%, aber die Formulierung des Programms zur Zurücknahme des Anleihenankaufs wurde geändert. Ursprünglich sollte es nicht später als im November überprüft werden, nachdem ab Juli um 4 Milliarden AUD gekürzt wurde. Jetzt wird es bis mindestens Februar 2022 auf dem Level bleiben.

Das bedeutet im Grunde, dass die Geschwindigkeit der RBA-Anleihenkäufe sich bis nächsten Februar nicht verlangsamen wird. Nach dem Treffen vom Juli ging man davon aus, dass die Bank beginnen würde, ihr Anleihenkaufprogramm alle drei Monate zu überprüfen, bevor es über dem Lauf des Jahres komplett abgeschafft werden würde. Das scheint bisher aber nicht passiert zu sein.

Wir erwarten immer noch kein Feuerwerk, wenn die RBA am Dienstag morgen ihre Stellungnahmen zum Zins abgibt.

Die Märkte könnten stattdessen eher falkenartige Bewegungen der Reserve Bank of New Zealand erwartet haben – aber die jüngsten Kommentare des stellvertretenden Gouverneurs Christian Hawksby deuten darauf hin, dass es verfrüht ist, von einer größeren Erhöhen des Leitzins zu sprechen.

„Zentralbanken weltweit neigen dazu, einem geglätteten Pfad zu folgen und ihren Leitzins unverändert zu lassen oder in Schritten von 25 Basispunkten zu bewegen“, sagte Hawksby und machte damit jegliche Vorstellung von einem 50 Basispunkt Aufschwung des neuseeländischen 0,25%-Leitzins zunichte.

Stattdessen wird das vermutlich stückweise passieren, bis er Ende 2022 1,5% erreicht hat.

Aber wie immer steht COVID-19 bedrohlich am Horizont für Neuseeland Steuerpolitik. Das Land ging nach eine Anstieg der Fälle der Delta-Variante vor kurzem wieder in den Lockdown. Obwohl sie da wieder raus sind, war die geringe Menge an Vorfällen genug, um die RBNZ zum Zittern zu bringen.

Reuters zufolge preisen die Märkte eine 60%ige Chance eines Zinsanstiegs für Mittwoch ein, wenn Gouverneur Orr zu Wort kommt.

Zum Schluss treffen sich am Montag die OPEC und ihre Verbündeten wieder zu ihrem monatlichen Get-Together zur Politikdiskussion.

Mit hohen Preisen und hoher Nachfrage werden wir wahrscheinlich ein Durchwinken weiterer Fördererhöhungen sehen. OPEC+ hat sich dazu verpflichtet bis Ende nächsten Jahres jeden Monat weitere 400.000 Barrel pro Tag zu fördern, als Versuch pandemiebedingte Verluste wieder auszugleichen.

Dem monatlichen Ölmarktbericht vom September zufolge glaubt OPEC+, dass die Nachfrage das Niveau von 2019 bis Ende 2022 überschritten haben wird.

Mit dem Anstieg auf Brent-Rohöl auf beinahe 80 USD gehen in den USA die Alarmglocken über den hohen Benzinpreis an. Die USA haben in der Vergangenheit viel günstigere Benzinpreise genossen als einige andere Industrienationen und alles, was das ändern könnte, wird von Joe Sixpack und Joe Biden als inakzeptabel angesehen wird.

Der Präsident sagt, dass die USA sich zurzeit in Gesprächen mit OPEC befinden, um das Fördervolumen weiter anzuheben und dem so entgegenzuwirken – was vielleicht aber die Tatsache ignoriert, dass wenn US-Ölschiefer bereit steht, es mindestens 800.000 Barrel pro Tag zum weltweiten Angebot hinzuzufügen könnte.

Die OPEC+ macht sowieso ihr eigenes Ding. Alles was sie machte, macht es im Interesse ihrer Mitgliedstaaten, Verbündeten und dem weltweiten Ölpreis insgesamt. Ob Bidens Bitten auf taube Ohren fallen wird wissen wir noch nicht, aber es wäre keine Überraschung, wenn OPEC-JMMC im Oktober und darüber hinaus ihre eigenen Pläne verfolgen.

Top Wirtschafts-Daten

Date  Time (GMT+1)  Asset  Event 
Mon 04-Oct  All Day  OIL  OPEC-JMMC Meetings 
       
Tue 05-Oct  4.30am  AUD  RBA Rate Statement 
  4.30am  AUD  Cash Rate 
  3.00pm  USD  ISM Services PMI 
       
Wed 06-Oct  2.00am  NZD  Official Cash Rate 
  2.00am  NZD  RBNZ Rate Statement 
  1.15pm  USD  ADP Nonfarm Employment Change 
  3.30pm  OIL  US Crude Oil Inventories 
       
Thu 07-Oct  3.30pm  GAS  US Natural Gas Inventories 
       
Fri 08-Oct  1.30pm  CAD  Employment Change 
  1.30pm  CAD  Unemployment Rate 
  1.30pm  USD  Average Hourly Earnings m/m 
  1.30pm  USD  Nonfarm Employment Change 
  1.30pm  USD  Unemployment Rate 
  Tentative  USD  Treasury Currency Report 

Wochenausblick: Q1 Earnings Seasons beginnt an der Wall Street

Die Earnings Season beginnt diese Woche an der Wall Street mit den großen Banken. In der Zwischenzeit schauen Händler auf die neuesten Inflations- und Einzelhandelsumsätze aus den USA sowie eine Zinsentscheidung der Zentralbank aus Neuseeland, die inmitten eines Immobilienbooms im Landes stattfindet.

Geschäftsberichte

 

Nach neuen Rekordhochs für den S & P 500 und Dow und den Erwartungen für einen starken zyklischen Aufschwung der US-Wirtschaft im zweiten und dritten Quartal markiert diese Woche den Beginn einer wichtigen Earnings Season für den Markt. April ist historisch ein starker Monat für den Markt und Händler werden für weiteres Aktienwachstum auf Unternehmensnachrichten achten. Allerdings ist der Markt für steigende Geschäftsergebnisse dieses Jahr bereits gut aufgestellt – tatsächlich ist der Anstieg der Bottom-up-EPS-Schätzung für das erste Quartal um 6% laut FactSet der größte, der jemals verzeichnet wurde.

Die großen Banken wie JPMorgan, Bank of America, Morgan Stanley, Wells Fargo und Citigroup bringen die Saison wie gewohnt ins Rollen. Die Finanzdaten sind gestiegen, da die Anleiherenditen im ersten Quartal gestiegen sind und der Sektor den breiteren Markt übertroffen hat.

Zusätzlich zu den Gewinnnachrichten und Prognosen für das nächste Quartal werden die Marktteilnehmer genau darauf achten, was die Bankchefs über die Aussichten der US-Wirtschaft und den jüngsten Anstieg der Anleiherenditen sagen, der die Bankgewinne stützen sollte. In seinem letzte Woche verschickten, jährlichen Brief an die Aktionäre, war JPMorgan-Chef Jamie Dimon sehr bullisch, was die USA angeht und sagte, dass der Aufschwung sogar leicht bis 2023 anhalten könnte. Während er die Börsenbewertungen als „ziemlich hoch“ bezeichnete, sagte er, dass ein mehrjähriger Boom das aktuelle Niveau rechtfertigen könnte.

Inflation

 

Eine große Frage die den Markt gerade beschäftigt, ist ob die Inflation kommt – Preise steigen vermutlich im Vergleich zum Vorjahr als Auswirkung der Pandemie des Vorjahres. Aber das ist nicht das Gleiche wie eine anhaltende Inflation, die Zentralbanken zum Anheben der Zinsen zwingen könnte, bevor die Erholung abgeschlossen ist. US-CPI-Inflationszahlen werden am Dienstag erwartet. Der Anstieg im letzten Monat von 0,4% entsprach den Erwartungen, war jedoch der letzte „einfache“ Datenpunkt, da die Basiseffekte jetzt wirksam werden. Das Arbeitsministerium sagte, sein Verbraucherpreisindex sei im Februar um 0,4% gestiegen, nachdem er im Januar um 0,3% gestiegen war. Für März wird ein deutlicher Anstieg erwartet, da der starke Preisrückgang zu Beginn der Pandemie im vergangenen Jahr die Berechnungen beeinflusst.

RBNZ Zinsentscheidung

 

Es wird keine Änderung des jetzigen Kassakurses von 0,25% erwartet und es gibt auch keine Änderung der Prognosen oder eine Pressekonferenz. Allerdings findet das Treffen der Reserve Bank of New Zealand vor dem Hintergrund steigender Wohnungspreise und einer Verlangsamung wirtschaftlicher Indikatoren statt. Die am Donnerstag veröffentlichte ANZ-Unternehmensumfrage ergab, dass das Vertrauen weiter auf 8,4 sank, während die Details auf der Aktivitätsseite flach bis schwächer waren. Der Kosten- und Inflationsdruck ist hoch und man geht davon aus, dass die Preise ihren Höchststand seit 1992 erreichen werden.

Top Wirtschafts-Daten

 

Date  Time (GMT+1)  Market  Event 
Mon 12 Apr  15:30  CAD  BOC Business Outlook Survey 
  18:01  USD  US 10yr Bond Auction 
Tue 13 Apr  Tentative  CNH  China Trade Balance 
  13:30  USD  US CPI Inflation 
  18:01  USD  US 30yr Bond Auction 
Wed 14 Apr  03:00  NZD  RBNZ Rate Statement 
  10:00  EUR  EZ Industrial Production 
  15:30  WTI/Brent  US Crude Oil Inventories 
  19:00  USD  Fed Beige Book 
Thu 15 Apr  02:30  AUD  Australia Unemployment 
  13:30  USD  US Retail Sales 
  13:30  USD  Philly Fed Manufacturing 
  13:30  USD  US Unemployment Claims 
  15:30  Nat Gas  US Natural Gas Inventories 
Fri 16 Apr  03:00  CNH  China GDP 
  13:30  EUR  EZ Final CPI Inflation 
  15:00  USD  UoM Consumer Sentiment 

 

Top Geschäftsberichte

 

14-Apr  JPMorgan Chase & Co.  Q1 2021 Earnings 
15-Apr  UnitedHealth Inc.  Q1 2021 Earnings 
15-Apr  Bank of America Corp.  Q1 2021 Earnings 
15-Apr  PepsiCo Inc.  Q1 2021 Earnings 
16-Apr  Reliance Industries Ltd Dematerialised  Q4 2021 Earnings 
14-Apr  Wells Fargo & Co.  Q1 2021 Earnings 
12-Apr  Tata Consultancy Services Limited  Q4 2021 Earnings 
16-Apr  Honeywell  Q1 2021 Earnings 
15-Apr  Citigroup Inc.  Q1 2021 Earnings 
16-Apr  Morgan Stanley  Q1 2021 Earnings 
15-Apr  Charles Schwab  Q1 2021 Earnings 
15-Apr  BlackRock Inc.  Q1 2021 Earnings 
14-Apr  Goldman Sachs  Q1 2021 Earnings 
17-Apr  HDFC Bank Ltd Registered Shs  Q4 2021 Earnings 
15-Apr  U.S. Bancorp  Q1 2021 Earnings 
15-Apr  BB&T Corp Registered Shs  Q1 2021 Earnings 
16-Apr  PNC Financial Services Group Inc.  Q1 2021 Earnings 

 

Wochenausblick: US-Verbrauchervertrauen wackelt, während steigende Renditen die Märkte beeinflussen

Im Ausblick für die nächste Woche sehen wir das US-Verbrauchervertrauen auf wackeligen Beinen, trotz anstehender Konjunkturpakete. Steigende Renditen könnten außerdem starke Auswirkungen auf die Märkte haben. Die neuseeländische Wirtschaft scheint vor der RBNZ-Zinsaufstellung an Stärke zu gewinnen, während Airbnb nächste Woche mit seinem ersten Geschäftsbericht als börsennotiertes Unternehmen die Berichterstattung über Large Caps anführt.

US-Verbrauchervertrauen sieht nicht so vertrauensvoll aus

Im Vorlauf der offiziellen Zahlen zum US-Verbrauchervertrauen, die nächste Woche erwartet werden, scheint das Verbrauchervertrauen im Februar bisher gefallen zu sein.

Vorläufige Zahlen des Verbrauchervertrauensindex der University of Michigan zeigten eine Abfall von 79,0 für Januar auf 76,2 im Februar, gegen die Vorhersagen von 80,5- 80,8.

Haushalt mit einem geringen Einkommen, also solche mit einem Jahreseinkommen von 75.000 USD oder weniger, scheinen das Vertrauen nach unten zu treiben. Nur 23% der Haushalte in dieser Gruppe gaben an, dass sich ihre Finanzen seit 2014 verbessert hätten und 71% sagten, dass sich ihr Einkommen gebessert hätte.

Interessant ist laut Umfragedirektor Richard Curtain, dass das Verbrauchervertrauen gegenüber dem Vormonat gesunken ist, obwohl Joe Biden die Mutter aller Konjunkturpakete vorbereitet hat. 1,9 Billionen USD an Hilfen sind auf dem Weg, die mindestens 1.400 USD in die Taschen eines jeden US-Verbrauchers stecken und zusätzliche kleine Unternehmen unterstützen würden. Im Dezember 2020 wurden außerdem 900 Milliarden USD an Haushalte mit niedrigerem Einkommen verteilt.

Hilfe ist auf dem Weg, aber im Moment sieht es so aus als wäre das Verbrauchervertrauen im Keller.

Zinsen und Dividenden reagieren auf steigende Renditen

Mit dem Ausverkauf der Zinssätze sind die Renditen gestiegen, was Konsequenzen für Anlageklassen wie Devisen, Aktien und möglicherweise sogar Kryptowährungen haben kann.

Letzten Dienstag hatten die Treasury-Renditen ihren größten Zugewinn in 3 Monaten. 10s stieg um 9 Basispunkte und erreichte so den Höchststand seit Februar über 1,3%.

Wie unser Chief Market Analyst Neil Wilson vor kurzem berichtet hat, sind einige wichtige Faktoren im Spiel, die die Inflation antreiben, allen voran:

  • Ein großes Volume pro-zyklischer Konjunkturprogramme
  • Extrem lockere Geldpolitik
  • Gehemmte Nachfrage
  • Sparwut

Europäische Aktien rutschen, mit dem steigenden Bedenken in den Köpfen der Anleger hinsichtlich der Zinssätze, ab, da die Änderung der absoluten Renditen sie unvorbereitet überrascht hat. Die Inflation in Großbritannien stieg von 0,6% im Dezember auf 0,7% im Januar, was an steigenden Kosten lag, da die Kosten für Möbel, Haushaltswaren, Restaurants und Hotels, Lebensmittel und Transport alle gestiegen sind.

Auch Gold ist bei den steigenden Renditen schwächer geworden.

Das muss man im Auge behalten, da steigende Renditen Auswirkungen auf die gesamte Investment- und Finanzwelt haben.

RBNZ Zinsbekanntgabe – Keine Änderung an der Kiwi-Front

Die Reserve Bank of New Zealand (RBNZ), die neuseeländische Zentralbank, wird nächste Woche eines ihrer seltenen Stellungsnahmen abgeben. Es wird nicht erwartet, dass große Zinsänderungen anstehen.

Neuseelands Wirtschaft hat sich im Pandemie-Jahr besser geschlagen, als die meisten anderen. Ein schneller, strenger Lockdown und Grenzkontrollen haben den durch Covid-19 verursachten Schaden klein gehalten, was Neuseeland in eine besser als erwartete wirtschaftliche Situation gebracht hat.

Der neuseeländische Dollar (NZD) hatte ein hervorragendes Jahr 2020, mit großen Gewinnen gegenüber dem Pfund, Euro und US-Dollar, und hat die Turbulenzen de ersten Jahreshälfte, unter anderem einen großen Abverkauf, gut verkraftet.

Man geht jetzt davon aus, dass keine weiteren Konjunkturpakete in Neuseeland notwendig sind. Kommentatoren glauben außerdem, dass die neuseeländische Zentralbank auch keinen Negativzins einführen wird.

Die Australia New Zealand Banking Group, einer der Top-Kreditgeber des Landes, erwartet keine Zinsänderung durch die RBNZ, was zum Teil auf die Stärke des NZD zurückzuführen ist, aber auch darauf, dass der Arbeitsmarkt des Landes sehr gut aufgestellt ist.

Die Arbeitslosenquote in Neuseeland ging im letzten Quartal etwas unerwartet auf 4,9% zurück, wobei auch in einigen Schlüsselsektoren die Unterauslastung der Arbeitskräfte zurückging. In einigen Bereichen der Wirtschaft tragen staatliche Konjunkturpakete dazu bei, Defizite in anderen Bereichen zu decken. Dies ist ein Segen für die Arbeitgeber, ein Segen für die Arbeitnehmer und ein Segen für die gesamte Wirtschaft. Die Exporte sind zusätzlich positiv geblieben.

Im Grunde genommen sind die Aussichten für Neuseeland kurzfristig immer noch gut. Einige gehen davon aus, dass die OCR 2024 steigen könnte. Man geht davon aus, dass die Inflation auf 2,5% bis Juni steigen wird, im laufe des Folgejahres aber wieder auf 0,8% zurückgehen könnte. Man sollte ein Auge auf Neuseeland behalten, aber es ist wahrscheinlich nicht schlau, einen kompletten Umwurf der Geldmarktpolitik in der Stellungnahme der nächsten Woche zu erwarten.

Airbnbs erster Geschäftsbericht als öffentlich gehandeltes Unternehmen

Airbnb ging im Dezember 2020 an die Börse und wird am 25. Februar den ersten Geschäftsbericht als öffentlich gehandeltes Unternehmen vorstellen.

Natürlich muss man alle Gewinne im Kontext der Pandemie betrachten. Laut der S1-Meldung war das Bruttobuchungsvolumen von Airbnb gegenüber 2020 um 39% auf 18 Milliarden USD gesunken, während der Umsatz in den neun Monaten bis September 2020 um 32% auf insgesamt 2,5 Milliarden USD gesunken war. Die strengen Lockdowns seit April 2020 in wichtigen Volkswirtschaften wie den USA, der EU und Großbritannien, haben das Reisen von Privatpersonen zum Erliegen gebracht.

Aber Airbnb hat eine enorme Marken-Wiedererkennung, die der Aktie und dem Geschäft helfen könnten, besser abzuschneiden als die Konkurrenz. Die Marktkapitalisierung in Höhe von etwa 120 Milliarden USD übersteigt die der online Urlaubs-Rivalen, wie Expedia (22 Milliarden USD), Tripadvisor (5 Milliarden USD) und sogar Booking.com (91 Milliarden USD). So blieben die Listings relativ stabil und fielen während der Pandemie nur um 2%. Im September 2020 wurden 5,6 Millionen registriert, während es im Dezember 2019 5,7 Millionen waren.

Langzeitaufenthalte (Buchungen über 28 Tage) gingen im April 2020, dem traditionell schlechtesten Monat für Hotelbuchungen, im Jahresvergleich nur um 13% zurück, zeigten jedoch zwischen Mai und September dieses Jahres ein Wachstum im Vergleich zum Vorjahr.

Eine vorhergesagt Marktchance in Höhe von 3,2 Billionen USD könnte das Interesse der Investoren an Airbnb am Leben erhalten. Kommentatoren zufolge hat Airbnb großes Potential in den drei schlüssel Angeboten:

  • 1,8 Billionen USD – Kurzzeitaufenthalte
  • 210 Milliarden USD – Langzeitaufenthalte
  • 1,4 Billionen USD – Erfahrungen

Darüber hinaus hatte Airbnb im Jahr 2019 247 Millionen Gäste, was 3,8% der geschätzten 6,5 Milliarden weltweit bezahlten Übernachtungsreisen in diesem Jahr entspricht. Wenn es gelingt nur 10% des potentiellen Marktes zu gewinnen, könnte Airbnb 340 Milliarden USD an Umsätzen im Jahr machen.

Das wird gelinde gesagt ein interessanter Geschäftsbericht. Wir werden den Einfluss der Pandemie auf Airbnb erkennen können und sehen ob die Grundlagen stark genug sind, diesen Sturm zu überstehen.

Die Aussichten könnten schon ziemlich gut zu sein. Das Anlegervertrauen scheint hoch zu sein. Airbnb Aktien schossen nach dem Börsengang 200% in die Höhe und Stand 15. Februar werden sie um den Höchststand gehandelt.

 

Top Wirtschafts-Daten der Woche

 

Date  Time (GMT)  Currency  Event 
Tue Feb 23  3.00pm  USD  CB Consumer Confidence 
       
Wed Feb 24  1.00am  NZD  Official Cash Rate 
  1.00am  NZD  RBNZ Monetary Policy Statement 
  1.00am  NZD  RBNZ Rate Statement 
  1.00am  NZD  RBNZ Press Conference 
  3.30pm  USD  US Crude Oil Inventories 
       
Thu Feb 25  1.30pm  USD  Prelim GDP Q/Q 
  3.30pm  USD  US Natural Gas Inventories 

 

Top Geschäftsberichte diese Woche

 

Date  Company  Event 
Mon 22 Feb  Berkshire Hathaway  Q4 2020 Earnings 
  Palo Alto Networks  Q2 2021 Earnings 
     
Tue 23 Feb  Home Depot  Q4 2020 Earnings 
  Square  Q4 2020 Earnings 
  HSBC  Q4 2020 Earnings 
  Thomson Reuters  Q4 2020 Earnings 
     
Wed 24 Feb  NVIDIA  Q4 2021 Earnings 
  Lowe’s  Q4 2020 Earnings 
  Royal Bank of Canada  Q1 2021 Earnings 
  Budweiser  Q4 2020 Earnings 
  National Bank of Canada  Q1 2021 Earnings 
  Puma  Q4 2020 Earnings 
     
Thu 25 Feb  Salesforce  Q4 2021 Earnings 
  Airbnb  Q4 2020 Earnings 
  Vale  Q4 2020 Earnings 
  Toronto-Dominion Bank  Q1 2021 Earnings 
  Moderna  Q4 2020 Earnings 
  Bayer  Q4 2020 Earnings 
  Dell  Q4 2021 Earnings 
  HP  Q1 2021 Earnings 
  Etsy  Q4 2020 Earnings 
  Telefonica  Q4 2020 Earnings 
     
Fri 26 Feb  Deutsche Telekon  Q4 2020 Earnings 
  BASF  Q4 2020 Earnings 

Wochenausblick: Teslas Battery Day weckt Anleger-Neugier

Tesla richtet Dienstag seinen lang-erwarteten und mit großen Medientrubel bedachten Battery Day. Anleger hoffen auf die mögliche Vorstellung wegweisender neuer Technologien. In der Zwischenzeit fließt der Wirtschaftsdatenstrom mit Flash-PMIs für die Eurozone, einer Zinsentscheidung der Reserve Bank of New Zealand und dem wöchentlichen US-Arbeitsmarktbericht.

Vom Vorsitzenden der Fed Jay Powell und Gouverneur der Bank of England Andrew Bailey werden in den kommenden Tagen nach den FOMC- und MPC-Treffen der letzten Woche Stellungnahmen erwartet.

Tesla Battery Day

Die Jahreshauptversammlung 2020 von Tesla findet am Dienstag, 22. September 2020, um 13:30 Uhr pazifischer Zeit statt. Unmittelbar nach diesem Treffen wird Tesla das Battery Day-Event abhalten, was in gleichen Teilen zu Spekulationen mit Aktien und über das, was CEO Elon Musk möglicherweise vorstellt, geführt hat.

Die vollständige Übersicht zu der Veranstaltung finden Sie hier.

Wie läuft die wirtschaftliche Erholung?

Verliert die weltweite wirtschaftliche Erholung an Schwung? Während die Rückkehr nach den Lockdowns der einfache Teil war, wird es wesentlich schwieriger werden auf das Niveau von 2019 zurückzukehren. Marginale Zugewinne sind immer schwerer zu erreichen und einige hochfrequenz Wirtschaftsindikatoren beginnen abzuflachen. Die PMIs für die Eurozone zum Beispiel werden weicher.

Die letzte Runde der Umfragen zu Flash-Fertigung und -Dienstleistungen für die Eurozone, Großbritannien und die USA ist am Mittwoch fällig. In der Zwischenzeit werden Händler die wöchentlichen US-Arbeitslosenzahlen am Donnerstag so genau wie nie zuvor beobachten, während US-Bestellungen für langlebige Güter am Freitag einen nützlichen Frühindikator für die Geschäftsnachfrage darstellen.

Wie Antworten die Zentralbanken?

Letzte Woche haben die Federal Reserve und die Bank of England signalisiert, dass sie bereit sind, bei Bedarf mehr zu tun, und dass die Zinssätze für lange Zeit niedrig bleiben werden. Diese Woche sehen wir die Reserve Bank of New Zealand in Aktion, nachdem das Land die schlimmste Rezession seit Jahrzenten bekanntgab.

Die Wirtschaft des Landes schrumpfte zwischen April und Juni um 12,2%. Dies war der stärkste Rückgang seit Beginn des derzeitigen Messsystems im Jahr 1987, als strenge nationale Sperrmaßnahmen die Aktivität lähmten.

Die RBNZ hat sich mit negativen Zinssätzen befasst und der stellvertretende Gouverneur Christian Hawkesby sagte letzten Monat, dass die Zentralbank „die Grundlagen für zusätzliche politische Instrumente vorbereitet, zu denen auch negative Zinssätze gehören. Werden sie jetzt den Sprung wagen oder werden sie abwarten, ob die Wirtschaft sich dank der sehr geringen Fallzahlen schnell erholt?

Highlights auf XRay diese Woche

Lesen Sie den gesamten Zeitplan der Finanzmarkt-Analyse und des Trainings.

15.00 UTC 21-Sep Tesla Battery Day Preview
17.00 UTC 21-Sep Blonde Markets
17.00 UTC 22⁠⁠⁠-⁠⁠⁠⁠⁠⁠Sep Webinar: Identify Trends and Choose Technical Indicators
14.45 UTC 24⁠⁠-⁠⁠⁠⁠⁠⁠Sep Master the Markets
17.00 UTC 24⁠-⁠⁠⁠⁠⁠⁠Sep Election2020 Weekly

Die wichtigsten Wirtschafts-Ereignisse

Behalten Sie die wichtigsten Ereignisse des wirtschaftlichen Kalenders dieser Woche im Auge. Ein kompletter Wirtschafts- und Firmenveranstaltungs-Kalender ist auf der Plattform einsehbar.

06:00 UTC 

22-Sep  Kingfisher – Half-Year Results 
14.00 UTC  22-Sep  Eurozone Consumer Confidence 
02.00 UTC  23-Sep  Reserve Bank of New Zealand Rate Decision 
07.15 – 08.00 UTC  23-Sep  Eurozone Flash Services / Manufacturing PMIs 
Pre-Market  23-Sep  General Mills – Q1 2021 
08.30 UTC 23-Sep  UK Flash Services / Manufacturing PMIs 
14.30 UTC 23-Sep  US EIA Crude Oil Inventories 
23.50 UTC  23-Sep  Bank of Japan Meeting Minutes 
08.00 UTC  24-Sep  German Ifo Business Climate 
Pre-Market  24-Sep  Accenture – Q4 2020 
12.30 UTC 24-Sep  US Weekly Jobless Claims 
14.30 UTC  24-Sep  US EIA Natural Gas Storage 
After-Market  24-Sep  Costco Wholesale Corp – Q4 2020 
11.00 UTC  25-Sep  Bank of England Quarterly Bulletin 
12.30 UTC 25-Sep  US Durable Goods Orders 

 

Gold makes fresh highs, equities retreat to middle of ranges

Gold broke out to fresh multi-year highs above $1770 as real Treasury yields continued to plunge. US 10-year Treasury Inflation Protected Securities (TIPS) dipped to new 7-year lows at –0.66% and have declined by 14bps in the last 6 days. The front end of the curve has also declined more sharply in the last couple of sessions, with 2-year real rates at –0.81%. Indeed, all along the curve real rates have come down with the 30-year at –0.14%.

Gold has also found some bid on a softening dollar in recent days, with the dollar index down 1% in the last two sessions. Fears that global central banks are fuelling a latent inflation boom with aggressive increases in the money supply continue to act as the longer-term bull thesis for gold.

Gold climbs on falling bond yields, fears of long-term inflation bubble

As previously discussed, gold is a clear winner from the pandemic. Gold was initially sold off in February and the first half of March as a result of the scramble for cash and dollar funding squeeze. Since then gold has made substantial progress in tandem with risk assets since the March lows because of central bank action to keep a lid on bond yields. The combination of negative real yields and the prospect of an inflation surge due to massively increased money supply is sending prices higher.

Whilst the Covid-19 outbreak is at first a deflationary shock to the economy, the aftermath of this crisis could be profoundly inflationary. Gold remains the best hedge against inflation which may be about to return, even if deflationary pressures are more pronounced right now.

Covid-19 second wave fears keep stocks range bound

Stocks are a little shaky this morning after a strong bounce on Tuesday. European markets opened lower, with the FTSE 100 slotting back under 6,300 at the 61.8% retracement, which called for a further retreat to the 50% zone around 6220. The DAX is weaker this morning and broke down through support at 12,400, the 61.8% level.

The Dow is holding around 26,100 and the 50% level of the pullback in the second week of June, while the S&P 500 is finding support on the 61.8% level around 3,118. Equity markets continue to trade the ranges as investors search for direction on how quickly the economy will recover and whether second waves threats are real.

On the second wave, the US looks clearly to have suffered a new, and in the words of Dr Fauci, ‘disturbing surge’ in cases. Virus hotspots like Texas, Florida, California and Arizona are seeing cases soar. Such is the worry the EU may ban Americans from travelling to its member states. Tokyo has also reported a spike in cases, whilst Germany is locking down two districts in North Rhine-Westphalia and there has been an outbreak in Lower Saxony.

On stimulus, Treasury Sec Steve Mnuchin said the administration is looking at extending the tax deadline beyond July 15th and is seriously looking at additional fiscal support to build on the $2.2tn Cares Act.

Dollar retreats, RBNZ decision hits NZD

In FX, the dollar has been offered this week, allowing major peers to peel back off their lows. GBPUSD has regained 1.25, while EURUSD has recovered 1.13. The kiwi was offered today after the Reserve Bank of New Zealand left rates on hold but said monetary policy easing would need to continue. The RBNZ said it will continue with the Large Scale Asset Purchase programme of NZ$60b and keep rates at 0.25%. The central bank noted that the exchange rate ‘has placed further pressure on export earnings…[and] the balance of economic risks remains to the downside’.

Crude off multi-month highs, mixed on API data

WTI (Aug) pulled back having hit its best level since March, dropping beneath the $40.70 level that was the Jun 8th peak, but remained clinging to $40. Prices have slipped the near-term trend support. Again, I’m looking at a potential double top calling for a pull back to $35. However, the fundamentals are much more constructive, and indicate a stronger outlook for demand and supply than we had feared in May.

API data showed inventories rose 1.7m barrels last week, gasoline stocks declined by 3.9m barrels, while distillate inventories fell by 2.6m barrels. Crude stocks at the Cushing, Oklahoma, fell by 325,000 barrels for the week. EIA figures today are forecast to show a build of 1.2m barrels.

Chart: Gold up over 20% from its March low

A candlestick graph showing gold prices in 2020

Negative rates: not now Bernard

Not Now, Bernard is a children’s story about parents who don’t pay attention and don’t notice their son has been gobbled up by a monster, which they duly allow into the house. One could make parallels with central banks and the monstrosity of negative rates.

Last week a strange thing happened: Fed funds futures – the market’s best guess of where US interests will be in the future – implied negative rates were coming. The market priced in negative rates in Apr 2021. It doesn’t mean they will go negative, but the market can exert serious gravitational pull on Federal Reserve policy. Often, the tail wags the dog, and the market forces the Fed to catch up. Of course, given the vast deluge of QE, it’s not always easy to read the bond market these days – central bank intervention has destroyed any notion of price discovery.

Now this is a problem for the Fed. Japan and Europe, where negative rates are now embedded, are hardly poster children for monetary policy success. Nevertheless, the President eyes a freebie, tweeting:

As long as other countries are receiving the benefits of Negative Rates, the USA should also accept the “GIFT”. Big numbers!

The Fed needs to come out very firmly against negative rates, or it could become self-fulfilling. Numerous Fed officials this week are trying their best to sound tough, but they are not brave enough to dare sound ‘hawkish’ in any way. Minneapolis Fed president Neel Kashkari said Fed policymakers have been ‘pretty unanimous’ in opposing negative interest rates, but he added that he did not want to say never with regards to negative interest rates.

It’s up to Fed chair Jay Powell today to set the record straight and make it clear the Fed will never go negative, or the US will go the way of Japan and Europe. Powell has to push very hard against this market mood. Too late says Scott Minerd, Guggenheim CIO, who believes the 10-year yield will eventually hit -0.5% in the coming years. Powell speaks today in a webinar organized by the Peterson Institute for International Economics. If he doesn’t lean hard on the negative rate talk it will cause a fair amount of mess on the short end.

UK 2yr yields turn negative, RBNZ doubles QE

Another strange thing happened this morning – UK interest rates also went negative. The 2yr gilt yield sank to an all-time low at -0.051% as markets assessed how much stimulus the UK economy is going to need (more on this below).

Inflation may or not be coming; deflation is the big worry right now as demand crumbles. The Covid-19 outbreak, or, more accurately, the response by governments, creates a profoundly deflationary shock for the global economy. Just look at oil prices. And yet, as central banks approach the precipice of debt monetization and Modern Monetary Theory, inflation could be coming in a big way.

So, we move neatly to the Reserve Bank of New Zealand (RBNZ), which last month said it was ‘open minded’ on direct monetisation of government debt. Today’s it has doubled the size of its bond buying programme but kept rates at 0.25%. The kiwi traded weaker.

German judge slams ECB

Sticking with central banks, and Peter Huber, the German judge who drafted the constitutional court’s controversial decision was reported making some pretty stunning remarks about the European Central Bank. Speaking to a German publication he warned the ECB is not the ‘Master of the Universe’, and, according to Bloomberg, said: ‘An institution like the ECB, which is only thinly legitimized democratically, is only acceptable if it strictly adheres to the responsibilities assigned to it’. These are pretty stunning and underline the extent to which this decision upends the assumption of ECJ oversight in the EU and over its institutions. Remarkable.

US stocks tumble on talk of lockdown extensions

US stocks had a dismal close, sliding sharply in the final hour of trading as Los Angeles County looked set to extend its stay at home order for another three months and Dr Fauci warned of reopening too early. The S&P 500 fell 2% and closed at the session low at 2870. The close could leave a mark as it broke support and we note the MACD crossover on the daily chart. European markets followed suit and drove 1-2% lower – this might be the time for the rollover I’ve been talking about for the last fortnight.

Pound off overnight lows after Q1 GDP decline softer-than-expected

Sterling is softer but off the overnight lows after less-bad-than-feared economic numbers. GBPUSD traded under 1.23 having tested the Apr 21st swing low support at 1.2250 ahead of the GDP print. The UK economy contracted by 5.8% in March. However, the –1.6% contraction in Q1 was less than the –2.2% expected, while quarter-on-quarter the economy contracted -2% vs –2.6% expected. GBPUSD bounced off its lows following the release, but upside remains constrained and the bearish MACD crossover on the daily chart still rules. We know it’s bad – the extension of the furlough scheme does not indicate things will be back to normal this year.

Oil markets are still looking quite bullish. A number of OPEC ‘sources’ yesterday suggested the cartel would stick to the 9.7m bpd cuts beyond June. API figures showed a build of 7.6m barrels, though there was a draw on stocks at Cushing, Oklahoma of 2.3m barrels. Gasoline inventories fell 1.9m barrels, but distillates continued to build by 4.7m barrels. EIA inventory data is later today is expected to show a build of 4.8m barrels.

RBNZ on hold, US CPI on tap, UK & EU update on growth

Growth data

With the UK starting 2020 by leaving the EU and striking out on its own, markets would like to see that it ended 2019 on a strong economic footing when preliminary Q4 data is released. The data for most Eurozone members will be the second reading; the preliminary estimates showed expansion of just 0.1% as strong growth in Spain helped to offset contractions in France and Italy. Germany’s Q4 reading will be the flash estimate – analysts expect the Eurozone powerhouse to post a contraction of -0.1%.

RBNZ – Easing cycle is over

A round of strong labour market data last week has markets pricing in stronger odds that the RBNZ is done with its easing cycle. Unemployment dropped to 4% in Q4 and the underutilisation rate, which measures the labour market’s untapped capacity, fell to an 11-year low of 10% in December.

While the Chinese coronavirus outbreak is the latest economic headwind for markets and central banks to contend with, the strength of the domestic data should see the RBNZ confident enough to stand pat and see how the situation develops.

US CPI

Last month’s CPI reading showed the fastest pace of annual inflation in eight years, but a closer look at the numbers revealed some big weaknesses. Month-on-month, price growth slowed to 0.2% from 0.3% in November, core CPI slowed to 0.1% from 0.2%. Average earnings grew just 0.7% in 2019. More soft readings like this will support the market view that Fed policy will remain on hold until well into H2.

Earnings – Kraft Heinz and NVIDIA

Top reports this week will be Kraft Heinz before the market opens on February 13th and NVIDIA after the closing bell the same day. KHC has had a bad start to 2020, declining around 9% even as the S&P 500 and Nasdaq hit fresh record highs. The company is facing weakening demand and a lack of free cash with which to innovate.

Coronavirus fears caused a small stumble in NVIDIA’s continuing rally, with the stock quickly recovering. China accounts for around a quarter of the chipmaker’s revenue, so management may warn that the virus could dent demand in this key market. EPS of $1.66 is expected on revenue of $2.96 billion – both hefty increases on the same period a year ago.

Key Events

(All times GMT)
01.30 GMT 10-Feb China Consumer Price Index
06.30 GMT 11-Feb Daimler – Q4 2019
09.30 GMT 11-Feb UK Preliminary GDP (QoQ) & Manufacturing Production
Pre-Market 11-Feb Hasbro – Q4 2019
After-Market 11-Feb Lyft – Q4 2019
01.00 GMT 12-Feb RBNZ OCR Decision & Monetary Policy Statement
07.00 GMT 12-Feb Softbank – Q3 2019
15.30 GMT 12-Feb US EIA Crude Oil Inventories
After-Market 12-Feb Cisco – Q2 2020
07.00 GMT 13-Feb Barclays – Q4 2019
Pre-Market 13-Feb The Kraft Heinz Company – Q4 2019
13.30 GMT 13-Feb US Consumer Price Index
15.30 GMT 13-Feb US EIA Natural Gas Storage Data
After-Market 13-Feb NVIDIA – Q4 2020
13-Feb Airbus – Q4 2019
07.00 GMT 14-Feb Germany Preliminary GDP (QoQ)
10.00 GMT 14-Feb Eurozone Flash GDP (QoQ)
13.30 GMT 14-Feb US Retail Sales
15.00 GMT 14-Feb US Preliminary UoM Consumer Sentiment Index

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