Wochenausblick: Ist die heiße britische Inflation permanent?

Was Big Data angeht gibt es diese Woche einiges zu sehen. Zunächst haben wir die VPI-Zahlen für Großbritannien. Bleibt die Inflation länger bestehen als gedacht? Flash-PMIs für Großbritannien und die EU kommen ebenfalls jetzt zu einer Zeit, in der es so aussieht, als ob die Wirtschaftstätigkeit sich verlangsamen würde. Außerdem ist es US-Earnings-Season mit Berichten der führenden Tech-Unternehmen.

VPI für Großbritannien: Falken und heiße Daten

Auf der Daten-Seite ist eine der großen Veröffentlichungen dieser Woche der Verbraucherpreisindex für Großbritannien.

Die Zahlen vom September zeigten, dass die Inflation in Großbritannien das Ziel der Bank of England von 2% für August übertroffen hat. Verbraucherpreise steigen in den letzten 12 Monaten um 3,2%, dem höchsten monatlichen Anstieg seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 2017.

Das Office for National Statistics (ONS) sagte, dass der Anstieg „vermutlich vorübergehend ist“ und vermutlich das Regierungsprogramm „Eat out to Help out“ zu dem Anstieg beigetragen hat.

„Im August 2020 wurden viele Preise in Restaurants und Cafés aufgrund des „Eat Out to Help Out“-Programms der Regierung, bei dem Kunden zwischen Montag und Mittwoch Speisen und Getränke zum halben Preis zum Verzehr im Lokal (bis zu einem Wert von 10 £) angeboten wurden“, sagte das ONS in seiner Erklärung.

„Weil EOHO eine kurzfristige Maßnahme war, ist der Anstieg der 12-monatigen Inflationsrate im August 2021 vermutlich vorübergehend.“

Die offizielle Position war, dass höhere Preise nur vorübergehend bestehen bleiben würden, aber Stimmen aus der Bank of England warnen, dass sie länger bleiben könnten, als zunächst gedacht.

Der neue Chef-Ökonom der BoE Huw Pill sagte, dass er glaube, die heiße Inflation würde bleiben.

„Meiner Ansicht nach verschiebt sich dieses Risikogleichgewicht derzeit in Richtung großer Sorgen um die Inflationsaussichten, da sich die aktuelle Inflationsstärke als nachhaltiger erweisen könnte als ursprünglich erwartet“, sagte Pill im September.

Pill stimmt damit bei den immer lauter werdenden Falken in Rat der Bank of England mit ein. Eine Anzahl der MPC-Mitglieder rufen nach einer Zinserhöhung im früh im nächsten Jahr. Ein weiterer hoher VPI-Wert im September könnte daher dazu führen, dass die Stimme der Falken noch lauter wird.

Läuten die PMIs die wirtschaftliche Verlangsamung ein?

Es ist außerdem Zeit für Flash-PMIs.

Diese Woche werden Daten für Großbritannien und die EU veröffentlicht, nachdem der Bericht des letzten Monat darauf hindeutete, dass sich das Wachstum der beiden großen Volkswirtschaften verlangsamt.

Lassen Sie uns mit Großbritannien beginnen. Der IHS Markit Flash Composite für September zeigte, dass die Leistung auf den niedrigsten Stand seit Februar gefallen war. Großbritannien verzeichnet 54,1 Punkte, ein Abstieg von 54,8 im August.

Die Erholung scheint mit dem Beginn der Wintermonate stehenzubleiben. Geringere Wirtschaftstätigkeit zusammen mit höherer Inflation führen nicht gerade zum besten Ergebnis für die Zukunft der britischen Wirtschaft.

Der PMI für den Dienstleistungssektor fiel von 55,0 im August auf 54,6 im September, den niedrigsten Stand seit Februar, als Großbritannien noch im Lockdown war. Für das produzierende Gewerbe viel er von 60,3 auf 56,4, was wieder der niedrigste Stand seit Februar ist.

Auf der anderen Seite des Ärmelkanals ist es das gleiche. Das europäische Wachstum wurde durch Lieferengpässe gehemmt, was die Input-Kosten in der gesamten EU im letzten Monat auf ein 20-Jahres-Hoch trieb. Werden die PMI-Zahlen diesen Monat das Gleiche zeigen?

Was die Punkte angeht, zeigten die IHS-Verbundszahlen, dass das wirtschaftliche Wachstum im September auf ein Fünf-Monats-Tief gefallen ist. Die EU erreichte in dem Monat 56,1Punkte gegen 59,0 im August.

Das liegt weit unter den Marktprognosen. Eine Reuters-Umfrage deutete darauf hin, dass Ökonomen und Analysten glaubten, dass sich der Output verlangsamen würde, aber mit langsameren 58,5.

Die größten Faktoren scheinen hier Lieferengpässe zusammen mit einer allgemeinen Verlangsamung des BIP-Wachstum zu sein. Die EU-Wirtschaft nährt sich ihrer Vorpandemie-Größe, eine Verlangsamung war also immer in den Karten, aber nicht so drastisch.

Ich würde erwarten, dass die neuesten Zahlen am Freitag niedrigere PMI-Zahlen für die EU zeigen werden.

Immer neue Geschäftsberichte von der Wall Street – jetzt kommen die Tech-Aktien

Nächste Woche stecken wir mitten in der Q3-Earnings-Season. Die Großbanken waren letzte Woche dran, unter anderem Goldman Sachs, Citigroup und JPMorgan. Jetzt sind einige der Tech-Riesen dran, ihre jüngsten Geschäftsberichte zu teilen.

Netflix und Tesla sind die zwei, auf die man diese Woche besonders achten sollte. Beide legten starke Zahlen für Q1 und Q2 vor, haben aber angemerkt, dass die Leistung im dritten Quartal 2021 schlechter sein könnte.

Für weitere Informationen dazu, welche Unternehmen ihre Geschäftsberichte veröffentlichen, schauen Sie in unseren US-Earnings-Season-Kalender.

Top Wirtschafts-Daten

Date  Time (GMT+1)  Asset  Event 
Mon 18-Oct  3:00am  CNY  GDP q/y 
  3:00am  CNY  Retail Sales y/y 
  2:15pm  USD  Industrial Production m/m 
  3:30pm  CAD  BOC Business Outlook Survey 
Tue 19-Oct   1:30am  AUD  Monetary Policy Meeting Minutes 
       
Wed 20-Oct  7:00am  GBP  CPI y/y 
  1:30pm  CAD  CPI m/m 
  1:30pm  CAD  Common CPI y/y 
  1:30pm  CAD  Median CPI y/y 
  1:30pm  CAD  Trimmed CPI y/y 
  3:30pm  USD  Crude Oil Inventories 
       
Thu 21-Oct  1:30pm  USD  Philly Fed Manufacturing Index 
    USD  Unemployment Claims 
       
Fri 22-Oct  7:00am  GBP  Retail Sales m/m 
  8:15am  EUR  French Flash Manufacturing PMI 
  8:15am  EUR  French Flash Services PMI 
  8:30am  EUR  German Flash Manufacturing PMI 
  8:30am  EUR  German Flash Services PMI 
  9:00am  EUR  Flash Manufacturing PMI 
  9:00am  EUR  Flash Services PMI 
  9:30am  GBP  Flash Manufacturing PMI 
  9:30am  GBP  Flash Services PMI 
  1:30pm  CAD  Core Retail Sales m/m 
  1:30pm  CAD  Retail Sales m/m 
  2:45pm  USD  Flash Manufacturing PMI 
  2:45pm  USD  Flash Services PMI 
  Tentative  USD  Treasury Currency Report 

Top Geschäftsberichte

Tue 19 Oct  Wed 20 Oct  Thu 21 Oct  Fri 22 Oct 
Philip Morris International (PM)   Verizon Communications Inc (VZ)   AT&T (T)   American Express (AXP)  
       
Johnson & Johnson (JNJ)   International Business Machines (IBM)  Intel Corp (INTC)   Schlumberger Ltd (SLB)  
       
Procter & Gamble (PG)  Tesla Inc (TSLA)   Snap Inc A (SNAP)    
       
Netflix Inc (NFLX)        

 

The markets month ahead: key events for your trading diary in October

Get a look at the coming month’s important market-moving events with our October trading preview. 

Economic events to watch in October 

OPEC-JMMC meetings – Monday 4th October  

The month begins in earnest with OPEC-JMMC meetings. OPEC+ comes together for its monthly policy talks. No shocking surprises are expected this month. Instead, we’ll probably see a rubber-stamping of the planned output increase of 400,000 bpd.  

RBA rate statement – Tuesday 5th October  

The Reserve Bank of Australia releases its newest rate statement at the start of the month. Markets forecast no hike for the foreseeable future. The cash rate will probably stay at its historic low. 

RBNZ rate statement – Wednesday 6th October  

Joining its Australian cousin in starting the month with a rate decision is the Reserve Bank of New Zealand. Economists think an increase in the 0.2% cash rate will come – but not the 0.5% increase forecast. 

US nonfarm payrolls – Friday 8th October 

Jerome Powell and the Fed, plus the wider markets, will be watching the month’s NFP data carefully. August’s data missed the mark by miles – will September’s stats point towards a US labour market surge? 

US CPI data – Wednesday 13th October 

Consumer Price Index rises cooled in August, backing the Fed’s stance that current high prices are all transitionary. Month-on-month price gains slowed to 0.3%. September’s CPI stats are released on Wednesday 13th of October. 

US retail sales data – Friday 15th October 

Retail sales across America picked up an unexpected bump in August. Sales were up 0.7% according to the Census Bureau. Observers were calling for a 0.7% decline, driven by rising Delta-variant COVID cases. Will we see an upward swing in September too? 

UK CPI data – Tuesday 20th October 

UK inflation is running hot. Last month’s report showed it growing at the fastest rate since records began, rising at 3.2%. It may be all transitionary, but if inflation punches above the Bank of England’s 4% target, then the UK’s central bank may be forced to act. 

European PMIs – Friday October 22nd 

Brace for the monthly European flash PMI blitz with all the key economic activity indicators from France, Germany, and the EU all inbound. Eurozone composite PMI readings for September missed expectations of 58.5 coming in at 56.1. Still in growth, but it looks like activity is starting to slow. 

Bank of Canada rate statement – Wednesday October 27th 

The first rate statement of Justin Trudeau’s third term comes this month. Governor Tiff Macklem and co. stuck to their guns in September, keeping the 0.25% rate in place and the QE pace the same. It’s probable October’s statement will bring much the same. 

ECB Press Conference – Thursday October 28th  

The European Central Bank scaled back its bond-buying programme in September in a bid to cool soaring inflation. Its October moves will likely all come down to how EU CPI reacted to the change. Rates stayed at 0% and it’s likely they will in the mid-term. 

Major economic data 

Date  Time (GMT+1)  Asset  Event 
Mon Oct-04  8:00am  EUR  Spanish Unemployment Change 
  All Day  All  OPEC Meetings 
  All Day  All  OPEC-JMMC Meetings 
       
Tue Oct-05  4:30am  AUD  RBA Rate Statement 
  4:30am  AUD  Cash Rate 
  Tentative  JPY  BOJ Gov Kuroda Speaks 
  3:00pm  USD  ISM Services PMI 
       
Wed Oct-06  2:00am  NZD  Official Cash Rate 
  2:00am  NZD  RBNZ Rate Statement 
  1:15pm  USD  ADP Non-Farm Employment Change 
  3:30pm  OIL  Crude Oil Inventories 
       
Thu Oct-07  1:30pm  USD  Unemployment Claims 
  3:00pm  CAD  Ivey PMI 
       
Fri Oct-08  1:30am  AUD  RBA Financial Stability Review 
  1:30pm  CAD  Employment Change 
  1:30pm  CAD  Unemployment Rate 
  1:30pm  USD  Average Hourly Earnings m/m 
  1:30pm  USD  Non-Farm Employment Change 
  1:30pm  USD  Unemployment Rate 
  Tentative  USD  Treasury Currency Report 
       
Tue Oct 12  3:00am  CNH  GDP q/y 
  3:00am  CNH  Retail Sales y/y 
  10:00am  EUR  ZEW Economic Sentiment 
  10:00am  EUR  German ZEW Economic Sentiment 
  3:00pm  USD  JOLTS Job Openings 
  6:00pm  USD  10-y Bond Auction 
       
Wed Oct-13  1:30pm  USD  CPI m/m 
  1:30pm  USD  Core CPI m/m 
  6:01pm  USD  30-y Bond Auction 
  7:00pm  USD  FOMC Meeting Minutes 
       
Thu Oct-14  1:30am  AUD  Employment Change 
  1:30am  AUD  Unemployment Rate 
  1:30pm  USD  PPI m/m 
  1:30pm  USD  Core PPI m/m 
  1:30pm  USD  Unemployment Claims 
  4:00pm  OIL  Crude Oil Inventories 
       
Fri Oct-15  7:00am  GBP  Retail Sales m/m 
  1:30pm  USD  Core Retail Sales m/m 
  1:30pm  USD  Retail Sales m/m 
  1:30pm  USD  Empire State Manufacturing Index 
  3:00pm  USD  Prelim UoM Consumer Sentiment 
       
Mon Oct-18  2:15pm  USD  Industrial Production m/m 
  3:30pm  CAD  BOC Business Outlook Survey 
Tue Oct-19  1:30am  AUD  Monetary Policy Meeting Minutes 
       
Wed Oct-20  7:00am  GBP  CPI y/y 
  1:30pm  CAD  CPI m/m 
  1:30pm  CAD  Common CPI y/y 
  1:30pm  CAD  Core Retail Sales m/m 
  1:30pm  CAD  Median CPI y/y 
  1:30pm  CAD  Retail Sales m/m 
  1:30pm  CAD  Trimmed CPI y/y 
  3:30pm  OIL  Crude Oil Inventories 
  10:45pm  NZD  CPI q/q 
       
Thu Oct-21  1:30pm  USD  Philly Fed Manufacturing Index 
  1:30pm  USD  Unemployment Claims 
       
Fri Oct-22  8:15am  EUR  French Flash Manufacturing PMI 
  8:15am  EUR  French Flash Services PMI 
  8:30am  EUR  German Flash Manufacturing PMI 
  8:30am  EUR  German Flash Services PMI 
  9:00am  EUR  Flash Manufacturing PMI 
  9:00am  EUR  Flash Services PMI 
  9:30am  GBP  Flash Manufacturing PMI 
  9:30am  GBP  Flash Services PMI 
  2:45pm  USD  Flash Manufacturing PMI 
  2:45pm  USD  Flash Services PMI 
       
Mon Oct-25  9:00am  EUR  German ifo Business Climate 
       
Tue Oct-26  1:30pm  USD  Core Durable Goods Orders m/m 
  1:30pm  USD  Durable Goods Orders m/m 
  3:00pm  USD  CB Consumer Confidence 
       
Wed Oct-27  1:30am  AUD  CPI q/q 
  1:30am  AUD  Trimmed Mean CPI q/q 
  3:00pm  CAD  BOC Monetary Policy Report 
  3:00pm  CAD  BOC Rate Statement 
  3:00pm  CAD  Overnight Rate 
  3:30pm  OIL  Crude Oil Inventories 
  Tentative  CAD  BOC Press Conference 
       
Thu Oct-28  Tentative  JPY  BOJ Outlook Report 
  Tentative  JPY  Monetary Policy Statement 
  Tentative  JPY  BOJ Press Conference 
  12:45pm  EUR  Monetary Policy Statement 
  12:45pm  EUR  Main Refinancing Rate 
  1:30pm  EUR  ECB Press Conference 
  1:30pm  USD  Advance GDP q/q 
  1:30pm  USD  Advance GDP Price Index q/q 
  1:30pm  USD  Unemployment Claims 
  3:00pm  USD  Pending Home Sales m/m 
       
Fri Oct-29  8:00am  EUR  German Prelim GDP q/q 
  1:30pm  CAD  GDP m/m 
  1:30pm  USD  Core PCE Price Index m/m 
  2:45pm  USD  Chicago PMI 
  3:00pm  USD  Revised UoM Consumer Sentiment 
Sat Oct-30  Day 1  All  G20 Meetings 
       
Sun Oct-31  1:00am  CNH  Manufacturing PMI 
  Day 2  All  G20 Meetings 

Wochenausblick: BoE- und FOMC-Treffen und US-Einzelhandelsabsatzzahlen

Die kommende Woche hält Treffen der FOMC in den USA und der Bank of England für uns parat, die den Ton für die zukünftige Geldmarktpolitik vorgeben wird, während die Pandemie weiter um sich greift. Europa veröffentlicht auch eine neue Welle von Flash-PMIs, während wir vorhersagen, was nach dem Black Friday im US-Einzelhandelssektor passieren könnte.

FOMC-Treffen

Zum letzten Mal im Jahr 2020 trifft sich das Federal Open Market Committee (FOMC) der US-Notenbank, um die Richtung der US-Geldpolitik zu bestimmen.

Die Argumente für weitere, von der Fed abgesegnete Konjunkturpakete werden durch enttäuschende Arbeitsmarktzahlen in den USA gestärkt. In etwa 245.000 neue Arbeitsplätze sind im November zur US-Wirtschaft hinzugekommen: super für nicht-Pandemie-Zeiten, aber weniger als halb so viel wie vorhergesagt.

Wird die US-Wirtschaft im Dezember anfangen, Probleme zu bekommen? Es ist möglich.

Beobachter heben zwei finanzielle Aspekte hervor, die die Fed in ihrer nächsten Sitzungsrunde berücksichtigen könnte: Anpassungen ihres aktuellen Programms zum Kauf von Vermögenswerten und eine Neuausrichtung ihrer Notkreditprogramme.

Zuerst Vermögenswerte. Die Fed übernimmt zur Zeit jeden Monat Schatzanweisungen im Wert von 80 Mrd. USD und hypothekenbesicherte Wertpapiere im Wert von 40 Mrd. USD. Die Renditen am kurzen Ende der Treasury-Kurve bleiben nahe den allzeit Tiefstständen gut verankert.

Das Sitzungsprotokoll vom November deutet darauf hin, dass viele FOMC-Mitglieder eher dazu neigen, die Laufzeitzusammensetzung ihrer Vermögenswerte zu verlängern, als das Kauftempo zu erhöhen.

Vor diesem Hintergrund ist es wahrscheinlich, dass das FOMC im Dezember keine tatsächlichen Änderungen seines Programms zum Ankauf von Vermögenswerten bekannt gibt, aber wahrscheinlich auf Änderungen hinweist, die in den kommenden Monaten fällig werden.

Zweitens könnte eine Zurücknahme der Kreditprogramme auf der Tagesordnung stehen. Etwa 454 Mrd. USD an Krediten wurden unter dem CARES Act von Trumps Weißem Haus freigegeben, von denen allerdings nur etwa 6 Mrd USD übernommen wurden. Im wesentlichen könnte es sein, dass die US-Regierung ihr Geld zurück haben möchte.

Bank of England trifft sich auch

Die BoE bereitet sich auch auf die letzte Runde der Treffen für 2020 vor, Treffen die durch Fortschritte, oder deren Abwesenheit, in den Brexit-Verhandlungen geprägt sein könnten.

Obwohl PM Johnson letzte Woche wie Indiana Jones mit einer großen Peitsche in der einen und einem Diät-Latte in der anderen Hand nach Brüssel stürzte, um die Sackgasse zu überwinden, bestehen zwischen Großbritannien und Europa immer noch „erhebliche Unterschiede“.

Der Gouverneur der BoE, Andrew Bailey, hat auch so genug auf seinem Teller, ohne die sehr konkrete Gefahr eines No-Deal-Brexit. Die Covid-19-Pandemie geht weiter, selbst mit dem ersten Massen-Impfprogramm im Kampf gegen das Virus im Vereinigte Königreich.

Darüber hinaus hat das britische BIP-Wachstum nach der Geparden-ähnlichen Leistung zu Beginn des Jahres vor dem zweiten Lockdown einen schneckenartigen Charakter angenommen und ist im letzten Quartal um nur 0,4% gestiegen.

Die wichtigsten Farbtöne für das Wirtschaftsporträt Großbritanniens sind das verlangsamte BIP-Wachstum, ein No-Deal-Brexit und die anhaltenden Auswirkungen der Pandemie.

All diese Dinge werden ohne Zweifel eine Rolle in den Gesprächen der BoE und dem Ergebnis für Dezember spielen.

Äußerungen zufolge, die Gouverneur Bailey im November 2020 vor einem Westminster-Ausschuss getätigt hat, hält er von diesen Drei, den Austritt aus der EU ohne Deal für das größte Problem.

„Die langfristigen Folgen… denke ich, wären größer als die langfristigen Folgen von Covid,“ sagte er.

„Es liegt im besten Interesse beider Parteien… dass es ein Handelsabkommen gibt und dass dieses Handelsabkommen ein starkes Element guten Willens in seiner Implementation hat.“

US-Einzelhandelsabsatzzahlen

Die jüngste Fuhre Zahlen zu den Einzelhandelsabsätzen in den USA wird kommende Woche veröffentlicht.

Werden sie Fahrt aufnehmen? In den vergangenen paar Monaten waren die Zahlen alles andere als super. Im Oktober konnte ein Anstieg von 0,3% verzeichnet werden, womit 553,33 Mrd. USD erreicht wurden. Die Zahlen für September wurden um drei Zehntel eines Prozents auf 1,6% nach unten korrigiert – was immer noch stark ist, aber vielleicht nicht so stark, wie die US-Einzelhändler gehofft hatten.

Es gibt aber noch ein Black-Friday-Ass im geräumigen Ärmel des amerikanischen Einzelhandels. Amerikanische Verbraucher gaben während des jährlichen Kaufrausches 9 Mrd USD online aus, ein Anstieg im Vergleich zum Vorjahr um 21,6%.

Wie immer in diesem verrückten Jahr hat diese Geschichte eine Wendung. Laut Sensormatic Solutions ist die Besucherzahl in Geschäften um mehr als die Hälfte gesunken. Während die Wippe auf Online-Käufer ausgerichtet ist, wird der tatsächliche physische Einkauf wahrscheinlich massive Einbußen hinnehmen müssen.

Cyber Monday allerdings war der größte je verzeichnete Verkaufstag in den USA. Verkäufe an dem Black Friday Follow-Up beliefen sich auf 10,8 Mrd USD, ein Anstieg um 15% zu den Zahlen von 2019.

Wird dies genug sein, um dem langsamen Wachstum entgegen zu wirken und die US-Einzelhandelsabsatzzahlen wieder in die richtige Richtung zu bringen?

Europäische PMIs

Es ist Zeit für eine weitere Runde von Flash-PMIs in Europa und wenn die vorherige Runde ein Indikator für die aktuelle Leistung ist, steht uns ein erwarteter zweiter wirtschaftlicher Abschwung in der EU bevor.

Der Rückkehr in den Lockdown war in finanzieller Hinsicht nicht sehr nett zu Europa.

Seit November, ist die Euroland-PMI von 50 auf 45,1 gefallen. Dienstleistungen trifft es laut ING weiter insgesamt am härtesten. So fiel der Dienstleistungs-PMI im November von 46,9 auf 41,3. Arbeitslosigkeit in dem Sektor fällt weiter und wird es wahrscheinlich auch weiterhin tun bis die Einschränkungen aufgehoben werden. Es bleibt nur zu hoffen, dass die europäische Einführung eines Impfstoffes bald beginnt.

Allerdings sind die Produktionssignale stärker, da ein lebhaftes Deutschland hilft, die Dinge über Wasser zu halten. ING sagt, dass die Produktions-PMI nur auf eine Verlangsamung des Produktionsmengenwachstums hindeutet, nicht aber auf eine Kontraktion.

Die deutschen Exportverkäufe haben das Produktionswachstum des Landes im November in Deutschland weiter angekurbelt, was darauf hindeutet, dass die mildere zweite Welle außerhalb der Eurozone den Exporteuren hilft, sich wieder zu erholen.

Lassen Sie uns abwarten und schauen, was die Flash-PMIs im Dezember bringen.

Brexit

Zum jetzigen Zeitpunkt, gibt es immer noch keine Entscheidung zum Brexit. Ein Vier-Augen-Gespräch zwischen Johnson und Ursula von der Leyen konnte die Sackgasse nicht öffnen. Wie die Dinge gerade stehen, warten wir immer noch auf ein Ende dieser langen, anstrengenden Geschichte.

Webinars zu gucken

Trading-Profi Mark Leigh veranstaltet diese Woche erneut eine Reihe von Webinaren, die sich auf lehrreich mit dem Aktienhandel beschäftigen, um Ihnen weitere Einblicke in die Grundlagen des Handels zu ermöglichen. Highlights sind unter anderem:

Mark Leighs Trader Clinic

Montag 14. Dezember – 15:00 CET

Erleben Sie mit unserer Trader Clinic, wie ein Profi die Aufs und Abs des Handels nutzt, um seine Strategie zu verfeinern und seine Gewinne zu verbessern. Schließen Sie sich Mark Leigh an, wie er das Verfahren demonstriert, mit dem er seine Gewinn- und Verlustgeschäfte bewertet und eine bessere Strategie entwickelt.

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10 Trading-Regeln für Händler aller Erfahrungsstufen

Dienstag, 15. Dezember – 19:00 CET

Trading ist keine exakte Wissenschaft, die Märkte sind live und häufig unvorhersehbar. Deshalb brauchen Sie Regeln, die Sie als Basis für informierte und durchdachte Trading-Entscheidungen nutzen können.

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Wohin bewegt sich der Rand 2021?

Donnerstag, 17. Dezember – 18:00 CET

Angesichts der jüngsten Herabstufung Südafrikas durch Fitch kommt zunehmend die Frage auf, ob der Rand gegenüber dem US-Dollar das aktuelle Niveau halten kann. Die Herabstufung durch Fitch spiegelt die von ihnen als hoch angesehene und steigende Staatsverschuldung wider, die durch den durch die COVID-19-Pandemie ausgelösten wirtschaftlichen Schock noch verstärkt wurde. Bedeutet das eine schwächere Währung im nächsten Jahr?

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Top Wirtschafts-Daten der Woche

Date  Time (GMT)  Currency  Event 
Mon Dec 14th  Ongoing  CNH  Foreign Direct Investment ytd/y 
       
  10.00am  EUR  Industrial Production m/m 
       
Tue Dec 15th  12.30am   AUD  Monetary Policy Meeting Minutes 
       
  2.00am  CNH  Retail Sales y/y 
       
  7.00am  GBP  Unemployment Rate 
       
  2.15pm  USD  Industrial Production m/m 
       
  10.00pm  AUD  Flash Manufacturing PMI 
       
  10.00pm  AUD  Flash Services PMI 
       
Wed Dec 16th  12.30am  JPY  Flash Manufacturing PMI 
       
  7.00am  GBP  CPI y/y 
       
  8.15am  EUR  French Flash Services PMI 
       
  8.15am  EUR  French Flash Manufacturing PMI 
       
  8.30am  EUR  German Flash Manufacturing PMI 
       
  8.30am  EUR  German Flash Services PMI 
       
  9.00am  EUR  Flash Manufacturing PMI 
       
  9.00am  EUR  Flash Services PMI 
       
  9.30am  GBP  Flash Manufacturing PMI 
       
  9.30am  GBP  Flash Services PMI 
       
  1.30pm  CAD  CPI m/m 
       
  1.30pm  USD  Core Retail Sales m/m 
       
  1.30pm  USD  Retail Sales m/m 
       
  2.45pm  USD  Flash Manufacturing PMI 
       
  2.45pm  USD  Flash Services PMI 
       
  3.30pm  USD  US Crude Oil Inventories 
       
  7.00pm  USD  FOMC Economic Projections 
       
  7.00pm  USD  FOMC Statement 
       
  7.30pm  USD  FOMC Press Conference 
       
Thu Dec 17th  12.30am  AUD  Employment Change 
       
  12.30am  AUD  Unemployment Change 
       
  9.00am  CHF  SNB Press Conference 
       
  12.00pm  GBP  MPC Official Bank Rate Votes 
       
  12.00pm  GBP  Monetary Policy Summary 
       
  12.00pm  GBP  Official Bank Rate 
       
  3.30pm  USD  US Natural Gas Inventories 
       
Fri Dec 18th  Tentative  JPY  Monetary Policy Statement 
       
  7.00am  GBP  Retail Sales m/m 
       
  1.30pm  CAD  Core Retail Sales m/m 
       
  1.30pm  CAD  Retail Sales m/m 

 

Top Geschäftsberichte diese Woche

Date  Company  Event 
Tue Dec 15th  Nordson  Q4 2020 Earnings 
  Inditex  Q3 2020 Earnings 
     
Wed Dec 16th  Lennar  Q4 2020 Earnings 
     
Thu Dec 17th  Accenture  Q1 2021 Earnings 
  FedEx  Q2 2021 Earnings 
  Cintas  Q2 2021 Earnings 
  General Mills  Q2 2021 Earnings 
     
Fri Dec 18th  Nike  Q2 2021 Earnings 
  Carnival  Q4 2021 Earnings 
  Darden Restaurants  Q2 2021 Earnings 
  Oracle Japan  Q2 2021 Earnings 

Wochenausblick: Brexit-Einigung am Horizont? Plus Ausgabenbericht und PMIs im Fokus

Brexit steht die Woche ganz oben auf der Agenda, wieder einmal, da eine Einigung möglicherweise endlich am Horizont steht. An anderer Stelle ist Kanzler Sunak bereit, den jüngsten Regierungsausgabenbericht vorzustellen, während PMI-Veröffentlichungen für Großbritannien, die EU und die USA oft und häufig vorkommen. Was wird die nächste Woche bringen?

Brexit

Ein endgültiges Ende der Brexit-Verhandlungen könnte nach Jahren des Getues und im Sande verlaufenden Verhandlungen in Sicht sein. Es wird davon ausgegangen, dass Michel Barnier die Mitgliedstaaten am Freitag, den 27. November unterrichten wird. Könnte es wirklich zu einer Entscheidung kommen?

Großbritannien war endlich zu Zugeständnissen bei den wichtigsten ausstehenden Punkten, wie etwa bei Wettbewerbsregeln, bereit.

Optimismus wurde auch bei der Umbesetzung des Senior Government Advisor Decks ausgelöst, da die Hardcore-„Brexit um jeden Preis“-Stimmen in Nummer 10 viel von ihrer Lautstärke verloren haben.

Aber jeder Optimismus sollte mit etwas Skeptik gedämpft werden. Das ist immer noch ein großes Vielleicht. Bestimmte Länder, wie Frankreich, könnten sich an Fischereibestimmungen stören und die Verhandlungen weiter verlängern.

GBP / USD hält derzeit bei über 1,32, aber weitere Rallyes könnten durch die heftigen Verhandlungen zwischen Großbritannien und der EU in dieser Phase geschwächt werden.

Es ist klar, dass wir noch nicht über den Brexit-Berg sind, was könnte die nächste Woche also bringen?

Ausgabenbericht

Am 25. November wird der britische Kanzler Rishi Sunak seinen Ausgabenbericht für 2020 vorstellen.

Im Wesentlichen wird es als verwässerte Herbsterklärung dienen und einen Einblick in die staatlichen Ausgabenpläne für die kommenden Monate geben.

Das ist ein Einjahres-Ausgabenbericht, statt der normal-üblichen 3 bis 4-Jahres-Berichte. Schließlich war 2020 nicht gerade ein „normales“ Jahr, und die Ausgaben weichen von den regulären Aussichten ab, während das Land seinen Kampf gegen die Pandemie fortsetzt.

Die wichtigsten Punkte im Ausgabenbericht sind:

  • Wie wird er mit den Coronavirus-Ausgaben umgehen? Wird er zum Beispiel einen separaten „Covid-Reserve“-Fond einrichten?
  • Die Form des Brexit-Ausgabenpläne – Mit dem sich anbahnenden Deal, wie könnten Brexit-bezogene Ausgaben aussehen?
  • Die Großzügigkeit des Ausgabenplans des Kanzlers – Wie tief wird er in die Taschen Großbritanniens greifen?
  • Was ist mit bestehenden Verpflichtungen passiert – hat er sich wirklich an gemachte Versprechen zu den Ausgaben gehalten?
  • Der Stand der Gehälter im öffentlichen Sektor – Werden Frontarbeiter in ihren Gehaltspaketen zusätzliche Leistungen sehen?
  • Infrastruktur und Investitionen – Werden wir zusätzliche Infrastrukturausgaben sehen, insbesondere angesichts des für 2030 vorgeschlagenen Verbots des Verkaufs von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren?
  • Breitere Aussichten für Steuern, Ausgaben und öffentliche Finanzen – Was sind seine allgemeineren Pläne und wie wird die Pandemie sie durcheinander bringen?

PMIs

Nächste Woche ist eine wahre PMI-Goldgrube. Neue Daten werden von EU-Mitgliedstaaten, den USA und dem Vereinigten Königreich herausgegeben.

Die PMI-Veröffentlichung im Oktober war voller Optimismus für die USA, was darauf hindeutet, dass ihre Wirtschaft in diesem Monat immer noch stark wuchs. Besonders die Fertigungsindustrie lieferte gute Ergebnisse. Insgesamt drücken Unternehmen eine positive Stimmung aus, da sie weitere Konjunkturpakete erwarten.

Die Aussicht für die EU ist nicht so rosig. Die Oktober-Zahlen haben die Prognosen in eine rezessive Stimmung versetzt. Die Fertigungsindustrie liegt unter dem globalen Index, während Dienstleistungen weiter mit der 2. Phase des Lockdown zu kämpfen haben. Ein Double-Dip könnte für das vierte Quartal anstehen, aber wir müssen sehen, was die neuen Daten bringen.

Das Vereinigte Königreich sackte nach einem optimistischen September wieder ab. Oktober brachte ähnliche Umstände in die EU, mit absackenden Dienstleistungen und einer Fertigungsindustrie die hinter den Erwartungen zurückblieb. Das Ergebnis liegt etwa 10% und dem Niveau vor der Pandemie.

US-Wirtschaftsdaten

Zusätzlich zu ihren PMI-Veröffentlichungen, hat die USA weitere wirtschaftliche Kennziffern im Ärmel, die nächste Woche veröffentlicht werden.

Zunächst werden die Zahlen zum Verbrauchervertrauen der University of Michigan veröffentlicht. Der Oktober sind im Vergleich zum September weiter, und vielleicht wird der PMI-Optimismus auf ein höheres Verbrauchervertrauen abfärben?

Eine Reihe neuer US-Zahlen zur Arbeitslosigkeit wird außerdem erwartet. Arbeitslosen-Anträge schwankten in den jüngsten Wochen, scheinen sich aber auf einem Abwärtstrend zu befinden. Die Anzahl der Anträge in der Woche vom 9. November fiel von 757.000 auf 709.000, wird sich der Trend fortsetzen?

Die wichtigsten Wirtschaftsdaten

Date Time (GMT) Currency Event
Sun Nov 22 9:45pm NZD Retail Sales q/q
NZD Core Retail Sales q/q
10:00pm AUD Flash Manufacturing PMI
AUD Flash Services PMI
Mon Nov 23 All Day JPY Bank Holiday
8:15am EUR French Flash Services PMI
EUR French Flash Manufacturing PMI
8:30am EUR German Flash Manufacturing PMI
EUR German Flash Services PMI
9:00am EUR Flash Manufacturing PMI
EUR Flash Services PMI
9:30am GBP Flash Manufacturing PMI
GBP Flash Services PMI
2:45pm USD Flash Manufacturing PMI
USD Flash Services PMI
Tue Nov 24 7:00am EUR German Final GDP q/q
7:45am EUR French Prelim GDP q/q
9:00am EUR German ifo Business Climate
11:00am GBP CBI Realized Sales
3:00pm USD CB Consumer Confidence
USD Richmond Manufacturing Index
8:00pm NZD RBNZ Financial Stability Report
Wed Nov 25 12:30am AUD Construction Work Done q/q
5:00am JPY BOJ Core CPI y/y
EUR ECB Financial Stability Review
1:30pm USD Prelim GDP q/q (second release)
USD Unemployment Claims
USD Core Durable Goods Orders m/m
USD Durable Goods Orders m/m
USD Goods Trade Balance
USD Prelim GDP Price Index q/q
USD Prelim Wholesale Inventories m/m
3:00pm USD Revised UoM Consumer Sentiment
USD Core PCE Price Index m/m
USD New Home Sales
USD Personal Income m/m
USD Personal Spending m/m
USD Revised UoM Inflation Expectations
Tentative GBP UK One Year Spending Review
3:30pm USD Crude Oil Inventories
5:00pm USD Natural Gas Storage
7:00pm USD FOMC Meeting Minutes
Thu Nov 26 12:30am AUD Private Capital Expenditure q/q
7:00am EUR German GfK Consumer Climate
Tentative GBP Monetary Policy Report Hearings
12:30pm EUR ECB Monetary Policy Meeting Accounts
All Day USD Bank Holiday
11:30pm JPY Tokyo Core CPI y/y
Fri Nov 27 7:45am EUR French Consumer Spending m/m
EUR French Prelim CPI m/m

Schlüssel-Wirtschafts-Daten und Gewinne

Date Company Event
23-Nov Prosus N.V. Q2 2021 Earnings
24-Nov Medtronic PLC Q2 2021 Earnings
23-Nov Naspers Interim results
25-Nov Deere & Co. (John Deere) Q4 2020 Earnings
24-Nov Xiaomi Q3 2020 Earnings
24-Nov VMware Inc. Q3 2021 Earnings
24-Nov Autodesk Inc. Q3 2021 Earnings
24-Nov Analog Devices Inc. Q4 2020 Earnings
24-Nov Dell Technologies Q3 2021 Earnings
24-Nov Compass Group plc Finals
24-Nov AO World Interim results
24-Nov Best Buy Co. Inc. Q3 2021 Earnings
24-Nov HP Inc (HPQ) Q4 2020 Earnings
24-Nov Dollar Tree Inc Q3 2020 Earnings
25-Nov United Utilities Interim results

Wochenausblick: Teslas Battery Day weckt Anleger-Neugier

Tesla richtet Dienstag seinen lang-erwarteten und mit großen Medientrubel bedachten Battery Day. Anleger hoffen auf die mögliche Vorstellung wegweisender neuer Technologien. In der Zwischenzeit fließt der Wirtschaftsdatenstrom mit Flash-PMIs für die Eurozone, einer Zinsentscheidung der Reserve Bank of New Zealand und dem wöchentlichen US-Arbeitsmarktbericht.

Vom Vorsitzenden der Fed Jay Powell und Gouverneur der Bank of England Andrew Bailey werden in den kommenden Tagen nach den FOMC- und MPC-Treffen der letzten Woche Stellungnahmen erwartet.

Tesla Battery Day

Die Jahreshauptversammlung 2020 von Tesla findet am Dienstag, 22. September 2020, um 13:30 Uhr pazifischer Zeit statt. Unmittelbar nach diesem Treffen wird Tesla das Battery Day-Event abhalten, was in gleichen Teilen zu Spekulationen mit Aktien und über das, was CEO Elon Musk möglicherweise vorstellt, geführt hat.

Die vollständige Übersicht zu der Veranstaltung finden Sie hier.

Wie läuft die wirtschaftliche Erholung?

Verliert die weltweite wirtschaftliche Erholung an Schwung? Während die Rückkehr nach den Lockdowns der einfache Teil war, wird es wesentlich schwieriger werden auf das Niveau von 2019 zurückzukehren. Marginale Zugewinne sind immer schwerer zu erreichen und einige hochfrequenz Wirtschaftsindikatoren beginnen abzuflachen. Die PMIs für die Eurozone zum Beispiel werden weicher.

Die letzte Runde der Umfragen zu Flash-Fertigung und -Dienstleistungen für die Eurozone, Großbritannien und die USA ist am Mittwoch fällig. In der Zwischenzeit werden Händler die wöchentlichen US-Arbeitslosenzahlen am Donnerstag so genau wie nie zuvor beobachten, während US-Bestellungen für langlebige Güter am Freitag einen nützlichen Frühindikator für die Geschäftsnachfrage darstellen.

Wie Antworten die Zentralbanken?

Letzte Woche haben die Federal Reserve und die Bank of England signalisiert, dass sie bereit sind, bei Bedarf mehr zu tun, und dass die Zinssätze für lange Zeit niedrig bleiben werden. Diese Woche sehen wir die Reserve Bank of New Zealand in Aktion, nachdem das Land die schlimmste Rezession seit Jahrzenten bekanntgab.

Die Wirtschaft des Landes schrumpfte zwischen April und Juni um 12,2%. Dies war der stärkste Rückgang seit Beginn des derzeitigen Messsystems im Jahr 1987, als strenge nationale Sperrmaßnahmen die Aktivität lähmten.

Die RBNZ hat sich mit negativen Zinssätzen befasst und der stellvertretende Gouverneur Christian Hawkesby sagte letzten Monat, dass die Zentralbank „die Grundlagen für zusätzliche politische Instrumente vorbereitet, zu denen auch negative Zinssätze gehören. Werden sie jetzt den Sprung wagen oder werden sie abwarten, ob die Wirtschaft sich dank der sehr geringen Fallzahlen schnell erholt?

Highlights auf XRay diese Woche

Lesen Sie den gesamten Zeitplan der Finanzmarkt-Analyse und des Trainings.

15.00 UTC 21-Sep Tesla Battery Day Preview
17.00 UTC 21-Sep Blonde Markets
17.00 UTC 22⁠⁠⁠-⁠⁠⁠⁠⁠⁠Sep Webinar: Identify Trends and Choose Technical Indicators
14.45 UTC 24⁠⁠-⁠⁠⁠⁠⁠⁠Sep Master the Markets
17.00 UTC 24⁠-⁠⁠⁠⁠⁠⁠Sep Election2020 Weekly

Die wichtigsten Wirtschafts-Ereignisse

Behalten Sie die wichtigsten Ereignisse des wirtschaftlichen Kalenders dieser Woche im Auge. Ein kompletter Wirtschafts- und Firmenveranstaltungs-Kalender ist auf der Plattform einsehbar.

06:00 UTC 

22-Sep  Kingfisher – Half-Year Results 
14.00 UTC  22-Sep  Eurozone Consumer Confidence 
02.00 UTC  23-Sep  Reserve Bank of New Zealand Rate Decision 
07.15 – 08.00 UTC  23-Sep  Eurozone Flash Services / Manufacturing PMIs 
Pre-Market  23-Sep  General Mills – Q1 2021 
08.30 UTC 23-Sep  UK Flash Services / Manufacturing PMIs 
14.30 UTC 23-Sep  US EIA Crude Oil Inventories 
23.50 UTC  23-Sep  Bank of Japan Meeting Minutes 
08.00 UTC  24-Sep  German Ifo Business Climate 
Pre-Market  24-Sep  Accenture – Q4 2020 
12.30 UTC 24-Sep  US Weekly Jobless Claims 
14.30 UTC  24-Sep  US EIA Natural Gas Storage 
After-Market  24-Sep  Costco Wholesale Corp – Q4 2020 
11.00 UTC  25-Sep  Bank of England Quarterly Bulletin 
12.30 UTC 25-Sep  US Durable Goods Orders 

 

Don’t become immune to what’s going on

We all want a vaccine to Covid-19 to be made, but let’s not become immune to the bad data. It’s very easy to be inoculated against the collapse in economic activity because we’ve had nothing but bad news for 6 months; what you could term the ‘new normal’.

Just as we are at risk of sleepwalking into a lower level of existence, worse education outcomes for our children, persistently lower incomes and reduced social interactions against our will, it’s far too easy to watch the economic data and think it’s not so bad after all. The truth is it remains shocking and will get worse.

UK debt rises, Spanish firms teeter on the brink of collapse

UK debt has risen above £2 trillion, or 100.5% of GDP. This need not be a problem in itself – governments in control of their own currency don’t need to ‘pay it back’ by returning to austerity and raising taxes. One in eight UK workers remains on furlough. Meanwhile 25% of Spanish businesses are in a ‘technical bankruptcy’, it was reported this morning. Germany wants to furlough workers for years, which would lead to a lost generation of zombie employees working at zombie companies. It needn’t be this way.

Weakness in US labour market highlights recovery obstacles

It was a soft initial claims print from the US Department of Labor – over 1.1m vs the sub-one-million number expected, which highlights the lumpy nature of the recovery now that the easy wins are behind us. However, the number of continuing claims and the unemployment rate were better.

The advance seasonally adjusted insured unemployment rate was 10.2% for the week ending August 8th, a decrease of 0.4 percentage points from the previous week’s 10.6%. Continuing claims were down over 600k to 14.8m, which was a tad better than the 15m anticipated. Giving with one hand but taking away with the other, but jobless claims are still extraordinarily high.

Wall Street hooked on stimulus

Of course, stocks don’t really care much. The Federal Reserve has successfully killed off bear markets as comprehensively as the passenger pigeon. If we define a bear market as when the S&P 500 declines 20% from its previous peak and ends when it reaches a trough and then subsequently rises 20%, then the 2020 bear market was by far and away the shortest on record.

The FTSE 100, which is a much better proxy for economic growth than the US markets are, has languished and is struggling to hold onto the 6,000 level this morning. Indeed equity markets in Europe were mixed after a solid session in Asia. Wall Street was a little higher yesterday as investors continue to hold grimly to record highs.

Eurozone PMIs undershoot expectations

A slew of Eurozone PMIs disappointed. Confidence in France seemed a good deal weaker than expected. The Manufacturing PMI fell under 50, indicating businesses are less confident than they were the previous month. Rising Covid cases in Europe and worries about a big second wave were cited. Germany’s survey was more positive but still fell short of expectations. PMIs may show lots more confidence, or they may not. But as detailed in the week ahead, there is so much wrong with these diffusion indices that we should be paying too much attention to them.

European equity indices opened higher, dropped sharply after the French miss and recovered on the more robust German figures. The euro fell on the softer-than-forecast PMIs, while sterling was close to its recent highs after putting in a strong session yesterday afternoon and overnight in Asian trade. Cable was a little softer having risen as high as 1.32550.

EIA Crude Inventories Preview: Crude oil back below $41 after mixed API data

Crude oil rose to test $41 yesterday as markets bet on a stronger-than-expected recovery in demand, with the actions of OPEC+ continuing to provide support. It was the highest since March 6th, although crude has today opened below $40.50 and briefly dipped below the $40 handle. Will today’s EIA crude oil inventories data given WTI some direction?

Data yesterday from the American Petroleum Institute indicated a 1.7 million barrel increase in US oil stocks. Analysts had forecast a rise of 300,000 barrels. Even though the data showed a higher-than-expected build, the injection was still the lowest for three weeks. The report also showed gasoline inventories fell, pointing to increased demand for fuel.

Yesterday’s run of PMIs from across the globe has helped reignite hopes of a quick economic rebound:

  • Australia’s services and composite indices unexpectedly leapt back into growth territory with readings above 50, while the manufacturing index printed just 0.2 points shy of the neutral level.
  • The French manufacturing, services, and composite indexes all blew past forecasts to return to growth.
  • PMIs for Germany and the Eurozone, while continuing to indicate a decline in output, rose further-than-expected to signal a slower pace of contraction than forecast.
  • The UK manufacturing sector grew fractionally in June, after the index recovered much further than analysts had predicted. Services and the composite index also bettered forecasts, although they still pointed to a decline.
  • US manufacturing shrank marginally in June, although the reading still beat expectations.

The readings helped improve the demand outlook. This, combined with support from a move towards greater compliance with production cuts from OPEC and its allies, helped crude oil hit three month highs yesterday, before profit-taking forced a retreat back towards $40.

Also supporting oil this week are revised average price forecasts for 2020 from Bank of America Global Research. Its average price forecast for WTI crude oil is now $39.70, an increase of nearly $8 per barrel.

Equity markets whipsaw on US-China trade uncertainty

It’s over, it’s not over: The White House looked to be as dysfunctional as ever as Peter Navarro, trade adviser to President Trump, said the US-China trade deal was over, prompting a sharp fall in risk assets in trading during the Asian session. He was forced to retract the statement, saying it was taken out of context, before Donald Trump himself quickly tweeted:

The reality is of course the US-China relations are exceptionally poor, but on paper at least, the trade deal lives. The market wouldn’t like fresh open conflict on trade between the two world’s largest economies, as it would make recovery from the pandemic even slower. Navarro may speak the truth, but it’s an inconvenient truth that the White House would prefer to avoid right now. Markets are happy to nod along as long as the Fed has their back.

Overnight, equity markets were whipsawed by the comments from Mr Navarro, but Asian stocks eventually rallied. US stocks edged higher on Monday but stayed well within the recent ranges; futures were all over the place overnight.

Europe opens higher, but second-wave risks cloud outlook

European stocks opened firmer having slipped yesterday, again though sticking to the near-term ranges. Whilst the FTSE is trading in the range and favouring the 61.8% level over the 38.2%, the market has made a series of success lower highs that may indicate bulls are not feeling very confident about recovering the post-pandemic highs any time soon. Rallies are still lacking conviction, but dips are still being bought.

Further increases in cases across big economies make the outlook uncertain. US cases continue to surge, while South Korea says it is in the midst of a second wave that arrived sooner than previously thought. Meanwhile England is set for reopening of pubs, restaurants and more on July 4th.

Pound hits resistance at 1.25, BoE governor Bailey due to speak later

In FX, the pound is higher having apparently found a near-term trough around the 1.2340 area. GBPUSD pushed up to 1.25 but hit resistance here and has retraced a little to the 1.2450 support area on the 50% retracement of the May-Jun rally. Andrew Bailey, the governor of the Bank of England, speaks today after giving some policy hints yesterday in an article in which he said the Old Lady was more likely to reduce its balance sheet before raising rates.

He also was widely reported to have said the Government could have run out of cash had it not been for the central bank, which is patently untrue, since governments which borrow and print their own currency cannot run out of money – what the Bank did was smooth out the functioning of bond and currency markets.  Indeed what Mr Bailey said was not that the government would run out of money – he knows it cannot; his comments were widely misreported and misinterpreted in the press.

Euro spikes on French PMI strength

The euro took off higher after French PMI data went over 50, signalling expansion. The PMIs are a bit of a wonky indicator right now given they are entirely sentiment-based and ask only a narrow question – whether things are better, worse or the same as the prior month.

Given the reopening of the economy in the last few weeks, it would be very strange indeed if the PMIs were not improving – it does mean the economy is out of the woods. EURUSD drove up to 1.13 but hit resistance here and turned back.

Gold eased a little off its highs above $1760 but looks well support around $1750. US benchmark real rates – 10yr Treasury Inflation Protected Securities (TIPS) – fell again, slipping to –0.63%, the lowest level in 7 years. Crude oil was firmer above $40 and managed to make a fresh post-negative-pricing high.

Wochenausblick: Starke Erholung von US-Gebrauchsgütern, Stimmung und PMIs auf dem Aufstieg

Diese Woche ist einiges auf dem Wirtschafts-Kalender, um die Märkte auf Trab zu halten, auch wenn die Nachrichten ruhig bleiben sollten. Vertrauenszahlen aus Europa, PMIs aus der ganzen Welt und einige Schlüsselzahlen zu US-Warenbestellungen und Ausgabezahlen werden uns helfen, die fortlaufenden Wirkung von Covid-19 und die Kurve der Erholung zu verstehen.

Euro-Zonen Umfrage zur Konsumenten- und Unternehmensstimmung

Die jüngsten Stimmungszahlen aus Deutschland und der Eurozone insgesamt werden genau im Auge behalten. Die Lockerung der Corona-Einschränkungen und die Wiedereröffnung von immer mehr Geschäften, wird erwartungsgemäß die Konsumenten- und Unternehmensstimmung verbessern, obwohl klar ist, dass beide Gruppen noch sehr pessimistisch sind.

Das Konsumentenvertrauen in der Eurozone für Juni wird sich erwartungsgemäß von -16 von -18,8 im Mai verbessern. Deutschlands Ifo Geschäftsklimaindex wird voraussichtlich 85,1 erreichen – hoch von den vorherigen 79,5, während die Konsum-Messungen der GfK erwartungsgemäß bei -12 für Juli liegen werden, folgend auf -18,9 für Juni.

PMIs werden Erwartungen für Q2-BIP formen

Dienstag bringt eine Reihe von Dienstleistungs- und Produktions-PMIs. Es werden die jüngsten Zahlen aus der Eurozone, dem UK und den USA erwartet. Obwohl sie noch geändert werden können, scheinen die jüngsten Zahlen die Erwartungen für den wichtigen Q2-BIP zu schärfen.

Es werden auf ganzer Linie starke Zuwächse erwartet, da wiedereröffnende Volkswirtschaften den Absturz verlangsamen, vor allem im Dienstleistungssektor.

Bestellzahlen von Gebrauchsgütern in den USA erholen sich

Bei dem jüngsten Riesensprung bei Beschäftigung und Einzelhandel, der alle erwarten gesprengt hat, scheint es wahrscheinlich, dass die Zahlen zu Gebrauchsgütern in den USA auch eine starke Erholung erleben.

Wie die meisten Kennzahlen, sind auch die Bestellungen über die letzten paar Monate, in einer in den letzten Jahren ungesehen Rate eingebrochen. Die Wiedereröffnung der US-Wirtschaft und sich verbessernde Aussichten für Konsumenten und Unternehmen, wird sich wahrscheinlich in einer starken Erholung niederschlagen. Analysten erwarten einen Sprung in Höhe von 7,1%, obwohl es wie bei allen Erholungen nach abrupten Abstürzen noch weile dauern dürfte, bis das Vorkrisen-Niveau wieder erreicht wird.

Zahlen zur Arbeitslosigkeit werden außerdem am Donnerstag erwartet. Der Konsens ist eine weitere Verlangsamung der Arbeitslosenzunahme, mit der Erwartung 1,3 Millionen neuer Arbeitslos-Meldungen. Das wäre das erste mal seit dem Rekordsprung von 6,86 Million in der letzten vollen Woche im März, dass die wöchentliche Zunahme bei unter 1,5 Millionen läge.

Persönliche Ausgaben in den USA steigen zu gelockerten Einschränkungen, höhere Beschäftigung

Persönliches Einkommen stieg im April und verzeichnete eine Zunahme von 10,5% dank der Konjunkturprogramme der Regierung, obwohl sich das nicht in einer gesteigerten Konsumnachfrage niederschlug – Ausgaben sind um 13,6% gesunken. Konsumenten legten das extra Geld zurück, es ist eine Zunahme der Sparrate um 33% zum Vormonat zu beobachten.

Es wird erwartet, dass Einkommen ohne Regierungsmaßnahmen im Mai um 5% gefallen wären, während Ausgaben um 3% gestiegen wären.

Highlights auf XRay diese Woche

Lesen Sie den gesamten Zeitplan der Finanzmarkt-Analyse und des Trainings.

07.15 UTC Daily European Morning Call
17.00 UTC 22-Jun Reading Candlestick Charts: Trading Patterns and Trends
From 15.30 UTC 23-Jun Weekly Gold, Silver, and Oil Forecasts
17.00 UTC 23-Jun Introduction to Currency Trading – Is it For Me?
14.45 UTC 25-June Master the Market with Andrew Barnett

 

Die wichtigsten Wirtschafts-Ereignisse

Behalten Sie die wichtigsten Ereignisse des wirtschaftlichen Kalenders dieser Woche im Auge:

14.00 UTC 22-Jun Eurozone Flash Consumer Confidence
07.15 UTC 23-Jun Eurozone/ DE/ FR Flash Services, Manufacturing PMIs
08.30 UTC 23-Jun UK Flash Manufacturing/Services PMIs
13.45 UTC 23-Jun US Flash Manfacturing/Services PMI
03.00 UTC 24-Jun RBNZ Interest Rate Decision
08.00 UTC 24-Jun German ifo Business Climate
14.30 UTC 24-Jun US EIA Crude Oil Inventories
06.00 UTC 25-Jun German GfK Consumer Climate
12.30 UTC 25-Jun US Durable Goods Orders
00.30 UTC 25-Jun US Unemployment Claims
14.30 UTC 25-Jun US EIA Natural Gas Storage
Pre-Market 25-Jun Accenture Plc – Q3 2020, McCormick & Co – Q2 2020
12.30 UTC 26-Jun US PCE, Personal Spending, Personal Income
14.00 UTC 26-Jun Revised University of Michigan Sentiment Index

Week Ahead: Walmart and Home Depot Earnings, UK April Jobless Claims, May PMIs

We may be reaching the tail end of earnings season, but there are still some eagerly awaited releases lined up this week. Highlights will be reports from Walmart and Home Depot; stock in these companies has seen strong bid even as the wider market has tanked. 

We also have the FOMC minutes, a host of PMIs, and jobless claims data from the UK for April. Here’s your full breakdown of the coming events you need to know about. 

Japan Q1 GDP estimate 

Preliminary Q1 GDP data for Japan is due early on Monday, but as with all Q1 growth data it will serve as the prelude to something much worse. The economy is expected to have contracted -1.2% on the quarter, after a -1.8% decline in the final three months of 2019. Annualised growth is expected to print at -4.6%, again a slowdown from the -7.1% drop recorded in 2019 Q4. 

Forecasts for Q2 expect a 22% decline, the worst since the end of the Second World War. Will the Q1 figures give us any indication of how accurate those estimates might be, or will markets ignore the data and wait for more clarity? 

How many UK jobs have been lost in lockdown? 

The UK reports jobless claims data for April, when the workforce suffered an entire month of lockdown. The number of people filing jobless claims grew by over 12,000 in March: April’s figure is likely to print around 650,000. Unemployment rate figures are also scheduled, but these cover March and so are extremely backwards-looking by this point. A little later on Tuesday morning, the Labour Productivity Index for the first quarter is expected to print at -2.6%. 

UK inflation set to collapse 

April UK inflation data will feel the impact of collapsing retail sales, shuttered businesses, climbing unemployment and furloughed workers. Annualised price growth is expected to slump from 1.5% in May to 0.2% last month, with prices predicted to shrink -0.7% on the month after stagnating in April. The core inflation rate is predicted to drop to 1% on an annualised basis and -0.3% on the month. The contraction in producer prices is predicted to have accelerated to -3.9% on the year, and to have doubled to -0.4% on the month. 

High hopes for Walmart, Home Depot earnings 

Markets think Walmart and Home Depot are well-positioned to weather the coronavirus pandemic. Both stocks are over 4% higher year-to-date at the time of writing, compared to a -13% drop for the S&P 500. Walmart actually hit record highs at the end of April. 

The Wall Street Journal recently reported that Walmart saw a 20% increase in sales during March alone. Markets clearly expect a lot from the leading retailers, but can Walmart and Home Depot deliver? 

Both Walmart and Home Depot have “Strong Buy” ratings according to our Analyst Recommendations tool. Walmart has an average price target of $132.79 which represents a 7% upside on prices at the time of writing. Home Depot has a target price of $238.15, a 4% upside. 

Lowe’s, Target, and Best Buy are amongst the other companies reporting this week. 

FOMC meeting minutes 

We already know a lot more about the current thinking of the Federal Reserve thanks to last week’s speech from chair Jerome Powell. The minutes of the meeting at the end of April could be moot: Powell’s speech gave away what would likely have been the headlines from the minutes, namely that it was likely more stimulus would be necessary, but negative interest rates are not something being considered at this time. 

Eurozone economic sentiment set to go negative again 

April’s ZEW Economic Sentiment surveys for the Eurozone and Germany unexpectedly leapt back into positive territory. Assessment of current conditions remained dire, but investors began to focus on recovery. 

But the reality of the recession that lies between where we are now and where we’re trying to get back to is expected to hit sentiment hard again this month, with the German reading forecast to plummet back to -14 and the Eurozone wide reading dropping to -10. 

UK PMIs headed lower, Eurozone set to bounce off lows 

This week we get the flash PMI readings for May. UK manufacturing is expected to drop to 26.6, while the services index will slip to 9. The overall composite PMI is expected to drop from 13.8 to 9.2. 

Manufacturing and services in the Eurozone and its member states, however, are expected to rebound from their lows as economies began relaxing lockdown measures. Germany’s manufacturing index is predicted to jump around 10 points to 45, while services is forecast to more than double to 37 points. Overall the composite index is expected to climb from 17.4 to 40. The Eurozone composite is expected to rise from 13.6 to 34. 

It’s worth remembering that these figures still represent a huge rate of contraction across all areas of the economy. The Eurozone economy may have bounced back from the initial shock of COVID-19, but there is still a long road ahead – and expectations for how long are getting bigger all the time.

Heads-Up on Earnings 

The following companies are set to publish their quarterly earnings reports this week: 

18-May Ryanair – FY 2020
Pre-Market 19-May Walmart – Q1 2021
Pre-Market 19-May Home Depot – Q1 2020
19-May Imperial Brands – Q2 2020
Pre-Market 20-May Lowe’s – Q1 2020
Pre-Market 20-May Target Corp – Q1 2020
Pre-Market 20-May Analog Devices – Q2 2020
20-May Experian – FY 2020
Pre-Market 21-May Medtronic – Q4 2020
Pre-Market 21-May Best Buy – Q1 2021
After-Market 21-May Intuit – Q3 2020
After-Market 21-May Ross Stores – Q1 2020
After-Market 21-May Agilent Technologies – Q2 2020
After-Market 21-May Hewlett Packard Enterprise – Q2 2020
After-Market 21-May NVIDIA – Q1 2021
22-May Deere & Co – Q2 2020

Highlights on XRay this Week 

17.00 UTC   18-May  Blonde Markets
18.00 UTC  18-May   The Ten Rules of Trading
 15.30 UTC 19-May   Weekly Gold Forecast
 18.00 UTC 19-May Reading Candlestick Charts: Trading Patterns and Trends
11.00 UTC  20-May Midweek Lunch Wrap

Key Economic Events

Watch out for the biggest events on the economic calendar this week:

23.50 UTC 17-May Japan Preliminary Quarterly GDP
01.30 UTC 19-May RBA Monetary Policy Meeting Minutes
06.00 UTC 19-May UK Claimant Count Change / Unemployment Rate
09.00 UTC 19-May Germany / Eurozone ZEW Economic Sentiment
06.00 UTC 20-May UK Inflation
12.30 UTC 20-May Canada Inflation
14.30 UTC 20-May US EIA Crude Oil Inventories
18.00 UTC 20-May FOMC Meeting Minutes
07.15 – 08.00 UTC 21-May FR, DE, Eurozone Flash Services and Manufacturing PMIs
08.30 UTC 21-May UK Flash Manufacturing and Services PMIs
12.30 UTC 21-May US Jobless Claims
13.45 UTC 21-May US Flash Manufacturing and Services PMIs
22.45 UTC 21-May New Zealand Quarterly Retail Sales
06.00 UTC 22-May UK Retail Sales
12.30 UTC 22-May Canada Core Retail Sales

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FCA (Britische)

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  • Kundengelder werden in getrennten Bankkonten geführt
  • FSCS-Anlegerentschädigung von bis zu 85.000 GDP. *Abhängig von Kriterien und Teilnahmeberechtigung
  • Versicherung mit 1.000.000 £ Deckungsbetrag**
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ASIC (Australien)

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  • Schutz vor Negativsaldo
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