Wochenausblick: Jackson Hole im Fokus

Das Jackson Hole Symposium ist diese Woche die Hauptveranstaltung.

Dieses jährliche Treffen von allem was in der Finanzpolitik Rang und Namen hat ist bereits häufiger Ort großer politischer Veränderungen gewesen. Die Märkte erwarten, dass der Vorsitzende der Fed Jerome Powell das Treffen in diesem Jahr dazu nutzen wird, Änderungen der Politik der quantitativen Lockerung und der Konjunkturpakete ankündigen wird.

Powell könnte das Symposium dazu nutzen, eine Rücknahme des aktuellen Anleihenkauf-Programms anzukündigen. Die Fed deutete dies in ihren Juli-Sitzungen an, und es gab viele Gerüchte, dass eine Reduzierung auf dem Weg ist, aber Händler und Investoren haben bisher noch kein offizielles grünes Licht erhalten.

Derzeit kauft die Fed monatlich festverzinsliche Vermögenswerte im Wert von 120 Milliarden USD. 80 Milliarden USD stammen aus Staatsanleihen und die restlichen 40 Milliarden USD stammen aus hypothekarisch gesicherten Wertpapieren. All das war Teil des Ideen-Pakets, das helfen sollte, die von COVID gebeuteltete US-Wirtschaft zu stützen.

Vor allem Anleihenhändler und die Devisenmärkte warten gespannt auf das Treffen am Donnerstag. Klarheit zum wirtschaftlichen Kurs und Ideen, wie in der von Delta dominierten Umgebung manövriert werden kann, werden viel dazu beitragen, die Sorgen zu mindern. Jetzt liegt es an Powell.

Seit Jahresanfang ist die Wirtschaft schnell gewachsen, selbst wenn das BIP-Wachstum im letzten Quartal die Erwartungen verfehlt hat. Ein schnelles Wachstum kann aber auch andere Herausforderungen mitbringen. In diesem Fall ist das die Inflation. CPI und PPI wachsen weiterhin im Rekordtempo und während Powell zufrieden damit war, die Wirtschaft heiß laufen zu lassen, jetzt sollte er sich aber ein paar Topflappen holen, damit er sich nicht die Finger verbrennt.

Wenn man schon von der Inflation spricht: uns erwarten Freitag weitere Daten zur Inflation mit der Veröffentlichung des Personal Consumption Expenditure Index, dem bevorzugtem Messinstrument der Inflation der Fed.

Das PCE-Wachstum lag für Juli bei 0,4% und damit unter den erwarteten 0,6%, aber ein Anstieg von aufs Jahr gerechnet 3,5%. Da er in den vergangenen Monaten schnell gestiegen ist, werden Powell und Co. ihn am Freitag zur Veröffentlichung definitiv im Auge behalten.

Weitere wirtschaftliche Gesundheitsindikatoren kommen am Montag in Form einer PMI-Flut auf uns zu. Wir werden dann Veröffentlichungen erhalten, die die Leistung amerikanischer Unternehmen bewerten, sowie Einsichten von IHS Markit zu britischen und europäischen Aktivitäten.

Flash-PMI-Zahlen für die Leistungsfähigkeit der herstellenden Industrie und des Dienstleistungssektors der USA werden am Montag veröffentlicht. Es wird viel zu entpacken geben, wenn diese veröffentlicht werden, zumal die Zahlen für Juli ein solides, aber langsames Wachstum der amerikanischen Geschäftstätigkeit meldeten.

Dienstleistungen und produzierendes Gewerbe spüren weiterhin den Druck von Inflation und COVID-19. Fabrik-Leistung hat dazu geführt, dass der Produktions-Index von 63,7 im Juni auf 59,7 im Juli (ein Vier-Monats-Tief) gefallen ist, während der Dienstleistungsbereich ebenfalls von 64,6 auf 59,8 gesunken ist.

Höhere Inputkosten, Arbeitskräftemangel und steigende Kosten für Rohmaterialen beschränken das Wachstum. Zur Verdeutlichung: ein Wert von über 50 deutet auf Wachstum hin, aber es scheint, als ob es zu einer Verlangsamung der amerikanischen Produktivität kommt.

Für Großbritannien sieht es den PMI-Zahlen zufolge nicht groß anderes aus. Die Index-Werte für August werden am Montag morgen veröffentlicht, aber wir haben gesehen, dass Engpässe in den Lieferketten und geringe Verfügbarkeit von Arbeitskräften die Leistung zurückhält.

Der IHS Markit PMI-Wert für den Dienstleistungsbereich Großbritanniens lag im Juli bei 59,6, ein deutlicher Rückgang gegenüber 62,4 im Juni. Das produzierende Gewerbe zeigte eine ähnliche Abnahme von 62,2 auf 59,2.

„Immer mehr Unternehmen erleben Einschränkungen beim Wachstum durch Engpässe bei Arbeitskräften und Materialien, während wir auf der Nachfrageseite bereits die Höhe der aufgestauten Konsumausgaben hinter uns haben“, sagte Tim Moore, Wirtschaftsdirektor von IHS Markit.

Im Gegensatz dazu zeigte die EU-Produktion im Juli einen starken Anstieg. Der endgültige zusammengesetzte Einkaufsmanagerindex von IHS Markit erreichte im Juli 60,2 – den höchsten Stand seit Juni 2006 – was auf eine starke Leistung sowohl im Dienstleistungssektor als auch im verarbeitenden Gewerbe hinweist.

Um das allerdings aufrecht zu erhalten wird die EU vorsichtig sein und die Fehler der USA und Großbritanniens in der Logistik und im Arbeitsmarkt vermeiden müssen. Das ist eher unwahrscheinlich, sodass uns im August ein niedrigerer Wert erwarten könnte.

Top Wirtschafts-Daten

Date  Time (GMT+1)   Asset  Event 
Mon 23-Aug  8.15am  EUR  French Flash Manufacturing PMI 
  8.15am  EUR  French Flash Services PMI 
  8.30am  EUR  German Flash Manufacturing PMI 
  8.30am  EUR  German Flash Services PMI 
  9.00am  EUR  Flash Manufacturing PMI 
  9.00am  EUR  Flash Services PMI 
  9.30am  GBP  Flash Manufacturing PMI 
  9.30am  GBP  Flash Services PMI 
  2.45pm  USD  Flash Manufacturing PMI 
  2.45pm  USD  Flash Services PMI 
       
Wed 24-Aug  3.30pm  OIL  US Crude Oil Inventories 
       
Thu 25-Aug  ALL DAY  USD  Jackson Hole Symposium 
  1.30pm  USD  Preliminary GDP q/q 
  1.30pm  USD  Unemployment Claims 
       
Fri 26-Aug  ALL DAY  USD  Jackson Hole Symposium 
  1.30pm  USD  Core PCE Price Index m/m 

 

Wochenausblick: Kippt die EZB nach strategischem Wechsel?

Diese Woche erklärt die EZB nach dem strategischen Wechsel vom Juni ihre politische Position. Die Daten-Veröffentlichungen werden von den monatlichen Einzelhandelszahlen für Großbritannien, die auf ein Rekord-Q2 folgen, und einer Vielzahl von PMI-Berichten dominiert. In der Zwischenzeit nimmt die Earnings Season im zweiten Quartal an der Wall Street an Fahrt auf.

Beginnen wir mit der wichtigsten Ankündigung einer Zentralbank diese Woche. Diesmal ist es die Europäische Zentralbank. Die Märkte werden vor dem Hintergrund einer neuen Strategie die nächsten Schritte der EZB im Auge behalten.

In jüngster Zeit konnten wir die Inflation in Großbritannien und den USA steigen sehen. Während die Inflation in der Eurozone vor einigen Wochen von einem Zweijahreshoch abgerutscht ist, sind die Inflation und ihre Auswirkungen in den Vordergrund des Denkens der EU-Geldpolitiker gerückt.

Nach einer 18-monatigen Überprüfung ihrer Strategie, hat die EU ihr Inflationsziel auf 2% verschoben. Beobachtern zufolge würde dies dem Block genügend Spielraum geben, um a) temporäre Inflationsraten über diesem Wert zu akzeptieren und b) die Zinssätze in der Nähe von oder auf historischen Tiefstständen zu halten.

Könnte dies zu einer Änderung der pandemischen Geldmarktpolitik führen? Möglicherweise, aber die Tatsache, dass die politischen Entscheidungsträger der EZB den Spielraum haben, um die Zinsen niedrig zu halten, deutet darauf hin, dass es keine große Abweichung von der aktuellen Geldpolitik des Blocks geben wird.

Beim Treffen im Juni hat die Europäische Zentralbank erneut ihre Absicht bekundet, im Rahmen ihres PEPP-Mechanismus Wertpapierkäufe in Höhe von 1,85 Billionen Euro zu tätigen. Das soll bis März 2022 gelten.

Auf der Zahlenseite erwarten uns diese Woche die Einzelhandelsabsätze für Großbritannien für Juni und die monatlichen Vergleiche.

Wir können die Juni-Zahlen anhand der kürzlich veröffentlichten Einzelhandelszahlen für das zweite Quartal 2021 beurteilen, die vom British Retail Consortium zusammen mit KPMG gemeldet wurden.

Dem BRC zufolge, sind die Einzelhandelsabsätze zwischen April und Juni im Vergleich zum gleichen Zeitraum im Jahr 2019 um 10,4% gestiegen. Das war das schnellste Quartalswachstum seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahre 1995.

Der Bericht kommt außerdem mit einem frühen Gesundheitscheck für den britischen Einzelhandel für Juni. KPMG berichtet, dass die Einzelhandelsabsätze im Vergleich zu 2019 um 13,1% gestiegen sind.

Zur Erklärung: BRC und KMPG betrachten die Einzelhandelsumsätze im Vergleich zu den Zahlen für 2019, da die Zahlen für 2020 durch die Covid-19-Pandemie verzerrt wurden.

Eine Kombination von gelockerten Einschränkungen, wärmeren Sommer-Temperaturen und Euro 2020 führten zu dem Anstieg des Einzelhandelsabsatzes. Zusätzliche hatten viele Urlauber in Großbritannien keine andere Möglichkeit, als zuhause zu bleiben und so Geld im Land zu behalten, das sonst im Ausland ausgegeben worden wäre.

All das kommt von aufgestauter Nachfrage, die sich jetzt nach Aufhebung vieler Einschränkungen entlädt. Ab Montag werden fast alle wichtigen Einschränkungen des täglichen Lebens in Großbritannien aufgehoben, sodass der Kampf um die Brieftaschen nun weitergeht.

Interessant wird jetzt werden, ob sich die Gewohnheiten vom Einzelhandel hin zum Kauf von Erlebnisse wandeln wird. Das war in den vergangen paar Monaten der Trend in den USA, auch die Konsumenten in Großbritannien könnten also mehr Erlebnisse als Dinge kaufen.

Wir haben außerdem eine Reihe von PMI-Berichten, die am Freitag aus den USA, Großbritannien und der EU kommen.

Für Großbritannien sind sowohl die IHS Markit PMIs für den Dienstleistungssektor, wie für das verarbeitende Gewerbe, sehr deutlich auf dem Wachstumspfad.

Beim verarbeitenden Gewerbe lag der Wert im Juni bei 63,9, etwas unter dem Allzeithoch vom Mai von 65,6, aber immer noch einer der höchsten Werte in der 30-jährigen Geschichte der Umfrage. Allerdings warnen Industrie-Insider vor Problemen bei den Lieferketten und hohen Input-Kosten, die in Verbindung mit stark steigender Nachfrage zu einer Verlangsamung der zukünftigen Produktion führen könnte.

Der PMI-Wert für den Dienstleistungssektor im Juni entsprach dem des britischen verarbeitenden Gewerbes: ein leichter Rückgang vom Mai-Hoch, aber immer noch ein starkes Wachstum. Der tatsächliche Wert lag bei 62,4. Allerdings könnten steigende operative Kosten und Mitarbeitermangel das Wachstum kurzfristig hemmen, genauso wie eine steigende Inflation. Die Zahlen für Juli werden uns ein klareres Bild liefern.

Die EU wird hoffen, dass sich der Trend in den Juli hinein fortsetzt. Die Zahlen vom Juni waren einige der besten seit Jahren. Der zusammengesetzte Flash-Index für Juni lag bei 59,2 – ein Anstieg gegenüber dem Wert vom Mai von 57,1. Dienstleistungen stiegen von 55,2 auf 58,0, was auf eine aufgestaute Nachfrage hindeutet, die jetzt den Gastronomie- und Dienstleistungssektor vorwärts treibt.

Die USA könnte PMI-Berichten zufolge ihre Spitze erreicht haben, obwohl es ihr immer noch gut geht. Die Gesamtpunktzahl für Juni betrug 63,7 – die zweitschnellste Expansionsrate seit Beginn der Aufzeichnungen.

Chris Williamson, Chief Business Economist bei IHS Markit, sagte: „Der Juni war ein weiterer Monat mit beeindruckendem Produktionswachstum im verarbeitenden Gewerbe und im Dienstleistungssektor der US-Wirtschaft, der das stärkste vierteljährliche Wachstum seit Erstveröffentlichung der Zahlen im Jahr 2009 abrundete.“

„Die Wachstumsrate nahm jedoch im Vergleich zum Rekordhoch vom Mai ab, ein weiteres Anzeichen dafür, dass die Erholung der Wirtschaft im zweiten Quartal ihren Höhepunkt erreicht hat.“

Inflation wird zweifelslos eine große Rolle bei der Berechnung des PMI für Juli spielen. Die Kern- und Nicht-Kernpreise sind in den oben genannten Volkswirtschaften gestiegen, aber die Veröffentlichung vom Freitag wird uns ein besseres Bild ihrer Wirkung auf die US-Wirtschaftsaktivität vermitteln.

Wir treten außerdem in die zweite Woche der Q2-Earnings Season in den USA ein. Eine Mischung aus Technologie- und FMCG-Firmen veröffentlicht diese Woche ihre Geschäftsberichte, unter anderem Netflix, Twitter, Intel, Johnson & Johnson und Coca-Cola.

Hier könnte Ölfeld-Dienstleister und Ingenieursbüro Schlumberger einer sein, auf den man achten sollte. Der Öl-Preis sprang seit Ende letzten Jahres von Höhe zu Höhe. Hat dies zu gesteigerter Aktivität für multinationale Unternehmen wie Schlumberger und dadurch zu besseren Finanzergebnissen geführt?

Nachfolgend finden Sie einen Überblick über die Large Caps, die diese Woche an der Wall Street berichten, aber Sie können hier auch unseren vollständigen US Earnings Kalender einsehen.

Top Wirtschafts-Daten

Date Time (GMT+1) Asset Event
Tue 20-Jul 2.30am AUD Monetary Policy Meeting Minutes
 
Wed 21-Jul 2.30am AUD Retail Sales m/m
  3.30pm OIL US Crude Oil Inventories
 
Thu 22-Jul 12.45pm EUR Monetary Policy Statement
  12.45pm EUR Main Refinancing Rate
  1.30pm EUR ECB Press Conference
  3.30pm GAS US Natural Gas Inventories
 
Fri 23-Jul 7.00am GBP Retail Sales m/m
  8.15am EUR French Flash Manufacturing PMI
  8.15am EUR French Flash Services PMI
  8.30am EUR German Flash Manufacturing PMI
  8.30am EUR German Flash Services PMI
  9.00am EUR Flash Manufacturing PMI
  9.00am EUR Flash Services PMI
  9.30am GBP Flash Manufacturing PMI
  9.30am GBP Flash Services PMI
  1.30pm CAD Core Retail Sales m/m
  1.30pm CAD Retail Sales m/m
  2.45pm USD Flash Manufacturing PMI
  2.45pm USD Flash Services PMI

 

Top Geschäftsberichte

Mon 19-Jul Tue 20-Jul Wed 21-Jul Thu 22-Jul Fri 23-Jul
Philip Morris International Coca-Cola AT&T American Express
IBM
Netflix Johnson & Johnson Newmont Goldcorp Schlumberger
Verizon Communications Intel Corp
Snap Inc
Twitter Inc

Wochenausblick: Wird die Bank of England der Fed mit einem falkischen Wechsel folgen?

Die Bank of England gibt uns diese Woche vor dem Hintergrund steigenden Inflationsdrucks ein frisches Update zur Geldmarktpolitik. Werden die ersten Zahlen die Bank ins Zittern versetzen oder ist sie doch härter? Anderswo erwarten uns PMI-Zahlen aus den USA, Großbritannien und der EU, die auf einen sehr guten Mai folgen. OPEC und ihre Verbündeten sind auch beschäftigt, mit dem Beginn einer weiteren Reihe von politikentscheidenden Treffen.

Andrew Bailey und die Bank of England stehen nächste Woche im Rampenlicht. Die britische Zentralbank gibt ihre jüngste geldpolitische Entscheidung bekannt und wird voraussichtlich ihren Kurs beibehalten, obwohl dies vor dem Hintergrund eines schnellen Wirtschaftswachstums und einer steigenden Inflation erfolgt.

Es könnte ein Umdenken im Gange sein. Gouverneur Bailey hat wiederholt in der Vergangenheit angegeben, dass er keine Problem damit habe, die Politik anzuziehen, wenn die Preise dauerhaft über dem Inflationsziel der BoE von 2% liegen. In diesem Fall könnte dies ein Anstieg der Zinsen bedeuten.

Der Leitzins der BoE blieb im vergangenen Jahr im Rahmen der von der Bank erlassenen wirtschaftlichen Notfallmaßnahmen während der Pandemie bei 0,1%.

Die Verbrauchpreisinflation stieg letzte Woche vom Office of National Statistics veröffentlichten Zahlen zufolge im Mai auf das Jahr gerechnet auf 2,1% . Die Inflation Monat-zu-Monat wird bei 0,6% verzeichnet.

Es gibt allerdings keine Anzeichen dafür, dass uns eine Änderung der Zinsen unmittelbar bevorsteht. Hier ist zwar mehr im Spiel, aber ein Großteil des Inflationsdruck geht auf die Wiedereröffnung der britischen Wirtschaft und Basiseffekte aus 2020 zurück. Aber Konsequenz wird hier der Schlüssel sein. Wenn es Monat-zu-Monat zu einem weiteren Anstieg der Inflation kommt, könnte die BoE gezwungen sein, zu reagieren.

Auf der Zahlenseite werden diese Woche die PMI-Daten aus den USA, Großbritannien und der EU veröffentlicht. All diese großen Volkswirtschaften werden versuchen, auf dem beeindruckenden Schwung vom Mai aufzubauen.

So erreichte der US-PMI für das verarbeitende Gewerbe von IHS Markit zum Beispiel im Mai mit einem Wert von 61,5 seinen höchsten Stand seit Oktober 2009. Die Inlandsnachfrage und der Verbrauch kurbelten letzten Monat die US-Produktion an, aber Hersteller warnen vor Problemen in der Lieferkette durch Rohstoff- und Arbeitskräftemangel. Ein geringerer Wert im Juni könnte daher realistisch sein.

Die Expansion des Dienstleistungssektors übertrifft die Produktion. Der PMI für Mai liegt bei 70,1 und übertrifft damit den Wert von April von 64,7. Höheres Verbrauchervertrauen in Kombination mit der beeindruckende Impfleistung der USA erklären das hohe Niveau des Umsatzes der Dienstleistungsbranche.

Ebenso erlebt Großbritannien mit der Lockerung des Lockdowns im Mai ein atemberaubendes Wachstum im Dienstleistungsbereich. Der PMI der Branche erreichte 62,9 – dem höchsten Wert seit Mai 1997. Die Produktion schoss, getrieben von einer Reihe neuer Aufträge, in die Höhe und erreichte letzten Monat 65,6, ein 29-Jahres-Hoch.

Mai war auch für die Geschäfte der Eurozone ein guter Monat. Der zusammengesetzte EU-PMI von IHS Markit erreichte mit einem Wert von 57,1 ein Dreijahreshoch und liegt damit deutlich über dem Wert vom 53,8 von April. Denken Sie daran, dass ein Wachstum von einem Wert von 50 oder höher angezeigt wird. Während das Tempo also nicht so hoch war wie in Großbritannien oder den USA, zeigte die EU im letzten Monat gute Anzeichen für wirtschaftliche Widerstandsfähigkeit. Kann es das im Juni auch tun?

Um bei den Zahlen zu bleiben: der finale Wert des BIP-Wachstums der USA für das erste Quartal wird diese Woche erwartet. Der finale Wert dient als Art Bestätigung, eine Kontrolle der weiteren wirtschaftlichen Gesundheit. Der frühere Anstieg im Mai lag bei 6,4 %, was Anzeichen für eine boomende Wirtschaft zeigt. PMI-Flashpoints unterstützen dies. Auch im zweiten Quartal könnten wir ein zweistelliges BIP-Wachstum erleben.

Abseits von wirtschaftlichen Rohdaten, versammeln sich OPEC und ihre Verbündeten am Donnerstag für eine weitere Reihe Treffen. Steigende Ölpreise werden das Kartell zweifellos in gute Stimmung bringen, aber hier ist Vorsicht geboten. Jeder unerwartete Anstieg der Fördermenge könnte im Gegensatz zum aktuellen stetigen Rücknahme der Fördereinschnitte der OPEC+ zu einem Überangebot führen, trotz der zuversichtlichen Prognosen zur globalen Nachfrageerholung.

OPEC+ entschied sich im April, zwischen Mai und Juli 2,1 Millionen Barrel pro Tag zusätzlich an die Märkte zu bringen. Wir könnten diese Woche das Zusammenkommen eines größeren Plans für eine Rücknahme der Fördereinschnitte für die Zeit nach Juli sehen.

Das Kartell bleibt bei seinem optimistischen Ausblick hinsichtlich der Öl-Nachfrage. Ihr monatlicher Bericht geht davon aus, dass die Nachfrage um 6,6% auf 5,95 Millionen Barrel pro Tag für 2021 steigen würde. Die Vorhersage blieb für den zweiten Monat in Folge unverändert.

Was die OPEC und ihre Verbündeten von hier an unternehmen werden, wird entscheidend sein. Da WTI und Brent jetzigen Zeitpunkt über 72 und 74 USD erreichen, einige der höchsten Preise seit Jahren, sind die Anzeichen für eine verstärkte globale Ölnachfrage vorhanden – aber jedes Überangebot könnte die Waage zurück zu einem Rückgang anstelle eines Preiswachstums führen.

Top Wirtschafts-Daten

Date  Time (GMT+1)  Asset  Event 
Mon 21-Jun  2.30am  AUD  Retail sales m/m 
       
Wed 23-Jun  8.15 am  EUR  French Flash Manufacturing PMI 
  8.15 am  EUR  French Flash Services PMI 
  8.30 am  EUR  German Flash Manufacturing PMI 
  8.30 am  EUR  German Flash Services PMI 
  9.00 am  EUR  Flash Manufacturing PMI 
  9.00 am  EUR  Flash Services PMI 
  9.30 am  GBP  Flash Manufacturing PMI 
  9.30 am  GBP  Flash Services PMI 
  1.30 pm  CAD  Core Retail Sales m/m 
  1.30 pm  CAD  Retail Sales m/m 
  2.45 pm  USD  Flash Manufacturing PMI 
  2.45 pm  USD  Flash Services PMI 
  3.30pm  OIL  US Crude Oil Inventories 
       
Thu 24-Jun  All Day  OIL  OPEC+ Meetings 
  12.00 pm  GBP  MPC Official Bank Rate Vote 
  12.00 pm  GBP  Monetary Policy Statement 
  12.00 pm  GBP  MPC Asset Purchase Facility Votes 
  12.00 pm  GBP  Official Bank Rate 
  1.30pm  USD  Final GDP q/q 
  3.30pm  GAS  US Natural Gas Inventories 

 

Top Geschäftsberichte

Date  Company  Event 
Mon 21-Jun  Naspers  Q4 2021 Earnings 
     
Wed 23-Jun  Markit  Q2 2021 Earnings 
     
Thu 24-Jun  Nike Inc.  Q4 2021 Earnings 
  Accenture plc  Q3 2021 Earnings 
  FedEx Corp.  Q4 2021 Earnings 

Wochenausblick: FOMC-Protokoll, globaler PMI-Ansturm und VPI/Einzelhandelsabsatz für Großbritannien

Das FOMC-Sitzungsprotokoll wird diese Woche für die Sitzung im April, vor dem Hintergrund immer weiter steigenden Drucks auf Jerome Powell und Konsorten, die Inflation ernst zu nehmen, veröffentlicht.

Die britischen VPI-Zahlen geben einen Einblick in die dortige Inflation, während die erste Charge von Einzelhandelsabsatzzahlen seit Lockerung des Lockdowns Aufschluss darüber gibt, ob die Käufer in die Ladengeschäfte zurückkehren.

Außerdem kommt eine ganze Reihe PMI-Zahlen aus Großbritannien, den USA und der EU. Wie wird die wirtschaftliche Erholung im Vergleich aussehen?

FOMC-Sitzungsprotokolle – kommt die Zeit zu handeln?

Wir erhalten diese Woche mit der Veröffentlichung der Protokolle für die Sitzung im April detaillierte Einblicke in die FOMC.

Mittlerweile kennen wir die Geschichte. Obwohl eingeräumt wurde, dass uns vermutlich eine Inflation erwartet, und durch anziehende Treibstoffpreise steigende VPI-Zahlen zeigen, dass sie bereits da ist, werden keine weitreichende der Änderungen der aktuellen Politik der Fed erwartet.

Vorsitzender Jerome Powell hat kein Problem damit, die Wirtschaft heiß laufen zu lassen. Zinsen bleiben bei beinahe null. Quantitative Lockerungen bleiben für die überschaubare Zukunft mit 120 Milliarden USD für hypothekenbesicherte Wertpapiere für Staatsanleihen und Agenturen im Monat bestehen.

Wir haben in der Vergangenheit darüber gesprochen, was Powell und Co dazu bringen könnte, ihre Positionen zu ändern. Powell zufolge müssen drei Kriterien erfüllt sein:

  • effektiv vollständige Erholung des Arbeitsmarkts
    • Inflation erreicht 2%
    • Inflation über 2% für eine nachhaltige Zeitspanne

Beschäftigung könnte hier der Schlüssel sein. 8 Millionen Amerikaner haben immer noch keine Arbeit, obwohl die ausgeschriebenen Stellen über dieser Zahl liegen. Die Beschäftigungszahlen für April waren ebenfalls nicht so herausragend wie die unglaublichen Werte vom März.

Die US-Wirtschaft gewinnt an Stärke. Das BIP wuchs im ersten Quartal 6,4% im Vergleich zum Vorjahr. Wir haben es allerdings noch nicht ganz überstanden, aber die Wirtschaft nimmt Fahrt auf – vielleicht wird dies Powell im Juni zum Handeln zwingen. Noch wird der Kurs gehalten.

VPI-Zahlen für Großbritannien rücken die britische Wirtschaft in den Fokus

Wir werden diese Woche einen Eindruck vom Stand der Inflation in Großbritannien erhalten, wenn die VPI-Zahlen für April im Vergleich zum Vorjahr veröffentlicht werden.

Laut dem geldpolitischen Bericht vom Mai, verortet die Bank of England den VPI unter dem Ziel des Monetary Policy Committee (MPC) von 2,0%. Allerdings haben wir in vergangen VPI-Veröffentlichungen des Office of National Statistics Indikatoren für eine kommende Inflation gesehen.

Die ONS-VPI-Zahlen vom März beziffern die Verbraucherpreisinflation auf 0,7% gegenüber 0,4% im Februar und auf einem Niveau mit den 0,7% vom Januar.

Aufs Jahr betrachtet geht die BoE davon aus, ihr Ziel von 2% möglicherweise bis zum Jahresende zu erreichen. Andere Kommentatoren sehen das ähnlich, nicht unbedingt die vollen 2%, aber nah dran. Zum Beispiel erwartet das National Institute of Economic and Social Research (NIESR) einen Anstieg des VPIs von 1,8% bis zum Jahresende, der zum Q2 2022 auf 2% steigen könnte.

Der britische Chefökonom von Pantheon, Samuel Tombs, geht davon aus, dass der Wert von 2,0% diesen Monat erreicht wird, wobei der Wert für April bei 1,7% liegt. Tombs ist der Meinung, dass durch die Veröffentlichung der Zahlen nach der Eröffnung der Geschäfte und nach einem erwarteten halbjährlichen Anstieg der Strom- und Erdgaspreise, ein genauer Überblick über den Stand der Dinge erhalten werden kann.

Erste Einzelhandelsabsatzzahlen für Großbritannien nach dem Lockdown

Britische Einzelhandelsabsatzzahlen für April kommen, nachdem letzte Woche bereits vorläufige Zahlen veröffentlicht wurden.

Wie durch gelockerte Lockdowns und die Wiedereröffnung nicht-essentieller Ladengeschäfte erwartet, zeigen vorläufige Verkaufszahlen eine ermutigende Spitze für den Monat April. Dem BRC-KPMG Retail Sales Monitor zufolge stiegen die gesamten Einzelhandelsumsätze im April gegenüber April 2019 um 7,3% (als die Zahlen noch nicht von der Covid-19-Pandemie betroffen waren).

Im direkten Vergleich stiegen die Verkaufszahlen um 46%.

„Nach der Wiedereröffnung sogenannter nicht wesentlicher Geschäfte am 12. April in England und Wales und dem anhaltenden Online-Wachstum, erlebten die Einzelhandelsumsätze vergangenen Monat einen willkommenen Aufschwung. Mit der kurzfristigen aufgestauten Nachfrage nach dem Einkaufserlebnis, die die Verbraucher zurück in die Läden zieht, stiegen die Non-Food-Verkäufe in den Läden und im Internet zwischen März und April um ein Viertel“, sagte Helen Dickinson, Geschäftsführerin von BRC.

„Viele Modehäuser verzeichneten einen Umsatzanstieg, vor allem bei Oberbekleidung und Strickwaren, da die Öffentlichkeit dem kalten Frühlingswetter trotzte, um sich mit Freunden im Freien zu treffen und Essen zu gehen. Auch die Verkäufe von Möbel sind gestiegen, da Verbraucher sich die Stücke wieder vor dem Kauf anschauen können“, fügte Dickinson hinzu.

In den drei Wochen seit der ersten Wiedereröffnung von Geschäften in ganz England und Wales stiegen die Non-Food-Verkäufe in Großbritannien insgesamt um 25% gegenüber den Ausgaben im März, als der Lockdown noch voll galt.

Die Wachstumsrate wird sich zwangsläufig wieder verlangsamen, sobald der Einzelhandel sich vollständig normalisiert hat. Kurzfristig aber scheint die Branche vom erwarteten Boom nach dem Lockdown getragen zu werden.

Weltweiter PMI-Ansturm

Eine Lawine von Flash-PMI-Daten ist auf dem Weg. Die EU veröffentlicht diese Woche ihre Zahlen, genau wie die USA und Großbritannien.

Fangen wir mit de EU an. Der Block hofft darauf, im April Fahrt aufbauen zu können. Der Flash-PMI für Dienstleistungen erreichte diesen Monat ein Neunmonatshoch mit einem Wert von 53,7. Das produzierende Gewerbe IHS Markit-Ratings zufolge bei 62,9.

Die könnte dann den gleichen Weg zeigen, wie Großbritannien: Ein Schrumpfen des BIPs im ersten Quartal, gefolgt von Wachstum für das restliche Jahr.

In Großbritannien konnte im April ein Rekordanstieg der PMI-Zahlen für Dienstleistungen verzeichnet werden, womit die höchsten Werte seit 7 Jahren erreicht wurden. Der Wert lag im März bei 56,3. Im April lag er bei 61,0. Die teilweise Wiedereröffnung des Gastgewerbes hat erneut zu Wachstum geführt, und es könnte weiter wachsen, wenn ab Montag auch wieder die Innengastronomie erlaubt ist.

Der PMI für das verarbeitende Gewerbe von IHS Markit im April für Großbritannien zeigte ebenfalls eine sehr starke Leistung, nachdem er Rekordhöhen erreicht hatte. Der Index stieg auf 60,9, gegenüber 58,9 für März. Das Wachstum ist mit anziehenden Bestellungen in die Branche zurückgekehrt, die IHS hat aber Verzögerungen in der Lieferkette und Input-Probleme gemeldet, die die laufende Leistung beeinträchtigen könnten.

Während die EU und Großbritannien wachsen, könnte das produzierende Gewerbe in den USA einen Schritt zurück nehmen. Die PMI für das verarbeitende Gewerbe von ISM lag für April bei 60,7, weit unter den erwarteten 65. ISM zufolge halten Probleme mit der Lieferkette die Branche zurück.

Wir werden weitere Informationen zur wirtschaftlichen Gesundheit dieser Schlüsselindustrien mit der Veröffentlichung der PMI-Zahlen diese Woche erfahren.

Top Wirtschafts-Daten

Date Time (GMT+1) Currency Event
Tue 18-May 2.30am AUD Monetary Policy Meeting Minutes
 
Wed 19-May 7.00am GBP CPI y/y
  1.30pm CAD CPI m/m
  3.30pm USD US Crude Oil Inventories
  7.00pm USD FOMC Meeting Minutes
 
Thu 20-May 2.30am AUD Employment Change
  2.30am AUD Unemployment Rate
  1.30pm USD Phily Fed Manufacturing Index
  1.30pm USD Unemployment Claims
  3.30pm USD US Natural Gas Inventories
 
Fri 21-May 2.30am AUD Retail Sales m/m
  3.00am NZD Annual Budget Release
  7.00am GBP Retail Sales m/m
  8.15am EUR French Flash Manufacturing PMI
  8.15am EUR French Flash Services PMI
  8.30am EUR German Flash Manufacturing PMI
  8.30am EUR German Flash Services PMI
  9.00am EUR Flash Manufacturing PMI
  9.00am EUR Flash Services PMI
  9.30am GBP Flash Manufacturing PMI
  9.30am GBP Flash Services PMI
  1.30pm CAD Core Retail Sales m/m
  1.30pm CAD Retail Sales m/m
  2.45pm USD Flash Manufacturing PMI

 

Top Geschäftsberichte

Date Company Event
Mon 17-May Bridgestone Q1 2021 Earnings
  Ryanair Q4 2021 Earnings
 
Tue 18-May Walmart Q2 2022 Earnings
  Home Depot Q1 2021 Earnings
  Vodafone Q4 2021 Earnings
  LG Corp Q1 2021 Earnings
  Take Two Q4 2021 Earnings
  Tata Motors Q4 2021 Earnings
 
Wed 19-May Cisco Q3 2021 Earnings
  Lowe’s Q1 2021 Earnings
  JD.com Q1 2021 Earnings
  Target Q1 2021 Earnings
  Analog Devices Q2 2021 Earnings
  Experian Q4 2021 Earnings
 
Thu 20-May Tencent Holdings Q1 2021 Earnings
  Applied Materials Q2 2021 Earnings
  National Grid PLC Q4 2021 Earnings
  Palo Alto Networks Q3 2021 Earnings
  Ralph Lauren Q4 2021 Earnings
 
Fri 21-May Deere & Co. Q2 2021 Earnings

 

Wochenausblick: Geschäftsberichte von Apple und Tesla, Fed-Treffen und US-BIP im Fokus

Uns erwartet diese Woche ziemlich viel. Wir beginnen mit der Fed, obwohl wir hier nichts Großes erwarten. Dennoch optimistische Aussichten für das US-BIP, während Indikatoren für das Verbrauchervertrauen auf dem Weg sind.

Weiter werden die PMI-Zahlen zur herstellenden Industrie in China veröffentlicht, nach 13 Monaten durchgehenden Wachstums.

Uns steht außerdem eine Lawine neuer Geschäftsberichte bevor, da die Earnings Season an der Wall Street mit Apple, Facebook, Tesla, Alphabet und Microsoft weitergeht, die alle ihre Quartalszahlen liefern werden.

Fed-Treffen: Keine großen Änderungen am Horizont

Amerika befindet sich langsam auf dem Weg zurück zur Normalität. Die Impfkampagne macht Fortschritte, die Menschen kehren zur Arbeit und Freizeit zurück, die Beschränkungen und Lockdowns lockern sich und die Wirtschaft wächst.

„Sie können sehen, wie sich die Wirtschaft öffnet, wie die Passagierzahlen in Flugzeugen steigen und die Leute in Restaurants zurückkehren“, sagte Fed-Vorsitzender Jerome Powell kürzlich in einem Interview mit dem Economic Club. „Ich glaube wir beginnen eine Zeit schnelleren Wachstums und größerer Arbeitsplatzschaffung, und das ist gut.“

Was bedeutet das also für die Entscheidung der Fed diese Woche zum Zinssatz? Die FOMC trifft sich diese Woche vor dem Hintergrund von Spekulationen, dass die aktuelle Politik des billigen Gelds nicht die Richtige sein könnte.

Mit drei Konjunkturpaketen, die mehr Liquidität in die Wirtschaft pumpen, und historisch niedrigen Zinsen, sehen einige die Inflation am Horizont. Große Veränderungen sind diese Woche jedoch nicht wahrscheinlich. Bis mindestens 2023 werden keine Änderungen der Zinssätze erwartet, und die Anleihekäufe werden mindestens bis Ende dieses Jahres im aktuellen Tempo fortgesetzt.

Powell hat die Kriterien für einen großen Umschwung der Politik benannt:

  • effektiv vollständige Erholung des Arbeitsmarkts
  • Inflation erreicht 2%
  • Inflation über 2% für einen nachhaltigen Zeitraum

Keiner dieser Zustände treffen bisher zu. Nichtsdestotrotz verbessern sich die Zahlen am Arbeitsmarkt. Die Arbeitslosigkeit ist auf 6% gesunken. Die zusätzlich durch Bidens Konjunkturpakete geschaffene Liquidität könnte außerdem die Konsumgüterpreise antreiben. Bedingungen für eine Zinsänderung stehen im Raum.

Aber erwarten Sie deshalb keine Änderung der Politik bei der Pressekonferenz der FOMC. Der Kurs wird ab jetzt gehalten.

Höhenflug des US-Quartals-BIP erwartet

Mit der Wiederbelebung der US-Wirtschaft, sind die Vorhersagen für das US-BIP im ersten Quartal elektrisierend.

Im vierten Quartal 2020 stieg das BIP-Wachstum von 4,1% auf 4,3%, da die US-Verbraucher ihr Geld aus dem Konjunkturpaket auf den Kopf hauen. Konsumausgaben war bisher der wichtigste Antrieb, aber andere Bereiche der Geschäftsinvestitionen tragen ebenfalls zum wirtschaftlichen Aufschwung bei. Exporte stiegen um 22,3%. Auch die Unternehmensinvestitionen in geistiges Eigentum, Vorräte und Wohnimmobilien stiegen.

Alle schön und gut – aber der richtige Boom könnte uns noch bevorstehen. Schätzungen für das BIP im Q1 2021 sind außergewöhnlich hoch.

Die Fed in Atlanta kommt in den jüngsten Schätzungen zum BIP vom 16. April auf ganze 8,3%. Der wichtigste Treiber ist hier das persönliche Einkommen. Im Januar stieg das Vermögen der privaten Haushalte um 2 Billionen USD, die Ausgaben stiegen um 2,4%. In Kombination mit den anderen, eine Rolle spielenden Faktoren, wie höheren Beschäftigungszahlen, Konsumausgaben und gestiegener Industrieproduktion, ist für das Rezept für ein hohes BIP-Wachstum alles vorhanden.

Zusätzliche Konjunkturpakete sind auf dem Weg. Mit dem Voranschreiten des Impfprogramms und der Öffnung weiterer Bereiche für individuelle Ausgaben ist ein Wachstum des BIP wahrscheinlich. Die Herausforderung ist, das Wachstum zu erhalten.

Kann das US-Verbrauchervertrauen hoch bleiben?

Es ist sehr wahrscheinlich, denn das Verbrauchervertrauen erreichte im März ein Einjahreshoch, und seitdem haben sich die Dinge in Bezug auf Impfstoffe, Wiedereröffnung und Konjunkturpakete nur verbessert. Dem Zustand des Impfprogramms und der Wirtschaft nach zu urteilen, wird dies im April vermutlich fortlaufen.

Lassen Sie uns ein Auge auf die Zahlen vom März werfen, um die Stimmung im April einzuschätzen. Letzte Woche waren Verbraucher optimistisch, was den Arbeitsmarkt betrifft. Sie waren mit der Aufhebung der Einschränkungen für kleine Geschäfte feierlich gestimmt. Der Gedanke an zusätzliches kostenloses Geld aus weiteren Konjunkturpaketen hebt die Stimmung.

Große Ticketartikel wie Autos, Häuser und Haushaltsgeräte stehen künftig auf den Einkaufslisten der US-Verbraucher, da eine Sparschwemme und zusätzliches Regierungsgeld die Kaufkraft erhöhen.

In Punkten nahm die Umfrage des Confidence Boards 19,3 Punkte zu und erreichte im März so 109,7. Das ist der höchste Stand seit einem Jahr und der höchste Punktanstieg seit April 2004.

Die Stimmung im März war gut. Wird sich das im April fortsetzen?

PMI für das verarbeitende Gewerbe in China: Kann sich der Sektor erholen?

Chinas PMI-Daten für das verarbeitende Gewerbe werden diese Woche veröffentlicht und die wirtschaftliche Erholung des Landes gewinnt an Fahrt.

Der Index vom März zeigte eine Zunahme im Vergleich zu den Zahlen vom Februar, ein Anstieg von 50,6 auf 51,9. Während das Wachstum immer noch ein historisches Tief für die chinesische Produktion ist, deutet ein Wert von über 50 darauf hin, dass der Sektor wächst. Tatsächlich zeigen die PMIs seit 13 Monaten durchgehendes Wachstum.

Produktionskapazitäten waren während des Mondfests geschlossen, sind jetzt aber wieder verfügbar. Das ist teilweise die Ursache für den Anstieg des PMI, aber es spielen auch wichtigere Faktoren eine Rolle. Vor allem die Erholung der Weltwirtschaft.

Bestellungen haben zugenommen, sodass die chinesischen Fabriken wieder mehr zu tun haben. Die US-Konjunkturpakete führen zu höherer Nachfrage nach Verbrauchsgütern – gute Nachrichten für die Besitzer chinesischer Fabriken. Zusätzlich führen heimische und internationale Bestellung von Maschinen wie Baggern zu weiterem Wachstum im Sektor.

Die Zukunftsaussichten werden durch große Ausgabenpläne in Übersee gestärkt. Joe Bidens Mammut-Infrastrukturplan wird bereits hungrig von chinesischen Herstellern von Baumaschinen und Material beäugt, wenn er denn Zustande kommt. In den Staaten wird Profit gesehen.

China ist laut Chinas National Bureau of Statistics auf dem Weg zu einem super ersten Quartal. Das BIP-Wachstum lag als Folge eines Wirtschaft-Booms, der selbst das hervorragende US-Wachstum in den Schatten gestellt hat, bei dem Rekordwert von 18,3%.

Während der kurzfristige Ausblick optimistisch stimmt, bleiben die Fragen zur Nachhaltigkeit. Die Exporte, Treibstoff für Chinas Produktion, stiegen im ersten Quartal 2021 insgesamt um 38,7%. Diese atemberaubenden Zahlen wurden jedoch durch den Rückgang der Exportaktivitäten zwischen Februar und März etwas gemildert. Sicherlich ein Grund zur Sorge. Die Veröffentlichung der PMIs diese Woche werden also interessant werden.

Tech-lastige Woche in der Earnings Season

Wall Street bereitet diese Woche sich auf eine neue Ladung Geschäftsberichte vor. Wie immer in der Earnings Season, kommen die Berichte schnell und in Menge.

Diese Woche liegt der Fokus im Tech-Bereich. Es erwarten uns Berichte von Apple, Amazon, Facebook und Tesla. Tesla wird interessant, einfach um zu sehen, welchen Einfluss die Entscheidung, Milliarden für Bitcoins auszugeben, auf die Finanzen hatte. Berichte in der Vergangenheit deuteten darauf hin, dass sie dieses Jahr mehr Geld mit Kryptowährungen gemacht haben, als mit dem Verkauf von Autos.

Apples Finanzbericht kommt nach dem 2021 Event der Firma. Eine schöne neue Farbe für das iPhone 12 plus eine Regenbogenvielfalt für die iMacs, Updates für das Apple TV und mehr wurden bekanntgegeben – aber der Fokus liegt ganz klar auf den Verkaufszahlen des iPhone 12. Mit sechs von zehn im ersten Quartal verkauften Smartphones, könnte Apple ein weiteres Rekordquartal erwarten.

Wir sehen ebenfalls Gewinne von den Ölkonzernen ExxonMobil, BP, Shell, TOTAL und Chevron, die wahrscheinlich nicht so kolossal sein werden wie die von Apple. ExxonMobil sagt, dass wiedererstarkende Ölpreise besser Zahlen als erwartet bedeuten könnten. Durch das große Eis-Chaos in Texas könnten aber auch Verluste in Höhe von 800 Millionen USD anstehen. Werden wir weitere große Verluste bei den Großen erleben?

Sehen Sie unten, für eine Übersicht über die Large Caps, die diese Woche berichten.

Top Wirtschafts-Daten

Date  Time (GMT+1)  Currency  Event 
Mon 26-Apr  9.00am  EUR  German IFO Business Climate 
       
Tue 27-Apr  Tentative  JPY  BOJ Outlook Report 
  Tentative  JPY  Monetary Policy Statement 
  Tentative  JPY  BOJ Press Conference 
  3.00pm  USD  CB Consumer Confidence 
       
Wed 28-Apr  All day  All  OPEC-JMMC Meeting 
  2.30am  AUD  CPI q/q 
  2.30am  AUD   Trimmed Mean CPI q/q 
  1.30pm  CAD  Core Retail Sales m/m 
  1.30pm  CAD  Retail Sales m/m 
  3.30pm  USD  US Crude Oil Inventories 
  7.00pm  USD  FOMC Statement 
  7.00pm  USD  Federal Funds Rate 
  7.30pm  USD  FOMC Press Conference 
       
Thu 29-Apr  2.00am  NZD  Final ANZ Business Confidence 
  1.30pm  USD  Advance GDP q/q 
  1.30pm  USD  Advance GPD Index q/q 
  1.30pm  USD  Unemployment claims 
  3.00pm  USD   Pending House Sales 
       
Fri 30-Apr  2.00am  CNY  Manufacturing PMI 
  9.00am  EUR  Germany Prelim GDP q/q 
  1.30pm  CAD  GDP m/m 

 

Top Geschäftsberichte

Date  Company  Event 
Mon 26-Apr  Tesla  Q1 2021 Earnings 
  Vale  Q1 2021 Earnings 
  Canadian National Railway Co.  Q1 2021 Earnings 
  Philips  Q1 2021 Earnings 
     
Tue 27-Apr  Microsoft  Q3 2021 Earnings 
  Alphabet (Google)  Q1 2021 Earnings 
  Visa  Q2 2021 Earnings 
  Novartis  Q1 2021 Earnings 
  Texas Instruments  Q1 2021 Earnings 
  Starbucks  Q2 2021 Earnings 
  HSBC  Q1 2021 Earnings 
  GE  Q1 2021 Earnings 
  3M  Q1 2021 Earnings 
  AMD  Q1 2021 Earnings 
  BP  Q1 2021 Earnings 
  Mondalez  Q1 2021 Earnings 
  Chubb  Q1 2021 Earnings 
  Capital One  Q1 2021 Earnings 
     
     
Wed 28-Apr  Facebook  Q1 2021 Earnings 
  Apple  Q1 2021 Earnings 
  QUALCOMM  Q2 2021 Earnings 
  Boeing  Q1 2021 Earnings 
  Moody’s  Q1 2021 Earnings 
  NOVATEK  Q1 2021 Earnings 
  Spotify  Q1 2021 Earnings 
  Ford Motor Corp  Q1 2021 Earnings 
     
Thu 29-Apr  Amazon  Q1 2021 Earnings 
  Samsung  Q1 2021 Earnings 
  MasterCard  Q1 2021 Earnings 
  China Construction Bank  Q1 2021 Earnings 
  McDonald’s  Q1 2021 Earnings 
  Royal Dutch Shell  Q1 2021 Earnings 
  Bank of China  Q1 2021 Earnings 
  Sony  Q4 2020 Earnings 
  Caterpillar  Q1 2021 Earnings 
  TOTAL  Q1 2021 Earnings 
  Airbus  Q1 2021 Earnings 
  S&P Global  Q1 2021 Earnings 
  Gilead  Q1 2021 Earnings 
  Sinopec  Q1 2021 Earnings 
  BASF  Q1 2021 Earnings 
  Baidu  Q1 2021 Earnings 
  Equinor  Q1 2021 Earnings 
     
Fri 30-Apr  Alibaba  Q4 2020 Earnings 
  ExxonMobil  Q1 2020 Earnings 
  AstraZeneca  Q1 2021 Earnings 
  BNP Paribas  Q1 2021 Earnings 
  Colgate-Palmolive  Q1 2021 Earnings 

Stocks start April on front foot, Roo licks its wounds, European manufacturing picking up?

In Pittsburgh, Pennsylvania, Joe Biden announced another massive ‘once-in-a-generation’ economic spending package barely weeks after a $1.9tn Covid relief bill. His $2tn+ infrastructure plan envisages a big, bold splurge on improving multiple areas of the economy. It’s another c10% of GDP, on top of the 10% added by his Covid bill and about the same added last year. This time, the package will be funded by tax rises, however these will be phased in over 15 years and it’s hard to see how the spending will not add to the deficit. The plans are already facing criticism on multiple fronts (too much, too little, don’t raise taxes, raise them even more!).

European markets trade broadly higher on the first trading day of the quarter after solid opening three months to 2021. The FTSE 100 moved a little higher this morning but remains well within its range for the year, and it 4% higher in 2021. The DAX trades above 15k and is +7% for the year – most of its exposure is to outside Germany, so it’s benefiting from the recovery in Asia and US. Yesterday the S&P rallied 0.9% for a fresh intra-day high just 5 points below 4,000, before closing up 0.4% to finish the quarter 5.8% ahead. The Dow was weaker on the day but nevertheless rose 7.8% for the quarter. For both, their performance in March was the best monthly gain since November.

Global manufacturing activity is starting to look good. Italy’s factory activity has grown at the fastest pace in over 20 years, according to this morning PMI. France’s March PMI showed the sharpest rise in manufacturing output since September 2000, albeit before the nation’s third lockdown was announced. The report also notes that the headline figure was inflated by a sharp downturn in vendor performance, which in normal times is a sign of health but these are not normal times and is more about supply chain problems and raw material shortages. Inflationary pressures were also evident as the scarcity of raw materials forced up cost burdens at the fastest rate since May 2011. The rate of inflation for prices charged to consumers was the strongest since June 2011. The Chicago PMI yesterday hit the best in two and a half years. The Bank of Japan’s headline Tankan index for big manufacturers’ sentiment improved to +5 in March from -10 in December. China’s manufacturing recovery continues, albeit at a slower pace last month.

Deliveroo shares are lower again after an ignominious crash on day one, sliding over 1% in early trade to 283p. ROO ended its first day of trading at 287p, down 26% from its list price. Several reasons are behind the poor performance. In addition to the failure to bring several large funds on board, the dual class share structure, regulatory uncertainty, general profitability concerns and a miscalculation by the bankers on the pricing in relation to wider demand in the market, it also looks like some hedge funds shorted the stock aggressively from day one. Not all stocks have a happy start to life on the stock market – just ask Tim Steiner or Mark Zuckerberg – but it’s not a great advert for London as a destination for tech listings.

Next shares are higher after it raised its full year profit outlook by £30m to £700m. Whilst the end of lockdown is two weeks later than expected, management said the profit lost from those additional two weeks has been offset by the benefit of the extension of business rates relief announced in March. In the first eight weeks of the year, online sales were stronger than expected, rising more than +60% on two years ago.

Bitcoin trades a little under $59k following news that Goldman Sachs is set to offer crypto services. Yesterday the bank said it is looking to offer a “full spectrum” of investments in Bitcoin and other digital assets, “whether that’s through the physical Bitcoin, derivatives or traditional investment vehicles”.

Gold popped up off the support at the $1,685 area to trade around the $1,715 marker. WTI has tested the $59 support ahead of the OPEC+ meeting, at which members are expected to maintain the current level of output curbs and Saudi Arabia will stick to its additional 1m bpd cut. The usual sources are already hitting the wires with ministers said to be discussing a range of options that include a rollover of cuts and a gradually increase in output at a maximum of 500k bpd, presumably on a monthly basis. US crude inventories unexpectedly fell as refiners ramped up activity to meet demand – gasoline demand is above where it was last year.

Wochenausblick: NFPs, OPEC und PMIs

OPEC+ trifft sich diese Woche vor dem Hintergrund schwacher Ölpreise. Beschäftigungszahlen werden ebenfalls erwartet. Werden wir einen weiteren starken Monat sehen oder ist der Anstieg von Februar eine einmalige Sache gewesen? In der Zwischenzeit messen sich die USA und China mit wichtigen PMI-Veröffentlichungen im Fertigungsbereich. Deliveroo, einer der meist erwarteten Börsengänge Großbritanniens, geht an den Start.

OPEC+-Treffen – weitere Einschnitte oder wird der Kurs gehalten?

Die Unterstützung der Ölpreise während des Lockdowns und der Rückkehr zur Normalität stand immer ganz oben auf der Agenda der OPEC. Dies wird in der Sitzung im April erneut an Bedeutung gewinnen, da die Rohölpreise in den letzten Wochen von ihrem Höchststand von 70 USD gefallen sind.

Zum jetzigen Zeitpunkt sind die Preise von einem 6-Wochen-Tief gestiegen, obwohl die EIA von höher als erwarteten Lagerbeständen in den USA berichtet. WTI wird bei etwa 60 USD gehandelt, Brent bei 63 USD.

Die Einschnitte werden wahrscheinlich bestehen bleiben. OPEC und seine Verbündeten haben 7% des Vor-Pandemie-Angebots aus dem Umlauf genommen und der Vorsitzende Saudi-Arabien hat sich verpflichtet weiter 1 Millionen Barrel pro Tag zurückzunehmen.

Allerdings gibt es da ein Problem in Form der EU.

Die Einführung der Impfstoffe, oder eben das Fehlen, in Europa setzt die Ölpreise außerdem unter Druck. Politisch motivierte Versorgungsprobleme und jetzt weitere Fragen zur Wirksamkeit des AstraZeneca-Impfstoffs haben sich auf die Ölnachfrage ausgewirkt, da Spekulanten Long-Positionen aufgelöst haben, die sie aufgrund der höheren Nachfrage nach Sommerreisen gebucht hatten.

Impfprogramme in Verbindung mit einer neuen Covid-19-Welle in ganz Europa hat zu strengeren Lockdowns geführt. Frankreich und Deutschland haben zum Beispiel weitere Einschränkungen angekündigt, so wie auch Polen. Großbritannien hat auch bekanntgegeben, das eigene Impfprogramm, eines der besten der Welt, wegen Lieferschwierigkeiten des Impfstoffs verlangsamen zu müssen.

Für das zweite Quartal 2021 sieht die EIA einen Brent-Preis von durchschnittlich 64 USD pro Barrel und dann einen Durchschnitt von 58 USD pro Barrel in der zweiten Jahreshälfte 2021, da in den kommenden Monaten ein Preisdruck nach unten erwartet wird, wenn der Ölmarkt wieder ausgeglichener wird.

Der nächste Zug von OPEC könnte kritisch sein, wenn sie ihren Mitgliedern helfen mit besseren Preisen 2021 helfen möchte.

US-Beschäftigungszahlen – Alle Augen auf dem Arbeitsmarkt, nach dem Anstieg vom Februar

Die US-Beschäftigungszahlen werden am Freitag erwartet. Nach dem Blowout-Monat im Februar wird der Markt den Bericht vom März intensiv beobachten, in der Hoffnung, weitere Signale dafür zu erhalten, dass die USA schnell wieder zu wirtschaftlicher Gesundheit zurückkehren.

Beschäftigungszahlen stiegen um 379.000 im Februar und übertrafen damit die Erwartungen von 210.000 und brachte die Arbeitslosenquote runter auf 6,2%.

Der gebeutelte Freizeit- und Gastronomie-Bereich zeigte den Großteil der neuen Stellen, von denen 355.000 im Februar hinzu gekommen sind. Während dies Kinos, Hotels, Museen, Resorts und Vergnügungsparks umfasst, war es der Food-Service, der die Freizeit- und Gastgewerbebranche mit 285.900 neuen Arbeitsplätzen stützte.

Bidens Konjunkturpaket führt wahrscheinlich zur Schaffung neuer Arbeitsplätze. Als Teil des 1,9 Billionen USD Pakets des Präsidenten, erhalten kleine Unternehmen weitere Unterstützung, um 1) bestehende Arbeitsplätze zu schützen und b) zu möglichen Neu- oder Wiederanstellungen zu führen. Dies beinhaltet: 25 Milliarden USD für Restaurants und Bars; 15 Milliarden USD für Fluggesellschaften und weitere 8 Milliarden USD für Flughäfen; 30 Milliarden USD für Verkehrsbetriebe; 1,5 Milliarden USD für Amtrak und 3 Milliarden USD für die Luft- und Raumfahrtindustrie.

Wegen des Konjunkturpakets haben andere Firmen Stellenstreichungen erstmal auf Eis gelegt. United Airlines zum Beispiel hatte für Februar 14.000 Entlassungen angekündigt. Einem Bericht der Washington Times zufolge ist das nicht mehr geplant, da zusätzliches Regierungsgeld in die Taschen von United fließt.

Die örtlichen Verkehrsbehörden, insbesondere die Metropolitan Transportation Authority von New York, werden Milliarden erhalten, um Arbeitsplätze zu schützen. New York wird zum Beispiel 6 Milliarden USD erhalten, sodass es Kündigungen und Einschränkungen von Dienstleistungen stoppen kann.

Natürlich geht es hier vor allem um den Schutz bestehender Arbeitsplätze. Es wird interessant zu sehen sein, welche Wirkung das auf die Beschäftigungszahlen für März haben wird. Wenn kleine und mittlere Unternehmen mehr staatliche Mittel erwarten, die dann zu einer Erhöhung der Zahl der Beschäftigten führen können, da ihre Finanzen möglicherweise einen erneuten Start der Rekrutierung ermöglichen.

PMI für produzierende Gewerbe der USA und China

Die zwei Wirtschaftstitanen offenbaren ihre jüngsten PMI-Zahlen zum produzierenden Gewerbe in der kommenden Woche.

Beginnend mit den USA haben wir bereits den US-amerikanischen PMI für das verarbeitende Gewerbe von IHS Markit für März gesehen, der einen weiteren starken Monat für die Fabrikproduktion des Landes darstellt. Dies stieg von 58,6 im Februar auf 59 im März, was auf ein robustes Wachstum in der fertigenden Industrie hindeutet. Das Ergebnis liegt etwas unter der Markterwartung von 59,3, aber nichts worüber man sich Sorgen machen muss.

Wir warten in der kommenden Woche auf die PMI-Zahlen des Institute of Supply Management (ISM). Februar war ISM zufolge ein Knaller-Monat für das produzierende Gewerbe. So hat der PMI ein Drei-Jahres-Hoch von 60,8 erreicht. Wenn wir die IHS-Zahlen als Indikator heranziehen, erwartet uns wahrscheinlich eher eine stetige Expansion als ein weiterer massiver Anstieg im Februar. Aber immerhin ermutigende Signale für die Produktionsniveaus von Fabriken in den USA.

Die US-Wirtschaft ist seit dem neuen Jahr in einem gesünderen Zustand. Das Konjunkturpaket bringt Geld in die Taschen der Verbraucher und wir wissen jetzt schon, dass noch mehr kommen wird. In der Lage zu sein der Wirtschaft diese Liquidität zu verleihen könnte der Grund sein, warum es der produzierenden Industrie so gut geht. Die Einführung von Impfstoffen ist auch in den USA nicht schlecht, was auch das erneute Vertrauen im ganzen Land untermauert.

Andererseits verlangsamte sich die chinesische Produktion im Februar gemäß der Veröffentlichung des Caixin PMI im März, dem wichtigsten Produktivitäts-Tracker des Landes. Könnte sich die Verlangsamung im April fortsetzen?

Laut dem letzten Caixin-PMI fiel der Index von 51,5 im Januar auf 50,9 im Februar – den niedrigsten Stand seit 9 Monaten. Ein Wert von über 50 deutet noch auf Wachstum, aber die Tatsache das er abnimmt deutet auf eine Schrumpfung.

Warum? Covid-19-Ausbrüche im eigenen Land und die verlangsamte weltweite Nachfrage nach importierten chinesischen Waren belasten Chinas Produktionszentren. Fabriken haben auch Arbeiter entlassen und sind in keiner Eile, die Stellen neu zu besetzen.

Analysten erwarten trotzdem noch ein starkes Jahr für China, da es eines der wenigen Länder war, das zur Höhe der Pandemie 2020 noch echtes Wirtschaftswachstum zeigen konnte. Allerdings verdeutlicht die Verlangsamung der Produktion im Februar die Zerbrechlichkeit der anhaltenden Erholung der chinesischen Wirtschaft. Wir werden mehr wissen, wenn die PMIs für März veröffentlicht sind.

Börsengang Deliveroo – merken Sie sich den Termin

Deliveroo geht am 31. März an die Börse, obwohl uneingeschränkter Handel nicht bis zum 7. April möglich sein wird.

Deliveroo hat eine Preisspanne für seine Aktien zwischen 3,90 und 4,60 GBP pro Aktie festgelegt, was einer geschätzten Marktkapitalisierung zwischen 7,6 und 8,8 Milliarden GBP entspricht.

Das Unternehmen wird 384.615.384 Aktien (ohne Mehrzuteilungsaktien) ausgeben und erwartet, durch seinen Börsengang 1 Milliarde GBP aufzubringen. Selbst am unteren Ende der Spanne würde es sich um den größten Börsengang in London seit 10 Jahren handeln, und dem größten in Europa des Jahres.

Amazon hält einen Anteil von 15,8% am Unternehmen, aber es gibt Pläne 23.302.240 Aktien für zwischen 90,8 und 107,2 Millionen GBP zu verkaufen, je nachdem wo der Anfangspreis steht. Der Vorstandsvorsitzende und Gründer Will Shu wird 6,7 Millionen Aktien verkaufen, sodass ihm ein verbleibender Anteil von 6,2% des Unternehmens im Wert von rund 500 Millionen GBP verbleibt.

 

Top Wirtschafts-Daten der Woche

 

Date  Time (GMT)  Currency  Event 
Tue 30 Mar  3.00pm  USD  CB Consumer Confidence 
       
Wed 31 Mar  2.00am  CNH  Manufacturing PMI 
  1.15pm  USD  ADP Nonfarm Employment Change 
  1.30pm  CAD  GDP m/m 
  3.30pm  USD  US Crude Oil Inventories 
       
Thu 1 Apr  All Day  All  OPEC+ Meetings 
  3.00pm  USD  ISM Manufacturing PMI 
  3.30pm  USD  US Natural Gas Inventories 
       
Fri 2 Apr  1.30pm  USD  Average Hourly Earnings m/m 
  1.30pm  USD  Nonfarm Employment Change 
  1.30pm  USD  Unemployment Rate 

 

Top Geschäftsberichte diese Woche

 

Date  Company  Event 
Mon 29 Mar  Sinopec  Q4 2020 Earnings 
     
Tue 30 Mar  Bank of China  Q4 2020 Earnings 
  Carnival  Q1 2021 Earnings 
     
Wed 31 Mar  Micron  Q2 2021 Earnings 
  Walgreens  Q2 2021 Earnings 

Wochenausblick: Jede Menge Akronyme, PMI- & BIP-Zahlen

Diese Woche werden zahlreiche Wirtschaftsdaten von wichtigen Volkswirtschaften veröffentlicht. Es geht los mit dem VPI und Einzelhandelszahlen im Vereinigten Königreich, wo Kurzarbeit und Lockdown die Wirtschaft nach wie vor schwer belasten. Die BIP-Zahlen des vierten Quartals 2020 sind da, aber der Fokus liegt auf dem Geschäftsklima, das sich in brandneuen PMI-Daten aus den USA, UK und der Eurozone zeigt, während sich die Impffortschritte in den wichtigsten Volkswirtschaften mit unterschiedlicher Dynamik entwickeln.

VPI im Vereinigten Königreich

Investoren und FX-Trader werden, nach der Entscheidung der Bank of England, diese Woche die Inflationszahlen im Vereinigten Königreich im Auge behalten.

Im UK steht die Inflation aktuell im Brennpunkt, da die Effekte steigender Anleihezinsen, weiterer staatlicher Wirtschaftshilfen durch das von Finanzminister Sunak nach dem Motto „jetzt ausgeben, später besteuern“ bereitgestellte Budget und der Reaktion der Bank of England weiterhin das ökonomisch Bild färben.

Die ONS-Daten weisen beim VPI auf Gesamtjahressicht 0,9% aus. Für 2021 wird bis Jahresende eine Steigerung des VPI von 1,5% erwartet. Einige Schätzungen gehen sogar von einem Anstieg auf 1,8% bis April aus.

Im Vergleich zum Vormonat ergab sich im Vereinigten Königreich für Januar eine VPI-Änderung um -0,2% und damit niedrigere Werte als die 0,3% im Dezember, aber die Zahlen lagen über den prognostizierten -0,4%.

Im Vergleich zum Vorjahresmonat zeigt der VPI eine Preissteigerung von 0,7% für Januar, damit also mehr als die 0,6% im Dezember und ebenfalls mehr als die durchschnittlich erwarteten 0,6%. Der Anstieg im Januar wurde vor allem von steigenden Preisen für Lebensmittel, Transport und Haushaltswaren getrieben.

Einzelhandelszahlen im Vereinigten Königreich

Diese Woche werden die Einzelhandelszahlen im Vereinigten Königreich veröffentlicht. Nach einer Analyse von KPMG lassen die neusten Branchendaten erkennen, dass der Februar ein guter Monat für den Einzelhandel im Vereinigten Königreich war.

Der Gesamtumsatz im Februar verbucht im Vergleich zum Vorjahresmonat eine Steigerung um 1%. Wichtig dabei ist die deutliche Umkehr im Vergleich zum Januar, für den im Vergleich zu den 2020-Zahlen ein Rückgang um 1,3% zu verbuchen war.

Wachstumstreiber für diesen Anstieg im Februar waren die englandweiten Öffnungen der Schulen im März. Ausgaben für Non-Food wie Schuluniformen und Schreibwaren sind angestiegen, da der Schulanfang die Käufer in die Läden getrieben hat.

Geschäfte, die nicht-lebenswichtige Artikel anbieten, bleiben in England noch bis zum 12. April geschlossen. Der Onlinehandel profitiert stark vom Lockdown, vor allem da den Konsumenten gar keine andere Wahl zum Bezug aller sonstiger Waren, außerhalb lebenswichtiger Artikel, bleibt, als auf digitalen Plattformen zu shoppen. Die Ausgaben für Non-Food-Artikel machen im Februar 61% aus – und damit fast doppelt so viel wie die 31% im Februar 2020.

Die gesamten Konsumausgaben im Februar sind nach Berichten von Barclaycard allerdings im Jahresvergleich um 13,8% gesunken. Die Einschränkungen im Hotel- und Gastgewerbe und im Freizeitbereich durch den Lockdown haben weiterhin immense Auswirkungen. Zweifellos wird es nach dem Ende des harten Lockdowns im Juni einen starken Anstieg geben, aber bis dahin ist weiterhin mit einem Schwächeln der Branche zu rechnen.

USA, UK, EU PMI

Diese Woche werden in wichtigen Volkswirtschaften wie den USA, dem Vereinigten Königreich und der EU PMI-Daten veröffentlicht.

Den Anfang macht das Vereinigte Königreich, wo Beobachter für März auf eine Weiterentwicklung der Dynamik aus dem Februar hoffen werden. Laut IHS Markit/CIPS Composite PMI ergibt sich für Februar eine Steigerung auf 49,6 im Vergleich zum Achtmonatstief von 41,2 im Januar.

Einige Branchen entwickeln sich besser als erwartet. Nach IHS Markit hat sich die Baubranche im Vereinigten Königreich im Februar besser geschlagen als erwartet. Das zeigt sich in einem PMI-Anstieg von 49,2 auf 53,3, getrieben von der Wiederaufnahme zahlreicher wegen Covid-19 gestoppter Bauprojekte. Auch in der Produktion konnte ein Aufschwung beobachtet werden, mit einem Anstieg auf 55,1 im Vormonat.

Der Dienstleistungssektor enttäuscht aber weiterhin. Die überarbeiteten Zahlen für Februar kommen auf 49,5 und liegen damit immer noch unter der Wachstumsgrenze von 50. Das war durchaus zu erwarten. Der Freizeit- und Hotel-und-Gastgewerbsbereich ist weiterhin stark reglementiert, weshalb man auch für März die Erwartungen tief halten sollte.

Für die EU-Länder waren die Februar-Zahlen ein Grund etwas aufzuatmen. Die Baubranche erreichte nach 54,8 im Januar einen Stand von 57,9 im Februar und damit ein 3-Jahreshoch. Vor allem die starken Entwicklungen in den Niederlanden und Deutschland trugen hierzu bei.

Seither haben sich die Aussichten in Europa allerdings durch ausufernde Corona-Infektionszahlen in Frankreich und Deutschland und einen erneuten Lockdown in Italien stark eingetrübt. Die neusten Entwicklungen werden möglicherweise noch nicht komplett von den Daten abgebildet.

Ein Blick über den Atlantik zeigt, dass die beeindruckenden Februar-PMI-Zahlen des Produktionssektors der USA die guten Werte der EU in den Schatten stellt. Der PMI für das verarbeitende Gewerbe in den USA schlägt mit 60,8 zu Buche und damit mit dem höchsten Wert seit 3 Jahren. Diese imposante Zahl kann aber durch Entwicklungen in den Lieferketten in Mitleidenschaft gezogen werden.

Nach Aussagen der durch das Institute for Supply Management (ISM) befragten Hersteller steigen die Preise für Rohstoffe und Teile. Beispielsweise ist der Stahlpreis gestiegen, was sich massiv auf die Preise der US-Hersteller auswirkt.

US BIP

Diese Woche ist mit den finalen BIP-Zahlen der USA für das Q4 2020 zu rechnen, aber alle Augen richten sich auf die aktualisierten Vorhersagen für das Jahr 2021. Die US-Notenbank hat letzte Woche ihre Wachstumsprognose für dieses Jahr auf 6,5% erhöht, im Vergleich zu 4,2%, die noch im Dezember angegeben wurden.

Auch die OECD und verschiedene Investitionsbanken haben ihre Einschätzungen für das US-Wachstum für das aktuelle Jahr erhöht. Daher wird es auf Hochfrequenzdaten wie die wöchentlichen Arbeitslosenzahlen und Angaben zu Einkommen und Ausgaben ankommen, vor allem dann, wenn die 1.400 USD Stimulusschecks ihre Wirkung entfalten.

Die Märkte richten ihren Blick aber lieber in die Zukunft und nicht zurück. Die BIP-Zahlen des Q1 2021 werden für den Markt höchst interessant sein. Hier stimmen die Prognosen optimistisch.

Im vergangenen Dezember wurde die BIP-Prognose von Goldman, in Anbetracht des verabschiedeten 900 Mrd USD Stimuluspakets, für das erste Quartal 2021 auf 5% angehoben. Joe Bidens neu aufgelegtes Stimuluspaket in Höhe von 1,9 Billionen USD wurde verabschiedet, was sich auf die BIP-Entwicklung im Quartal auswirken kann.

Noch aktueller sind die Einschätzungen der Philadelphia Fed, welche das BIP-Wachstum für das Q1 2021 mit 3,2% ansetzen und ein erfreulicheres Bild für die Entwicklung des Arbeitsmarktes zeichnen, obwohl sie gleichzeitig die Inflationserwartung für den VPI des Q1 auf 2,5% hochschraubt. Die Atlanta Fed treibt die Prognosen sogar noch weiter in die Höhe. Der erste Nowcast beziffert das Quartalswachstum des BIP auf 5,2% und liegt damit auf einer Linie mit den Dezemberschätzungen von Goldman.

Die von Philadelphia angesprochene Arbeitslosigkeit ist ein wichtiger Punkt. Die aktuellsten Arbeitsmarktzahlen (exklusive Beschäftigte in der Landwirtschaft) zeigen, dass der Arbeitsmarkt wieder auf die Füße kommt; mit 379.000 neuen Jobs. Mehr Menschen in Lohn und Brot lassen eine steigende Produktivität erwarten, was wiederum ein solides BIP-Wachstum im Q1 erwarten lässt.

Alles in allem zeigt sich die US-Wirtschaft 2021 bisher deutlich munterer. Morgan Stanley erwartet sogar, dass die Wachstumsraten bereits Ende März wieder auf Vor-Corona-Niveau ansteigen werden. Das ist vielleicht ein bisschen zu optimistisch, aber es ist ein guter Indikator für das steigende Vertrauen in die USA.

Top Wirtschafts-Daten der Woche

 

Date  Time (GMT)  Currency  Event 
Wed 24 Mar  7.00am  GBP  UK CPI y/y 
  8.15am  EUR  French Flash Manufacturing PMI 
  8.15am  EUR  French Flash Services PMI 
  8.30am  EUR  German Flash Manufacturing PMI 
  8.30am  EUR  German Flash Services PMI 
  9.00am  EUR  Flash Manufacturing PMI 
  9.00am  EUR  Flash Services PMI 
  9.30am  GBP  Flash Manufacturing PMI 
  9.30am  GBP  Flash Services PMI 
  1.45pm  USD  Flash Manufacturing PMI 
  1.45pm  USD  Flash Services PMI 
  2.30pm  USD  US Crude Oil Inventories 
       
Thu 25 Mar  8.30am  CHF  SNB Monetary Policy Statement 
  12.30pm  USD  Final GDP q/q 
  2.30pm  USD  US Natural Gas Inventories 
       
Fri 26 May  7.00am  GBP  Retail Sales m/m 
  9.00am  EUR  German ifo Business Climate 

 

Top Geschäftsberichte diese Woche

 

Date  Company  Event 
Mon 22 Mar  Saudi Aramco  Q4 2020 Earnings 
        
Tue 23 Mar  Adobe  Q1 2021 Earnings 
   Markit  Q1 2021 Earnings 
        
Wed 24 Mar  Tencent Holdings  Q4 2020 Earnings 
   Geely Motors  Q4 2020 Earnings 
        
Thu 25 Mar  CNOOC  Q4 2020 Earnings 

CySEC (Europa)

Produkte

  • CFD
  • Aktienhandel
  • Strategy Builder

  • Kundengelder werden in getrennten Bankkonten geführt
  • FSCS-Anlegerentschädigung bis zu 20.000 EUR
  • Versicherung mit 1.000.000 € Deckungsbetrag**
  • Schutz vor Negativsaldo

Markets.com, betrieben von Safecap Investments Limited („Safecap“) Reguliert von der CySEC unter der Lizenznummer 092/08 und von der FSCA unter Lizenznummer 43906.

FSC (Weltweit)

Produkte

  • CFD
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  • Kundengelder werden in getrennten Bankkonten geführt
  • Elektronische Bestätigung
  • Schutz vor Negativsaldo
  • Versicherung mit 1.000.000 $ Deckungsbetrag**

Markets.com, betrieben von Finalto (BVI) Limited („Finalto BVI”) Besitzt eine Lizenz der B.V.I Financial Services Commission („FSC“) mit der Lizenznummer SIBA/L/14/1067.

FCA (Britische)

Produkte

  • CFD
  • Spread-Wetten
  • Strategy Builder

  • Kundengelder werden in getrennten Bankkonten geführt
  • FSCS-Anlegerentschädigung von bis zu 85.000 GDP. *Abhängig von Kriterien und Teilnahmeberechtigung
  • Versicherung mit 1.000.000 £ Deckungsbetrag**
  • Schutz vor Negativsaldo

Markets.com, betrieben von Finalto Trading Limited Reguliert von der Financial Conduct Authority („FCA“) unter der Lizenznummer 607305.

ASIC (Australien)

Produkte

  • CFD

  • Kundengelder werden in getrennten Bankkonten geführt
  • Elektronische Bestätigung
  • Schutz vor Negativsaldo
  • Versicherung mit 1.000.000 $ Deckungsbetrag**

Markets.com, betrieben von Finalto (Australia) Pty Limited Hat bei den Australian Financial Services die Lizenznummer 424008 und wird von der Australian Securities and Investments Commission („ASIC“) reguliert”).

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