Markets brace for key US job report

Today’s big event is the release of the US nonfarm payrolls report tracking American labour market strength.

July was a bumper month for payrolls with 845,000 new jobs added to the US economy. Is sustained labour market recovery on the way? There remains about a 6.8 million gap in employment numbers needing to be filled to bring up to pre-pandemic levels.

What’s interesting is that economists are presenting a very mixed outlook regarding today’s report. Estimates are varying wildly. The Delta COVID-19 variant has shaken things up in the US over the past month. Cases have spiralled and are heading towards 100,000 per day – higher than in summer 2020 at the pandemic’s height. Like it has for the wider economy, the Delta variant is the same for the job’s market.

Wall Street forecasts are so different it’s hard to gauge what the report’s actual outcome will be at this stage. At the lowest end, estimates clock in at 350,000, accounting for holes in the jobs sector created by the Delta variant. Top-end estimates go as high as 1.2 million.

The unemployment rate is expected to fall from 5.9% to 5.7% on today’s NFP print.

Jerome Powell and the Fed will be watching this metric very closely. The health of the US jobs market is one of the conditions the Fed considers when looking at any alterations to its bond-buying programme.

The Dow Jones, S&P 500, and NASDAQ were all trending slightly down as they wait for the NFP release this afternoon.

European stocks start today with a muted tone too. The FTSE 100, in particular, has dropped roughly 10 points, hitting 7,109. CAC 40 was down 6 points at 6,757, and the Stoxx 50 showed similar performance, falling 6 points to 4,156. Nothing too much to worry about, but a broadly even trend across Europe. Germany’s DAX was in the green, but by rising 2 points, it’s essentially flat.

GBP/USD heads back towards the 1.920 level this morning, down roughly 0.6% on the day. A stronger dollar is making gains against the pound, explaining the pairing’s reversal. The dollar index made gains this morning as it reached 92.36, or roughly 0.07% up in day trading.

Oil prices made some gains back after falling yesterday. WTI, however, is still trading below $70 at $69.56 after starting the week around the $73 level. Brent futures are currently trading at $71.83 after showing similar pullbacks to WTI.

Wochenausblick: Alle Augen auf den Bericht zum US-Arbeitsmarkt

Den Märkten steht eine volle Woche bevor, mit Zahlen zum US-Arbeitsmarkt als Hauptveranstaltung, sowie Stellungnahmen von zwei großen Zentralbanken.

Lassen Sie uns mit den jüngsten Zahlen zum US-Arbeitsmarkt beginnen.

Die Werte für Juni lagen über den Erwartungen und die Märkte werden noch genauer auf die Zahlen am Freitag gucken.

850.000 Arbeitsplätze sind im Juni zur US-Wirtschaft hinzugekommen – weit über den vorhergesagt 720.000. Das war außerdem der sechste Monat in Folge, in dem Neuzuwächse verzeichnet werden konnten.

Allerdings stieg die Arbeitslosenquote von 5,8% auf 5,9% – und damit über den vorhergesagten 5,6%. Teilnahme am Arbeitsmarkt, eine wichtige Kennzahl für die Feststellung von landesweiten Arbeitskraftknappheiten, steht weiterhin bei 61,6%.

Neuanstellungen scheinen insgesamt über den Frühling etwas zurückgegangen zu sein. Dafür gibt es einige Gründe: Angst vor dem Virus, Kosten für Kinderbetreuung, bessere Arbeitslosenversicherung, Konjunkturpakete und Urlaubsregelungen. Es gibt allerdings Berichte, dass Unternehmen ihre Gehälter angehoben haben, um Angestellte für neue Positionen zu gewinnen.

Die Beschäftigungsquote ist außerdem eine wichtige Kennzahl für den Fed-Vorsitzenden Jerome Powell, mit der Konjunkturpakete und Unterstützungsschwellen für die US-Wirtschaft bewertet werden können.

Wir wissen, dass Powell und Co kein Problem damit haben, die Wirtschaft heißlaufen zu lassen, selbst im Angesicht steigender Inflation. Wie Powell beim letzten Fed-Treffen betonte, fehlen der US-Wirtschaft noch 7,5 Millionen Arbeitsplätze, obwohl einige Berichte darauf hindeuten, dass es 6,8 Millionen sein könnten. Bis diese Lücke geschlossen ist, können wir mit weiteren Konjunkturpaketen und Unterstützung durch die Fed rechnen.

Was Indizes anbelangt, haben der S&P 500 und Nasdaq sehr gut auf die Rekordwerte vom letzten Monat zur Beschäftigung reagiert und haben neue Höhen erreicht. Händler von Indizes werden darauf hoffen, dass es im Juli genauso ist.

Um bei US-Zahlen zu bleiben, ISM, ein der wichtigsten Reporter für Einkaufsmanagerindizes für die US-Wirtschaft, veröffentlicht diese Woche Berichte zum produzierenden Gewerbe und Dienstleistungen.

Dem PMI-Bericht von ISM zufolge war die US-Produktion im vergangenen Monat noch robust, aber Versorgungsprobleme hemmen weiterhin das Wachstum. Die Zahlen für Fabriken lag bei 60,6 – ein Rückgang von den 61,2 vom Mai.

Der Trend ist immer noch stark. Vier der fünf Sub-Indizes, die von ISM bewertet werden, zeigen hohes Wachstum. Das Verbraucherinteresse an neuen Gütern ist immer noch hoch, trotz steigender Preise. Aber Arbeitskräftemangel in Verbindung mit steigenden Preisen für Rohstoffe und Materialien haben zu einem Flaschenhals und Knappheiten geführten, wodurch Produzenten Probleme haben, die Nachfrage zu bedienen.

„Rekordlange Vorlaufzeiten für Rohstoffe, weitreichende Verknappungen kritischer Grundstoffe, steigende Rohstoffpreise und Schwierigkeiten beim Transport von Produkten wirken sich weiterhin auf alle Segmente der verarbeitenden Wirtschaft aus“, sagte Timothy Fiore, Vorsitzender des ISM Manufacturing Business Survey Committee.

Das gleiche kann auch für den Dienstleistungssektor gesagt werden: im Juni wuchs er, aber diese Wachstum hat sich im Vergleich zum Rekord-Mai abgeschwächt. In diesem Fall fiel der Index von 63,5 auf 60,1.

„Das Wachstumstempo im Dienstleistungssektor ist weiterhin stark, trotz des leichten Rückgangs gegenüber dem Allzeithoch im Vormonat“, erklärte der Vorsitzende des ISM Services Business Survey Committee Anthony Nieves. „Herausforderungen mit Materialknappheiten, Inflation, Logistik und Personal wirken sich weiterhin hemmend auf die Geschäftssituation aus.“

Diese Dynamik beizubehalten ist für die wirtschaftliche Gesundheit Amerikas von großer Bedeutung – zumal die USA voraussichtlich die treibende Kraft hinter der globalen Wirtschaftserholung für den Rest dieses Jahres und darüber hinaus sein werden.

Weg von den Zahlen: nächste Woche erwarten uns die Stellungnahmen zweier Zentralbanken.

Wir starten mit der Bank of England: Hier ist die steigende Inflation das große Thema.

Im Juni erreichte die Inflation 2,5%, dank eines breiten Anstiegs der Konsumgüter. Das könnte einfach nur aufgestaute Nachfrage sein, die jetzt in der britischen Wirtschaft ankommt, da die Inflation aber ihren höchsten Stand seit drei Jahren erreicht hat, könnten die Nerven der Ökonomen auf die Probe gestellt werden.

Gouverneur Bailey hat seine Position bereits klar kommuniziert: die Preissprünge sind nur vorübergehend und könnten bis zum Jahresende Höhen von bis zu 3% erreichen. Danach sollte es aber auf akzeptable Werte fallen. Derzeit hat die BoE das Mandat die Inflation auf 2% zuzuführen und sie dort zu halten.

Allerdings sagte Bailey, dass er bereit sei, einen Zinsanstieg anzugehen, sollte die Inflation außer Kontrolle geraten.

Die Reserve Bank of Australia teilte uns diese Woche außerdem ihre jüngsten Gedanken zur Geldmarktpolitik und Ausrichtung mit.

Vermutlich kommen keine großen Veränderungen. Gouverneur Philip Lowe war sehr deutlich, dass bis mindestens 2024 kein Zinsanstieg zu erwarten sei. Und das trotz der starken wirtschaftliche Grundlage Australiens.

Die historisch niedrige Zinsrate von 0,1% bleibt uns erhalten. Was allerdings Interessant ist, ist dass das Treffen vom Juli zu einigen Veränderungen des australischen Programm quantitativer Lockerungen geführt hat. Das Pendel ist zurück geschwungen. Ab September wird das Anleihen-Kauf-Programm der RBA von 5 Milliarden AUD auf 4 Milliarden AUD pro Woche verlangsamt.

Das Fundament für weitere Anpassungen wurde somit von Gouverneur Lowe gelegt. Lassen Sie uns sehen, was das Treffen diese Woche an kleinen Änderungen mitsichbringt.

Wir können keine Vorschau der kommenden Woche beenden, ohne auf die US-Earnings Season zu sprechen zu kommen.

Die dritte Woche der Geschäftsberichte der Large Caps für das zweite Quartal 2021 beginnt am Montag. Es ist nicht so viel los wie letzte Woche, aber wir haben immer noch einige wichtige Geschäftsberichte, nämlich von Alibaba und von Uber.

Schauen Sie sich unseren US-Earnings-Kalender an, um weitere Informationen dazu zu erhalten, welche Firmen diese Woche ihre Geschäftsberichte veröffentlichen oder schauen Sie unten.

Top Wirtschafts-Daten

Date Time (GMT+1) Asset Event
Mon 2-Aug 8.55am EUR German Final Manufacturing PMI
  3.00pm USD US ISM Manufacturing PMI
 
Tue 3-Aug 5.30am AUD RBA Rate Statement
  5.30am AUD Cash Statement
  11.45pm NZD Employment Change q/q
  11.45pm NZD Unemployment Rate
 
Wed 4-Aug 2.30am AUD Retail Sales m/m
  1.15pm USD ADP Nonfarm Employment Change
  3.00pm USD US ISM Services PMI
  3.30pm OIL US Crude Oil Inventories
 
Thu 5-Aug 12.00pm GBP Asset Purchase Facility
  12.00pm GBP BOE Monetary Policy Report
  12.00pm GBP MPC Asset Purchase Facility Votes
  12.00pm GBP Monetary Policy Summary
  12.00pm GBP MPC Official Bank Rate Votes
  12.00pm GBP Official Bank Rate
  3.30pm GAS US Natural Gas Inventories
 
Fri 6-Aug 2.30am AUD RBA Monetary Policy Statement
  1.30pm CAD Employment Change
  1.30pm CAD Unemployment Rate
  1.30pm USD Average Hourly Earnings q/q
  1.30pm USD Nonfarm Employment Change
  1.30pm USD Unemployment Rate

 

Top Geschäftsberichte

Mon 2 Aug Tue 3 Aug Wed 4 Aug Thu 5 Aug
Arista Networks Alibaba General Motors Ball Corp
Activision Blizzard The Kraft Heinz Co Beyond Meat
Roku Inc Illumina
Uber Technologies Square Inc
The Trade Desk
Virgin Galactic Holdings

Wochenausblick: Der US-Arbeitsmarktbericht ist angesichts der Inflationsängste der Schlüssel zur Marktrichtung

Beschäftigungszahlen für die USA dominieren diese Woche den Zahlen-Kalender. Die wichtigste Kennzahl für den Arbeitsmarkt ist in der Regel ein massiver Markttreiber. Daher wird dem Zustand des nationalen Arbeitsmarktes viel Aufmerksamkeit gewidmet, wenn die neuesten Zahlen am Freitag veröffentlicht werden.

Die monatlichen Treffen der OPEC-JMMC beginnen Mitte der Woche vor dem Hintergrund weltweit erstarkender Ölmärkte. Die Reserve Bank of Australia teilt außerdem ihre jüngste Entscheidung zum Kassakurs – vermutlich eine direkte Kopie der Nicht-Veränderung vom Mai.

Beginnend mit den USA: das Land hofft, dass sich nach der Pleite im April ein Teil der Aufbruchsstimmung am Arbeitsmarkt im März in den Zahlen für Mai zeigt. Die Beschäftigungszahlen für den letzten Monat zeigten nur ein Viertel des erwarteten Stellenzuwachses und fielen damit weit hinter den Erwartungen zurück.

Die Zahlen für April liegen bei 266.000 geschaffenen Arbeitsplätzen. Schätzungen hatte auf über eine Million gehofft, getragen vom schnellen Wirtschaftswachstum und dem Stellenzuwachs von 916.000 im März.

Ende April waren 9,8 Millionen Amerikaner immer noch arbeitslos. Interessant ist, dass Ende März 8,1 Millionen Stellen offen waren, was die Schere erheblich zusammenbringt. Arbeitsnachfrage und Arbeitsangebot nähern sich wieder an, sind aber noch nicht ganz wieder im Lot, was zu Reibungen führt.

In der Bevölkerung gibt es immer noch Bedenken, sich mit dem Virus zu infizieren, obwohl 50% der Impfberechtigten bereits geimpft wurden. Zweidrittel der schulpflichtigen Kinder sind noch nicht in die Klassenzimmer zurückgekehrt. Einige könnten auch noch nicht bereit sein, ihr Arbeitslosengeld aufzugeben.

Der Stellenbericht wird vom Markt genau beobachtet, um zu bestimmen, wann die Federal Reserve voraussichtlich mit dem Rückzug der Unterstützung beginnen könnte. Die Fed hat ihre Farben an den Beschäftigungsmast gebunden. Je langsamer die Beschäftigungszuwächse sind, desto einfacher wird die Fed-Politik bleiben. Die Inflation erschwert die Lage, aber die Märkte glauben bisher der Fed, wenn sie sagt, dass sie den „vorübergehenden“ Preisdruck aussitzen wird.

OPEC-JMMC-Treffen für den 1. Juni erwartet. Das Ziel des Kartells für 2021 war der Schutz der Ölmärkte und die Stärkung der Preise. Fördereinschnitte waren hier der Schlüssel. Die vollen Produktionsmengen von vor der Pandemie sind noch nicht wieder erreicht. Trotz der Wiedereröffnung der Weltwirtschaft und der steigenden Ölnachfrage überwiegt bei der OPEC und ihren Verbündeten weiter die Vorsicht.

Dennoch kommt mehr Rohöl von den OPEC-Mitgliedern. Sie haben die letzten paar Monate langsam die Fördereinschnitte zurückgenommen. Beim Treffen im Juni werden die Pläne für Juli und August festgelegt, etwa ob die Rücknahme der Fördereinschnitte beschleunigt erhöht oder der ursprüngliche Plan des Kartells eingehalten werden soll.

Beim Treffen am 1. April vereinbarte die OPEC-JMMC zwischen Mai und Juli 2,1 Millionen Barrel pro Tag mehr an den Markt zu bringen. Fördereinschnitte werden um 5,6 Milliarden Barrel pro Tag zurückgefahren.

OPEC wettet auf eine höhere Ölnachfrage für dieses Jahr. Die Erholungsaussichten deuten darauf hin, dass die tägliche Nachfrage bis Ende 2021 6 Millionen Barrel pro Tag erreichen wird – ein deutlicher Anstieg gegenüber dem Niveau von 2020, aber immer noch rund 3,5 Millionen Barrel pro Tag weniger als vor der Pandemie.

Während das Impfprogramm in einigen wichtigen Ländern erfolgreich verlaufen ist, gibt es noch Sorgen. Steigende Coronavirus-Fallzahlen in Indien, dem weltweit drittgrößten Ölimporteur, belasten OPEC stark. Es ist noch ein langer Weg, bis die weltweiten Ölmärkte auch nur annährend ihrem Zustand vor der Pandemie ähneln.

Aufmerksamkeit wird auch der Reserve Bank of Australia gewidmet sein – der nächsten Zentralbank, die uns über bevorstehende Änderungen der australischen Finanzpolitik informiert.

Eine Entscheidung zum Kassakurs ist überfällig. Vermutlich kommt aber nichts Weltbewegendes. Australiens Kassakurs liegt seit November 2020 bei 0,10%. Gouverneur Dr. Philip Lowe hat angedeutet, dass sie 2021 vermutlich nicht angehoben werden wird. Auf Basis der vorherigen Bekanntgabe werden wir keinen Anstieg des australischen Kassakurses bis frühstens 2024 sehen.

Dr. Lowe gibt an, dass Inflationsziele und eine niedrigere Arbeitslosenquote die wichtigsten Messgrößen sind, die die RBA als Anlass für eine Erhöhung des Kassakurses verwendet. Die RBA erwartet 2021 eine Inflation von 1,5%, sagten sie in ihrem Bericht vom Mai, und 2% für Mitte 2023. Die Bank hat wiederholt erklärt, dass die Inflation im Bereich von 2-3% liegen müsste, bevor die Zinsen angehoben werden würden.

Was den Arbeitsmarkt anbelangt, erwartet die RBA, dass die Arbeitslosenrate 4,8% bis zum Ende 2021 erreichen könnte, bevor sie leicht auf 4,4% im Jahr 2022 absinkt.

Top Wirtschafts-Daten

Date  Time (GMT+1  Asset  Event 
Mon 31-May  2.00am  CNH  Manufacturing PMI 
       
Tue 01-Jun  All Day  Oil  OPEC-JMMC Meeting 
  5.30am  AUD  Cash Rate 
  5.30am  AUD  RBA Rate Statement 
  1.30am  CAD  GDP m/m 
  3.00pm  USD  ISM Manufacturing PMI 
       
Wed 02-Jun  2.30am  AUD  GDP q/q 
       
Thu 03-Jun  2.30am  AUD  GDP m/m 
  3.00pm  USD  ISM Services PMI 
  3.30pm  Nat gas  US Natural Gas Inventories 
  4.00pm  Oil  US Crude Oil Inventories 
       
Fri 04-Jun  1.30pm  CAD  Employment Change 
  1.30pm  CAD  Unemployment Rate 
  1.30pm  USD  Average Hourly Earnings m/m 
  1.30pm  USD/Indices/Gold  Non-farm Employment Change 
  1.30pm  USD  Unemployment Rate 

 

Top Geschäftsberichte

Date  Company  Event 
Tue 01-Jun  Zoom  Q1 2022 Earnings 
  Scotiabank  Q2 2021 Earnings 
  Hewlett Packard  Q2 2021 Earnings 
     
Wed 02-Jun  Splunk  Q1 2022 Earnings 
     
Thu 03-Jun  Broadcom  Q2 2021 Earnings 
  Slack  Q1 2022 Earnings 

 

NFP miss: does it mean anything?

US jobs growth cooled with just 226k created in April, well below the 1m+ expected. The blowout number from March was also revised lower by 146k to 770k. Wages rose more than expected.

What does it tell us, if anything?

1) Don’t read too much into this print – the US economy is by most measures booming. Payrolls are a lagging indicator and at the mercy of a huge number of factors. Payrolls can sometimes produce a monthly print way off the reservation. Moreover, +266k is a good number in normal circumstances and the country is still in the throes of the pandemic – expectations might have gotten a little elevated for this number (guilty). Too much hype maybe a factor here in some of these market moves on the announcement – the narrative doesn’t really change IMHO.

2) If slower employment growth is something to consider, then it will simply keep the Fed easier for longer. This was reflected in the surge in tech/growth and a reversal of the reflation trade (ie Dow lower, NDX higher) in the futures market. Overall, this ought to be a net positive for risk assets like stocks, albeit it may create yet more churn and rotation, which makes it messier. As per point one, however, this print does not mean that suddenly WFH stocks are about to suddenly get out of their funk, or FAANGS are more attractive than they were yesterday. Similarly, it does mean that the reflation trades are less appealing. If anything, it simply has created a more useful entry point for some – as can be seen by the fading of the initial kneejerk on the Dow and elsewhere.

Chart showing USA 30 index response to NFP release May 7th 2021.

3) There has been some evidence that poorer folks are better off than they were thanks to stimulus cheques. These won’t last forever, but there is an argument that ongoing government support create a moral hazard around incentivising people back into work post-pandemic. A question that does need to be asked by the Fed and Treasury is how their policies are going to improve productivity and generate real employment gains.

4) Even if yields and the value/cyclical equity market plays recover – as they seem to be doing in the first half hour of trading on Wall Street today – the print does not do an awful lot for USD. Bonds were bid, and yields moved sharply lower, with the 10yr down under 1.5% in short order. The sharp move lower in yields lifted gold and sent the US dollar lower to breach the late April low and snap the rising trendline. If we can use this print as anything to go by, then it means the Fed is inching further away from a taper than the ECB which ought to be supportive for a long-awaited EURUSD rally to 1.25.

Yields response to NFP release May 7th 2021.

5) Rising wages underscore a sense that employers are struggling to find workers. Lower paid jobs that were lost in the pandemic are coming back, but they may not be as low paid as they used to be. This suggests further upside pressure on inflation over the coming months as businesses seek to attract staff. The problem for the Fed becomes this: if inflation picks up and employment does not recover quickly enough, its’ current policy stance will be questioned and the bond market will start to flex its muscles.

European stocks hit record high, Jes Staley wins out, monster US jobs report expected

European markets rose handily on Friday, with the Stoxx 600 hitting a record high head of the hotly-anticipated US jobs report. The FTSE 100 rallied to take out 7,100, hitting a new post-pandemic high, and the DAX is buoyed by some positive earnings from German firms, with Adidas advancing 8% as it hiked its 2021 sales outlook and Siemens up 2% as it too raised its net income guidance for 2021. Combined the two stocks are adding 70pts to the DAX this morning.

The overriding market themes remain pretty well unabused: A monster commodity rally continues as the global economy heats up, and massive but messy rotation out of the tech/growth/momentum plays into more cyclical/value parts of the market. Copper rallied to an all-time high, aluminium is extending gains. Palm oil 13-year high, iron ore and steel at all-time highs. There is yet room to run higher in the commodity space.

It was a messy session on Wall Street: After some big moves early doors, the Nasdaq composite managed to stage a comeback to close up by 0.37% as dip buyers took up the reins on some of the bigger names. After opening lower, Apple, Microsoft, Facebook and Amazon managed to rally and do the heavy lifting on the index. ARK Innovation ETF declined almost 3% and is down 10% this week alone. By the end there were 75 advancing stocks to 26 decliners on the Nasdaq 100. But there was a clear wobble. The S&P added 0.82% as financials led the way and the Dow Jones added another 300+ points for another record high. Pandemic favourite Etsy tumbled 15% on earnings, whilst reopening favourites MGM and Norwegian were both down more than 6%.

Zoom was down again, back to levels last seen in August last year – is the WFH boom over? DocuSign is also trading at a level not seen since the summer of 2020 just before it really took off on some strong revenue growth and expectations for a new normal. Things have changed – vaccines mean we are getting back to the old normal. Bosses are demanding workers make plans to get back in the office.

In the wake of the Archegos blow-up, many are rightly looking to the very high levels of margin debt as a potential red flag. The Federal Reserve – cheerleader in chief for the market rally – agrees. In its semi-annual report on financial stability the central bank warned that existing gauges of hedge fund leverage “may not be capturing some important risks”. It also helpfully said risk assets could decline if risk appetite falls. They might as well say stocks can fall is there are more sellers than buyers, too…

Sterling has failed to make any real headway in the wake of the Bank of England decision despite softer Treasury yields, which are holding under 1.57%, removing some support for the greenback, with the dollar index slinking back under 91. Although it significantly upgraded its near-term economic forecasts and announced a form of ‘technical’ taper’ of bond purchases, the Bank’s outlook on inflation suggests it will be in no rush to raise rates this year. That could act as a headwind for sterling bulls. GBPUSD looks a little perky in early trade today above 1.3920, having fallen to 1.3860 yesterday shortly after it hit a one-week high above 1.3940 at the time of the MPC’s statement. Watch for the Scottish election results coming in over the next 24 hours for a signal on how much pressure for a second independence referendum we might expect. UK breakup remains a tail risk underpriced by the market but one that can probably be confidently kicked down the road for at least 8 years – the current Tory government won’t grant a referendum. Today’s Hartlepool by-election result underlines how far Labour still need to travel to mount any kind of challenge to Boris at the next election.

Jes Staley’s disposition might be likened to the Cheshire cat this morning. Sherborne Investors, the vehicle led by activist investor Edward Bramson, announced it had sold its 6% stake in Barclays. The move ends a high-profile battle over the direction of the venerable British bank, and particular Staley’s pursuit of investment banking success. Barclays shares rose 2% in early trade on the news. It reflects a couple of things. First, the investment banking arm at Barclays has been doing rather well. Earnings from the investment banking arm rose 22% to £12.5bn last year, its best since 2014. The Q1 performance was also solid, with growth in equities trading revenues of 65% ahead of US peers, although Staley admitted FICC ‘wasn’t where we wanted it to be’. The 35% drop in FICC trading was mainly down to tough comparisons with last year – not a terminal problem.

Staley was mainly right, Bramson was mainly wrong. There were always doubts about the whole ‘shrink to grow’ concept that has underpinned the strategy of the likes of Deutsche Bank. Barclays rightly pursued a different course and maintained a more diversified revenue stream. When consumer and business growth markets are strained – like during the pandemic – volatility in financial markets creates a good environment for trading revenues to prosper. Moreover, the stock has enjoyed some decent returns in the last year, getting back to around the level it was at before the pandemic, so it’s a handy time to exit. Sherborne also notes that it has found another target that it did not name. A prize to whoever finds out what it is.

It’s nonfarm payrolls day. ADP numbers were good, but a little light of expectations. Unemployment claims were under 500k for the first time since the pandemic hit. The readings prove the US economy is positively purring. So, the outlook is good and expectations high – something like 1m jobs are expected to have been created by US employers last month, topping the total for March. The question really is how fast the labour market can make up the still roughly 8m jobs lost since the pandemic, at which point the Fed will, by its own policy stance, considering tightening monetary policy. Atlanta Fed president Raphael Bostic said he’s expecting „a really strong number, and that would be encouraging,“ but said a 1m+ number would not trigger a debate among policymakers on tapering the Fed’s $120bn-a-month bond buying programme. A couple of monster jobs reports do not make a for a taper discussion, but give it a few months and – at the current expected pace of expansion – the Fed will be in a position to tighten. Markets are already working on this – beware linear thinking.

Wochenausblick: Beschäftigungszahlen plus Zinsentscheidungen von BOE und RBA

Beschäftigungszahlen kommen diesen Freitag. Wir haben gesehen, wie die US-Wirtschaft im März wiedererwacht ist. Wir werden also sehen, ob die Dynamik anhält.

Außerdem erwarten uns Zinsentscheidungen der Bank of England und der Reserve Bank of Australia, aber wie es dieses Jahr immer zu sein scheint, erwarten wir keine großen Richtungswechsel. Es ist immer noch Earnings Season.

Hunderte Large Caps berichten von einem, für einige hervorragend gelaufenem Quartal.

Beschäftigungszahlen – kann April die super Zahlen vom März erreichen?

Die Beschäftigungszahlen für April werden am Freitag veröffentlicht. Der Fokus liegt auf dem US-Arbeitsmarkt, nachdem die Zahlen von März die Erwartungen übertroffen hatten, was ein Anzeichen dafür sein könnte, dass wieder Leben in die US-Wirtschaft einkehrt.

Die Zahlen stiegen um 916.000 im März – und übertrafen damit die Schätzung des Dow Jones von 675.000. Der größte Zuwachs wurde in den Freizeit- und Gastronomie-Bereichen verzeichnet, wo monatlich 280.000 Neuanstellung hinzugekommen sind.

Die Baubranche baute auf dem Erfolg des Vormonats auf und schaffte im Monat 110.000 neue Arbeitsplätze. Bildung erlebte einen Boom mit der Wiedereröffnung der Schulen in den USA. Lokale, staatliche und private Bildungseinrichtungen zusammen stellten im Monat 190.000 Beschäftigte ein.

Überall Zeichen für wirtschaftliches Wachstum. Die Geschäftsaktivität nährt sich dem Niveau vor der Pandemie und erreicht 93,4% auf Jefferies JeffData US-Wirtschaftstätigkeit-Tracker. Die Erwartungen an das BIP-Wachstum sind ebenfalls hoch.

Die ISM PMI-Zahlen für das produzierende Gewerbe werden diese Woche ebenfalls erwartet. Ein weiterer Wirtschaftsindikator nach der exzellenten Leistung im März. Der Index lag letzten Monat bei 64,7% und zeigte einen deutlichen Anstieg der Produktionsaktivität im Vergleich zum Vorjahr.

Der Fokus liegt darauf, den Impuls in diesen überlebenswichtigen Wirtschaftsbereichen zu erhalten.

Keine Politikänderung der Bank of England diesen Monat

Erwarten Sie auf der Sitzung der Bank of England am 6. Mai keine Änderung der Geldpolitik. Die viel besseren wirtschaftlichen Aussichten deuten jedoch darauf hin, dass die Bank ihren Notfallmodus früher zurückfahren kann.

Der Fokus wird darauf liegen, wann das MPC sich dazu entscheidet bekanntzugeben, die derzeit bei wöchentlichen Käufen von 4 Milliarden GBP liegende quantitative Lockerung später im Jahr zurückzufahren.

Der Rückgang des BIP im ersten Quartal war nicht so schlimm wie befürchtet, da die Wirtschaft eine weitaus größere Widerstandsfähigkeit gegenüber dem dritten Lockdown als dem ersten gegenüber zeigte, während der Erfolg von Impfungen deutlich wird und die Aufhebung aller Beschränkungen bis zum 21. Juni immer wahrscheinlicher wird.

Es besteht daher das Risiko, dass die Bank beim Treffen bekanntgeben wird, Anleihenkäufe früher als der Markt es vielleicht erwartet zurückzunehmen. Das wäre vermutlich positiv für den Pfund Sterling, da die Devisenmärkte weiterhin die Falken des MPC unter Preis bewerten.

Die Bank sagt eine Abnahme von 4% im ersten Quartal voraus (Quartal zu Quartal). Allerdings deuten die Zahlen bisher darauf hin, dass das Schrumpfen bisher milder war, als in der Vorhersage vom Februar angenommen. Wachstumsschätzungen für das ganze Jahr könnten vom jetzigen 5% Stand nach oben korrigiert werden. Dies kann Munition für eine frühere Zurücknahme liefern, die MPC könnte es jedoch vorziehen, länger zu warten (z. B. im Juni, wenn das Ausmaß der Wiedereröffnung besser einzuschätzen sein wird), um in der zweiten Jahreshälfte eine stärkere Zurücknahme zu veranlassen.

Keine Änderungen des Leitzins für RBA, aber Verlängerung der quantitative Lockerung möglich

Die Reserve Bank of Australia spiegelt die BOE wider und wird voraussichtlich keine wesentlichen Änderungen in der Politik vornehmen, wenn Philip Lowe und Co. ihre Bekanntmachung zur Zinsrate veröffentlichen.

„Der Vorstand wir den Zinssatz nicht anheben, bis die tatsächliche Inflation nachhaltig bei 2 bis 3% liegt. Dafür müsste das Lohnwachstum aber deutlich höher liegen, als das derzeit der Fall ist“, sagte RBA Gouverneur Philip Lowe in einer Erklärung im März. Der Zins liegt für die vorhersehbare Zukunft bei 0,10%.

Erhebliche Beschäftigungszuwächse und ein insgesamt angespannter Arbeitsmarkt sind die Faktoren, die Lowes zum Handeln zwingen werden. Zurzeit sieht die RBA eine Rückkehr frühsten 2024.

Stattdessen könnten wir eine Verlängerung der quantitative Lockerung in Australien sehen. Westpac-Analysten gehen davon aus, dass ein drittes Anleihekaufregime in Höhe von 100 Milliarden USD auf dem Weg ist, um „die Entscheidung zu ergänzen, die Yield Curve Control (YCC) -Richtlinie zum Kauf der Anleihe vom November 2024 zum Barkurs von 0,1% zu verlängern“.

Insgesamt ist die Stimmung der RBA gut.

In der Stellungnahme vom März, sagte die Zentralbank: „Die wirtschaftliche Erholung in Australien ist bereits in vollem Gange und stärker als erwartet. Die Arbeitslosenquote viel auf 5,8% im Februar und die Anzahl der Menschen mit Anstellung ist wieder auf das Niveau vor der Pandemie zurückgekehrt.“

„Das BIP stieg im Dezemberquartal um starke 3,1 Prozent, was durch einen weiteren Anstieg des Haushaltskonsums im Zuge der Verbesserung der Gesundheitssituation gefördert wurde. Man geht davon aus, dass die Erholung mit überdurchschnittlichem Wachstum in diesem und im nächsten Jahr anhält. Die Finanzen von Haushalten und Geschäften stehen gut da und sollten weitere Ausgaben stützen.“

Die Earnings-Season an der Wall Street geht weiter

Large Caps bereiten sich diese Woche auf ein weitere Welle von Gewinnberichten an der Wall Street vor.

Bisher sieht es so aus, als wäre durchgehen ein überdurchschnittliches Quartal für die berichtenden Unternehmen. Laut dem Earnings Insight-Bericht von FactSet vom 23. April haben Unternehmen bisher ein um 23,6% über den Erwartungen liegendes Gesamtergebnis gemeldet.

Big Hitter wie Apple und Alphabet verzeichneten starke Quartale, obwohl einige große Tech-Player wie Spotify und Netflix bei wichtigen Abonnenten- und Benutzerkennzahlen schlechter als erwartet abschnitten.

In der Vorschau für diese Woche erwarten uns eine Reihe Large Caps mit Berichten. Tech-Firmen wie PayPal und Square führen die Schlange an, genau wie Covid-19-Impfstoff-Pionier Pfizer. Die Impfkampagne hat maßgeblich dazu beigetragen, dass die Volkswirtschaften wieder zur Normalität zurückkehren. Daher erwarten wir wahrscheinlich ein erfolgreiches Quartal für das Pharmaunternehmen.

Sehen Sie unten für eine Übersicht über die Large Caps, die ihre Gewinnberichte in der kommende Woche veröffentlichen.

Top Wirtschafts-Daten

Date  Time (GMT+1)  Currency  Event 
Mon 03-May  3.00pm  USD  ISM Manufacturing PMI 
       
Tue 04-May  5.30am  AUD  Cash Rate 
  5.30am  AUD  RBA Rate Statement 
  Tentative  AUD  Annual Budget Release 
  11.45pm  NZD  Employment Change q/q 
  11.45pm  NZD  Unemployment Rate 
       
Wed 05-May  10.00am  EUR  EU Economic Forecasts 
  3.00pm  USD  ISM Services PMI 
  3.30pm  USD  US Crude Oil Inventories 
       
Thu 06-May  12.00pm  GBP  BOE Monetary Policy Report 
  12.00pm  GBP  MPC Official Bank Rate Votes 
  12.00pm  GBP  Monetary Policy Statement 
  12.00pm  GBP  Official Bank Rate 
  3.30pm  USD  US Natural Gas Inventories 
       
Fri 07-May  1.30pm  CAD  Employment Change 
  1.30pm  CAD  Unemployment Rate 
  1.30pm  USD  Average Hourly Earnings m/m 
  1.30pm  USD  Nonfarm Employment Change 
  1.30pm  USD  Unemployment Change 

Top Geschäftsberichte

Date  Time (GMT+1)  Currency  Event 
Mon 03-May  3.00pm  USD  ISM Manufacturing PMI 
       
Tue 04-May  5.30am  AUD  Cash Rate 
  5.30am  AUD  RBA Rate Statement 
  Tentative  AUD  Annual Budget Release 
  11.45pm  NZD  Employment Change q/q 
  11.45pm  NZD  Unemployment Rate 
       
Wed 05-May  10.00am  EUR  EU Economic Forecasts 
  3.00pm  USD  ISM Services PMI 
  3.30pm  USD  US Crude Oil Inventories 
       
Thu 06-May  12.00pm  GBP  BOE Monetary Policy Report 
  12.00pm  GBP  MPC Official Bank Rate Votes 
  12.00pm  GBP  Monetary Policy Statement 
  12.00pm  GBP  Official Bank Rate 
  3.30pm  USD  US Natural Gas Inventories 
       
Fri 07-May  1.30pm  CAD  Employment Change 
  1.30pm  CAD  Unemployment Rate 
  1.30pm  USD  Average Hourly Earnings m/m 
  1.30pm  USD  Nonfarm Employment Change 
  1.30pm  USD  Unemployment Change 

Wochenausblick: NFPs, OPEC und PMIs

OPEC+ trifft sich diese Woche vor dem Hintergrund schwacher Ölpreise. Beschäftigungszahlen werden ebenfalls erwartet. Werden wir einen weiteren starken Monat sehen oder ist der Anstieg von Februar eine einmalige Sache gewesen? In der Zwischenzeit messen sich die USA und China mit wichtigen PMI-Veröffentlichungen im Fertigungsbereich. Deliveroo, einer der meist erwarteten Börsengänge Großbritanniens, geht an den Start.

OPEC+-Treffen – weitere Einschnitte oder wird der Kurs gehalten?

Die Unterstützung der Ölpreise während des Lockdowns und der Rückkehr zur Normalität stand immer ganz oben auf der Agenda der OPEC. Dies wird in der Sitzung im April erneut an Bedeutung gewinnen, da die Rohölpreise in den letzten Wochen von ihrem Höchststand von 70 USD gefallen sind.

Zum jetzigen Zeitpunkt sind die Preise von einem 6-Wochen-Tief gestiegen, obwohl die EIA von höher als erwarteten Lagerbeständen in den USA berichtet. WTI wird bei etwa 60 USD gehandelt, Brent bei 63 USD.

Die Einschnitte werden wahrscheinlich bestehen bleiben. OPEC und seine Verbündeten haben 7% des Vor-Pandemie-Angebots aus dem Umlauf genommen und der Vorsitzende Saudi-Arabien hat sich verpflichtet weiter 1 Millionen Barrel pro Tag zurückzunehmen.

Allerdings gibt es da ein Problem in Form der EU.

Die Einführung der Impfstoffe, oder eben das Fehlen, in Europa setzt die Ölpreise außerdem unter Druck. Politisch motivierte Versorgungsprobleme und jetzt weitere Fragen zur Wirksamkeit des AstraZeneca-Impfstoffs haben sich auf die Ölnachfrage ausgewirkt, da Spekulanten Long-Positionen aufgelöst haben, die sie aufgrund der höheren Nachfrage nach Sommerreisen gebucht hatten.

Impfprogramme in Verbindung mit einer neuen Covid-19-Welle in ganz Europa hat zu strengeren Lockdowns geführt. Frankreich und Deutschland haben zum Beispiel weitere Einschränkungen angekündigt, so wie auch Polen. Großbritannien hat auch bekanntgegeben, das eigene Impfprogramm, eines der besten der Welt, wegen Lieferschwierigkeiten des Impfstoffs verlangsamen zu müssen.

Für das zweite Quartal 2021 sieht die EIA einen Brent-Preis von durchschnittlich 64 USD pro Barrel und dann einen Durchschnitt von 58 USD pro Barrel in der zweiten Jahreshälfte 2021, da in den kommenden Monaten ein Preisdruck nach unten erwartet wird, wenn der Ölmarkt wieder ausgeglichener wird.

Der nächste Zug von OPEC könnte kritisch sein, wenn sie ihren Mitgliedern helfen mit besseren Preisen 2021 helfen möchte.

US-Beschäftigungszahlen – Alle Augen auf dem Arbeitsmarkt, nach dem Anstieg vom Februar

Die US-Beschäftigungszahlen werden am Freitag erwartet. Nach dem Blowout-Monat im Februar wird der Markt den Bericht vom März intensiv beobachten, in der Hoffnung, weitere Signale dafür zu erhalten, dass die USA schnell wieder zu wirtschaftlicher Gesundheit zurückkehren.

Beschäftigungszahlen stiegen um 379.000 im Februar und übertrafen damit die Erwartungen von 210.000 und brachte die Arbeitslosenquote runter auf 6,2%.

Der gebeutelte Freizeit- und Gastronomie-Bereich zeigte den Großteil der neuen Stellen, von denen 355.000 im Februar hinzu gekommen sind. Während dies Kinos, Hotels, Museen, Resorts und Vergnügungsparks umfasst, war es der Food-Service, der die Freizeit- und Gastgewerbebranche mit 285.900 neuen Arbeitsplätzen stützte.

Bidens Konjunkturpaket führt wahrscheinlich zur Schaffung neuer Arbeitsplätze. Als Teil des 1,9 Billionen USD Pakets des Präsidenten, erhalten kleine Unternehmen weitere Unterstützung, um 1) bestehende Arbeitsplätze zu schützen und b) zu möglichen Neu- oder Wiederanstellungen zu führen. Dies beinhaltet: 25 Milliarden USD für Restaurants und Bars; 15 Milliarden USD für Fluggesellschaften und weitere 8 Milliarden USD für Flughäfen; 30 Milliarden USD für Verkehrsbetriebe; 1,5 Milliarden USD für Amtrak und 3 Milliarden USD für die Luft- und Raumfahrtindustrie.

Wegen des Konjunkturpakets haben andere Firmen Stellenstreichungen erstmal auf Eis gelegt. United Airlines zum Beispiel hatte für Februar 14.000 Entlassungen angekündigt. Einem Bericht der Washington Times zufolge ist das nicht mehr geplant, da zusätzliches Regierungsgeld in die Taschen von United fließt.

Die örtlichen Verkehrsbehörden, insbesondere die Metropolitan Transportation Authority von New York, werden Milliarden erhalten, um Arbeitsplätze zu schützen. New York wird zum Beispiel 6 Milliarden USD erhalten, sodass es Kündigungen und Einschränkungen von Dienstleistungen stoppen kann.

Natürlich geht es hier vor allem um den Schutz bestehender Arbeitsplätze. Es wird interessant zu sehen sein, welche Wirkung das auf die Beschäftigungszahlen für März haben wird. Wenn kleine und mittlere Unternehmen mehr staatliche Mittel erwarten, die dann zu einer Erhöhung der Zahl der Beschäftigten führen können, da ihre Finanzen möglicherweise einen erneuten Start der Rekrutierung ermöglichen.

PMI für produzierende Gewerbe der USA und China

Die zwei Wirtschaftstitanen offenbaren ihre jüngsten PMI-Zahlen zum produzierenden Gewerbe in der kommenden Woche.

Beginnend mit den USA haben wir bereits den US-amerikanischen PMI für das verarbeitende Gewerbe von IHS Markit für März gesehen, der einen weiteren starken Monat für die Fabrikproduktion des Landes darstellt. Dies stieg von 58,6 im Februar auf 59 im März, was auf ein robustes Wachstum in der fertigenden Industrie hindeutet. Das Ergebnis liegt etwas unter der Markterwartung von 59,3, aber nichts worüber man sich Sorgen machen muss.

Wir warten in der kommenden Woche auf die PMI-Zahlen des Institute of Supply Management (ISM). Februar war ISM zufolge ein Knaller-Monat für das produzierende Gewerbe. So hat der PMI ein Drei-Jahres-Hoch von 60,8 erreicht. Wenn wir die IHS-Zahlen als Indikator heranziehen, erwartet uns wahrscheinlich eher eine stetige Expansion als ein weiterer massiver Anstieg im Februar. Aber immerhin ermutigende Signale für die Produktionsniveaus von Fabriken in den USA.

Die US-Wirtschaft ist seit dem neuen Jahr in einem gesünderen Zustand. Das Konjunkturpaket bringt Geld in die Taschen der Verbraucher und wir wissen jetzt schon, dass noch mehr kommen wird. In der Lage zu sein der Wirtschaft diese Liquidität zu verleihen könnte der Grund sein, warum es der produzierenden Industrie so gut geht. Die Einführung von Impfstoffen ist auch in den USA nicht schlecht, was auch das erneute Vertrauen im ganzen Land untermauert.

Andererseits verlangsamte sich die chinesische Produktion im Februar gemäß der Veröffentlichung des Caixin PMI im März, dem wichtigsten Produktivitäts-Tracker des Landes. Könnte sich die Verlangsamung im April fortsetzen?

Laut dem letzten Caixin-PMI fiel der Index von 51,5 im Januar auf 50,9 im Februar – den niedrigsten Stand seit 9 Monaten. Ein Wert von über 50 deutet noch auf Wachstum, aber die Tatsache das er abnimmt deutet auf eine Schrumpfung.

Warum? Covid-19-Ausbrüche im eigenen Land und die verlangsamte weltweite Nachfrage nach importierten chinesischen Waren belasten Chinas Produktionszentren. Fabriken haben auch Arbeiter entlassen und sind in keiner Eile, die Stellen neu zu besetzen.

Analysten erwarten trotzdem noch ein starkes Jahr für China, da es eines der wenigen Länder war, das zur Höhe der Pandemie 2020 noch echtes Wirtschaftswachstum zeigen konnte. Allerdings verdeutlicht die Verlangsamung der Produktion im Februar die Zerbrechlichkeit der anhaltenden Erholung der chinesischen Wirtschaft. Wir werden mehr wissen, wenn die PMIs für März veröffentlicht sind.

Börsengang Deliveroo – merken Sie sich den Termin

Deliveroo geht am 31. März an die Börse, obwohl uneingeschränkter Handel nicht bis zum 7. April möglich sein wird.

Deliveroo hat eine Preisspanne für seine Aktien zwischen 3,90 und 4,60 GBP pro Aktie festgelegt, was einer geschätzten Marktkapitalisierung zwischen 7,6 und 8,8 Milliarden GBP entspricht.

Das Unternehmen wird 384.615.384 Aktien (ohne Mehrzuteilungsaktien) ausgeben und erwartet, durch seinen Börsengang 1 Milliarde GBP aufzubringen. Selbst am unteren Ende der Spanne würde es sich um den größten Börsengang in London seit 10 Jahren handeln, und dem größten in Europa des Jahres.

Amazon hält einen Anteil von 15,8% am Unternehmen, aber es gibt Pläne 23.302.240 Aktien für zwischen 90,8 und 107,2 Millionen GBP zu verkaufen, je nachdem wo der Anfangspreis steht. Der Vorstandsvorsitzende und Gründer Will Shu wird 6,7 Millionen Aktien verkaufen, sodass ihm ein verbleibender Anteil von 6,2% des Unternehmens im Wert von rund 500 Millionen GBP verbleibt.

 

Top Wirtschafts-Daten der Woche

 

Date  Time (GMT)  Currency  Event 
Tue 30 Mar  3.00pm  USD  CB Consumer Confidence 
       
Wed 31 Mar  2.00am  CNH  Manufacturing PMI 
  1.15pm  USD  ADP Nonfarm Employment Change 
  1.30pm  CAD  GDP m/m 
  3.30pm  USD  US Crude Oil Inventories 
       
Thu 1 Apr  All Day  All  OPEC+ Meetings 
  3.00pm  USD  ISM Manufacturing PMI 
  3.30pm  USD  US Natural Gas Inventories 
       
Fri 2 Apr  1.30pm  USD  Average Hourly Earnings m/m 
  1.30pm  USD  Nonfarm Employment Change 
  1.30pm  USD  Unemployment Rate 

 

Top Geschäftsberichte diese Woche

 

Date  Company  Event 
Mon 29 Mar  Sinopec  Q4 2020 Earnings 
     
Tue 30 Mar  Bank of China  Q4 2020 Earnings 
  Carnival  Q1 2021 Earnings 
     
Wed 31 Mar  Micron  Q2 2021 Earnings 
  Walgreens  Q2 2021 Earnings 

NFP review: numbers disappoint but stimulus drives sentiment

  • Stock futures hold gains, yield curve steepens
  • Second straight disappointing payrolls number
  • Move to fast-track Biden stimulus package drives sentiment

Stocks are set for fresh record high opens on Wall Street and a 5th straight day of gains – something we haven’t seen since August. A soft jobs report has done little to upset the underlying risk-on sentiment that stems from the milking stool of equity market strength: vaccines, stimulus and earnings growth.

Although in line with expectations, really it was another disappointing number from the US jobs market. Nonfarm payrolls rose +49,000 in January, following the -227,000 decline in December, which was revised down from the initial -140,000 print last month. So things look worse in the labour market than maybe we thought but futures are looking right through this with Joe Biden’s $1.9tn stimulus package coming over the hill. The dollar is offered and the yield on US 10-year Treasury notes has leapt with spreads widening along the curve.  2s10s spread at 1.06%, highest for four years, with 5s30s at 150bps,  the widest since 2015.

The decision to move on stimulus without Republican support really changes the game. As I said yesterday, Biden wants to act fast and does not want to spend his first 100 days in office horse trading with the GOP over relief plans. The price of this could be any hopes of bipartisanship in future and we may need to wait until 2022 for the big green/infrastructure package as a result, and it may prove harder to deliver. For now thought dumping an extra 10% of GDP in stimulus is being lapped up by the market.

Unemployment fell to 6.3% from 6.7% but the decline in the participation rate is a concern. U6 unemployment fell to 11.1% from 11.7%. Average hourly earnings rose +5.4% year-on-year vs 5% expected. The two month net revision took the total down by -159k. The US still has some 9.8m fewer jobs than it had in February 2020 before the pandemic struck. Permanent job losses are a concern – the number of permanent job losers, at 3.5 million, changed little in January but is 2.2 million higher than in February.

S&P 500 not bothered: Biden is going for it on stimulus.

S&P 500 not bothered: Biden is going for it on stimulus.

Cable higher and hugging the trendline.

Cable higher and hugging the trendline.

Wochenausblick: Zinsentscheidung der BoE, Earnings Season geht weiter & Beschäftigungszahlen

Uns steht eine geschäftige Woche bevor, mit dem ersten Treffen der Bank of England des Jahres inmitten von Spekulationen zu Negativzinsen und Kritik zu ihrem Programm der quantitativen Lockerung. Earnings Season geht weiter, angeführt von Amazon und Alphabet, und die Beschäftigungszahlen für Januar werden, nach dem Rückgang im Dezember, veröffentlicht.

BoE-Mitteilung: Negativzins auf dem Weg?

Die Bank of England trifft sich diese Woche zur ersten Entscheidung zum Zins 2021, wobei die Frage des Negativzinses umgeht.

Während Zinsraten bei einem Rekordtief von 0,1% liegen, wird der Abstieg in den Negativzins laufend untersucht. Im Oktober 2020 begann die BoE, Banken zu befragen, um zu beurteilen, ob sie für negative Zinssätze bereit sind, obwohl Gouverneur Andrew Bailey zu diesem Zeitpunkt ausdrücklich sagte, dass in naher Zukunft keine Zinsänderung kommen würde.

Das externe Mitglied Silvana Tenreyro verteidigte Negativzinsen Anfang Januar 2021 leidenschaftlich, obwohl die internen Mitglieder sich dazu noch nicht bewegt haben. Sie könnten auf die Ergebnisse der Bank-Umfrage warten, bevor sie etwas bekannt geben.

Anderswo wurden Fragen zum Programm der quantitative Lockerung der Bank durch die eigene interne Aufsicht, dem Independent Evaluation Office (IEO), gestellt. Den Ergebnisse des IEO zufolge, „versteht die BoE ihr eigenes Programm zur quantitativen Lockerung nicht“.

Einem Bericht der Financial Times zufolge, der das IOE zitiert, hat das Programm der quantitativen Lockerung der BoE auf betrieblicher Ebene funktioniert, hat aber auch zu Kontroversen geführt, da „wichtige Wissenslücken“ der Zentralbank ihre Fähigkeit einschränken, „öffentliches Verständnis und Vertrauen zur quantitativen Lockerung“ aufzubauen.

Die Bank of England wandte sich letztes Jahr der quantitativen Lockerung zu, als Möglichkeit der Corona-gebeutelten Wirtschaft finanziell zu helfen. Sie hat, in der Hoffnung, die Inflation bei der 2,0%-Marke halten zu können, Geld gedruckt und Staatsanleihen an den Finanzmärkten gekauft.

In dieser Woche werden keine Änderungen des Leitzinssatzes oder des Umfangs der quantitativen Lockerung erwartet. Angesichts der Verschlechterung einiger Wirtschaftsindikatoren seit dem letzten Treffen wird jedoch eine genaue Prüfung der Sprache und des Tonfalls in Bezug auf den Negativzins vorgenommen werden. Die Bank wird wahrscheinlich außerdem Bedenken äußern, die den Erholungsweg betreffen und die Notwendigkeit flexibel zu bleiben. Hinweise auf eine mögliche Bewegung in den Negativzins würden sich vermutlich negativ auf den Pfund Sterling auswirken.

Earnings Season geht weiter mit den Berichten von Amazon und Alphabet

An der Wall Street ist es immer noch Earnings Season und die Bericht der Large Caps kommen weiter rein. Bei einigen ist wahrscheinlicher, dass sie in der Corona-Situation erfolgreich waren, als bei anderen und Amazon ist in einer guten Lage einen Anstieg der Gewinne im Quartalsbericht bekanntzugeben.

Erstmal fallen die Einkäufe über die Feiertage und ein verspäteter Prime Day gut ins jüngste Quartal. Berichte deuten darauf hin, dass Amazon es geschafft haben könnte bis zu 42 Cent je Dollar pro Verkauf eingesteckt zu haben.

Allein mit einem Wachstum der Verkäufe zum Prime Day von 45,2% gegenüber dem Vorjahr auf einen Rekordwert von 10,4 Milliarden USD konnte Amazon anscheinend vom Lockdown profitieren, da Käufer wirklich nur stöbern, klicken und kaufen können, anstatt in die Innenstädte zu gehen. Amazon hat außerdem berichtet, dass Cyber Monday der beste Shopping-Tag je war, mit Verkäufen innerhalb von 24 Stunden in Höhe von 9,2 Milliarden USD.

Amazon-Aktien haben den S&P 500 mit + 74,5% gegenüber + 17,9% im vergangenen Jahr übertroffen, was zum Teil auf den besseren Prime-Lieferservice, dem Vorteil von Online-Händlern im Lockdown und dem Wachstum der Amazon Web Services zurückzuführen ist.

Big Tech hat im Lockdown auch gute Ergebnisse erzielt und Analysten glauben, dass der Google Mutterkonzern Alphabet nächste Woche einen Anstieg im Geschäftsbericht zu Q4 berichten wird.

Es wird erwartet, dass die Werbeeinnahmen hier der Haupttreiber sind. Die Einnahmen aus Suchanzeigen stiegen im dritten Quartal um 9%, nachdem die Einnahmen im zweiten Quartal um 8% gesunken waren, da sich die Unternehmen an die Corona-Realität angepasst hatten. Zum Vergleich können wir uns Microsofts jüngste Einnahme aus der Suchmaschinen-Werbung ansehen, die im letzten Quartal 2,18 Milliarden USD ausgemacht hat, ein Anstieg von 1%.

Angesichts Vormachtstellung Googles in diesem Marktsektor wird erwartet, dass diese viel größer sein werden und möglicherweise erhebliche Gewinne erzielen werden – insbesondere, da das YouTube-Engagement im letzten Quartal gestiegen ist. Könnte sich der Trend fortsetzen?

Schauen Sie weiter unten im Artikel, um zu sehen, welche Large Caps diese Woche ihre Geschäftsberichte veröffentlichen.

Veröffentlichung der Beschäftigungszahlen nach Rückgang im Dezember

Die jüngsten Beschäftigungszahlen werden nächste Woche erwartet. Sie gelten als Indikator für die Gesundheit der US-Wirtschaft.

Der Arbeitsmarkt wurde im Dezember schwer getroffen, als die letzte Veröffentlichung ergab, dass 140.000 Arbeitsplätze in dem Monat die Wirtschaft verlassen hatten. Die wöchentlichen Zahlen zu Arbeitslosenanträgen ging Anfang Januar auf 965.000 hoch, was darauf hindeutet, dass die US-Wirtschaft wieder ächzt.

Das letzte Fed-Treffen war genau das, was wir erwartet hatten: keine wesentlichen Änderungen der aktuellen Wirtschaftspolitik. Aber Präsident Biden ist jetzt im Weißen Haus und er hat ein Konjunkturpaket in Höhe von 1,9 Billionen USD versprochen, das die Dinge wieder in Gang bringen könnte. Teil von Bidens Plan ist der Schutz kleinerer Unternehmen und Geschäfte – etwas das 82% der Amerikaner einer Umfrage von Morning Consult zufolge von weiteren Konjunkturpaketen erwarten.

Wenn das Konjunkturpaket verabschiedet wird, werden 15 Milliarden USD an Beihilfen für Kleinunternehmen frei, zusammen mit Krediten zu niedrigen Zinsen in Höhe von 35 Milliarden USD. Das Programm zum Schutze von Gehaltszahlungen wird wahrscheinlich auch weitergeführt. Die Schecks des Konjunkturprogramms sollten bald kommen, was 1.400 USD in die Taschen der Verbraucher bringen würde, von denen man sich erhofft, dass sie sie ausgeben und damit die Wirtschaft landesweit wieder antreiben.

Allerdings ist es von oberster Bedeutung dies schnell zu tun, da 57% der Kleinunternehmer glauben, nur bis Juni durchhalten zu können. Danach kann es keiner genau sagen, da viele Kleinunternehmen jetzt schon schnell durch ihre Geldreserven brennen. Wenn das Paket verabschiedet werden kann, großartig. Wenn nicht, könnte es zu weiteren Arbeitsplatzverlusten durch schließende Unternehmen kommen.

 

Top Wirtschafts-Daten der Woche

 

Date  Time (GMT)  Currency  Event 
Mon 1 Feb  9.00am  EUR  Final Manufacturing PMI 
  9.30am  GBP  Final Manufacturing PMI 
  2.30pm  CAD  Manufacturing PMI 
  3.00pm  USD  ISM Manufacturing PMI 
       
Tue 2 Feb  3.30am  AUS  RBA Bank Statement 
  9.45pm  NZD  Employment Change q/q 
  9.45pm  NZD  Unemployment Rate 
       
Wed 3 Feb  9.00am  EUR  Final Services PMI 
  9.30am  EUR  Final Services PMI 
  1.15pm  USD  ADP Non-Farm Employment Change 
  3.00pm  USD  ISM Services PMI 
  3.30pm  USD  US Crude Oil Inventories 
       
Thu 4 Feb  12.00pm  GBP  BoE Monetary Policy Statement 
  12.00pm  GBP  MPC Official Bank Rate Votes 
  12.00pm  GBP  Monetary Policy Statement 
  12.00pm  GBP  Official Bank Rate 
  1.30pm  USD  Unemployment Claims 
  3.30pm  USD  US Natural Gas Inventories 
       
Fri 5 Feb  12.30am  AUD  RBA Monetary Policy Statement 
  1.30pm  CAD  Employment Change 
  1.30pm  CAD  Unemployment Change 
  1.30pm  USD  Average Hourly Earnings m/m 
  1.30pm  USD  Non-Farm Employment Change 
  1.30pm  USD  Unemployment Rate 

 

Top Geschäftsberichte diese Woche

 

Date  Company  Event 
Mon 1 Feb  Nintendo  Q3 2020 Earnings 
  Ryanair  Q3 2021 Earnings 
     
Tue 2 Feb  Amazon  Q4 2020 Earnings 
  Alphabet  Q4 2020 Earnings 
  Pfizer  Q4 2020 Earnings 
  ExxonMobil  Q4 2020 Earnings 
  UPS  Q4 2020 Earnings 
  BP  Q4 2020 Earnings 
  Chubb  Q4 2020 Earnings 
  Ferrari  Q4 2020 Earnings 
  Panasonic  Q3 2021 Earnings 
  Mitsubishi Electric  Q3 2020 Earnings 
  Electronic Arts  Q3 2021 Earnings 
     
Wed 3 Feb  PayPal  Q4 2020 Earnings 
  Siemens AG  Q1 2021 Earnings 
  Sony Corp.  Q3 2020 Earnings 
  GlaxoSmithKline  Q4 2020 Earnings 
  Spotify  Q4 2020 Earnings 
  Volvo  Q4 2020 Earnings 
  MetLife  Q4 2020 Earnings 
  Mitsubishi  Q3 2021 Earnings 
  Hitachi  Q3 2020 Earnings 
  eBay  Q4 2020 Earnings 
     
Thu 4 Feb  Shell  Q4 2020 Earnings 
  Phillip Morris  Q4 2020 Earnings 
  Gilead  Q4 2020 Earnings 
  Activision Blizzard  Q4 2020 Earnings 
  Unilever  Q4 2020 Earnings 
  ABB  Q4 2020 Earnings 
  Pinterest  Q4 2020 Earnings 
  Ford  Q4 2020 Earnings 
  YUM! Brands  Q4 2020 Earnings 
  Motorola  Q4 2020 Earnings 
     
Fri 5 Feb  Linde  Q4 2020 Earnings 
  Estee Lauder  Q3 2021 Earnings 
  BNP Paribas  Q4 2020 Earnings 
  Vinci  Q4 2020 Earnings 
  Aon  Q4 2020 Earnings 
  Carlsberg  Q4 2020 Earnings 
  Assa Abloy  Q4 2020 Earnings 

 

Wochenausblick: OPEC trifft sich und FOMC veröffentlicht Sitzungsprotokolle

In unserem ersten Wochenausblick des Jahres schauen wir uns ein paar besonders saftige Themen an. OPEC+ beginnt am 4. Januar mit dem ersten der neuen monatlichen Ministertreffen diesen Jahres, während die Produzenten über das schrittweise Zurückfahren der Fördereinschnitte diskutieren.

Die FOMC gibt ihre jüngsten Sitzungsprotokolle heraus – werden sie eine Roadmap der Erholung der US-Wirtschaft darstellen? Außerdem werden die US-Beschäftigungszahlen veröffentlicht, die Anzeichen von Stärke im US-Arbeitsmarkt zeigen könnten.

OPEC-Treffen 

Das erste einer neuen Reihe monatlicher Treffen von OPEC- und Nicht-OPEC-Ministern gibt diese Woche den Anstoß, nachdem im Dezember beschlossen wurde, den im letzten Jahr vereinbarten schrittweisen Prozess der Fördereinschnitte zu verzögern, um die Preise zu stützen.

Das ist der Monat in dem die OPEC-Mitglieder und ihre Verbündeten die Förderstopps leicht zurückfahren und die Produktion wieder anheben werden. OPEC+ hat grünes Licht für die Förderung von 500.000 Barrel pro Tag zusätzlich von Januar bis mindestens März gegeben. Der gesamte Produktionseinschnitt für Januar wird 7,2 Millionen Barrel pro Tag betragen, verglichen mit dem Einschnitt von 7,7 Millionen Barrel pro Tag gegen Ende 2020.

Die Nachfrageerwartungen haben sich jedoch trotz Impfstoffs nicht verbessert, sodass der Druck auf die OPEC bestehen bleibt, die Situation genau im Auge zu behalten. Die OPEC geht jetzt davon aus, dass die weltweite Öl-Nachfrage 2020 um 9,77 Millionen Barrel pro Tag auf 89,99 Millionen Barrel pro Tag gesunken ist, im Vergleich zu noch 90 Millionen Barrel pro Tag in den Schätzungen vom November.

Die Öl-Nachfrage für 2021 wird jetzt auf 95,89 Millionen Barrel pro Tag geschätzt. Das sind 410.000 weniger als die ursprüngliche OPEC-Schätzung, die im November im MOMR erschienen ist, prognostizierte hatte. Im Oktober hatte die OPEC geschätzt, dass die Ölnachfrage 2021 bei 96,8 Millionen Barrel pro Tag liegen wird.

Ein Schlüsselaspekt bei der Abwägung von Preis gegen Nachfrage gegen Produktion wird die Mitwirkung der Mitglieder und Verbündeten sein. Es gab bereits Meinungsverschiedenheiten in den Rängen, so überlegt Saudi-Arabien zum Beispiel seinen Vorsitz aufzugeben. Einige Produzenten in der Einflusssphäre der OPEC halten beharrlich an ihren eigenen Produktionszielen fest, unabhängig von Einschränkungen oder Förderstopps.

Libyen hat Pläne zur Steigerung seiner Ölproduktion bekannt gegeben und zuvor erklärt, dass es keine Fördereinschnitte akzeptieren wird, bis die Fördermenge verlässlich bei 1,7 Millionen Barrel pro Tag liegt – verglichen mit derzeit 1,108 Millionen Barrel pro Tag.

Auch der Iran hat versprochen 2021 seine Ölproduktion auf 2,3 Millionen Barrel pro Tag hochzufahren, von jetzt 1,986 Millionen Barrel pro Tag.

FOMC Sitzungsprotokolle 

Die Protokolle der letzten Fed-Sitzung stehen an und werden einen deutlicher Hinweis auf mögliche Meinungsverschiedenheiten geben, inwieweit das FOMC der Ansicht ist, dass es die langfristigen Zinssätze verankern muss und ob weitere politische Unterstützung erforderlich ist. Die Themen der Fed beginnen sich Richtung Reflationshandel und steigender langfristiger Zinsen zu drehen.

Steigende Inflationserwartungen könnten ein Problem für die Fed sein, da sie sie früher als erwartet zum Handeln zwingen könnte. Während das durchschnittliche Inflationsziel einen gewissen Spielraum bietet, werden wir genau darauf achten, ob einzelne politische Entscheidungsträger beginnen sich über die Inflation und die Notwendigkeit einer stärkeren Zurückhaltung in der Geldpolitik Sorgen zu machen.

US-Beschäftigungszahlen außerhalb der Landwirtschaft 

Der Jobbericht vom Dezember schließt die Woche am Freitag ab, wobei steigende Covid-Fallzahlen in den USA die Nachfrage wahrscheinlich belasten werden, obwohl saisonale Anstellungen ein zu berücksichtigender Faktor sein werden. Im November wurden weitere 245.000 Arbeitsplätze zur US-Wirtschaft hinzugefügt, während die Arbeitslosenquote auf 6,7% fiel. Das lag deutlich unter der Laufrate der vergangenen 6 Monate und deutet auf eine Verlangsamung der Neuanstellungen hin, die durch steigende Fallzahlen im ganzen Land bedingt ist.

Die Märkte scheinen jedoch weitgehend glücklich zu sein, über eine schwächere Erholung des Arbeitsmarktes dank des Impfstoffes hinweg zu sehen. Der Bericht vom Dezember ist jedoch rückwärtsgerichtet und wird steigende Fallzahlen und neue Lockdown-Regelungen in mehreren Bundesstaaten widerspiegeln. Darüber hinaus unterstreichen schwache Arbeitsmarktzahlen nur die Notwendigkeit anhaltender finanzieller und steuerlicher Unterstützung – wir befinden uns in einer schlechte Nachrichten sind gute Nachrichten Phase.

Georgia Runoffs 

Die Wähler werden am 5. Januar an die Wahlurnen im Georgia Runoffs gehen, um die Kontrolle über den Senat für die ersten zwei Jahre der Präsidentschaft von Joe Biden zu bestimmen.

Das wird überaus wichtig sein, da ein blauer Senat eine einfachere Ausführung von Bidens Agenda bedeuten sollte, die auf grüne Energien und Investitionen gerichtet ist. Allerdings scheinen die Chancen für eine dünne republikanische Mehrheit ziemlich gut, trotz des dünnen demokratischen Sieges bei den Präsidentschaftswahlen im November, was weniger regulatorischen und steuerlichen Überhang bedeuten könnte.

Ausblick 2021 Webinar 

Dienstag, 5. Januar, 13:00 CET 

Möchten Sie wissen, was die wichtigsten Themen der Märkte im neuen Jahr sein werden? In diesem Webinar stellen wir uns die großen Fragen: Wird Inflation der Hund sein, der endlich bellt? Wird der britische Aktienmarkt endlich aufholen? Werden Impfstoffe eine Rückkehr zur einer normalen Konjunktur-Umgebung einleiten? Schließen Sie sich unserem Chef-Marktanalytiker Neil Wilson an, um die Antworten auf die großen Fragen zu erhalten, in unserem Ausblick für 2021.

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Top Wirtschafts-Daten der Woche

Date  Time (GMT)  Currency  Event 
Mon Jan 4th  9.00am  EUR  Final Manufacturing PMI 
       
  9.30am  GBP  Final Manufacturing PMI 
       
  All Day  All  OPEC-JMMC Meeting 
       
  2.30pm  CAD  Manufacturing PMI 
       
  3.00pm  USD  ISM Manufacturing PMI 
       
Tue Jan 5th  9.30am  GBP  Construction PMI 
       
Wed Jan 6th  9.00am  EUR  Final Services PMI 
       
  9.30am  GBP  Final Services PMI 
       
  1.15pm  USD  ADP Nonfarm Employment Change 
       
  3.00pm  USD  ISM Services PMI 
       
  3.30pm  USD  US Crude Oil Inventories 
       
  7.00pm  USD  FOMC Meeting Minutes 
       
Thu Jan 7th  10.00am  EUR  CPI Flash Estimate 
       
  10.00am  EUR  Core CPI Flash Estimate 
       
  1.30pm  USD  Unemployment Changes 
       
  3.30pm  USD  US Natural Gas Inventories 
       
Fri Jan 8th  1.30am  CNH  CPI y/y 
       
  1.30am  CNH  PPI y/y 
       
  1.30pm  CAD  Employment Change 
       
  1.30pm  CAD  Unemployment Rate 
       
  1.30pm  USD  Average Hourly Earnings m/m 
       
  1.30pm  USD  Nonfarm Employment Change 
       
  1.30pm  USD  Unemployment Rate 
       
  3.00pm  CAD  Ivey PMI 

 

Top Geschäftsberichte diese Woche

Date  Company  Event 
Mon Jan 4th  State Street Corp.  Q4 2021 Earnings 
     
Wed Jan 6th  RPM International  Q2 2021 Earnings 
     
Thu Jan 7th  Micron Technology  Q1 2021 Earnings 
     
  Constellation Brands  Q3 2021 Earnings 
     
  Walgreens Boots Alliance  Q1 2021 Earnings 
     
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CySEC (Europa)

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  • FSCS-Anlegerentschädigung bis zu 20.000 EUR
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Markets.com, betrieben von Safecap Investments Limited („Safecap“) Reguliert von der CySEC unter der Lizenznummer 092/08 und von der FSCA unter Lizenznummer 43906.

FSC (Weltweit)

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FCA (Britische)

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  • Schutz vor Negativsaldo

Markets.com, betrieben von Finalto Trading Limited Reguliert von der Financial Conduct Authority („FCA“) unter der Lizenznummer 607305.

ASIC (Australien)

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