Wochenausblick: Könnten PCE-Zahlen für die USA die Fed zum Zurückfahren bringen?

Auf dem Plan stehen diese Woche: Wir verabschieden Angela Merkel und schauen, was die Zukunft für Deutschland bringt, das zum ersten mal seit 10 Jahren nicht unter ihrer Führung ist. Uns erwarten außerdem große Veröffentlichungen von Daten aus den USA, unter anderem die Lieblingsmetrik der Fed zur Inflation und Zahlen zum kanadischen BIP. Wird sie rückfällig werden?

Wir wissen alle, dass die Fed PCE-Zahlen liebt. Personal Consumption Expenditures (also persönliche Konsumausgaben) ist ihre Lieblingsmetrik für Inflation – und eine, die das viel diskutierte Zurückfahren früher herbeiführen könnte, je nach dem wie die Zahlen für August aussehen.

Der breite Marktkonsens ist, dass die Fed im November oder Dezember beginnen wird, ihre wirtschaftliche Unterstützung zurückzuziehen, die Frage jetzt ist also der Anstieg des Leitzins’. Die Fed hat bereits im Juni ihre Vorhersagen zur Kern-PCE-Inflation für 2021 von 3,7% auf 3% zurückgefahren – sie wissen, dass es heiß ist. Vorsitzender Powell hat außerdem bekanntgegeben, dass die Fed dieses Jahr anfangen wird, Maßnahmen zurückzufahren. Die Frage ist jetzt, ob die Fed diese Erwartungen noch weiter nach oben korrigieren muss und was das für steigende Leitzinsen bedeuten könnte. Ein die Erwartungen übertreffender Wert diese Woche, könnte die Sorge schüren, dass dies der Fall ist.

Natürlich spielen da auch externe Faktoren noch eine Rolle. Es sollte außerdem erwähnt werden, dass 0,4%-Sprung im Juli den Erwartungen entsprach und eine Abkühlung im Vergleich zu den Zahlen vom Juni zeigte.

Im Juli hatte die Gesamtinflation 4,2% erreicht. Den jüngsten VPI-Zahlen zufolge stieg der Preis von Konsumgütern im August um 5,3%. Das entspricht den Erwartungen. Es könnte außerdem Hinweise darauf geben, in welche Richtung sich die PCE-Zahlen bewegen.

Die Fed hat zu Protokoll gegeben, dass sie kein Problem damit habe, die Inflation über dem Ziel von 2% laufen zu lassen, da sie diese Höhen für nur von vorübergehender Natur halten.

Die Vereinigten Staaten versucht wie alle großen Volkswirtschaften ihren Weg aus der Pandemie-Wirtschaft zurück zur Normalität zu finden. Es könnte der Fall sein, dass eine heiße Inflation die Wirtschaft weiterhin versengt, bevor sie 2022 ausbrennt und verblasst.

Die jüngsten PCE-Zahlen kommen am Freitag.

Daran gebunden ist das US-Verbrauchervertrauen. Logischerweise deuten höhere Preise auf eine schlechtere Konsumstimmung hin. Das kann man auch in den Zahlen vom August sehen und es könnte sein, dass sich das in den Zahlen für September, die wir Dienstag Nachmittag erhalten, fortsetzt.

Im August sank das Verbrauchervertrauen auf ein Sechs-Monatstief. Der Conference Board Index fiel im Juli auf 113,8 von einem angepassten Wert von 125,1.

„Besorgnis über die Delta-Variante – und in geringerem Maße steigende Gas- und Lebensmittelpreise – führten zu einer ungünstigeren Einschätzung der aktuellen Wirtschaftslage und der kurzfristigen Wachstumsaussichten“, sagte Lynn Franco, Senior Director of Economic Indicators beim Conference Board , in einer Erklärung zum Rückgang.

Mehr als 39 Millionen COVID-19-Fälle wurden bisher in im Laufe der Pandemie in den USA gemeldet.

Weg von den USA, schließt Deutschland das Kapitel Angela Merkel mit Ende ihrer Kanzlerschaft. Nach 16 Jahren tritt Merkel zurück, was dem aktuellen Wahlkampf einen Hauch spannender Veränderung bringt.

Nach Heute wird Deutschland einen brandneuen Kanzler haben. Vorsitzender der SPD Olaf Scholz war im Wahlkampf der Spitzenreiter vor den Konkurrenten von CDU und den Grünen.

Man geht davon aus, dass die Grünen, denen Umfragen zufolge das beste Wahlergebnis ihrer Geschichte bevorsteht, der Hauptpartner der SPD in einer neuen Koalition werden könnten.

Unsere Volkswirtschaftsexpertin und Politik-Guru Helen Thomas hat sich mit dem möglichen Ergebnis der aktuellen Bundestagswahl beschäftigt. Haben sich ihre Vorhersagen bewahrheitet?

Da wir gerade von Wahlen sprechen, die Kanadier haben vor kurzem für eine Reihe politischer Veränderungen gestimmt, mit PM Trudeau im Sattel für eine dritte Amtszeit. Die Mehrheit der Liberalen ist geschrumpft – was die wirtschaftlichen Schritte der Nation interessant lassen werden könnten.

Nach einem Rückgang von 1,1%, werden diesen Monat die monatlichen BIP-Zahlen für Kanada veröffentlicht. Schätzungen gingen von 2,5% Wachstum aus, als selbst wenn die vorgezogenen Wahlen Trudeau weiterhin im Amt lassen, wird er die gleichen Herausforderungen meistern müssen wie zuvor.

Die wirtschaftliche Erholung wird „weiterhin das gleiche Maß außergewöhnlicher Unterstützung erfordern“, sagte der Gouverneur der Bank of Canada Tiff Macklem. Es werden keine Anpassungen der Wirtschaftspolitik erwartet – trotz enttäuschender BIP-Zahlen im letzten Monat. Vielleicht sehen wir diesen Monat eine Trendwende oder verschwindet das Thema möglicherweise hinter dem Wahlkampf-Getöse?

Top Wirtschafts-Daten

Date  Time (GMT+1)  Asset  Event 
Sun 26-Sep  All Day  EUR  German Federal Elections 
       
Tue 28-Sep  2.30am  AUD  Core Retail Sales m/m 
  3.00pm  USD  CB Consumer Confidence 
       
Wed 29-Sep  3.30pm  OIL  US Crude Oil Inventories 
       
Thu 30-Sep  2.00am  CNH  China Manufacturing PMI 
  1.30pm  CAD  GDP m/m 
       
Fri 01-Oct  8.55am  EUR  German Final Manufactuing PMI 
  1.30pm  USD  Core PCE Index m/m 
  3.00pm  USD  ISM Manufacturing PMI 

 

Week Ahead: Bumper week with FOMC, ECB, FAANGS & GDP

Welcome to your guide to the week ahead in the markets. Remember you can now find all the key events affecting the markets in our new Events Calendar in the platform.

European Central Bank rate decision

Last week ECB president Christine Lagarde allegedly told EU leaders during a private video summit that the bloc could be facing a drop in GDP of up to 15%, and that their efforts to contain the outbreak have been both too little and too late. Monetary policy can only go so far, but the ECB does still have room to manoeuvre. Expansion of QE will likely be the first port of call if policymakers decide more needs to be done, but minutes from the March 18th meeting show that cutting rates was floated, too.

FOMC decision – has the Fed got any ammunition left?

What’s left for the Federal Reserve to do? Rates have been slashed to zero, and that’s where futures markets see them staying well into 2021 at least. And it’s hard to announce more QE when you’ve already committed to unlimited asset purchases. The key question is what the FOMC has left in reserve in case its vast stimulus measures aren’t enough. Will policymakers set negative rates? Will they buy corporate stocks? Will they explicitly target yields on government bonds? Markets will be looking for reassurance that policymakers still have plenty of ammunition left. 

Bumper week of earnings with Apple, Alphabet, Facebook reporting 

Netflix has already reported earnings, but this week sees the rest of the FAANG group offering up their quarterly figures. Tesla and Microsoft are also amongst the heavy hitters providing updates this week. 

US, Eurozone GDP 

We’ve seen piecemeal evidence of the impact COVID-19 has had on the US and Eurozone economies thanks to industrial data, PMIs, and business sentiment figures. But now it’s time to get the full picture, as the US and Eurozone will both publish estimates of Q1 growth. It was initially believed that moderate growth in January and February would have softened the blow from social distancing and widespread lockdowns that went into effect in March. Now the consensus is that the recession expected in Q2 arrived much earlier. Estimates vary wildly, but no matter how dire the results, the figures for Q2 are likely to be way worse.

Heads-Up on Earnings

After-Market   28-Apr   Alphabet – Q1 2020  
After-Market   29-Apr   Microsoft – Q3 2020  
After-Market   29-Apr   Facebook – Q1 2020  
After-Market   29-Apr   Tesla – Q1 2020  
After-Market   30-Apr   Apple – Q2 2020  
After-Market   30-Apr   Amazon – Q1 2020 

Key Events

03.00 UTC   28-Apr   BOJ Rate Decision & Outlook Report  
07.00 UTC  28-Apr  Spanish Unemployment Rate Q1 
14.00 UTC   28-Apr   US CB Consumer Confidence  
01.30 UTC   29-Apr   Australia Quarterly CPI  
12.00 UTC   29-Apr   Germany Preliminary CPI  
12.30 UTC   29-Apr   US Advance GDP QoQ  
14.30 UTC   29-Apr   US EIA Crude Oil Inventories  
18.00 UTC   29-Apr   FOMC Rate Decision  
09.00 UTC   30-Apr   Eurozone Flash GDP  
11.45 UTC   30-Apr   ECB Rate Decision and Statement  
12.30 UTC   30-Apr   US Initial Jobless Claims  
14.30 UTC   30-Apr   US EIA Natural Gas Storage 

Cable drops as UK economy contracts

The UK economy contracted by 0.2% in the second quarter of the year, its worst performance since 2012.

Figures from the Office for National Statistics showed the surprise contraction, which was significantly lower than the flatline economists expected. It also follows strong growth of 1.8% seen in Q1.

“PMI data had indicated we were set for a contraction, albeit not so severe,” explained Neil Wilson, Chief Markets Analyst at MARKETS.COM.

Much of the growth in the first quarter was attributed to panic buying and stockpiling before the original March Brexit deadline. Indeed, Head of GDP Rob Kent-Smith, also blamed the 2.3% drop in Manufacturing output in the Brexit delay. The initial strong start to the year included production brought forward ahead of the UK’s departure from the EU.

The services sector was the only positive contributor to GDP growth in the quarter to June 2019 – but only just at 0.1%. This marks the weakest quarterly growth in this sector since Q2 2016.

Output from the production and construction sectors also contracted at -1.4% and -1.3% respectively.

Cable dropped sharply on the news, before recovering slightly. Having fallen below 1.2090, GBPUSD was last recovering above 1.21 but remains under pressure and a good 30 pips away from its highs of the day. Having breached yesterday’s lows we may see further testing of the downside.

“Clearly the unwind of stockpiling carried out in Q1 ahead of the aborted March 31st Brexit deadline has had an impact. Also, we can point to plenty of data around the world that shows we are in the middle of a broad global slowdown,” Wilson said.

“But you do have to admit that the pervasive uncertainty around Brexit is acting as a brake on the economy.”

Rolling three-month growth was negative 0.2% in the three months to June 2019, the first time since Q4 2012. This continued a steady decline in three-month growth since the start of the year.

So, was there anything positive in the latest GDP figures?

“Well, a lot of the decline seems to be down to the fall in car making as companies brought forward usual summer shutdowns of factories. The sharp fall in manufacturing output was led by a 5.2% decline transport equipment, which the ONS says largely reflected the partial closures of various car manufacturing plants. This may be partially recovered in the second half, while we may see further stockpiling ahead of the October 31st deadline that leads to a boost to Q3 numbers,” said Wilson.

However, he added, “but on the whole the figures make for worrying reading”.

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