Wochenausblick: Ist die heiße britische Inflation permanent?

Was Big Data angeht gibt es diese Woche einiges zu sehen. Zunächst haben wir die VPI-Zahlen für Großbritannien. Bleibt die Inflation länger bestehen als gedacht? Flash-PMIs für Großbritannien und die EU kommen ebenfalls jetzt zu einer Zeit, in der es so aussieht, als ob die Wirtschaftstätigkeit sich verlangsamen würde. Außerdem ist es US-Earnings-Season mit Berichten der führenden Tech-Unternehmen.

VPI für Großbritannien: Falken und heiße Daten

Auf der Daten-Seite ist eine der großen Veröffentlichungen dieser Woche der Verbraucherpreisindex für Großbritannien.

Die Zahlen vom September zeigten, dass die Inflation in Großbritannien das Ziel der Bank of England von 2% für August übertroffen hat. Verbraucherpreise steigen in den letzten 12 Monaten um 3,2%, dem höchsten monatlichen Anstieg seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 2017.

Das Office for National Statistics (ONS) sagte, dass der Anstieg „vermutlich vorübergehend ist“ und vermutlich das Regierungsprogramm „Eat out to Help out“ zu dem Anstieg beigetragen hat.

„Im August 2020 wurden viele Preise in Restaurants und Cafés aufgrund des „Eat Out to Help Out“-Programms der Regierung, bei dem Kunden zwischen Montag und Mittwoch Speisen und Getränke zum halben Preis zum Verzehr im Lokal (bis zu einem Wert von 10 £) angeboten wurden“, sagte das ONS in seiner Erklärung.

„Weil EOHO eine kurzfristige Maßnahme war, ist der Anstieg der 12-monatigen Inflationsrate im August 2021 vermutlich vorübergehend.“

Die offizielle Position war, dass höhere Preise nur vorübergehend bestehen bleiben würden, aber Stimmen aus der Bank of England warnen, dass sie länger bleiben könnten, als zunächst gedacht.

Der neue Chef-Ökonom der BoE Huw Pill sagte, dass er glaube, die heiße Inflation würde bleiben.

„Meiner Ansicht nach verschiebt sich dieses Risikogleichgewicht derzeit in Richtung großer Sorgen um die Inflationsaussichten, da sich die aktuelle Inflationsstärke als nachhaltiger erweisen könnte als ursprünglich erwartet“, sagte Pill im September.

Pill stimmt damit bei den immer lauter werdenden Falken in Rat der Bank of England mit ein. Eine Anzahl der MPC-Mitglieder rufen nach einer Zinserhöhung im früh im nächsten Jahr. Ein weiterer hoher VPI-Wert im September könnte daher dazu führen, dass die Stimme der Falken noch lauter wird.

Läuten die PMIs die wirtschaftliche Verlangsamung ein?

Es ist außerdem Zeit für Flash-PMIs.

Diese Woche werden Daten für Großbritannien und die EU veröffentlicht, nachdem der Bericht des letzten Monat darauf hindeutete, dass sich das Wachstum der beiden großen Volkswirtschaften verlangsamt.

Lassen Sie uns mit Großbritannien beginnen. Der IHS Markit Flash Composite für September zeigte, dass die Leistung auf den niedrigsten Stand seit Februar gefallen war. Großbritannien verzeichnet 54,1 Punkte, ein Abstieg von 54,8 im August.

Die Erholung scheint mit dem Beginn der Wintermonate stehenzubleiben. Geringere Wirtschaftstätigkeit zusammen mit höherer Inflation führen nicht gerade zum besten Ergebnis für die Zukunft der britischen Wirtschaft.

Der PMI für den Dienstleistungssektor fiel von 55,0 im August auf 54,6 im September, den niedrigsten Stand seit Februar, als Großbritannien noch im Lockdown war. Für das produzierende Gewerbe viel er von 60,3 auf 56,4, was wieder der niedrigste Stand seit Februar ist.

Auf der anderen Seite des Ärmelkanals ist es das gleiche. Das europäische Wachstum wurde durch Lieferengpässe gehemmt, was die Input-Kosten in der gesamten EU im letzten Monat auf ein 20-Jahres-Hoch trieb. Werden die PMI-Zahlen diesen Monat das Gleiche zeigen?

Was die Punkte angeht, zeigten die IHS-Verbundszahlen, dass das wirtschaftliche Wachstum im September auf ein Fünf-Monats-Tief gefallen ist. Die EU erreichte in dem Monat 56,1Punkte gegen 59,0 im August.

Das liegt weit unter den Marktprognosen. Eine Reuters-Umfrage deutete darauf hin, dass Ökonomen und Analysten glaubten, dass sich der Output verlangsamen würde, aber mit langsameren 58,5.

Die größten Faktoren scheinen hier Lieferengpässe zusammen mit einer allgemeinen Verlangsamung des BIP-Wachstum zu sein. Die EU-Wirtschaft nährt sich ihrer Vorpandemie-Größe, eine Verlangsamung war also immer in den Karten, aber nicht so drastisch.

Ich würde erwarten, dass die neuesten Zahlen am Freitag niedrigere PMI-Zahlen für die EU zeigen werden.

Immer neue Geschäftsberichte von der Wall Street – jetzt kommen die Tech-Aktien

Nächste Woche stecken wir mitten in der Q3-Earnings-Season. Die Großbanken waren letzte Woche dran, unter anderem Goldman Sachs, Citigroup und JPMorgan. Jetzt sind einige der Tech-Riesen dran, ihre jüngsten Geschäftsberichte zu teilen.

Netflix und Tesla sind die zwei, auf die man diese Woche besonders achten sollte. Beide legten starke Zahlen für Q1 und Q2 vor, haben aber angemerkt, dass die Leistung im dritten Quartal 2021 schlechter sein könnte.

Für weitere Informationen dazu, welche Unternehmen ihre Geschäftsberichte veröffentlichen, schauen Sie in unseren US-Earnings-Season-Kalender.

Top Wirtschafts-Daten

Date  Time (GMT+1)  Asset  Event 
Mon 18-Oct  3:00am  CNY  GDP q/y 
  3:00am  CNY  Retail Sales y/y 
  2:15pm  USD  Industrial Production m/m 
  3:30pm  CAD  BOC Business Outlook Survey 
Tue 19-Oct   1:30am  AUD  Monetary Policy Meeting Minutes 
       
Wed 20-Oct  7:00am  GBP  CPI y/y 
  1:30pm  CAD  CPI m/m 
  1:30pm  CAD  Common CPI y/y 
  1:30pm  CAD  Median CPI y/y 
  1:30pm  CAD  Trimmed CPI y/y 
  3:30pm  USD  Crude Oil Inventories 
       
Thu 21-Oct  1:30pm  USD  Philly Fed Manufacturing Index 
    USD  Unemployment Claims 
       
Fri 22-Oct  7:00am  GBP  Retail Sales m/m 
  8:15am  EUR  French Flash Manufacturing PMI 
  8:15am  EUR  French Flash Services PMI 
  8:30am  EUR  German Flash Manufacturing PMI 
  8:30am  EUR  German Flash Services PMI 
  9:00am  EUR  Flash Manufacturing PMI 
  9:00am  EUR  Flash Services PMI 
  9:30am  GBP  Flash Manufacturing PMI 
  9:30am  GBP  Flash Services PMI 
  1:30pm  CAD  Core Retail Sales m/m 
  1:30pm  CAD  Retail Sales m/m 
  2:45pm  USD  Flash Manufacturing PMI 
  2:45pm  USD  Flash Services PMI 
  Tentative  USD  Treasury Currency Report 

Top Geschäftsberichte

Tue 19 Oct  Wed 20 Oct  Thu 21 Oct  Fri 22 Oct 
Philip Morris International (PM)   Verizon Communications Inc (VZ)   AT&T (T)   American Express (AXP)  
       
Johnson & Johnson (JNJ)   International Business Machines (IBM)  Intel Corp (INTC)   Schlumberger Ltd (SLB)  
       
Procter & Gamble (PG)  Tesla Inc (TSLA)   Snap Inc A (SNAP)    
       
Netflix Inc (NFLX)        

 

European stocks hit record high, euro highest since Jan

“I have some Bitcoin, and I have a very particular set of skills”.

Ok, Ray Dalio didn’t say the second bit, but it would have been good if he did. The guy hates cash; we know this, but now he hates on bonds too. For the founder of Bridgewater Associates, even the most volatile asset out there is better than picking up dimes from in front of the inflation steamroller. In a recorded interview shown yesterday at CoinDesk’s Consensus 2021 conference, Dalio said he would rather own Bitcoin than bonds. Dalio has a very particular set of skills: he’s good at making investment calls.

Or at least, he has been good for a long time. Last year, his main macro fund, the Pure Alpha II fund, lost 12.6%. Over the course of 2020, Dalio lost over $12bn whilst peers excelled. It was not a great performance in a year in which many investors were able to successfully call the bottom and ride the recovery in the stock market. He also famously said that ‘cash is trash’, which is kind of a pro-crypto statement in that it tells you he thinks that owning a depreciating asset (cash) is pointless. Dalio previously presented his views on Bitcoin in January, saying that Bitcoin “has features that could make it an attractive storehold of wealth”. The only problem with this argument is that anything that can depreciate by more than 30% in 24hrs is demonstrably not a good store of value. That’s a heck of a lot of years of inflation erosion compressed into a single day. Ok, it’s back up now a bit, but who’s telling where it will head next? Bitcoin bounced on Monday after a steep fall over the weekend. Price action ran into resistance at the $40k level and this morning trades a little below around the $39k area, but well above last week’s multi-month nadir of $30k.

Tech and reopening stocks rose in the US on Monday. Big tech gains helped the S&P 500 look at the 4,200 round number again. Apple rose as the judge in its case against Epic retired to consider her verdict. The case could have important implications for App Store margins. Crypto-exposed stocks like Tesla and MicroStratey both rallied 4% as Bitcoin rose, whilst Coinbase added just 0.4% as Goldman Sachs initiated coverage on the stock with a buy rating. That will be welcome news to Cathie Wood, as the stock is now a top-ten holding in her Innovation ETF. Coinbase offers traders the closest thing to real crypto exposure without actually owning any tokens. The crypto exchange recently listed shares on the Nasdaq via a direct listing but its start to life on the public market has been rocky to say the least. Shares opened on April 14th at $381 but closed the first day at $328 and have since slid to $225.30.

The euro hit its highest since Jan 8th this morning as Germany’s Q1 final GDP reading declined to –1.8% from the initial estimate of –1.7%. Forward-looking indicators were more positive – the Ifo business climate index hit 99.2, ahead of forecast and rising from 96.8 a month before. The expectations number rose to 102.9 from 99.5 a month before. EURUSD broke the resistance at 1.2240 to reach a four-month high at 1.2260. The breach calls for a retest of 2021 highs made at the start of Jan at 1.2350. The dollar index trades at its lowest since January, but sterling has not been able to latch on and GBPUSD holds a whisker under 1.42, a little shy of last week’s three-month high.

The DAX and Stoxx 600 both posted record highs in early trade as they returned from a long weekend. Deutsche Wohnen led the DAX’s 0.7% rally this morning as shares rallied 15% on €18bn takeover offer from German rival Vonovia. Shares in Vonovia fell 5% as the deal, which sees Deutsche Wohnen shareholders paid €0.52 per share an retain the rights to a €1.03 per share dividend, amounts to an 18% premium based on the stock’s undisturbed closing price on Friday. The FTSE 100 trades flat, but comfortably above the 7,000 pivot and towards the upper end of the six-week range.

Now two stocks showing two sides of the same rather tarnished coin: Restaurant Group shares rose ~3% as the casual dining operator reported an encouraging recovery in sales in the five weeks to May 16th. Both Wagamama and Pubs, with a combined 200 sites or so now open, reported comparable sales at 85% of 2019 levels. Leisure sites traded at around 60% of 2019 levels, which was in line with expectations. This ought to also be good news for UK plc and recovery in GDP in Q2 and Q3.

Meanwhile, Greencore tumbled ~11% as the sandwich maker reported revenue declined 19% to £577.1m in the six months to the end of March, noting the decline was driven by a reduction in consumer mobility as a result of tiered restrictions and lockdowns in the UK. Certainly, shares have enjoyed a good run so a bit of profit-booking on the results can be expected, but the reaction in the share price looks overdone – this is very much backward-looking data. Indeed, these results kind of underscore what we already know – anything up to the end of March was incredibly tough, but since then things are improving quickly.

The outlook from Greencore is positive, too. Management report ‘encouraging revenue momentum’ in the first seven weeks of the second half with pro forma revenue in food to go categories running at approximately 123% above prior-year levels and approximately 14% below the equivalent pre-COVID levels in FY19, they said. Pro forma revenue was approximately 64% above 2020 levels and approximately 5% below equivalent pre-COVID levels.

Elsewhere, Treasury yields declined, with the benchmark 10yr note under 1.6% again, as Fed officials sought to allay inflation fears. Gold trades near the top of the range close to $1,890. The weak dollar and lower nominal and real rates, plus fears about rising inflation, are all acting as valuable support for the metal. Oil is steady after a strong session on Monday with WTI (Jul) trading around $65.75 this morning. Demand growth is positive with vaccination efforts in major economies progressing well, whilst there is less confidence that Iranian oil will hit the market soon. Even if Iranian exports hit the market later this year, there is still scope for a summer spike in prices.

Das Leben nach Merkel: Die bevorstehenden Landtagswahlen in Deutschland

Nach vier langen Legislaturperioden tritt Angela Merkel als Kanzlerin ab. Merkel steht wie keine andere für Stabilität und hat sich zu einer Figur von nationalem und internationalem Ansehen entwickelt. Aber alles Gute hat irgendwann ein Ende (auch wenn wir zweifellos in einigen Jahren ihre Biografie lesen werden), und irgendjemand muss ihren Platz einnehmen. Die CDU hat es allerdings geschafft, mit Armin Laschet eine Reinkarnation der Kanzlerin zu ihrem neuen Parteiführer zu machen. Der einstige Europaparlamentarier und Journalist Laschet steht kurz davor, zu einem der mächtigsten Politiker der EU zu werden.

Aber noch ist es nicht so weit. In der CDU-Schwesterpartei CSU und ihrem Vorsitzenden Markus Söder hat er einen Konkurrenten. Dieser hat zwar mehrfach erklärt, dass sein „Job [als CSU-Vorsitzender] in Bayern liegt“[1], aber die Hälfte aller Deutschen betrachtet ihn als geeigneten Kanzlerkandidaten.[2] 65 Prozent der CDU/CSU-Anhänger halten Laschet nicht für einen geeigneten Kanzlerkandidaten (7 % erklärten, sie seien „definitiv“ für den neuen CDU-Chef, 11 % sind es „mehr oder weniger“).[3] Söder dagegen hat mit 79 % insgesamt die größten Zustimmungswerte. Für ihn ist es deshalb schwierig, weil man der CSU grundsätzlich nicht zutraut, im Kampf um die Kanzlerschaft erfolgreich zu sein. In der Vergangenheit wurden zweimal CSU-Politiker als Kandidaten der CDU/CSU nominiert, aber beide waren national nicht erfolgreich.

Herr Laschet muss sich natürlich auch mit anderen Parteien auseinandersetzen. Die SPD hat Finanzminister Olaf Scholz nominiert, der beim Impfprogramm bereits mit schonungslosen Schuldzuweisungen gegen die CDU vorgegangen ist und damit den Wahlkampf eingeläutet hat. In einer aktuellen Umfrage war Scholz nach Merkel und Söder der drittbeliebteste Minister. Laschet erreichte lediglich einen schwachen 7. Platz.[4]

Laschet hat allerdings noch die Chance, sich als würdiger Nachfolger zu bewähren. Am 14. März finden zwei Landtagswahlen statt, die für die Bewertung seines Erfolgs als CDU-Vorsitzender von entscheidender Bedeutung sein werden. Es handelt sich um die Wahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz.

Baden-Württemberg ist von größerer Bedeutung. Das Ergebnis in Deutschlands drittgrößtem Bundesland wird ein starker Indikator dafür sein, wie die jeweiligen Parteien auf nationaler Ebene abschneiden. Bei der letzten Landtagswahl konnten die Grünen den Sieg davontragen und zum ersten Mal in einem Bundesland stärkste Partei werden. Sie verwiesen die CDU auf den zweiten Platz.

Rheinland-Pfalz wird derzeit von SPD, FDP und den Grünen regiert. Bei den letzten Wahlen 2016 verloren die Grünen einen bedeutenden Anteil an Wählerstimmen, und die FDP kam mit in die Regierungskoalition.

Wenn die CDU ihren Vorsprung in den bundesweiten Umfragen in Prozentgewinne bei diesen Wahlen umsetzen kann, steigt die Wahrscheinlichkeit für eine Kanzlerkandidatur Laschets. Je weniger erfolgreich er ist, desto höher wird die Wahrscheinlichkeit, dass CDU/CSU Söder nominieren werden.

Bei einer aktuellen INSA-Umfrage kamen die Grünen in Baden-Württemberg auf etwa 31 %, die CDU auf 28 % (ein Prozentpunkt mehr als 2016), AfD und SPD jeweils auf 11 % und die FDP auf 10 %. In Rheinland-Pfalz liegen SPD und CDU hingegen gleichauf bei 30 % bzw. 31 %, die Grünen folgen mit 12 %[5]. Hier hat die CDU 0,8 Prozentpunkte verloren, aber den Abstand zur SPD verkürzt, die 2016 36,2 % gewonnen hatte.

Diese Zahlen sind für Laschet weder gut noch schlecht. Wenn die Ergebnisse so ausfallen wie in diesen Umfragen, dann wird sein Erfolg nicht ausreichen, um bei den Bundestagswahlen im September große Gewinne zu erzielen. Diese Ergebnisse wären aber auch nicht so schlecht, dass die Partei ihn ersetzen müsste. Er bietet genau die Zuverlässigkeit, die man von ihm erwartete, als die CDU ihn zu ihrem Vorsitzenden machte.

Auf Bundesebene ist der anfängliche Schub für Merkel aufgrund ihres Umgangs mit der Pandemie im letzten Jahr abgebröckelt, auch wenn die CDU in den Umfragen mit 32,5 % immer noch führt. Die Frage ist, mit wem sie regieren wird. Da die SPD und die Grünen jeweils bei 17 % stehen und die FDP bei 10 %, ist der Ausgang völlig offen. Als sicher gilt, dass niemand mit der zunehmend toxischen rechten AfD regieren wird, die bei 11 % liegt[6].

Ein Politiker, der Laschet als potentiellen Kanzlerkandidaten unterstützt, ist FDP-Vorsitzender Christian Lindner.[7] Wenn Laschet, der derzeit gemeinsam mit der FDP in Nordrhein-Westfalen regiert, zum Kanzlerkandidaten der CDU/CSU wird, könnte diese Kombination sich auch in der Bundesregierung durchsetzen. Wenn Söder sich durchsetzt, findet Deutschland sich wahrscheinlich eher in einer Koalition aus CDU und Grünen wieder. Der CSU-Vorsitzende hat sich in diesem Jahr intensiv um engere Beziehungen zu dieser Partei bemüht.

So oder so, die Ära Merkel ist vorüber. Damit entsteht ein Führungsvakuum in Europa zu einem Zeitpunkt, zu dem es keine bedeutende wirtschaftliche Krise erlebt. Der Wiederaufbaufonds ist für die EU-Institutionen ein großer Schritt nach vorn – aber er erfordert starke und einheitliche Führung, damit der Block keinen schweren Rückschlag erleidet. Selbst wenn Laschet Kanzler wird, ist es unwahrscheinlich, dass er die bevorstehende Herausforderung bewältigen wird.

[1] https://www.bild.de/politik/inland/politik-inland/markus-soeder-im-interview-jetzt-ist-nicht-die-zeit-fuer-lockerungen-72168988.bild.html

[2] https://www.spiegel.de/politik/deutschland/armin-laschet-markus-soeder-und-die-kanzlerfrage-umfrage-zeigt-klare-vorteile-fuer-soeder-a-cf352340-9dd9-4371-9dd4-7ab06ab7da9f

[3] https://www.spiegel.de/politik/deutschland/armin-laschet-markus-soeder-und-die-kanzlerfrage-umfrage-zeigt-klare-vorteile-fuer-soeder-a-cf352340-9dd9-4371-9dd4-7ab06ab7da9f

[4] https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1817/umfrage/noten-fuer-spitzenpolitiker/

[5] http://infratest-dimap.de/umfragen-analysen/bundeslaender/rheinland-pfalz/laendertrend/2021/februar/

[6] https://www.wahlrecht.de/umfragen/insa.htm

[7] https://www.spiegel.de/politik/deutschland/fdp-chef-christian-lindner-ueber-armin-laschet-cdu-laschet-kann-kanzler-a-20455c33-1e47-4bfa-8a22-6c851197f043

 

Wochenausblick: Das Vereinigte Königreich führt Impfstoff-Rennen, Salesforce sammelt Slack ein

Die größten Nachrichten im Vereinigten Königreich diese Woche ist die Einführung des Pfizer-BioNTech Impfstoffes gegen Covid-19. Könnte nach diesem Kraut-und-Rüben Jahr wieder Normalität einkehren? Außerdem kauft Salesforce Slack Tech und die EZB hält ihre jüngste Pressekonferenz, um die finanzielle Aussichten der EU im Detail darzulegen.

UK Impfstoff-Einführung

Das Vereinigte Königreich gab den Zwei-Dosen-Impfstoff von Pfizer-BioNTech letzte Woche als sicher frei – und diese Woche beginnt es mit einem ambitionierten Verteilungsprogramm, um die Gefährdetsten schnellst möglich zu immunisieren.

Beginnend mit den Bewohnern von Pflegeheimen und ihren Betreuern, bis neun Stufen herunter zu den über 50 Jährigen, wurden eine Vielzahl von Prioritätengruppen identifiziert. Kein Glück, für alle unter 50, die warten werden müssen, aber sobald die Prioritätengruppen geimpft sind, werden die jüngeren Generationen drankommen.

800.000 Impfdosen wurden für die erste Impfwelle geliefert.

Ein funktionierender Impfstoff ist unerlässlich für eine Rückkehr zur Normalität in allen Lebensbereichen, auch beim Aktienhandel. Großbritannien ist hier so etwas wie das Versuchskaninchen. Es ist die erste Industrienation, die a) einen der unzähligen in der Entwicklung befindlichen Impfstoffe genehmigt und b) ein Massenimpfprogramm in Angriff nimmt.

PM Boris Johnson sagte, dass das Vereinigte Königreich der „massiven logistischen Herausforderung“ bevorstünde, die Impfstoffe dahin zu bekommen, wo sie gebraucht werden, obwohl das vielleicht außer acht lässt, dass die NHS jedes Jahr Impfprogramme für Millionen von Menschen durchführt. Es ist dennoch eine außergewöhnliches Ereignis in einem außergewöhnlichem Jahr, sodass wir abwarten und beobachten werden müssen, wie das Programm gehandhabt wird.

Die wirtschaftlichen Auswirkungen eines Impfstoffes sind grundsätzlich sehr positiv. Zum Beispiel sollte es zyklische Teile der Marktprognose unterstützen, sich zu wehren. Dies könnte auch die Grundlage für eine breitere Rallye bei Aktien bilden und die Rotation von großen Tech-Aktien ankurbeln, die echte Pandemiegewinner waren.

Der FTSE 100 startete im Dezember genau wie zur großen Rallye im November. Könnten UK-Dividendenpapiere beginnen, wieder attraktiv zu werden? Ein Impfstoff könnte der Anstoß sein, den sie brauchen, um wieder mehr zu leisten.

Es ist allerdings noch sehr früh. Das wichtige ist, dass der Impfstoff zugelassen wurde und in Zirkulation gerät. Alle Augen werden auf das Vereinigte Königreich und seine (hoffentlich) immunisierte Bevölkerung gerichtet sein.

Slack gibt seinen Geschäftsbericht für das Q3 bekannt, während Salesforce sich darauf vorbereitet das Unternehmen zu kaufen

Der Anbieter von Arbeitskommunikationssoftware Slack gibt diese Woche seine Ergebnisse für das dritte Quartal 2020 bekannt, nur wenige Tage nachdem Salesforce letzte Woche angekündigt hatte, das Unternehmen zu kaufen.

Der Gewinn von Slack im zweiten Quartal 2020 stieg gegenüber dem Vorjahr um 49% und erreichte insgesamt 215,9 Mio. USD. Das Kundenwachstum beschleunigte sich im Jahresvergleich ebenfalls um 30%. Über 130.000 Kunden nutzten die Slack-Software.

Wird der Gewinn für das dritte Quartal weiter auf Wachstum gestellt sein und sich für Salesforce auszahlen?

Mit 27,7 Milliarden USD wird Slack die größte Übernahme, die Marc Benioffs Salesforce bisher durchgeführt hat. Es ist zu hoffen, dass mit dem Deal der Abstand zwischen Slack und Microsoft im Rennen um Unternehmenskommunikation etwas kürzer wird.

Slacks Softwareangebot ähnelt Microsoft Teams. Zweifellos werden Leser, die sehr wahrscheinlich in den letzten Monaten von zu Hause aus gearbeitet haben, mit Teams vertraut sein – dem de facto Standard für Arbeitskommunikationssoftware für Unternehmen weltweit.

Slack-Aktionäre erhalten im Rahmen des Deals 26,79 USD ausgezahlt und 0,0776 Salesforce-Stammaktien. Salesforce erklärte sich bereit, eine Prämie von 55% auf den Schlusskurs der Slack-Aktie vom 24. November 2020 zu zahlen.

EZB-Pressekonferenz

Die EZB wird bei der Pressekonferenz für Dezember diese Woche ihre jüngsten Entscheidungen zur Geldmarktpolitik bekanntgeben.

Konjunkturpakete sind in allen Nachrichten. Der Chefökonom der Bank, Philip Lane, sagte, dass es „besorgniserregende Signale“ gäbe, dass sich die finanziellen Bedingungen für Banken und kleine Unternehmen verschärfen.

Die Protokolle der letzten EZB-Treffen hinterlassen keinen sehr positiven Eindruck zur wirtschaftlichen Stabilität innerhalb der EU. Die Wirtschaft des Blocks, wie die fast aller, ist von der Schlagkombination Covid-19 und Lockdown stark angeschlagen.

„Es konnte nicht ausgeschlossen werden, dass das Euro-Währungsgebiet oder zumindest einige Länder eine Double-Dip-Rezession erleben werden“, warnten sie.

Kommentaren aus dem Oktober zufolge, „rekalibriert“ die EZB ihre Geldmarkt-Instrumente und wird das Ergebnis zu seiner 10. Pressekonferenz im Dezember bekanntgeben. Analysten gehen davon aus, dass sowohl das Anleihekaufprogramm als auch extrem günstige Kredite an Banken ausgeweitet werden.

Im Wesentlichen haben die Anleger dies so interpretiert, dass ein weiteres umfangreiches Paket mit geldpolitischen Lockerungsmaßnahmen auf dem Weg ist. Es sei darauf hingewiesen, dass nicht alle EU-Mitgliedstaaten damit besonders zufrieden sind und laut Sitzungsprotokoll aus dem Oktober Bedenken hinsichtlich „möglicher Nichtlinearitäten, Nebenwirkungen und „sinkender Renditen“ in einem Umfeld hoher Unsicherheit und sehr günstiger finanzieller Bedingungen“ zum Ausdruck bringen .

Marktteilnehmer werden außerdem auf Kommentare zur Aufwertung der Einheitswährung achten. Der Euro sprang letzte Woche gegenüber dem Dollar auf ein Mehrjahreshoch und durchbrach das psychologisch wichtige Niveau von 1,20, was in der Vergangenheit zu Versuchen der politischen Entscheidungsträger geführt hat, die Währung zu schwächen.

Verfügbare Webinare (Auf englisch)

Trading-Profi Mark Leigh veranstaltet diese Woche erneut eine Reihe von Webinaren, die sich auf lehrreich mit dem Aktienhandel beschäftigen, um Ihnen weitere Einblicke in die Grundlagen des Handels zu ermöglichen. Highlights sind unter anderem:

Mark Leighs Trader Clinic

Montag, 7. Dezember – 15:00 CET

Erleben Sie mit unserer Trader Clinic, wie ein Profi die Aufs und Abs des Handels nutzt, um seine Strategie zu verfeinern und seine Gewinne zu verbessern.

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Technische Indikatoren, die Sie verstehen sollten und die Sie auf Ihre Handelsstrategie anwenden können

Montag, 7. Dezember – 18:00 CET

Obwohl es Hunderte verschiedener technischer Indikatoren gibt, kann dies häufig zu Verwirrung und widersprüchlichen Signalen führen. Lernen Sie Mark Leighs Lieblingsindikatoren kennen und wenden Sie sie zusammen mit Ihrer Handelsstrategie an.

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Wie man japanische Kerzencharts verwendet, um Trade Setups zu erkennen

Dienstag, 8. Dezember – 19:00 CET

Kerzencharts sind der akzeptierte Industriestandard für technische Trader. Lernen Sie japanische Kerzencharts zu lesen und zu verstehen und wie Sie dies Informationen für die Entscheidungen zu Ihrem Handel nutzen können.

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FXtrademark hat ein eigenes, geschütztes Scorecard-System für jedes Trade-Setup

Mittwoch, 9. Dezember – 18:00 CET

Lernen Sie FXtrademark-Scorecard zu benutzen, mit dem Sie jedes Trade-Setup auf einer Skala von 0 bis 10 auf der Basis festgelegter Kriterien bewerten werden. Das System erlaubt es Ihnen mit System und einem Plan zu handeln, anstatt Ihre Handelsentscheidungen einfach aus dem Bauch heraus oder auf Grund von Emotionen zu treffen.

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Hier kommt alles zusammen mit Geldmanagement, Psychologie und Analysen

Donnerstag, 10. Dezember – 19:00 CET

Kein Strategie-, Signal- oder Handelsplan kann ohne korrekt berechnetes Geldmanagement erfolgreich sein. Risiko- / Ertragspraktiken und Positionsgrößen sind für die Entwicklung Ihres Handelsplans von größter Bedeutung. Obwohl neue Trader nur Strategien und Signale wünschen, um ihre Handelskarriere zu beginnen, verstehen und wissen alle erfahrenen und erfolgreichen Trader, dass die Psychologie des Handels die erfolgreichen von den erfolglosen Tradern trennt.

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Top Wirtschafts-Daten der Woche

Date  Time (GMT)  Currency  Event 
Sun Dec 6  9.30pm  AUD  AIG Services Index 
       
Mon Dec 7  3.00pm  CAD  Ivey PMI 
       
  Tentative  CAD  Annual Budget Release 
       
  11.50pm  JPY  Final GDP q/q 
       
Tue Dec 8  12.01am  GBP  BRC Retail Monitors y/y 
       
  6.45am  CHF  Unemployment Rate 
       
  Tentative  GBP  FPC Meeting Minutes 
       
  Tentative  GBP  FPC Statement 
       
Wed Dec 9  1.30am  CNH  PPI y/y 
       
  3.00pm  CAD  BOC Rate Statement 
       
  3.00pm  CAD  Overnight Rate 
       
  3.30pm  USD  Crude Oil Inventories 
       
Thu Dec 10  7.00am  GBP  GDP m/m 
       
  12.45pm  EUR  Main Referencing Rate 
       
  12.45pm  EUR  Monetary Policy Statement 
       
  1.30pm  EUR  ECB Press Conference 
       
  1.30pm  USD  Core CPI m/m 
       
  1.30pm  USD  CPI m/m 
       
  1.30pm  USD  Unemployment Claims 
       
Fri Dec 11  1.30pm  USD  Core PPI m/m 
       
  1.30pm  USD  PPI m/m 

 

Top Geschäftsberichte diese Woche

Date  Company  Event 
Mon Dec 7  Coupa Software Inc.  Q3 2021 Earnings 
     
Tue Dec 8  Brown-Forman Corp.  Q2 2021 Earnings 
  AutoZone Inc.  Q1 2021 Earnings 
  Ashtead plc.  Q3 2021 Earnings 
  MongoDB  Q3 2021 Earnings 
  Guidewire Software Inc.  Q1 2021 Earnings 
     
Wed Dec 9  Adobe Inc.  Q4 2020 Earnings 
  Campbell Soup Co.  Q1 2021 Earnings 
     
Thu Dec 10  Oracle Corp.  Q2 2021 Earnings 
  Costco Wholesale Corp.  Q1 2021 Earnings 
  Broadcom  Q24 2020 Earnings 
  Lululemon   Q3 2020 Earnings 
  Vail Resorts   Q1 2021 Earnings 
     
Fri Dec 11  Carl Zeiss Meditec AG  Q4 2020 Earnings 

Stocks retreat before ECB, US + UK jobless numbers in focus

European stocks pulled back a little after a rally in the previous session as upward pressure on equities continues to hold firm despite rising case numbers as hopes for a vaccine are the new hopes for a US-China trade deal. Moderna has reported encouraging results from initial trials, while there is a lot of hope being pinned on AstraZeneca’s phase one trials, results of which are due to be published July 20th.

Whilst nothing is certain, it seems things are moving in the right direction for a vaccine to emerge by next year.

Shanghai fell 4% and Hong Kong was down almost 2% overnight after a mixed bag of Chinese economic data. US stocks rallied yesterday with the S&P 500 posting its highest close since the June peak, though futures point to the index opening around 20 points lower. The Dow is seen opening about 200 points lower.

UK jobless data reveals first wage drop in six years

The number of employees on payrolls in the UK fell by 650,000 between March and June, but the worst of the employment is still in front of us. Vacancies are at their lowest level since records began in 2001, earnings fell for the first time in six years, and the ONS noted that the standard definition of unemployment does not include half a million employees temporarily away from their jobs specifically for coronavirus-related reasons, who are receiving no pay while their job was on hold.

Unemployment claims were better than feared but we can pin this on furlough schemes which are extending the pretence, delaying the worst and providing a soft landing; but the jobless numbers clearly do not reflect the true extent of what’s coming. Meanwhile the number of hours worked – a key metric for the nation’s productivity – has collapsed.

China GDP rebounds, consumption lags

Chinese GDP grew 3.2% in Q2, up from the –6.8% contraction in Q1, which was better than forecast, albeit we apply the usual caveats about Chinese economic data. Industrial production rebounded 4.8%, but retail sales were down –1.8% vs an expected +0.3% improvement.  Richemont flagged a strong recovery in China despite sales globally falling 47% in its first quarter, with luxury goods stocks weaker. Burberry shares fell another 3%.

US data was solid enough, with industrial production +5.4% in June whilst the Empire State manufacturing index hit 17.2, a beat on the 10 expected and a big jump from the –0.2 in the prior month. It remains to seen however to what extent the rate of change in the recovery turns lower as data starts to reflect the ‘second wave’ of cases and the imposing of some fresh lockdown restrictions in some key states.

In the Fed’s Beige Book, the Dallas Fed noted that while the outlook has improved, the upward trend in new COVID-19 cases has increased uncertainty. “Economic activity increased in almost all Districts, but remained well below where it was prior to the COVID-19 pandemic,” the national summary read.

US-China tensions are bubbling away – plans by the White House to impose travel restrictions on millions of Chinese Communist party members is the latest in the saga.

Goldman Sachs earnings crushed expectations with a stunning quarter of trading revenues. Bond trading revenue jump 150% to $4.24bn, while equities trading revenue climbed 46% to $2.94bn. For me all it did was underscore the divergence we are seeing between the real economy and the market, which is benefitting hugely from two-pronged monetary and fiscal stimulus.

Oil still rangebound after OPEC agrees to begin tapering production cuts

Oil couldn’t break free from its narrow range as OPEC+ extended cuts but began tapering with production curbs in August down from 9.7m barrels per day to 7.7m bpd, although the total effective cuts will be around 8.1m-8.3m barrels a day as countries which overproduced in May and June would make additional compensation cuts in August and September. OPEC will need to play this carefully – the longer its barrels are off the market the more it could encourage higher cost US oil to come back on.

Inventory data from the States was bullish with the –7.5m drawdown much higher than the –1.3m expected. Gasoline inventories also fell by more than expected at –3m. WTI (Aug) rallied from the medium-term trend support around $39.20 yesterday to press on the $41 handle but it continues to lack momentum – the CCI divergence on the daily timeframe chart points to the rally running out of legs and buyer exhaustion that could call for a further pullback.

In focus today: ECB, Netflix, US jobless claims and retail sales

Lots coming up today…

ECB meeting: Following the top-up to the PEPP programme in June to €1.35tn, the European Central Bank should be keeping its powder dry with the key EU summit starting tomorrow to hammer out the budget.

I expect Christine Lagarde to stress the importance of the fiscal side and leave policy unchanged but stress that ECB’s accommodative position – this is not the time for a discussion of tapering or the details of how much of the envelope you need to use.

In a recent interview she said the central bank had ‘done so much that we have quite a bit of time to assess [the incoming economic data] carefully’. The EU recovery fund is more important for EUR crosses right now – agreement this week may push EURUSD beyond the key 1.15 level.

Netflix earnings: The ultimate stay-at-home company, Netflix (NFLX) has made hay in the pandemic, with the stock hitting an all-time high and clearing $520. In the March quarter, Netflix added 15.77m new subscribers, which was more than double the original forecast of 7m net adds.

The company has forecast 7.5m new adds in the June quarter and may easily beat this with around 10m subscriber additions.  Sequentially lower net adds should not weigh on the stock given the exceptional performance in the first quarter. ARPU could benefit from a depreciation in the dollar since it last reported.

As Netflix itself noted in its Q1 report, there is a lot of unknown to its forecasts. „Given the uncertainty on home confinement timing, this is mostly guesswork. The actual Q2 numbers could end up well below or well above that, depending on many factors including when people can go back to their social lives in various countries and how much people take a break from television after the lockdown.“

The market expects $6.1bn in sales and EPS of $1.8, with paid subscribers to hit 190m.

US weekly unemployment claims: Last Thursday’s data was better than expected for the week ending Jun 27th, however the total number of people claiming benefits in all programmes, including both regular state and all others, and including Covid-related programmes, rose 1.4m to 32.9m in the week to Jun 20th.

Initial claims today are seen falling again to 1250k from 1314k the previous week, with continuing claims seen down to 17500k from 18062k last week.

US retail sales: Expect to see continued improvement as the economy recovers off the lockdown lows. Retail sales should print another strong reading as consumers binge on their $600-a-week stimulus checks, which are due to finish this month.

German court ruling update

The euro and Euro-area sovereign bonds dropped but were not exactly going into freefall after the German constitutional court gave a mixed ruling on the ECB’s bond buying programme. Judges said the asset purchase programme partially violated the German constitution, but on a key point it did not say the ECB’s actions constituted monetary financing. And it said the ruling has no bearing on the Pandemic Emergency Purchase Programme for the Covid-19 response.

Relating to long-standing Public Sector Purchase Programme going back some years under Mario Draghi, the court said the ECB needs to show that the scheme is ‘not disproportionate to the economic and fiscal policy effects.

Essentially the Bundesbank won’t be allowed to take part in PSPP unless the ECB proves, within the next three months, that QE was proportionate. If not, the Bundesbank won’t be allowed to take part, and would need to pay back bonds already bought under the scheme.

Without being German constitutional experts, it seems to boil down to the central bank ‘proving’ to a German constitutional court that its actions were taken in good faith and were proportional to the economic risks. Are the German judges saying the ECB didn’t know what it was doing? How do you retrospectively argue that your actions were proportionate? It seems absurd to think that the ECB ever committed to anything that it considered disproportionate.

PEPP is not affected by the decision, despite the looser rules. This may imply that it is already viewed as ‘proportionate’, in the eyes of the judges. However, the point was this case dates back years to PSPP and never was about PEPP – what is to stop cases being lodged now in relation to PEPP?

Fundamentally, anything that throws doubt on the ability of the ECB to provide the backstop to the bond market is a concern. The market is trying to figure this one out as the ruling is complex. For now, downside risks persist for the euro and bonds, especially peripheral debt, will be under pressure. We await the ECB’s response with the utmost interest.

Little help for rangebound yen likely from Bank of Japan commentary

The Bank of Japan releases its Summary of Opinions and monetary policy meeting minutes this week. Policy normalisation is moving at a glacial pace, so the safe-haven yen is unlikely to find support on the latest comments from policymakers.

Central banks around the world are tilting towards the dovish end of the spectrum. This is epitomised by the futures market’s pricing in of a rate cut from the Federal Reserve this year. However, when it comes to caution, the Bank of Japan is the archetype – it was the first to implement quantitative easing and continues to pump trillions into the economy while tinkering with the yield curve and keeping rates negative.

The plan is unlikely to change any time soon, especially now that global conditions appear to be weakening. There is little certainty on a macro level to suggest the BOJ’s work is anywhere near done, even if the fears of a worldwide recession that tanked markets at the end of 2018/beginning of 2019 were overdone.

This leaves the yen facing more of the same; a narrow trading range against its major peers.

USD/JPY edges higher as fears over US growth fears ease

The US dollar has been slowly pressuring the yen lower over the course of the past few months. Strong US data has helped ease fears over the need for the Federal Reserve to pivot too severely into dovish territory.

EUR/JPY rangebound as ECB and BOJ battle for dovish crown

The EUR/JPY pairing was almost slap-bang in the middle of its multi-week trading range at the time of writing. While the European Central Bank could bring quantitative easing back into play later in the year, which would be yen-supportive, the long-term outlook remains that it will be the weakening of overseas policy outlooks that push JPY higher in the near-term, not the machinations of its own BOJ.

Yen unable to take advantage as Brexit uncertainty keeps pound floored

GBP/JPY is just a pinch overbought on the Relative Strength Index. The chart above shows how the pairing has settled into a narrow channel over the past few weeks. Brexit uncertainty is keeping sterling on pause, however the yen is unable to capitalise on this due to the lack of optimism surrounding Japanese monetary policy.

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