The All-New Symmetric ECB

This ECB meeting will be different. For a start, the opening statement is going to be shorter and more understandable. Lagarde told us this much when she launched the results of the ECB Strategy Review on 8th July. But is this just another cosmetic tweak or will there be substantial changes?

There certainly should be. The ECB has now changed their mandate for the first time in twenty-three years. Having failed abysmally to achieve their rather tortuous previous target of “close to, but below, 2%”, they’re now gunning for simple symmetry around 2%. As Lagarde explained at the Strategy Review, ‘Symmetry means that the Governing Council considers negative and positive deviations of inflation from the target to be equally undesirable’.

In practice, this unleashes the ECB doves. Previously they had to accept 2% as some kind of ceiling, which many of them feared was trapping the eurozone in a low growth, low inflation twilight zone. Since 2013, average annual inflation in the euro area has been just 0.9%. Now the doves can argue that expectations need to be reset in order to get inflation up to its target.

Why did the hawks agree to this?

They’ve certainly not been backward in coming forward over the years. But just as the Germanic fear of printing money was overcome by Mario Draghi, they have once again been forced to concede in this battle so that they don’t lose the war. There was a risk that the Strategy Review could have resulted in a Federal Reserve style “flexible average inflation targeting” regime, which would have tied the hands of the hawks by forcing them to push the stimulus pedal to the metal with average inflation so low for so long. Instead, they’ve managed to retain some power to interpret this new target in their preferred direction. Lagarde outright rejected the question of whether they were copying the Fed, replying ‘the answer is no, quite squarely’.

So now we have a target that seems to please both the doves and the hawks: the classic ECB fudge. Lagarde was at pains to point out that the new mandate was achieved with unanimous consent. Despite this bonhomie, Lagarde also warned that this week’s meeting would not „have unanimous consent“.

The most prominent perma-hawk, Germany’s Jens Weidmann, is certainly gunning for the end of one of the ECB’s alphabet soup of quantitative easing programmes. The PEPP was launched in March last year in direct response to the pandemic. After all the “E” of its name refers to “emergency” – and Weidmann now thinks we are past that stage. As he noted on 27th June: ‚advances on the vaccination front mean that the economy in the euro area… is now probably making its way out of the crisis… The incidence of the disease declines only gradually… All the more reason, then, to talk about the conditions under which the emergency situation can be considered over from the perspective of monetary policy‚.

Meanwhile the increasingly vocal dove Fabio Panetta of Italy (and old friend of Mario Draghi) has warned that tightening too soon would be disastrous: ‘If we are seen as determined to achieve 2% without undue delay and have a clear plan to do so by enabling monetary-fiscal interactions, rising inflation expectations will make our task easier. But if we are seen to be lacking determination, expectations will be less responsive and the “bang for our buck” will be considerably lower: we will end up spending more, not less, and we may not exit the liquidity trap.

How, then, can Lagarde hope to reconcile the two?

By ending the PEPP and resurrecting the old APP – that’s the original Asset Purchase Programme launched under Draghi in mid-2014 when he was in full Whatever It Takes flight. But the APP will have to change. The amount of purchases might have to drop (to please the hawks) but continue for a longer period of time (to please the doves) – and to be flexible enough to be increased/decreased at any time (to please everyone).

What does this mean in practice?

Forget interest rates. QE is now the only game in town. It’s not going anywhere. But it is going to be recalibrated. This week’s meeting gives Lagarde the chance to set up this new framework so that markets can get used to it. We are in a new normal now. As Panetta recently concluded ‚we should recognise that what was seen as unconventional in the past is now conventional‚. Step forward the APP.

Wochenausblick: Kippt die EZB nach strategischem Wechsel?

Diese Woche erklärt die EZB nach dem strategischen Wechsel vom Juni ihre politische Position. Die Daten-Veröffentlichungen werden von den monatlichen Einzelhandelszahlen für Großbritannien, die auf ein Rekord-Q2 folgen, und einer Vielzahl von PMI-Berichten dominiert. In der Zwischenzeit nimmt die Earnings Season im zweiten Quartal an der Wall Street an Fahrt auf.

Beginnen wir mit der wichtigsten Ankündigung einer Zentralbank diese Woche. Diesmal ist es die Europäische Zentralbank. Die Märkte werden vor dem Hintergrund einer neuen Strategie die nächsten Schritte der EZB im Auge behalten.

In jüngster Zeit konnten wir die Inflation in Großbritannien und den USA steigen sehen. Während die Inflation in der Eurozone vor einigen Wochen von einem Zweijahreshoch abgerutscht ist, sind die Inflation und ihre Auswirkungen in den Vordergrund des Denkens der EU-Geldpolitiker gerückt.

Nach einer 18-monatigen Überprüfung ihrer Strategie, hat die EU ihr Inflationsziel auf 2% verschoben. Beobachtern zufolge würde dies dem Block genügend Spielraum geben, um a) temporäre Inflationsraten über diesem Wert zu akzeptieren und b) die Zinssätze in der Nähe von oder auf historischen Tiefstständen zu halten.

Könnte dies zu einer Änderung der pandemischen Geldmarktpolitik führen? Möglicherweise, aber die Tatsache, dass die politischen Entscheidungsträger der EZB den Spielraum haben, um die Zinsen niedrig zu halten, deutet darauf hin, dass es keine große Abweichung von der aktuellen Geldpolitik des Blocks geben wird.

Beim Treffen im Juni hat die Europäische Zentralbank erneut ihre Absicht bekundet, im Rahmen ihres PEPP-Mechanismus Wertpapierkäufe in Höhe von 1,85 Billionen Euro zu tätigen. Das soll bis März 2022 gelten.

Auf der Zahlenseite erwarten uns diese Woche die Einzelhandelsabsätze für Großbritannien für Juni und die monatlichen Vergleiche.

Wir können die Juni-Zahlen anhand der kürzlich veröffentlichten Einzelhandelszahlen für das zweite Quartal 2021 beurteilen, die vom British Retail Consortium zusammen mit KPMG gemeldet wurden.

Dem BRC zufolge, sind die Einzelhandelsabsätze zwischen April und Juni im Vergleich zum gleichen Zeitraum im Jahr 2019 um 10,4% gestiegen. Das war das schnellste Quartalswachstum seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahre 1995.

Der Bericht kommt außerdem mit einem frühen Gesundheitscheck für den britischen Einzelhandel für Juni. KPMG berichtet, dass die Einzelhandelsabsätze im Vergleich zu 2019 um 13,1% gestiegen sind.

Zur Erklärung: BRC und KMPG betrachten die Einzelhandelsumsätze im Vergleich zu den Zahlen für 2019, da die Zahlen für 2020 durch die Covid-19-Pandemie verzerrt wurden.

Eine Kombination von gelockerten Einschränkungen, wärmeren Sommer-Temperaturen und Euro 2020 führten zu dem Anstieg des Einzelhandelsabsatzes. Zusätzliche hatten viele Urlauber in Großbritannien keine andere Möglichkeit, als zuhause zu bleiben und so Geld im Land zu behalten, das sonst im Ausland ausgegeben worden wäre.

All das kommt von aufgestauter Nachfrage, die sich jetzt nach Aufhebung vieler Einschränkungen entlädt. Ab Montag werden fast alle wichtigen Einschränkungen des täglichen Lebens in Großbritannien aufgehoben, sodass der Kampf um die Brieftaschen nun weitergeht.

Interessant wird jetzt werden, ob sich die Gewohnheiten vom Einzelhandel hin zum Kauf von Erlebnisse wandeln wird. Das war in den vergangen paar Monaten der Trend in den USA, auch die Konsumenten in Großbritannien könnten also mehr Erlebnisse als Dinge kaufen.

Wir haben außerdem eine Reihe von PMI-Berichten, die am Freitag aus den USA, Großbritannien und der EU kommen.

Für Großbritannien sind sowohl die IHS Markit PMIs für den Dienstleistungssektor, wie für das verarbeitende Gewerbe, sehr deutlich auf dem Wachstumspfad.

Beim verarbeitenden Gewerbe lag der Wert im Juni bei 63,9, etwas unter dem Allzeithoch vom Mai von 65,6, aber immer noch einer der höchsten Werte in der 30-jährigen Geschichte der Umfrage. Allerdings warnen Industrie-Insider vor Problemen bei den Lieferketten und hohen Input-Kosten, die in Verbindung mit stark steigender Nachfrage zu einer Verlangsamung der zukünftigen Produktion führen könnte.

Der PMI-Wert für den Dienstleistungssektor im Juni entsprach dem des britischen verarbeitenden Gewerbes: ein leichter Rückgang vom Mai-Hoch, aber immer noch ein starkes Wachstum. Der tatsächliche Wert lag bei 62,4. Allerdings könnten steigende operative Kosten und Mitarbeitermangel das Wachstum kurzfristig hemmen, genauso wie eine steigende Inflation. Die Zahlen für Juli werden uns ein klareres Bild liefern.

Die EU wird hoffen, dass sich der Trend in den Juli hinein fortsetzt. Die Zahlen vom Juni waren einige der besten seit Jahren. Der zusammengesetzte Flash-Index für Juni lag bei 59,2 – ein Anstieg gegenüber dem Wert vom Mai von 57,1. Dienstleistungen stiegen von 55,2 auf 58,0, was auf eine aufgestaute Nachfrage hindeutet, die jetzt den Gastronomie- und Dienstleistungssektor vorwärts treibt.

Die USA könnte PMI-Berichten zufolge ihre Spitze erreicht haben, obwohl es ihr immer noch gut geht. Die Gesamtpunktzahl für Juni betrug 63,7 – die zweitschnellste Expansionsrate seit Beginn der Aufzeichnungen.

Chris Williamson, Chief Business Economist bei IHS Markit, sagte: „Der Juni war ein weiterer Monat mit beeindruckendem Produktionswachstum im verarbeitenden Gewerbe und im Dienstleistungssektor der US-Wirtschaft, der das stärkste vierteljährliche Wachstum seit Erstveröffentlichung der Zahlen im Jahr 2009 abrundete.“

„Die Wachstumsrate nahm jedoch im Vergleich zum Rekordhoch vom Mai ab, ein weiteres Anzeichen dafür, dass die Erholung der Wirtschaft im zweiten Quartal ihren Höhepunkt erreicht hat.“

Inflation wird zweifelslos eine große Rolle bei der Berechnung des PMI für Juli spielen. Die Kern- und Nicht-Kernpreise sind in den oben genannten Volkswirtschaften gestiegen, aber die Veröffentlichung vom Freitag wird uns ein besseres Bild ihrer Wirkung auf die US-Wirtschaftsaktivität vermitteln.

Wir treten außerdem in die zweite Woche der Q2-Earnings Season in den USA ein. Eine Mischung aus Technologie- und FMCG-Firmen veröffentlicht diese Woche ihre Geschäftsberichte, unter anderem Netflix, Twitter, Intel, Johnson & Johnson und Coca-Cola.

Hier könnte Ölfeld-Dienstleister und Ingenieursbüro Schlumberger einer sein, auf den man achten sollte. Der Öl-Preis sprang seit Ende letzten Jahres von Höhe zu Höhe. Hat dies zu gesteigerter Aktivität für multinationale Unternehmen wie Schlumberger und dadurch zu besseren Finanzergebnissen geführt?

Nachfolgend finden Sie einen Überblick über die Large Caps, die diese Woche an der Wall Street berichten, aber Sie können hier auch unseren vollständigen US Earnings Kalender einsehen.

Top Wirtschafts-Daten

Date Time (GMT+1) Asset Event
Tue 20-Jul 2.30am AUD Monetary Policy Meeting Minutes
 
Wed 21-Jul 2.30am AUD Retail Sales m/m
  3.30pm OIL US Crude Oil Inventories
 
Thu 22-Jul 12.45pm EUR Monetary Policy Statement
  12.45pm EUR Main Refinancing Rate
  1.30pm EUR ECB Press Conference
  3.30pm GAS US Natural Gas Inventories
 
Fri 23-Jul 7.00am GBP Retail Sales m/m
  8.15am EUR French Flash Manufacturing PMI
  8.15am EUR French Flash Services PMI
  8.30am EUR German Flash Manufacturing PMI
  8.30am EUR German Flash Services PMI
  9.00am EUR Flash Manufacturing PMI
  9.00am EUR Flash Services PMI
  9.30am GBP Flash Manufacturing PMI
  9.30am GBP Flash Services PMI
  1.30pm CAD Core Retail Sales m/m
  1.30pm CAD Retail Sales m/m
  2.45pm USD Flash Manufacturing PMI
  2.45pm USD Flash Services PMI

 

Top Geschäftsberichte

Mon 19-Jul Tue 20-Jul Wed 21-Jul Thu 22-Jul Fri 23-Jul
Philip Morris International Coca-Cola AT&T American Express
IBM
Netflix Johnson & Johnson Newmont Goldcorp Schlumberger
Verizon Communications Intel Corp
Snap Inc
Twitter Inc

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