Wochenausblick: Ist die heiße britische Inflation permanent?

Was Big Data angeht gibt es diese Woche einiges zu sehen. Zunächst haben wir die VPI-Zahlen für Großbritannien. Bleibt die Inflation länger bestehen als gedacht? Flash-PMIs für Großbritannien und die EU kommen ebenfalls jetzt zu einer Zeit, in der es so aussieht, als ob die Wirtschaftstätigkeit sich verlangsamen würde. Außerdem ist es US-Earnings-Season mit Berichten der führenden Tech-Unternehmen.

VPI für Großbritannien: Falken und heiße Daten

Auf der Daten-Seite ist eine der großen Veröffentlichungen dieser Woche der Verbraucherpreisindex für Großbritannien.

Die Zahlen vom September zeigten, dass die Inflation in Großbritannien das Ziel der Bank of England von 2% für August übertroffen hat. Verbraucherpreise steigen in den letzten 12 Monaten um 3,2%, dem höchsten monatlichen Anstieg seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 2017.

Das Office for National Statistics (ONS) sagte, dass der Anstieg „vermutlich vorübergehend ist“ und vermutlich das Regierungsprogramm „Eat out to Help out“ zu dem Anstieg beigetragen hat.

„Im August 2020 wurden viele Preise in Restaurants und Cafés aufgrund des „Eat Out to Help Out“-Programms der Regierung, bei dem Kunden zwischen Montag und Mittwoch Speisen und Getränke zum halben Preis zum Verzehr im Lokal (bis zu einem Wert von 10 £) angeboten wurden“, sagte das ONS in seiner Erklärung.

„Weil EOHO eine kurzfristige Maßnahme war, ist der Anstieg der 12-monatigen Inflationsrate im August 2021 vermutlich vorübergehend.“

Die offizielle Position war, dass höhere Preise nur vorübergehend bestehen bleiben würden, aber Stimmen aus der Bank of England warnen, dass sie länger bleiben könnten, als zunächst gedacht.

Der neue Chef-Ökonom der BoE Huw Pill sagte, dass er glaube, die heiße Inflation würde bleiben.

„Meiner Ansicht nach verschiebt sich dieses Risikogleichgewicht derzeit in Richtung großer Sorgen um die Inflationsaussichten, da sich die aktuelle Inflationsstärke als nachhaltiger erweisen könnte als ursprünglich erwartet“, sagte Pill im September.

Pill stimmt damit bei den immer lauter werdenden Falken in Rat der Bank of England mit ein. Eine Anzahl der MPC-Mitglieder rufen nach einer Zinserhöhung im früh im nächsten Jahr. Ein weiterer hoher VPI-Wert im September könnte daher dazu führen, dass die Stimme der Falken noch lauter wird.

Läuten die PMIs die wirtschaftliche Verlangsamung ein?

Es ist außerdem Zeit für Flash-PMIs.

Diese Woche werden Daten für Großbritannien und die EU veröffentlicht, nachdem der Bericht des letzten Monat darauf hindeutete, dass sich das Wachstum der beiden großen Volkswirtschaften verlangsamt.

Lassen Sie uns mit Großbritannien beginnen. Der IHS Markit Flash Composite für September zeigte, dass die Leistung auf den niedrigsten Stand seit Februar gefallen war. Großbritannien verzeichnet 54,1 Punkte, ein Abstieg von 54,8 im August.

Die Erholung scheint mit dem Beginn der Wintermonate stehenzubleiben. Geringere Wirtschaftstätigkeit zusammen mit höherer Inflation führen nicht gerade zum besten Ergebnis für die Zukunft der britischen Wirtschaft.

Der PMI für den Dienstleistungssektor fiel von 55,0 im August auf 54,6 im September, den niedrigsten Stand seit Februar, als Großbritannien noch im Lockdown war. Für das produzierende Gewerbe viel er von 60,3 auf 56,4, was wieder der niedrigste Stand seit Februar ist.

Auf der anderen Seite des Ärmelkanals ist es das gleiche. Das europäische Wachstum wurde durch Lieferengpässe gehemmt, was die Input-Kosten in der gesamten EU im letzten Monat auf ein 20-Jahres-Hoch trieb. Werden die PMI-Zahlen diesen Monat das Gleiche zeigen?

Was die Punkte angeht, zeigten die IHS-Verbundszahlen, dass das wirtschaftliche Wachstum im September auf ein Fünf-Monats-Tief gefallen ist. Die EU erreichte in dem Monat 56,1Punkte gegen 59,0 im August.

Das liegt weit unter den Marktprognosen. Eine Reuters-Umfrage deutete darauf hin, dass Ökonomen und Analysten glaubten, dass sich der Output verlangsamen würde, aber mit langsameren 58,5.

Die größten Faktoren scheinen hier Lieferengpässe zusammen mit einer allgemeinen Verlangsamung des BIP-Wachstum zu sein. Die EU-Wirtschaft nährt sich ihrer Vorpandemie-Größe, eine Verlangsamung war also immer in den Karten, aber nicht so drastisch.

Ich würde erwarten, dass die neuesten Zahlen am Freitag niedrigere PMI-Zahlen für die EU zeigen werden.

Immer neue Geschäftsberichte von der Wall Street – jetzt kommen die Tech-Aktien

Nächste Woche stecken wir mitten in der Q3-Earnings-Season. Die Großbanken waren letzte Woche dran, unter anderem Goldman Sachs, Citigroup und JPMorgan. Jetzt sind einige der Tech-Riesen dran, ihre jüngsten Geschäftsberichte zu teilen.

Netflix und Tesla sind die zwei, auf die man diese Woche besonders achten sollte. Beide legten starke Zahlen für Q1 und Q2 vor, haben aber angemerkt, dass die Leistung im dritten Quartal 2021 schlechter sein könnte.

Für weitere Informationen dazu, welche Unternehmen ihre Geschäftsberichte veröffentlichen, schauen Sie in unseren US-Earnings-Season-Kalender.

Top Wirtschafts-Daten

Date  Time (GMT+1)  Asset  Event 
Mon 18-Oct  3:00am  CNY  GDP q/y 
  3:00am  CNY  Retail Sales y/y 
  2:15pm  USD  Industrial Production m/m 
  3:30pm  CAD  BOC Business Outlook Survey 
Tue 19-Oct   1:30am  AUD  Monetary Policy Meeting Minutes 
       
Wed 20-Oct  7:00am  GBP  CPI y/y 
  1:30pm  CAD  CPI m/m 
  1:30pm  CAD  Common CPI y/y 
  1:30pm  CAD  Median CPI y/y 
  1:30pm  CAD  Trimmed CPI y/y 
  3:30pm  USD  Crude Oil Inventories 
       
Thu 21-Oct  1:30pm  USD  Philly Fed Manufacturing Index 
    USD  Unemployment Claims 
       
Fri 22-Oct  7:00am  GBP  Retail Sales m/m 
  8:15am  EUR  French Flash Manufacturing PMI 
  8:15am  EUR  French Flash Services PMI 
  8:30am  EUR  German Flash Manufacturing PMI 
  8:30am  EUR  German Flash Services PMI 
  9:00am  EUR  Flash Manufacturing PMI 
  9:00am  EUR  Flash Services PMI 
  9:30am  GBP  Flash Manufacturing PMI 
  9:30am  GBP  Flash Services PMI 
  1:30pm  CAD  Core Retail Sales m/m 
  1:30pm  CAD  Retail Sales m/m 
  2:45pm  USD  Flash Manufacturing PMI 
  2:45pm  USD  Flash Services PMI 
  Tentative  USD  Treasury Currency Report 

Top Geschäftsberichte

Tue 19 Oct  Wed 20 Oct  Thu 21 Oct  Fri 22 Oct 
Philip Morris International (PM)   Verizon Communications Inc (VZ)   AT&T (T)   American Express (AXP)  
       
Johnson & Johnson (JNJ)   International Business Machines (IBM)  Intel Corp (INTC)   Schlumberger Ltd (SLB)  
       
Procter & Gamble (PG)  Tesla Inc (TSLA)   Snap Inc A (SNAP)    
       
Netflix Inc (NFLX)        

 

Summer heatwave for inflation

Inflation is getting hotter and hotter. UK inflation rose to 2.5% in June from 2.1% the previous month, smashing expectations and in the process likely to increase the pressure on the Bank of England to tighten monetary policy. It’s even hotter in the US, with headline CPI print hitting 5.4%, whilst the month-on-month registered its highest jump since June 2008. Core readings were particularly strong with the annual rate rising to 4.5% – a 30-year high – from 3.8% on a very aggressive month-on-month read. It’s becoming evident it may not be as transitory as the Fed thought it was going to be. It might not last forever but the Fed might just be minded to think that a taper announcement in Aug/Sep would be a prudent step.  You can explain some of it away from base effects from last year, but the core month-on-month number hit +0.9% and is accelerating. A large chunk of that was down to used cars and truck prices (+10.5% mom) and this shouldn’t continue for much longer, but it nevertheless underlines fears inflation is racing away faster than the Fed wants to run at. On used cars, the semi shortage could go on for longer so that needs to be considered – second-hand cars were singled by the ONS in the UK data, too. The Fed and Bank of England will hope that the hot readings are a summer heatwave driven by parts of the economy that were essentially shut down last year – travel, eating out, etc. Indeed US month-on-month food away from home rose 0.7% – the biggest jump in 40 years. Perhaps you can go out to dinner more than once a night, Jay. 

 

BofA’s July Global Fund Manager Survey pointed to the passing of peak growth, noting that investors are much less bullish on growth, profits and yield curve steepening, which has led them to unwind “junk>quality, small>large, value>growth trades back to Oct’20 levels”.  They note that the cyclical “boom” has peaked with July growth expectations 47%, down from 91% peak in Mar 2021, while global GDP & EPS readings indicate macro momentum is at its weakest since the third quarter of 2020. They also say that fiscal optimism is fading with survey expectation for US infrastructure stimulus down to $1.4tn, from $1.9tn in Apr 21. But on inflation fund managers are not so worried – percentage of investors predicting higher inflation at 22% from 93% in April. 

 

Anyway, enough buy-side ramblings, back to the market reaction. The CPI print sent the dollar up and stocks lower initially, but bond yields didn’t do much and both pared their respective gains/losses. Nasdaq futs dropped sharply but the composite was back at a fresh record high within an hour of the opening bell and the S&P 500 followed half an hour later. By the close however, the 10yr yield had jumped over 4 basis points to cross 1.4% and the major indices ended the day a little lower on the session. Market seems to be saying that higher inflation means earlier tapering/hiking chance of taper & hikes, but longer-run rates will be lower. This means a flatter curve and a riskier backdrop for the Fed to land this fighter jet on the aircraft carrier. European stock markets opened lower in early trade on Wednesday. 

 

Key question: are we still in the transitory phase? Interesting note from Citi about how the data will get more interesting from here on out. „June could be the last month where CPI is overwhelmingly driven by “transitory” factors, meaning the coming months of CPI data should again give us new information on the path and underlying trend of inflation.“ San Francisco Fed president Mary Daly said she expected the pop in inflation, and they should be in a good position to start tapering by the end of the year. I think with this print it’s very clear we get the Aug/Sep taper announcement. In fact I think the way the inflation readings have been the last three prints, it’s a nailed-on certainty.  

 

Bank earnings were very good – Goldman Sachs delivered earnings of $15.02 per share vs. $10.24 expected, as revenues rose above $15bn. A surging IPO market sent investment banking revenues to $3.6bn – the second best ever after Q1 2021. JPMorgan posted EPS of $3.78, ahead of the $3.21 estimate, on revenues of $31.4bn. After setting aside vast sums for credit impairments, JPM recorded a net credit cost benefit of $2.3bn for the quarter as it was able to claw these back. CEO Jamie Dimon said: “In particular, net charge-offs, down 53%, were better than expected, reflecting the increasingly healthy condition of our customers and clients.” Trading revenues were down 30% but investment banking provided the offset.  

Stocks decline further on inflation scare

Another sell everything kind of day: A hot inflation print from the US has left stock markets around the world nursing losses. CPI inflation rose to 4.2% last month, the strongest reading since 2008. The month-on-month increase in the core reading of 0.9% was the raciest since 1982. All else equal, higher inflation readings are headwinds for equity markets, underscoring the broad market trend of the last month as investors unload tech/growth/momentum. The reaction can be generalised as higher yields, high volatility and stronger dollar (not that I think the last of these will last) and risk assets beaten down, although reflation plays outstripped growth/momentum, as you would expect from a rising inflationary environment. The S&P 500 declined 2% to touch its lowest level since the start of April, with only energy holding above its head above water. Futures imply another downbeat session. Asian shares declined overnight. 

 

As noted earlier this week, if this is a repeat of the tech bleed-out we saw in September, then a 10-15% decline from the highs could take NDX back to test the March low around 12,200, or another 5% roughly from where it closed last night. The 200-day SMA should prove a big support at 12,450 first.  Tesla shares fell over 4% to move closer to the March low, with further losses indicated in pre-mkt. ARK’s Innovation ETF fell almost 4% to notch a fresh 6-month low. Bitcoin skidded about 10% lower to $46k before steadying around $50,500 after Elon Musk said Tesla is no longer accepting Bitcoin as payment, citing environmental concerns (uh, I think it’s been well understood for a long time that bitcoin mining uses a heck of a lot of energy, but how can we expect Musk to get this straight away..?)

 

European markets are in the red again as we see yet more indiscriminate selling hitting even some of the most obvious reflationary plays. I would characterise this less as a rotation than a capitulation with everything being offered. The FTSE 100 dropped around 2% to trade under 6900, hitting a low of 6,843, meaning it’s trading about 300pts off Monday’s post-pandemic peak at 7,164 and at its lowest ebb since the first week of April. Stairs up, elevator down. Basic resources, energy and tech are the biggest fallers, with defensives utilities, healthcare and real estate down less, but still lower. The big miners and oil majors trade about 3-4% lower in early trade with oil easing off a two-month high.

 

Looking ahead, inflation risks will continue to dominate the story around growth and value. US 10-year yields trade close to 1.7% in the biggest move in a couple of months, giving a lift to the USD and weighing on gold a tad, which has retreated from the 38.2% Fib level at $1,832 to around $1,815. US weekly unemployment claims will be watched closely, but not perhaps as closely as today’s 30-year bond auction. The more inflation weighs on the outlook the more pressure we see on risk assets – but for now the Fed looks to be calm and steady.

 

Burberry shares fell 8% to the bottom of the FTSE 100 even as it reported an acceleration in the recovery in the fiscal fourth quarter to the end of March, driven by double-digit growth in China, and reinstated the dividend. The negative reaction to the shares seems to be on the 11% decline in full-year revenues and 9% drop in adjusted profits, whilst the company also warned on higher costs impacting margin growth.  

 

BT’s shares fell 3% as its full-year earnings before nasties came up a little light and guidance on free cash flow for 2022 was well below market expectations. A meatier target for rolling out fibre broadband means higher capital expenditure than previously anticipated. BT said it is aiming to rollout fibre to 25m households by 2026, 5m more than before. Capex will rise to almost £5bn next year, above estimates. For the year ahead, management are guiding Ebitda of £7.5bn-£7.7bn. Over the last year Ebitda declined 6% to £7.4bn, whilst reported profit fell 23% to £1,8bn.  Free cash was down 27% over the year to £1.5bn, though this was at the top end of guidance.

US pre-mkt: Another wobble as US inflation surges to 13-year high

A Volcker-era inflation print: US inflation surged in April, with the year-over-year CPI reading coming in at 4.2%, the highest since Sep 2008 and easily beating the 3.6% expected. Prices rose 0.8% month-on-month, ahead of the 0.2% forecast. A 10% increase in used cars and trucks was the most eye-catching reading with sub-indices (see table below).

The gauge of core inflation made for even more interesting reading, at +0.9% mom and +3% yoy (see chart below). The mom reading was the highest since 1982 when Volcker was in full inflation-busting mode. We can look to lots of things like base effects, supply chain trouble, reopening, pent-up demand, stimulus effects etc as being behind this jump in pricing. Nevertheless, it’s happening; and this perfect storm for inflationary pressures is not about to go away immediately, even if it does, in the end, prove transitory. Yes, it’s predicted – albeit a little hotter than expected – but it’s still bound to stoke worries in the markets about inflation and rising nominal yields. Keep your eyes on the wage growth and job openings for the real inflationary pressure.

As we have noted previously, we can expect a series of hot prints this summer; the Fed has made it clear it will look past these as it thinks inflation will be transitory. We shall only really know if that is the case in a few months’ time. Until then expect gyrations as data shows strong inflation and growth, even if it’s largely predicted.

US CPI chart showing inflation spike.Table showing y-o-y CPI percentage increases.

Market reaction: Nasdaq futs predictably fell, benchmark 10-year yields rose to 1.65%. 10-year TIPS breakeven inflation rate rose to 2.591%, the highest since 2013. S&P 500 futs were weaker too but pared some losses ahead of the open. NDX set to open around 13,175, a wee bit above yesterday’s lows under 13,100. Vixx spiked above 23 before settling into the mid-22s.

The FTSE 100 tumbled to day lows at 6,950 on a broad algo-like reaction to the data before rallying to 7,000 again investors woke up and remembered that higher inflation is net good for the UK market since it’s weighted to cyclicals not tech. Strong inflation readings ought to support the UK blue chip index. The dollar caught some bid initially, with DXY spiking to 90.67 on higher yields before giving them all back in short order to sit around 90.30 at pixel time.

Cluster of indices charts showing reactions to US inflation spike.

EURUSD moved in a wide range on the release and is now trending to the upside.

EUR/USD chart from 12th May 2021.

Wochenausblick: Jede Menge Akronyme, PMI- & BIP-Zahlen

Diese Woche werden zahlreiche Wirtschaftsdaten von wichtigen Volkswirtschaften veröffentlicht. Es geht los mit dem VPI und Einzelhandelszahlen im Vereinigten Königreich, wo Kurzarbeit und Lockdown die Wirtschaft nach wie vor schwer belasten. Die BIP-Zahlen des vierten Quartals 2020 sind da, aber der Fokus liegt auf dem Geschäftsklima, das sich in brandneuen PMI-Daten aus den USA, UK und der Eurozone zeigt, während sich die Impffortschritte in den wichtigsten Volkswirtschaften mit unterschiedlicher Dynamik entwickeln.

VPI im Vereinigten Königreich

Investoren und FX-Trader werden, nach der Entscheidung der Bank of England, diese Woche die Inflationszahlen im Vereinigten Königreich im Auge behalten.

Im UK steht die Inflation aktuell im Brennpunkt, da die Effekte steigender Anleihezinsen, weiterer staatlicher Wirtschaftshilfen durch das von Finanzminister Sunak nach dem Motto „jetzt ausgeben, später besteuern“ bereitgestellte Budget und der Reaktion der Bank of England weiterhin das ökonomisch Bild färben.

Die ONS-Daten weisen beim VPI auf Gesamtjahressicht 0,9% aus. Für 2021 wird bis Jahresende eine Steigerung des VPI von 1,5% erwartet. Einige Schätzungen gehen sogar von einem Anstieg auf 1,8% bis April aus.

Im Vergleich zum Vormonat ergab sich im Vereinigten Königreich für Januar eine VPI-Änderung um -0,2% und damit niedrigere Werte als die 0,3% im Dezember, aber die Zahlen lagen über den prognostizierten -0,4%.

Im Vergleich zum Vorjahresmonat zeigt der VPI eine Preissteigerung von 0,7% für Januar, damit also mehr als die 0,6% im Dezember und ebenfalls mehr als die durchschnittlich erwarteten 0,6%. Der Anstieg im Januar wurde vor allem von steigenden Preisen für Lebensmittel, Transport und Haushaltswaren getrieben.

Einzelhandelszahlen im Vereinigten Königreich

Diese Woche werden die Einzelhandelszahlen im Vereinigten Königreich veröffentlicht. Nach einer Analyse von KPMG lassen die neusten Branchendaten erkennen, dass der Februar ein guter Monat für den Einzelhandel im Vereinigten Königreich war.

Der Gesamtumsatz im Februar verbucht im Vergleich zum Vorjahresmonat eine Steigerung um 1%. Wichtig dabei ist die deutliche Umkehr im Vergleich zum Januar, für den im Vergleich zu den 2020-Zahlen ein Rückgang um 1,3% zu verbuchen war.

Wachstumstreiber für diesen Anstieg im Februar waren die englandweiten Öffnungen der Schulen im März. Ausgaben für Non-Food wie Schuluniformen und Schreibwaren sind angestiegen, da der Schulanfang die Käufer in die Läden getrieben hat.

Geschäfte, die nicht-lebenswichtige Artikel anbieten, bleiben in England noch bis zum 12. April geschlossen. Der Onlinehandel profitiert stark vom Lockdown, vor allem da den Konsumenten gar keine andere Wahl zum Bezug aller sonstiger Waren, außerhalb lebenswichtiger Artikel, bleibt, als auf digitalen Plattformen zu shoppen. Die Ausgaben für Non-Food-Artikel machen im Februar 61% aus – und damit fast doppelt so viel wie die 31% im Februar 2020.

Die gesamten Konsumausgaben im Februar sind nach Berichten von Barclaycard allerdings im Jahresvergleich um 13,8% gesunken. Die Einschränkungen im Hotel- und Gastgewerbe und im Freizeitbereich durch den Lockdown haben weiterhin immense Auswirkungen. Zweifellos wird es nach dem Ende des harten Lockdowns im Juni einen starken Anstieg geben, aber bis dahin ist weiterhin mit einem Schwächeln der Branche zu rechnen.

USA, UK, EU PMI

Diese Woche werden in wichtigen Volkswirtschaften wie den USA, dem Vereinigten Königreich und der EU PMI-Daten veröffentlicht.

Den Anfang macht das Vereinigte Königreich, wo Beobachter für März auf eine Weiterentwicklung der Dynamik aus dem Februar hoffen werden. Laut IHS Markit/CIPS Composite PMI ergibt sich für Februar eine Steigerung auf 49,6 im Vergleich zum Achtmonatstief von 41,2 im Januar.

Einige Branchen entwickeln sich besser als erwartet. Nach IHS Markit hat sich die Baubranche im Vereinigten Königreich im Februar besser geschlagen als erwartet. Das zeigt sich in einem PMI-Anstieg von 49,2 auf 53,3, getrieben von der Wiederaufnahme zahlreicher wegen Covid-19 gestoppter Bauprojekte. Auch in der Produktion konnte ein Aufschwung beobachtet werden, mit einem Anstieg auf 55,1 im Vormonat.

Der Dienstleistungssektor enttäuscht aber weiterhin. Die überarbeiteten Zahlen für Februar kommen auf 49,5 und liegen damit immer noch unter der Wachstumsgrenze von 50. Das war durchaus zu erwarten. Der Freizeit- und Hotel-und-Gastgewerbsbereich ist weiterhin stark reglementiert, weshalb man auch für März die Erwartungen tief halten sollte.

Für die EU-Länder waren die Februar-Zahlen ein Grund etwas aufzuatmen. Die Baubranche erreichte nach 54,8 im Januar einen Stand von 57,9 im Februar und damit ein 3-Jahreshoch. Vor allem die starken Entwicklungen in den Niederlanden und Deutschland trugen hierzu bei.

Seither haben sich die Aussichten in Europa allerdings durch ausufernde Corona-Infektionszahlen in Frankreich und Deutschland und einen erneuten Lockdown in Italien stark eingetrübt. Die neusten Entwicklungen werden möglicherweise noch nicht komplett von den Daten abgebildet.

Ein Blick über den Atlantik zeigt, dass die beeindruckenden Februar-PMI-Zahlen des Produktionssektors der USA die guten Werte der EU in den Schatten stellt. Der PMI für das verarbeitende Gewerbe in den USA schlägt mit 60,8 zu Buche und damit mit dem höchsten Wert seit 3 Jahren. Diese imposante Zahl kann aber durch Entwicklungen in den Lieferketten in Mitleidenschaft gezogen werden.

Nach Aussagen der durch das Institute for Supply Management (ISM) befragten Hersteller steigen die Preise für Rohstoffe und Teile. Beispielsweise ist der Stahlpreis gestiegen, was sich massiv auf die Preise der US-Hersteller auswirkt.

US BIP

Diese Woche ist mit den finalen BIP-Zahlen der USA für das Q4 2020 zu rechnen, aber alle Augen richten sich auf die aktualisierten Vorhersagen für das Jahr 2021. Die US-Notenbank hat letzte Woche ihre Wachstumsprognose für dieses Jahr auf 6,5% erhöht, im Vergleich zu 4,2%, die noch im Dezember angegeben wurden.

Auch die OECD und verschiedene Investitionsbanken haben ihre Einschätzungen für das US-Wachstum für das aktuelle Jahr erhöht. Daher wird es auf Hochfrequenzdaten wie die wöchentlichen Arbeitslosenzahlen und Angaben zu Einkommen und Ausgaben ankommen, vor allem dann, wenn die 1.400 USD Stimulusschecks ihre Wirkung entfalten.

Die Märkte richten ihren Blick aber lieber in die Zukunft und nicht zurück. Die BIP-Zahlen des Q1 2021 werden für den Markt höchst interessant sein. Hier stimmen die Prognosen optimistisch.

Im vergangenen Dezember wurde die BIP-Prognose von Goldman, in Anbetracht des verabschiedeten 900 Mrd USD Stimuluspakets, für das erste Quartal 2021 auf 5% angehoben. Joe Bidens neu aufgelegtes Stimuluspaket in Höhe von 1,9 Billionen USD wurde verabschiedet, was sich auf die BIP-Entwicklung im Quartal auswirken kann.

Noch aktueller sind die Einschätzungen der Philadelphia Fed, welche das BIP-Wachstum für das Q1 2021 mit 3,2% ansetzen und ein erfreulicheres Bild für die Entwicklung des Arbeitsmarktes zeichnen, obwohl sie gleichzeitig die Inflationserwartung für den VPI des Q1 auf 2,5% hochschraubt. Die Atlanta Fed treibt die Prognosen sogar noch weiter in die Höhe. Der erste Nowcast beziffert das Quartalswachstum des BIP auf 5,2% und liegt damit auf einer Linie mit den Dezemberschätzungen von Goldman.

Die von Philadelphia angesprochene Arbeitslosigkeit ist ein wichtiger Punkt. Die aktuellsten Arbeitsmarktzahlen (exklusive Beschäftigte in der Landwirtschaft) zeigen, dass der Arbeitsmarkt wieder auf die Füße kommt; mit 379.000 neuen Jobs. Mehr Menschen in Lohn und Brot lassen eine steigende Produktivität erwarten, was wiederum ein solides BIP-Wachstum im Q1 erwarten lässt.

Alles in allem zeigt sich die US-Wirtschaft 2021 bisher deutlich munterer. Morgan Stanley erwartet sogar, dass die Wachstumsraten bereits Ende März wieder auf Vor-Corona-Niveau ansteigen werden. Das ist vielleicht ein bisschen zu optimistisch, aber es ist ein guter Indikator für das steigende Vertrauen in die USA.

Top Wirtschafts-Daten der Woche

 

Date  Time (GMT)  Currency  Event 
Wed 24 Mar  7.00am  GBP  UK CPI y/y 
  8.15am  EUR  French Flash Manufacturing PMI 
  8.15am  EUR  French Flash Services PMI 
  8.30am  EUR  German Flash Manufacturing PMI 
  8.30am  EUR  German Flash Services PMI 
  9.00am  EUR  Flash Manufacturing PMI 
  9.00am  EUR  Flash Services PMI 
  9.30am  GBP  Flash Manufacturing PMI 
  9.30am  GBP  Flash Services PMI 
  1.45pm  USD  Flash Manufacturing PMI 
  1.45pm  USD  Flash Services PMI 
  2.30pm  USD  US Crude Oil Inventories 
       
Thu 25 Mar  8.30am  CHF  SNB Monetary Policy Statement 
  12.30pm  USD  Final GDP q/q 
  2.30pm  USD  US Natural Gas Inventories 
       
Fri 26 May  7.00am  GBP  Retail Sales m/m 
  9.00am  EUR  German ifo Business Climate 

 

Top Geschäftsberichte diese Woche

 

Date  Company  Event 
Mon 22 Mar  Saudi Aramco  Q4 2020 Earnings 
        
Tue 23 Mar  Adobe  Q1 2021 Earnings 
   Markit  Q1 2021 Earnings 
        
Wed 24 Mar  Tencent Holdings  Q4 2020 Earnings 
   Geely Motors  Q4 2020 Earnings 
        
Thu 25 Mar  CNOOC  Q4 2020 Earnings 

Wochenausblick: US-Earning-Season beginnt

Alle Augen sind diese Woche auf die USA gerichtet. Die Earning-Season beginnt jetzt richtig mit der Veröffentlichung der Geschäftsberichte der großen Wall Street Investment-Banken, nach einem Jahr, in dem Gewinne aus dem Handel schlechte Kredite ausgleichen konnten. Wird sich dieser Trend fortsetzen? Andernorts kommen die US-CPI in den Fokus – erwartet uns Inflation? Auch die US-Arbeitslosenanträge sind zurück und zeigen eine weitere Woche in der Arbeitsplätze verloren gegangen sind. Wir werden außerdem vorhersagen, wie die US-Einzelhandelsabsatzzahlen nach den Feiertagen im November/Dezember aussehen könnten.

US-Earning-Season

Die Earnings-Season beginnt an der Wall Street. Die großen Banken sind die ersten, die diese Woche Ihre Quartalsfinanzberichte bekanntgeben werden. JP Morgan, Citigroup und Wells Fargo sind die großen Drei, die am 15. Januar ihre Bücher öffnen und dem Markt mitteilen werden, wie ihre Gewinne für das vierte Quartal 2020 aussehen.

JPMorgan Chase hat bereits bekanntgegeben, das 10. Jahr in Folge Dividenden auszuschütten. Die Aktien waren in den letzten 12 Monaten aufgrund der Pandemie auf einer Rundreise, haben sich jedoch dank Impfstoffen und steigenden Anleiherenditen stark erholt und befinden sich nun fast wieder bei den 140 USD, um die sie letztes Jahr um diese Zeit gehandelt wurden.

Im 3. Quartal war das Nettoeinkommen von JPM um 4% gestiegen und der Gewinn-pro-Aktie lag bei 2,92 USD oder 9% pro Jahr. Die Eigenkapitalrendite lag neben einer soliden Effizienzquote von 58% ebenfalls bei robusten 15%. JPMorgan könnte also zeigen, dass es das Zeug dazu hat, sich in einem für Banken als schwierig erwiesenen Umfeld zu behaupten.

Citigroup plant 2021 Aktienrückkäufe, nachdem die Fed im Dezember 2020 großen US-Banken grünes Licht gegeben hat, unter bestimmten Bedingungen Aktienrückkäufe zu tätigen. Sie erhält außerdem positive Aufmerksamkeit von Analytikern, die vorhersagen, dass der Gewinn je Aktie auf 12 Monate solide steigen könnte. In der Zukunft wird ein Gewinn von 4,27 USD pro Aktie erwartet, was bedeutet, dass Anleger diesen Quartalsbericht mit großem Interesse beobachten werden. Citi wird außerdem den Aktionären weiterhin wie bisher eine quartalsweise Dividende in Höhe von 0,51 USD auszahlen.

Wells Fargo ist bei der Vorbereitung seines Geschäftsberichts für das 4. Quartal 2020 wahrscheinlich nicht nach Feiern zumute. Die Aktien der drittgrößten Bank der USA fiel 2020 inmitten von Verkaufsskandalen, Einkommensproblemen, Wechseln im Management und dem Halt des Aktienrückkaufs um 43%. Im Vergleich dazu schrumpfte die Bankenindustrie insgesamt um 18,2%. Anders als JPM und Citi kann sich Wells Fargo nicht auf das Investmentbanking oder Handelsumsätze stützen, um sich aus dem Loch zu retten, das durch die schlechten Kredite entstanden ist.

US-Einzelhandelsabsatzzahlen

Diese Woche werden die US-Einzelhandelsabsatzzahlen bekannt gegeben, frisch aus den Feiertagen.

Die Feiertage sind traditionell eine Zeit, in der Verbraucher viel Geld ausgeben, und ein Segen für den Einzelhandel. Da das Coronavirus aber auf die Stimmung drückt, waren die Erwartungen für die Dezember-Statistiken gering.

Mastercard SpendingPulse zeigt möglicherweise, dass das Bild so rosig ist wie die lustigen alten Wangen des Nikolauses. Die 75-Tages-Zahlen zum Absatz in den Ferien, einschließlich Thanksgiving und Weihnachten, übertreffen die Erwartungen. Verkaufszahlen waren um 3% gestiegen, gegenüber vorhergesagten 2,4%, und Online-Verkäufe waren um riesige 49% gestiegen.

Wird diese Veröffentlichung die positive Prognose von Mastercard reflektieren? Fitch rät dazu, einen kühlen Kopf zu bewahren. Der US-Einzelhandel kämpft mit der Covid-Pandemie, sowie mit den damit verbundenen Faktoren wie Arbeitslosigkeit und dem Verlust von Einkommen für wichtige Käufergruppen. Die Zahlen werden Freitag den 15. veröffentlicht, behalten Sie sie also im Auge.

US-CPI

Diese Woche werden Core-CPI-Zahlen veröffentlicht, die zeigen werden, ob der USA eine Inflation droht. Konjunkturpakete, die dazu gedacht sind, den durch Covid-19 entstandenen wirtschaftlichen Druck zu mindern, könnten 2021 ebenfalls die Inflation stimulieren. Letzte Woche stiegen die 10-Jahres-Breakevens in den USA zum ersten Mal seit 2 Jahren auf über 2%, was auf wachsende Befürchtungen einer anstehenden Inflation am Markt hindeutet.

Die jüngste Veröffentlichung, die bereits im Dezember 2020 veröffentlicht wurde und die CPI-Leistung im November detailliert beschreibt, zeigt einen Anstieg der städtischen Verbraucher um 0,2%. Das entspricht einem Anstieg von insgesamt 1,2%. Der Zuwachs im November stand auf breiter Basis, keine einzelner Sektor war für mehr als ein Viertel des Zuwachses verantwortlich.

In unserem Ausblick für 2021 haben wir angedeutet, dass Inflation das Thema des Jahres 2021 werden könnte. Über das Konjunkturpaket haben wir gesprochen, aber Faktoren, wie höhere Ölpreise könnten in Zukunft zu Inflationsdruck auf Preise führen. Lassen Sie uns anschauen, was die ersten CPI-Veröffentlichungen im Januar zeigen werden.

US-Arbeitslosenanträge

Neue Arbeitslosenanträge liegen Ende 2020 unerwartet unter 800.000 und die Zahlen für Januar führen diesen positiven Trend fort. Die Pandemie war nicht gut zum Arbeitsmarkt und sie scheint auch für den Rest des Monats die USA weiterhin in der Mangel zu haben. Mit den Neuanträgen für die am 2. Januar endende Woche, in der 787.000 neue Antragsteller hinzukamen, hat war das Niveau über die vergangenen paar Wochen stabil.

Trotz des Beginns des Impfprogramms in den USA, wirken sich die Einschränkungen für Reisen und Arbeiten in Bereichen wie der Gastronomie weiterhin auf die Arbeitsplätze aus. Bis die Pandemie in den Griff bekommen wird und Leute wieder in Bars, Clubs und allgemein wieder in die Gastronomie können, werden Arbeitsplätze weiter verloren gehen.

Top Wirtschafts-Daten der Woche

Date  Time (GMT)  Currency  Event 
Mon Jan 11th  1.30am  CNH  CPI y/y 
       
  1.30am  CNH  PPI y/y 
       
  2.30pm  CAD  BOC Business Outlook Survey 
       
Tue Jan 12th  12.01pm  GBP  BRC Retail Sales Monitor y/y 
       
Wed Jan 13th  10.00am  EUR  Industrial Production y/y 
       
  1.30pm  USD  CPI m/m 
       
  1.30pm  USD  Core CPI w/m 
       
  3.30pm  USD  US Crude Oil Inventories 
       
Thu Jan 14th  7.00am  EUR  German Prelim GDP q/q 
       
  1.30pm  USD  Unemployment Claims 
       
  3.30pm  USD  US Natural Gas Storage 
       
Fri Jan 15th  7.00am  GBP  GDP m/m 
       
  1.30pm  USD  Core Retail Sales m/m 
       
  1.30pm  USD  Retail Sales m/m 

 

Top Geschäftsberichte diese Woche

Date  Company  Event 
Tue Jan 12  Yaskawa Electric Corp.  Q3 2020 Earnings 
     
Wed Jan 13  Markit  Q4 2020 Earnings 
  Wipro Ltd.  Q3 2021 Earnings 
  Aeon  Q3 2020 Earnings 
  Shaw Communications Inc.  Q1 2021 Earnings 
     
Thu Jan 14  BlackRock  Q3 2021 Earnings 
  Fast Retailing Co. Ltd.  Q1 2021 Earnings 
  First Republic Bank  Q4 2020 Earnings 
  Associated British Foods  Q1 2021 Earnings – Trading Update 
  Chr. Hansen Holding  Q1 2021 Earnings 
     
Fri Jan 15  JPMorgan Chase & Co.  Q4 2020 Earnings 
  Reliance Industries Ltd.  Q3 2021 Earnings 
  Citigroup Inc.  Q4 2020 Earnings 
  Wells Fargo $ Co.  Q4 2020 Earnings 
  PNC Financial Services Group  Q4 2020 Earnings 
  HCL Technologies  Q3 2021 Earnings 
  V.F. Corp.  Q3 2021 Earnings 

Morning Note: China’s long march, Britain’s interminable May

Wall St was higher yesterday as markets look on the bright side of the US-China dispute, focusing on the 3-month reprieve for Huawei. But news that the White House may also blacklist Chinese surveillance company Hikvision has weighed on risk appetite again.

It’s not looking too great overall, and we continue to witness Washington push hard in one direction and then beat a tactical retreat to test its opponents. 

The situation we’re in now is a marked deterioration from the start of May. Beijing is now talking about a ‘new long march’, and trade talks have completely broken down. From this point we need to start to consider escalation looks like – tariffs on the $300bn of remaining Chinese exports being discussed would lead to a material impact on the US economy, corporate earnings and inflation. There is a risk that the market is complacent to what may be a very long, drawn out affair, albeit having clearly taken on some of the warnings – SPX closed at 2,864, down 3-4% from the all-time highs. However, this may not yet reflect the downside risks from a full-blown trade conflict. 

Forex

Sterling is on the backfoot again this morning after going through the ringer yesterday. GBPUSD is below 1.27 again, having whipsawed on the prospect of a second referendum.  The government plans to bring the Brexit withdrawal bill again to parliament but it’s clear it lacks the votes to get through. Pressure on the PM is excruciating.

At send time the pair held on 1.2690, having fallen to 1.26844. Support seen around a series of Dec lows at 1.2610, which coincides with the 78% retracement of the top-to-bottom move up from the Jan YTD low to the Mar YTD high. This area could well be a strong line of support. If it goes then we are looking at a potential retreat to 1.24. The pound was also weaker against the euro, with EURGBP continuing its march to 0.88, having notched up its worst losing streak on record versus the single currency. 

Sterling oversold?

But are we set for a pullback? The short sterling trade seems pretty crowded and the 14-day RSI calls for the pound to bounce on both EURGBP and GBPUSD. Sense from the momentum indicators that this decline for sterling against both the euro and dollar is running out of steam – of course that could just mean a temporary pause. We are also quite heavily extended at the respective lower (GBPUSD) and upper (EURGBP) extremes of the Bollinger Bands. Nevertheless, risks still appear skewed to the downside given the complete lack of certainty on the political front. Expect heightened volatility in sterling crosses.  

Mrs May needs to realise her deal is never going to get through Parliament, whatever amount of convoluted bargaining she attempts. Her gamble on offering a confirmatory referendum on her deal has clearly failed at the first hurdle. 

Broad-based dollar strength is also weighing on the pound as the greenback is finding safe haven bid in the current trade climate. The dollar index has just pulled back from the 98 handle but is looking firm. EURUSD has pulled back further to 1.1150 but seems to be building some support around this region. With the massive descending wedge nearing completion – are we set for an upside breakout? We’ve talked before about it being too early to call the top of the dollar rally, but as we look into the second half of the year, that is when many think the dollar will see a retracement. 

Data watch 

Japanese macro data overnight was soft – exports declined for a fifth straight month. We note the big drop in exports to China – down 6.3%, outpacing the overall decline of 2.4%. Core machine orders were down 0.7%, although this was weak, it was better than the 5.5% decline registered a month before. 

On tap later we have the UK CPI figures – 2.2% is the consensus. However, we expect the number to be skewed by the hike in the energy price cap. Core inflation is seen at 1.9%. Whether this is the peak in inflation will depend a lot on Brexit, and whether we see wage growth pick up. The Bank of England will look through any above-target print for a while, at least until Brexit is clearer. 

FOMC minutes on tap too – watch for the markets to find these a little more hawkish than they would like. One gets the sense that the Fed is not quite ready to end its hiking cycle. Again one feels the market is not correctly pricing the chance the Fed will raise rates later in the year – albeit the base case is for it to stand pat until 2020. 

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