Wochenausblick: RBA spricht, US-Arbeitsmarktzahlen veröffentlicht und OPEC-Streit

US-Beschäftigungszahlen werden die Woche veröffentlicht und werden zeigen, ob der US-Arbeitsmarkt an Fahrt aufnimmt oder weiter Flaute herrscht. Anderswo droht ein Streit der Giganten bei der OPEC zu entbrennen und die RBA steht vor dem nächsten Zins-Bericht, wobei keine großen Änderungen erwartet werden.

Australische Zentralbank gibt Stellungnahme zu Zinsen

Australien, wie Neuseeland, hatte eine der besten Antworten auf Covid. Wirtschaftlich sind die Australier stärker, wenn auch nicht in perfektem Zustand, als die meisten anderen Länder in Zeiten von Covid.

Was ist auf der Tagesordnung der nächsten Zins-Bekanntgabe der australischen Zentralbank (RBA)? Renditen steigen weltweit, bereitet die RBA also einen Zinsanstieg vor? Möglicherweise, aber während sich die australische Wirtschaft schneller erholt hat als andere, scheint ein Anstieg noch in weiter Ferne. Es wird eine gute Idee sein, die nächsten Schritte aufmerksam zu verfolgen.

Im Januar-Bericht behielt die RBA ihre 3-Jahres-Ziele für Anleihen und Kassakurs bei 0,1%. Sie bestätigte außerdem nochmals die Absicht die Inflation nicht anzuheben, bis sie im 2-3% Bereich liegt.

Große Banken erwarten keine große Änderung der RBA-Politik im März. ING, Westpac, TDS und ANZ sehen alle keine Änderungen voraus und Australien wird wahrscheinlich auf dem jetzigen wirtschaftlichen Kurs bleiben.

Die RBA hat außerdem zugesagt, ihr Anleihekaufprogramm ab Mitte April bis auf 100 Milliarden AUD (76,4 Milliarden. USD) zu erhöhen, um Arbeitsplätze zu fördern und die Inflation anzukurbeln. Die konservative Regierung hat jedoch auch erklärt, dass sie ihre JobKeeper-Zahlungen, zweiwöchentliche Zahlungen im Wert von 1.000 AUD (775 USD), abschafft, da die Wirtschaft über den Erwartungen liegt. Das hat bei den beurlaubten Australiern, etwa in der Luftfahrtindustrie, ein wenig Bestürzung ausgelöst, könnte aber ein Zeichen dafür sein, dass die australische Wirtschaft gesünder ist als viele andere.

US-Beschäftigungszahlen veröffentlicht

Beobachter werden aufmerksam auf die am Freitag erscheinenden Zahlen zum US-Arbeitsstellen schauen, da diese einen Hinweis auf die Stärke oder Schwäche des US-Arbeitsmarkts bieten könnten.

Im Januar konnten 49.000 neue Stellen in der US-Wirtschaft geschaffen werden, nachdem im Dezember 227.000 verloren gegangen waren. Sicherlich Wachstum, aber weit unter den 100.000+, die erwartet wurden.

Der weiter gefasste Arbeitsplatz-Bericht vom Januar hob die schwierige Lage des US-Arbeitsmarktes hervor.

Die Freizeit- und Gastronomie-Branchen müssen weiter Schläge einstecken. So haben im Januar 61.000 Menschen ihren Arbeitsplatz in den Branchen verloren. Der Bereich hat seit Februar 2019 4 Millionen Arbeitsstellen verloren, was den massiven Schaden zeigt, den Covid verursacht hat. Aber solange die Menschen nicht ausgehen und Spaß haben können, wird es so weitergehen. Es ist eine traurige Geschichte, aber eine die nur enden wird, wenn die USA wieder zur Normalität zurückgekehrt sind. Die Arbeitsstellen im Einzelhandelsbereich sind um 37.800 gesunken, nachdem sie im Dezember um 134.900 gestiegen waren.

Aber einige Bereiche des Arbeitsmarktes zeigen Verbesserung. Bemerkenswert ist, das durch professionelle und Unternehmensdienstleistungen beinahe 100.000 Arbeitsplätze hinzu gekommen sind, nachdem dort im Dezember bereits 156.000 Stellen geschaffen wurden. Nach einem Anstieg von 15.500 im Dezember stieg die Zahl der Beschäftigten im Großhandel um mehr als 14.000. Laut dem monatlichen Stellenbericht von ADP sind auch die privaten Gehaltslisten im Januar um 174.000 gestiegen.

Im Januar konnte außerdem ein leichter Rückgang der US-Arbeitslosenquote beobachtet werden, von 6,7% auf 6,3%.

Also gemischte Gefühle vor der Veröffentlichung der Arbeitsmarktzahlen nächste Woche. Während neue Arbeitsplätze zur Wirtschaft hinzugekommen sind, ist die Anzahl nicht groß genug gewesen, um wirklich einen massiven Vertrauenszuwachs zu bewirken. Das Versprechen zukünftiger Konjunkturpakete bleibt bestehen, ebenso wie die Bedrohung durch Covid. Bekommt man das in den Griff wird ein besserer Arbeitsmarkt sehr wahrscheinlich folgen (wenn Sie das lesen Präsident Biden!).

OPEC-Treffen – Spannung im Anmarsch?

Jedes Haus, das in sich uneins ist, wird nicht bestehen, wie Abraham Lincoln eins sagte. Könnte das Gleiche der OPEC passieren?

Es sieht so aus, als ob die Großen wieder bereit wären aneinander zu geraten. In der blauen Ecke sitzt Saudi-Arabien, OPEC-Platzhirsch und größter Ölproduzent der Welt. In der roten sitzt Russland, das wieder auf die Rücknahme von Fördereinschnitten pocht und beginnen möchte, mehr Öl herauszupumpen.

Saudi-Arabien war immer schon der vorsichtigere der Top-OPEC-Akteure. So hat das Land freiwillig eine weitere Millionen Barrel pro Tag zusätzlich zu den bereits vereinbarten OPEC-Einschnitten aus seiner Produktion gestrichen, um die Preis die Preise zu schützen.

7 Millionen Barrel sind dank der OPEC-Fördereinschnitte jeden Tag aus dem weltweiten Angebot genommen. Daran liegt es auch teilweise, das WTI und Brent sich bei über 62 und 65 USD sammeln konnten.

Aber Russland würde gerne mehr Öl auf den Markt bringen. Öl ist für das russische BIP extrem wichtig. Es macht etwa 40% der jährlichen Regierungseinnahmen aus, es ist also kein Wunder, dass sie dafür eintreten, die Förderung wieder anzukurbeln.

Die weltweite Nachfrage ist allerdings weiterhin gehemmt. Während in den USA die Covid-Zahlen und die Anzahl der Erkrankten, die im Krankenhaus behandelt werden müssen, zurückgehen und Großbritannien dank des Erfolgs der Impfkampagne einen Plan aus dem Lockdown aufstellen konnte, ist der Großteil der Welt immer noch im strengen Lockdown.

Das März-Treffen von OPEC und Verbündeten wird interessant werden. Händler und Ölbeobachter werden sich der Possen vom März letzten Jahres nur allzu bewusst sein, als die Zusammenstöße zwischen Russland und Saudi-Arabien zu einer einmonatigen Aussetzung der OPEC führten.

 

Top Wirtschafts-Daten der Woche

Date  Time (GMT)  Currency  Event 
Mon 01 Mar  01.00am  CNH  Manufacturing PMI 
  9.00am  EUR  Final Manufacturing PMI 
  9.30am  GBP  Final Manufacturing PMI 
  2.30pm  CAD  Manufacturing PMI 
  3.00pm  USD  ISM Manufacturing PMI 
       
Tue 02 Mar  3.30am  AUD  Cash Rate 
  3.30am  AUD  RBA Rate Statement 
  1.30pm  CAD  GDP m/m 
       
Wed 03 Mar  12.30am  AUD  GDP q/q 
  1.15pm  USD  ADP Non-Farm Employment Change 
  3.00pm  USD  ISM Services PMI 
  3.30pm  USD  US Crude Oil Inventories 
       
Thu 04 Mar  All Day  All  OPEC-JMMC Meeting 
  3.30pm  USD  US Natural Gas Inventories 
       
Fri 05 Mar  1.30pm  USD  Average Hourly Earnings m/m 
  1.30pm  USD  Nonfarm Employment Change 
  1.30pm  USD  Unemployment Rate 

 

Top Geschäftsberichte diese Woche

Date  Company  Event 
Mon 1 Feb  Zoom  Q4 2021 Earnings 
  Novavax  Q4 2021 Earnings 
     
Tue 2 Feb  Target  Q4 2020 Earnings 
  Hewlett Packard  Q1 2021 Earnings 
     
Wed 3 Feb  Prudential  Q4 2020 Earnings 
  Vivendi  Q4 2020 Earnings 
  Gazprom Neft  Q4 2020 Earnings 
  Marvell Technology  Q4 2021 Earnings 
     
Thu 4 Feb  Broadcom  Q1 2021 Earnings 
  Sberbank  Q4 2020 Earnings 
     
Fri 5 Feb  London Stock Exchange  Q4 2020 Earnings 

Morning Note: Aussie rallies on election win, equities slow

It was a tentative start to the trading week as markets digest the last few day’s ructions, ongoing news flow around US-China trade and mounting concerns about what is going on between the US and Iran. 

The main European bourses have opened in the red although the FTSE 100 put up something of a fight to just about hold in the green. Can probably thank the weaker pound for this. Italian stocks are being hammered this morning.

US S&P 500 e-mini futures are green now having seen the broad market turn south on Friday. Stocks fell in the last couple of hours of trading last week on reports US-China trade talks were on hold. The market remains at the mercy of commentary and news flashes around these talks and it is wise to try and put some ear muffs on at times. 

Australian banking stocks were the main winners as the win for the Liberal-National coalition removed the risk of certain regulatory moves.  

Forex – Aussie wins

AUDUSD – ScoMo’s miracle victory has lifted the Australian dollar a touch, but bulls shouldn’t get too excited yet. AUDUSD firmed up on the first session of trading since the result of the election became known. Having fallen close to decade lows on the 0.68 handle, the pair has firmed on the 0.6920 level. Resistance seen at 0.69440, the 23% retracement of the down move from the April highs. Whilst the election may deliver some short-term relief for Aussie bulls, it’s the RBA that really matters. The market is betting on a rate cut this summer and seems likely, the question is whether this is the first in a cycle of cuts or is one-and-done.  Nevertheless, having taken a look at decade lows, bulls will be hopeful that we have seen a reversal in the long-term down trend.

Elsewhere in FX, sterling remains under the cost. GBPUSD is struggling below 1.28 and is showing few signs of being able to mount much of a rally. The ongoing political uncertainty and the open war in the Tory party will act as drags on risk sentiment. GBPUSD was last at 1.2730 and with support seen at 1.2710, the Jan 10/11 lows. 

And coming up this week we have a potentially volatile period for GBP given the European Parliament elections take place on Thursday through to Sunday. We should also be on guard for any EUR spasms if there is a surge in populist parties threatening to shake things up in Brussels. We’ve heard all this before, but nevertheless markets remain highly sensitive to news flashes – only last week the euro was moving on a series of comments made by Italy’s ruling populist parties.  

Oil higher

We have some can kicking but it rather looks like OPEC is leaning to an extension and could adjust the volumes. Compliance was at 160% in April, which gives ample scope to raise output or reduce the production curb commitments. Brent remains bid above $73 on this as well as the mounting tensions between the US and Iran

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