Risikoaufklärung

Hinweis: Die englische Version dieser Erklärung ist die rechtsverbindliche Version und hat Vorrang, wenn es zu Abweichungen zwischen der englischen und der deutschen Version kommt.

  1. Der Handel ist sehr spekulativ und riskant.
  2. Risiken im Zusammenhang mit „Long“-CFD-Positionen, sprich: CFD-Käufen
  3. Risiken im Zusammenhang mit „Short“-CFD-Positionen, sprich: CFD-Verkäufen
  4. Hohe Hebel und niedrige Sicherheitsleistungen können zu schnellen Verlusten führen.
  5. Margin-Anforderungen
  6. Spread
  7. Barausgleich
  8. Interessenskonflikte
  9. OTC-Transaktionen
  10. Mit dem Handel von CFDs in Kryptowährungen verbundene Risiken
  11. Abweichende Kurswerte und Margin-Höhen
  12. Rechte bezüglich der zugrundeliegenden Vermögenswerte bzw. Handelsinstrumente
  13. Währungsrisiko
  14. Ein-Klick-Handel und sofortige Ausführung
  15. Telefonische Orders und sofortige Ausführung
  16. Safecap agiert weder als Berater noch als Treuhänder des Kunden
  17. Empfehlungen sind keine Garantien
  18. Keine Gewinngarantie
  19. Unmöglichkeit des Schließens offener Positionen
  20. Handel übers Internet
  21. Telefonische Aufträge
  22. Fehler bei der Preisstellung
  23. Entschädigung

 

Safecap Limited („Safecap“) ist bereit, mit dem Kunden („Sie“) außerbörsliche Vertragsbeziehungen („OTC“) für Differenz- („CFDs“) und Devisengeschäfte („FX-Verträge“) einzugehen. Der Kunde akzeptiert nachfolgende Bestimmungen:

1. Der Handel ist sehr spekulativ und riskant.

Der Handel mit CFDs und FX-Geschäften ist höchst spekulativ, umfasst erhebliche Verlustrisiken und ist nur für jene Kunden geeignet, die
–    verstehen und bereit sind, die wirtschaftlichen, rechtlichen und sonstigen Risiken zu übernehmen
–    über Wissen und Erfahrungen über den Handel mit Derivaten und den zugrundeliegenden Instrumenten verfügen
–    finanziell in der Lage sind, Verluste deutlich oberhalb der jeweiligen Sicherheitsleistung oder ihrer Einlagen hinzunehmen, da der Kunde den gesamten nominalen Wert der eingegangenen Position verlieren kann.

Weder CFDs noch FX-Geschäfte sind dementsprechend als Investitionen für Pensionsfonds geeignet. CFD- und FX-Transaktionen zählen zu den riskantesten Kapitalanlagen und können zu hohen Verlust führen. Der Kunde bestätigt, dass er in der Lage ist, die Risiken des Handels mit CFDs und FX-Geschäften zu verstehen und zu übernehmen, und dass der Verlust des gesamten Kontowertes seinen Lebensstandard nicht berührt.

2. Risiken im Zusammenhang mit „Long“-CFD-Positionen, sprich: CFD-Käufen

Das Eingehen einer sog. „Long“-Position bedeutet den Kauf eines CFDs in der Annahme, dass der Kurs des zugrundeliegenden Instrumentes zwischen dem Kauf- und dem späteren Verkaufszeitpunkt steigen wird. Als Inhaber einer „Long“-Position werden Sie typischerweise von steigenden Kursen des zugrundeliegenden Instrumentes profitieren, während die CFD-Position gehalten wird. Auf der anderen Seite werden Sie bei fallenden Kursen des zugrundeliegenden Instrumentes Verluste erleiden, solange die CFD-Position gehalten wird. Ihr Verlust kann dabei höher sein als die ursprünglich eingesetzte Sicherheitsleistung („Margin“). Darüber hinaus können Sie einen Verlust erleiden, wenn Sie gezwungen sind, Ihre Position zu schließen, sofern Sie nicht über das notwendige Kapital verfügen, um Ihre Position offenhalten zu können.

3. Risiken im Zusammenhang mit „Short“-CFD-Positionen, sprich: CFD-Verkäufen

Das Eingehen einer sog. „Short“-Position bedeutet den Verkauf eines CFDs in der Annahme, dass der Kurs des zugrundeliegenden Instrumentes zwischen dem Kauf- und dem späteren Verkaufszeitpunkt fallen wird. Als Inhaber einer „Short“-Position werden Sie typischerweise von fallenden Kursen des zugrundeliegenden Instrumentes profitieren, während die CFD-Position gehalten wird. Auf der anderen Seite werden Sie bei steigenden Kursen des zugrundeliegenden Instrumentes Verluste erleiden, solange die CFD-Position gehalten wird. Ihr Verlust kann dabei höher sein als die ursprünglich eingesetzte Sicherheitsleistung („Margin“). Darüber hinaus können Sie einen Verlust erleiden, wenn Sie gezwungen sind, Ihre Position zu schließen, sofern Sie nicht über das notwendige Kapital verfügen, um Ihre Position offenhalten zu können.

4. Hohe Hebel und niedrige Sicherheitsleistungen können zu schnellen Verlusten führen.

Bei CFDs und FX-Geschäften werden große Hebel genutzt. Dieser Hebel führt dazu, dass ein Investment in einen CFD riskanter ist als das direkte Investment in das zugrundeliegende Handelsinstrument. Dieses sog. „Margin“-Prinzip bedeutet, dass nur ein kleiner Betrag (als Sicherheitsleistung) im Verhältnis zur Größe der Transaktion eingesetzt wird, so dass kleine Kursbewegungen des zugrundeliegenden Instrumentes eine sehr stark überproportionale Auswirkung auf Ihre Transaktion haben können. Dies kann sowohl von Vorteil als auch von Nachteil sein. Eine kleine Kursbewegung zu Ihren Gunsten kann zu einer hohen Rendite bezüglich der Sicherheitsleistung führen, allerdings kann eine geringe Preisbewegung gegen Sie zu erheblichen Verlusten führen. Ihre Verluste übersteigen nie das Guthaben auf Ihrem Konto. Es sinkt auf Null, wenn die Verluste höher sind als das Guthaben. Solche Verluste können schnell und kurzfristig auftreten. Je größer der Hebel, desto größer das Risiko. Die Höhe des von Ihnen genutzten Hebels wirkt sich somit auf die von Ihnen erzielten Resultate aus.

5. Margin-Anforderungen

Der Kunde muss jederzeit das Mindestguthaben für seine offenen Positionen bereitstellen. Es liegt in der Verantwortung des Kunden, seinen Kontostand zu überwachen. Der Kunde wird ggf. einen sog. „Margin Call“ erhalten, also die Aufforderung, zusätzliches Kapital als Sicherheitsleistung bereitzustellen. Safecap hat das Recht, alle offenen Positionen zu liquidieren, wenn die Mindest-Margin-Anforderungen nicht eingehalten werden; dies kann zu Verlusten bei offenen CFDs oder FX-Geschäften führen.

6. Spread

Die Differenz zwischen dem Kauf- und Verkaufskurs werden als unser „Spread“ bezeichnet. Die Festlegung der Spreads liegt vollständig in unserer Verantwortung, da wir als sog. „Market Maker“ (sprich: vertragliche Gegenpartei) agieren; somit erlangen am Spread vorgenommene Änderungen unmittelbare Wirksamkeit. Informationen zu unseren Spreads, Hebel, Finanzierungskosten und Handelszeiten für die verschiedenen Märkte sind auf den jeweiligen Unterseiten mit den CFD- bzw. FX-Handelsbedingungen auf unserer Internet-Seite angegeben.

7. Barausgleich

CFD und FX-Verträge können nur in bar ausgeglichen werden; dabei bestimmt die Differenz zwischen dem Kauf- und dem Verkaufskurs das Ergebnis der jeweiligen Transaktion.

8. Interessenskonflikte

Safecap ist die Gegenpartei für alle getätigten Geschäfte im Rahmen der Kundenvereinbarung und aus diesem Grund kann es einen Interessenkonflikt zwischen Ihnen und Safecap geben. Unsere Richtlinien im Falle von Interessenskonflikten sind auf unserer Internet-Seite veröffentlicht.

9. OTC-Transaktionen

Beim Handel mit CFDs oder FX-Verträgen werden diese Transaktionen nicht über eine klassische Wertpapierbörse ausgeführt, sondern als OTC-Transaktionen („Over the counter“). Demzufolge müssen alle über uns eröffneten Positionen auch wieder über uns geschlossen werden (und nicht über eine Drittpartei). OTC-Transaktionen können ein größeres Risiko darstellen als eine Investition über klassische Wertpapierbörsen, da es keine weitere(n) (mögliche) Gegenpartei(en) für die Schließung offener Positionen gibt. Es kann demzufolge unmöglich sein, eine bestehende Position zu liquidieren oder den Wert einer Position im Rahmen eines OTC-Geschäfts zu bestimmen oder die Risiken zu beurteilen. Je nach Marktlage ist es uns nicht möglich, Kauf- oder Verkaufskurse zu stellen. Es gibt kein zentral abgewickeltes Clearing und keine weiteren Garantien von Drittparteien bezüglich Safecaps Zahlungsverpflichtungen gegenüber dem Kunden, so dass der Kunde Safecaps Bonitätsrisiko trägt. Der Kunde hat sich bezüglich der Erfüllung aller Verträge im seinem Konto und für die Rückzahlung gestellter Sicherheiten ausschließlich nur an Safecap zu halten.

10. Mit dem Handel von CFDs in Kryptowährungen verbundene Risiken

Beim Handel mit CFDs, bei denen die zugrunde liegende Anlage eine Kryptowährung ist, sollten Sie sich bewusst sein, dass Kryptowährungen nicht als Finanzinstrumente im Sinne der MiFID zu behandeln sind. Kryptowährungen werden auf nicht regulierten, dezentralen digitalen Börsen gehandelt. Dementsprechend hängen die Preisbildung und die Kursbewegungen der Kryptowährungen allein von den internen Regeln der jeweiligen digitalen Börse ab, und diese Regeln können sich jederzeit und ohne Ankündigung ändern. Dies führt im Tagesverlauf oft zu sehr hohen Kursschwankungen bei den Kryptowährungen, die im Vergleich zu Finanzinstrumenten im Sinne der MiFID deutlich höher ausfallen können. Durch den Handel von CFDs in Kryptowährungen akzeptieren Sie deshalb ein deutlich höheres Risiko auf den Verlust Ihrer investierten Beträge, zu dem es innerhalb sehr kurzer Zeit aufgrund plötzlicher negativer Kursbewegungen bei den Kryptowährungen kommen kann.

Wir leiten unsere Markt- und Kursdaten zu den Kryptowährungen von den digitalen, dezentralen Börsen ab, an denen die Kryptowährungen gehandelt werden. Aufgrund der fehlenden Regulierung solcher Börsen können die Marktdaten- und Kurs-Feeds, die von solchen Börsen bereitgestellt werden, den internen Regeln und Praktiken solcher Börsen unterliegen. Diese Regeln und Praktiken können sich deutlich von den Regeln und Praktiken, die von regulierten Börsen eingehalten werden, unterscheiden. Insbesondere sollten Sie sich bewusst sein, dass die Regeln für die Preisbildung an den Kryptowährungsbörsen keiner Regulierungsaufsicht unterliegen und von der entsprechenden digitalen Börse nach eigenem Ermessen jederzeit geändert werden können. Ebenso können diese digitalen Börsen den Handel aussetzen, andere Maßnahmen ergreifen, die zu einer Aussetzung oder Einstellung des Handels an solchen Börsen führen können, oder der Kurs- und Marktdaten-Feed könnte uns nicht mehr zur Verfügung stehen. Die obigen Faktoren können sich stark negativ auf Ihre offenen Positionen auswirken und u. a. zum Verlust Ihrer gesamten investierten Beträge führen. Wenn es zu einer zeitweiligen oder dauerhaften Störung oder Einstellung des Handels an einer digitalen Börse kommt, von der wir unsere Kurs-Feeds für die jeweilige Kryptowährung ableiten, werden Ihre Positionen in solchen Kryptowährungen anhand des letzten verfügbaren Kurses für die entsprechende Kryptowährung bewertet. Es ist eventuell nicht möglich, Ihre Position zu schließen, abzuwickeln oder Guthaben, das im Zusammenhang mit einer solchen Position steht, auszuzahlen, bis der Handel an der jeweiligen digitalen Börse (wenn überhaupt) wieder aufgenommen wird. Sie akzeptieren, dass es im Fall einer Wiederaufnahme des Handels an entweder der entsprechenden ursprünglichen digitalen Börse oder deren Nachfolgerbörse zu einer deutlichen Kursdifferenz (Preisgapping) kommen kann. Dies kann sich auf den Wert Ihrer CFD-Positionen in der entsprechenden Kryptowährung auswirken und zu deutlichen Zuwächsen oder Verlusten führen. Falls der Handel nicht wieder aufgenommen wird, verlieren Sie unter Umständen Ihr gesamtes Investment. Sie stimmen zu und akzeptieren, dass Sie von dem Unternehmen über dieses besondere Risiko informiert worden sind und es verstanden haben, und dass Sie dieses Risiko beim Treffen von Investmententscheidungen im Hinblick auf den Handel von CFDs in Kryptowährungen berücksichtigen werden.

Alle Verluste, die Sie möglicherweise aufgrund des Handels von CFDs in Kryptowährungen verursachen, sind nicht durch die Schutzvorkehrungen, die im Rahmen des Einlagensicherungsfonds verfügbar sind, gedeckt. Ebenso sollten Sie sich bewusst sein, dass eventuell von Ihnen eingereichte Beschwerden oder eventuelle Streitigkeiten, die sich zwischen Ihnen und dem Unternehmen in Verbindung mit Ihrem Handel von CFDs in Kryptowährungen ergeben könnten, nicht gültig sind und vom Financial Ombudsman der Republik Zypern zurückgewiesen werden.

11. Abweichende Kurswerte und Margin-Höhen

Sowohl die Kurswerte als auch die Höhe der Margin („Sicherheitsleistung“) sind von Safecap festgelegt und können sich von den Kursen oder Anforderungen anderer Marktteilnehmer unterscheiden. Safecap quotiert die für den Handel geltenden Preise, die Wertermittlung der Kundenpositionen und die Höhe der jeweils erforderlichen Sicherheitsleistung („Margin“) jeweils auf Basis ihrer Richtlinien und Kundeninformationen. Die Wertentwicklung Ihrer CFD- oder FX-Positionen hängt von den von Safecap gestellten Kursen für die jeweils zugrundeliegenden Handelsinstrumente ab. Jedes zugrundeliegende Handelsinstrument unterliegt somit spezifischen Risiken, die sich auf den CFD-Wert auswirken.

Unsere Preise für einen bestimmten Markt werden berechnet unter Bezugnahme auf den Preis des jeweiligen Basiswertes, den wir aus von Dritten bereitgestellten Informationsquellen oder Börsen erhalten. Für unsere CFDs und FX-Verträge nutzen wir die Kursdaten des Interbankenmarktes. Obwohl Safecap davon ausgeht, dass ihre Preise marktangemessen und fair sind, können sich diese Preise von denjenigen von Banken und anderen Marktteilnehmern unterscheiden. Safecap hat einen erheblichen Ermessensspielraum bei der Festsetzung und Erhebung der Margin („Sicherheitsleistung“). Safecap ist berechtigt, hierzu Kundenkapital zu einem Wechselkurs in andere Währungen zu konvertieren, der von Safecap im alleinigen Ermessen auf der Grundlage der dann geltenden Kurse festgelegt wird.

12. Rechte bezüglich der zugrundeliegenden Vermögenswerte bzw. Handelsinstrumente

Sie haben keine Rechte oder Pflichten in Bezug auf die Ihren CFDs oder FX-Verträgen zugrundeliegenden Basisinstrumente oder Vermögenswerte. Es ist dem Kunden bewusst, dass sich CFDs auf unterschiedliche zugrundeliegende Handelsinstrumente beziehen (wie z. B. Aktien, Indizes, Währungen oder Rohstoffe); nähere Informationen sind auf den jeweiligen Unterseiten mit den CFD- bzw. FX-Handelsbedingungen auf unserer Internet-Seite angegeben.

13. Währungsrisiko

Sofern der CFD- oder FX-Vertrag sich auf ein zugrundeliegendes Handelsinstrument beziehen, das in einer anderen Währung als Ihrer Kontowährung abgerechnet wird, kann Ihr Gewinn oder Verlust von der Umwandlung in die Kontowährung betroffen sein.

14. Ein-Klick-Handel und sofortige Ausführung

Safecaps Online-Handelssystem bietet die sofortige Durchführung des Kundenauftrages, wenn der Kunde den Nominalwert eingegeben hat und auf „Kaufen / Verkaufen“ klickt. Dies bedeutet, dass es keine Möglichkeit gibt, den Auftrag nach dem Klick auf „Kaufen / Verkaufen“ nochmals zu überprüfen; derart erteilte Markt-Order können somit nicht mehr storniert oder modifiziert werden. Diese Funktion kann sich von anderen Handelssystemen unterscheiden, die Sie bisher möglicherweise verwendet haben. Die Kunden sollten zunächst Ihr Demo-Konto nutzen, um sich mit dem Online-Handelssystem vertraut zu machen, bevor sie auf dem von Safecap zur Verfügung gestellten Live-Konto mit dem Handel beginnen. Der Kunde akzeptiert ausdrücklich, dass Safecaps Handelssystem eine „Ein-Klick-Funktion“ bietet und er über das damit verbundene Risiko informiert ist.

15. Telefonische Orders und sofortige Ausführung

Markt-Order, die über den Safecap-Handelsraum ausgeführt werden, sind dann ausgeführt, wenn der Safecap-Mitarbeiter „Deal“ oder „Fertig“ sagt, nachdem der Kunde den Auftrag telefonisch erteilt hat. Nach einer solchen Bestätigung des Safecap-Mitarbeiters ist die Markt-Order des Kunden unwiderruflich ausgeführt worden. Wenn der Kunde einen Auftrag über den Safecap-Handelsraum platziert, stimmt er einer solchen sofortigen Ausführung zu und akzeptiert das durch die sofortige Ausführung entstehende Risiko.

16. Safecap agiert weder als Berater noch als Treuhänder des Kunden

Sofern Safecap generische („allgemeine“) Marktempfehlungen zur Verfügung stellt, handelt es sich hierbei um allgemeine Empfehlungen und nicht um eine individuelle Empfehlung oder Anlageberatung des Kunden und bezieht sich weder auf Ihre persönlichen Umstände oder Anlageziele noch stellen sie ein Angebot zum Kauf oder Verkauf oder eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots zum Kaufen oder Verkaufen von Devisen oder anderen Instrumenten dar. Jede Entscheidung des Kunden, einen CFD oder FX-Vertrag mit Safecap abzuschließen und die Entscheidung, ob eine Transaktion angemessen oder sinnvoll für den Kunden ist, ist eine unabhängige Entscheidung des Kunden. Safecap ist kein Berater und agiert auch nicht als Treuhänder für den Kunden. Der Kunde ist damit einverstanden, dass Safecap keine treuhänderischen Verpflichtungen gegenüber dem Kunden hat und keine Haftung diesbezüglich übernimmt. Darüber hinaus ist Safecap nicht verantwortlich für jegliche Verbindlichkeiten, Forderungen, Schäden, Kosten und Aufwendungen, einschließlich eventueller Anwaltsgebühren, die dem Kunden durch eine wie auch immer geartete Nutzung oder Nichtnutzung von Safecaps Handelsempfehlungen oder allgemeiner Informationen entstehen.

17. Empfehlungen sind keine Garantien

Die allgemeinen Marktempfehlungen von Safecap basieren ausschließlich auf der Einschätzung der Mitarbeiter von Safecap und sollten derartig betrachtet werden. Der Kunde akzeptiert, dass er ausschließlich eigene Entscheidungen trifft. Jeder Empfehlung ist nur allgemeiner Natur und kann (muss jedoch nicht) die Markteinschätzungen und Absichten Safecaps oder ihrer Partner darstellen. Die allgemeinen Empfehlungen Safecaps basieren auf als zuverlässig geltenden Informationen, aber Safecap übernimmt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit. Die allgemeinen Empfehlungen können das Risiko beim Handel mit CFDs und / oder FX-Verträgen verringern oder beseitigen.

18. Keine Gewinngarantie

Es gibt keine Garantien im Handel mit CFDs und FX-Verträgen für einen Gewinn oder zur Beschränkung von Verlusten. Der Kunde kann somit keine solchen Garantien von Safecap oder einem ihrer Mitarbeiter oder Partner erhalten. Der Kunde ist sich über die Risiken im Handel von CFDs und FX-Verträgen bewusst und finanziell in der Lage, solche Risiken und die eventuellen Verluste zu tragen.

19. Unmöglichkeit des Schließens offener Positionen

Der Kunde kann in eine Situation geraten, in der offene Positionen nicht geschlossen werden können. Aufgrund von ungewöhnlichen Marktbedingungen, Preisschwankungen oder anderer Umstände kann es möglich sein, dass die Kundenpositionen nicht zu den vom Kunden angegebenen Kursen geschlossen werden können der Kunde akzeptiert, dass Safecap dafür keine Haftung trägt.

20. Handel übers Internet

Wenn der Kunde (über das Internet) handelt, ist Safecap nicht verantwortlich für Ansprüche, Verluste, verursachte Schäden, Kosten oder Aufwendungen, die direkt oder indirekt durch Fehlfunktion oder Ausfall einer Übertragung, Kommunikations- oder Computer-Anlage oder Handels-Software entstehen, und zwar unabhängig davon, ob dieses System von Safecap, dem Kunden, einer Börse oder einer Abrechnungs- oder Clearing-Stelle betrieben wird.

21. Telefonische Aufträge

Safecap ist nicht verantwortlich für Störungen oder den Ausfall von Telefonanlagen oder -einrichtungen und übernimmt keine Garantie für ihre telefonische Erreichbarkeit. Dem Kunden ist bekannt, dass Safecap möglicherweise nicht zu allen Zeiten telefonisch erreichbar ist. In diesem Falle ist der Kunde verpflichtet, den Auftrag auf einem anderen von Safecap angebotenen Weg zu erteilen.

22. Fehler bei der Preisstellung

Sollte bei der Preisstellung ein Fehler auftreten (und zwar auch bei von Kunden explizit angefragten Kursen), haftet Safecap nicht für daraus resultierende Berechnungsfehler in den Kontosalden und behält sich das Recht vor, notwendige Korrekturen oder Anpassungen im entsprechenden Kundenkonto vorzunehmen. Im Falle eines daraus resultierenden Konfliktes erfolgt die Abrechnung auf der Grundlage des Marktwertes („Fair market value“), den Safecap im alleinigen Ermessen und in gutem Glauben bezogen auf denjenigen Zeitpunkt feststellt, zu dem der Fehler aufgetreten ist. In Fällen, in denen die allgemeinen Marktpreise von den Safecap angebotenen Kursen abweichen, wird Safecap bestmöglich versuchen, die Transaktionen auf Basis der allgemeinen Marktpreise vorzunehmen. Die Abrechnung des Kundenkontos erfolgt auf Basis dieser allgemeinen Marktpreise. Hierbei können die vom Kunden erzielten (realisierten bzw. unrealisierten) Erträge positiv bzw. negativ beeinflusst werden.

23. Entschädigung

Safecap ist an einem Fond von Wertpapierdienstleistungsunternehmen in der Republik Zypern beteiligt, welcher die Entschädigung der Anleger regelt. Der Kunde ist zur Entschädigung im Rahmen des Fonds berechtigt, wenn wir nicht in der Lage sind, unseren Verpflichtungen Ihnen gegenüber nachzukommen.

Ihre Gesamtentschädigungsansprüche gegen den Entschädigungsfonds sind auf 20.000 Euro begrenzt.

Handel mit CFDs ist mit Risiken verbunden und könnte zum Verlust ihrer Einlage führen. Bitte handeln Sie mit Bedacht. Bitte lesen Sie die Risikoaufklärung.